Beiträge von witchking

    Wenn Leute wie Tennant oder Eccleston eine Rolle spielen, dann sieht man nicht Mr. T oder Mr. E, die eine Rolle spielen, sondern man sieht die Figur, und nichts anderes. Bei Smith und auch bei Gillan seh ich leider nur zwei Schauspieler, die ihre Rollen abliefern.

    Nun, ich und viele, wenn nicht die meisten anderen hier sehen das eben ganz anders. Die Whocaster haben das mal schön ausgedrückt: Tennant spielt den Doctor in gewisser Weise so, wie ihn ein Fan in einem amateurhaften Fanfilmchen spielen würde. Man nehme Versatzstücke von allen möglichen Doctoren und und werfe sie auf die Bühne oder vor die Kamera - gewürzt mit ein Paar Phrasen, die man eben aus dem Hut gezaubert hat, obwohl zuvor der Doctor sich geschworen hat, so einen Unfug oder ähnlichesnie wieder auszuwerfen ( siehe "School Reunion"). Einfach den Charakter, mal so Mal so drehen, wie es gerade das undefinierbare Konglomerat an Phrasen und albernen Situationen benötigte, das RTD i.d.R. Story nannte.


    Gut, Eccleston, der hatte Präsenz und konnte die Rolle spielen.

    Zitat

    Mag sein, dass manche das nicht stört, oder sie diese Art Präsenz bei einem Schauspieler vielleicht gar nicht wahrnehmen - gut für sie, sie können sich über Smith freuen.

    Präsenz, scheint sich demnach auf die ganzen 3 plakativen Gesichtsausdrücke zu beziehen (jammernd/hilflos, lobotomiert/fröhlich und skeptisch/ernst ), die Tennant beherrscht. Oh, ich habe ganz "nuschelnd"/"drohend"/unverständlich/schreiend vergessen, was üblicherweise dem skeptisch/ernst folgt.

    Zitat

    Ich reagiere langsam ebenso allergisch auf ihn wie manche hier auf Tennant.

    Und das nach 3 Folgen. Gratuliere zu dieser Engelsgeduld. Offensichtlich bist du bereits an den Rest der Staffel gelangt. Oder bist du direkt in den Ideenhimmel aufgefahren und hast dort die Ideen geschaut? Wer weiß, wer weiß ... . Auch ich wünsche Dir viel Spass dann. Ich persönlich habe bisher jede Smith-Episode genossen. :P

    KBO heißt "keep buggering on", im Sinne von "keep pushing forward", und war eine bekannte Phrase Churchills, um sein Volk zur Zähigkeit trotz der Verluste aufzurufen. "Bugger" ist umgangssprachlich, je nachdem rauh oder beleidigend und meint viele Dinge. To bugger sb. ist das Verb dazu, und heißt sowas wie (jemanden) in den Allerwertesten pimpern, aber anscheinend auch Blödsinn machen, to bugger off: sich verpissen, etc. pp.

    Dies ist das erste Mal seit Dalek, dass ich bei einer Dalekfolge die ganze zeit voll dabei war. Es war spannend, die Daleks waren witzig bis unheimlich. Eine leichte Folge, die mich trotz offensichtlicher "Abkürzungen" des Autors bis zur letzen Minute gut unterhalten hat. Ich konnte so richtig grinsen über Tee servierende Daleks und dergleichen. Alles sehr nett. Auch die Schauspieler. Die Effekte waren diesmal in der Tat nicht größtes Kino, aber taten ihren Job gut, ohne viel vom Thema abzulenken. Vielleicht gewinnt die Episode technisch, wenn ich sie mir die Tage noch einmal in HD anschaue.


    Fühlte sich jedenfalls sehr gut an.


    Genaures dann später ...

    In Silver Nemesis erkennt man deutlich die hintergründige, geheimniskrämerische Seite des Doctors. Und zwar nicht als womögliche Überinterpretation eines eifrigen Fans wie Goettrik, sondern als etwas, was so in der Absicht der Autoren liegt und wir alle auch so wahrnehmen sollen, vermittelt durch die immer wieder aufflackernde Mißstimmung zwischen dem Doctor und Ace: [...].


    Wir werden sehen, ob Eleven sich in eine ähnliche Richtung entwickelt. Ich finde es jedenfalls spannender, Eleven mit Seven gegenüberzustellen, als irgendwelche Vergleiche mit Ten.


    Wie ich kann? Ganz einfach.. indem ich nicht alles gleich als "sceme" und Prüfung sehe, nur weil der Doktor seinen neuen Companion ein wenig besser kennenlernen will. Eine Prüfung ist bei mir nunmal was anderes.


    Nun, man muss wirklich nicht Goettricks Theorie vom totalen Ränkespiel [Post 45] des Doctors propagieren, um zu sagen, dass in dieser Epidsode Amy als Companion geprüft wurde. Und sicherlich muss der Doctor dazu nicht zwingend allwissend sein. Sicher beobachtet der Doctor sie deshalb aufmerksam; und tatsächlich fällt er ein Urteil, was er später wieder revidiert.


    Zitat

    Danke Iltu, Du hast genau die Szenen aufgeschrieben, wo mir die letzten Einzelheiten bisher immer unklar geblieben sind. Aber, wenn es tasächlich so ist und Starship Uk über keinen eigenen Antrieb verfügt, dann heißt das letztlich nur, dass meine ursprüngliche Darstellung in Post 249 stimmt und mein Versuch, das selbst zu widerlegen in Post 255, gescheitert ist. The Beast Below befolgt also nicht die Gesetze der Physik, ist also weniger Science Fiction sondern mehr Fantasy. Das ändert nichts daran, dass wir Spaß daran haben und es für eine gute Folge halten.


    Also, setzen wir unsere Fantasie ein. Einst lebten die Weltraumwale wie andere Wale auch in den Ozeanen eines Planeten. Es gab dort auch humanoide Seefahrer, die sie aus Spaß an der Freude auf ihren Reisen begleiteten. Die 5-dimensionale Strahlungskomponente der Sonne [...].


    Da stimmst du sicher mit Moffat überein, der Doctor Who bekannter Weise als "dark fairytale" betrachtet. Nur müssen auch noch so phantastische Gebilde in sich schlüssig sein und es kann sicherlich nichts Gutes sein, wenn man frei ersponnene Fakten hinzu geben muss, die sich in keinster Weise in der Episode selbst andeuten. Die Szene, in der der Starwhale das Doctor Companion Gespann in die Freiheit erbricht ergibt weder logisch noch optisch Sinn. In rein optischer Hinsicht war da ein Bruch, der nicht erklärt wurde. In der einen Szene kam der Magenihalt des Wals auf die beiden zu, in der folgenden sitzen sie plätzlich in einem Raum. Optisch bzw. Schnitttechnisch fehlte da ein Übergang, z.B eine Szene in der sie durch ein Rohr diese Richtung sausen oder dergleichen. Noch einfacher hätte man es sich machen können. Amy hätte nur so etwas sagen müssen wie "Wie sind wir dnn hierher gekommen. - Das logische Problem ist hier zum einen die Frage, wie die beiden vom unten gelegenen Wal in das darüber gelegene Spaceship kommen. der Wal hatte den Kopf ja nicht in diesem Stecken. Und wenn letzteres DOCh der Fall war, wir es aber nicht gezeigt bekommen haben, wie der Starwhale seinen Kopf am Ende daraus befreit, dann ist dies wiederum ein "optischer" Fehler ( oder ein Anschlussfehler / Fehler beim Schnitt ). ( Das Problem des offenen Mauls des Wals, der seinen Kopf im Vakuum des Alls hat, der Doctor und Amy aber nicht ersticken, ist natürlich auch noch da. Und das einfach mit "dark fairytale" abzutun wäre schon recht faul, wenn vielleicht noch akzeptabel. ) Wichtig ist mir nur, dass man die Probleme gleich beim sehen bemerkt oder fühlt, und man nicht spekulieren muss - trotzdem hatte diese Folge schöne Dialoge, ein angenehm ruhig Erzähtempo, eine nette Atmosphäre. Am meisten muss ich jedoch betonen, dass Moffat hier Mal wider zeigt, DASS es auch gut möglich ist einen Plot über die ganze Episode hinweg nach und nach zu entwickeln. Überall versteckt er Hinweise, es gibt einen ( mehr oder weniger ) nachvollziehbaren Twist und die Charaktere entwickeln sich eher anstatt Sprünge zu machen. Daher kann ich der Episode auch ihre vielen Schwächen verzeihen.


    Edit: Link eingefügt

    Dabei gehts nicht um die Bewertung sondern um die Benachrichtigung.
    Ist das Selbe wie bein einer PM, die kann man ja anhand des Roten Xes auch schließen.
    Bedeutet aber nur, dass das Pop-Up weg geht, die Fette 1 im UserPanel bleibt dann aber stehen.

    Ah gut :D Ich habe nämlich die Bewertungen auch einfach immer mit dem Kreuz weggeklickt. Als ich dann heute erst bemerkt habe, dass man auch auf den grünen Haken klicken kann - was ja auch irgendwie sinnig ist - hatte ich schon befürchtet, ich habe bis jetzt immer meine Bewertungen weggeschmissen. Naja, die kommentare sind dann eben weg und werden nicht gespeichert.

    Meine Vorredner haben es eigentlich schon so dargestellt, wie ich das denke. Die Companions des neunten und zehnten Doctors wurden berereits viel zu oft verwendet, dann mit einem vorgeblichen Ende aus der Serie geschrieben; dann jedoch kamen sie wieder und wieder. Rose zum Beispiel hatte ihr Ende mit dem Zweiteiler der zweiten neuen Staffel am Ende von "Doomsday". Alle weiteren Auftritte haben die Wirkung dieses Endes doch nur relativiert und verschmälert. Die Wiederkehr von Rose und Anhang samt aller bisheriger RTD-Companions in "Journeys End" - der ultimative und reinste "Fanservice", oder als Fanservice beabsichtigte Fehlgriff - war das wiederholte zu Tode Reiten eines toten Zombiepferdes!


    Wie hier schon genannt tauchen einige Charaktere wieder auf und natürlich die aktuelle Version der Cycermen und die Daleks und die Weeping Angels und eine klassische Alienrasse, und, und, und. Es gibt außerdem viele verbale Rückbezüge auf die Tennant-Ära.


    Wenn Doctor Who noch mehr Rückbezüge hätte, wäre das ewige Wiederholung, würde die Serie stillstehen und Matt Smith nur ein billiger Abklatsch sein; und das wollen doch sicherlich nicht einmal unsere hartnäckigsten Tennant Fans hier!

    2. Schnitzel - Buffet
    [...] Wenn die Leute sich mal bitte zurück erinnern, habe ich laut in der Runde gefragt ob jemand noch was haben möchte, weil zu diesen Zeitpunkt hätte noch nachgebraten werden können.
    Kurz danach kamen noch Personen die jeweils einen frischen vollen Teller gekommen haben und auch diese konnten noch nach bekommen.
    LEIDER habe ich nicht mitbekommen das einige noch nach wollten und das sie nichts mehr bekommen haben.
    WARUM ist dann keiner zu mir oder zur Wirtin gegangen?
    Abgesehen davon fand ich auch, dass die Wirtin sich mehr darum hätte kümmern müssen!

    Die Aufforderung habe ich allerdings auch gehört und die die Leute mit den Schnitzeln gesehen. Da waren einige, die noch nachgekommen sind, nachdem ich meinen Nachtisch schon hatte. Deshalb haben mich solche Beschwerden auch ein wenig verwundert.

    Schade finde ich es, dass ihr mich nicht im WhoCast hören wollt.
    Ich denke mal: NAJA EGAL! Es gibt schlimmeres.
    Und über den Doctor kann man auch ohne Mikrofon quatschen und viel Spaß haben, ohne das es für einige die Möglichkeit gibt mit darüber zu lachen.

    Prinzipiell finde ich diese Gastcastler-Umfragen (welche bisher wenig beachtet habe) nicht so sinnvoll. Wenn jemand mit euch gut auskommt, dann solltet ihr eigentlich gar keine Rücksicht auf euer Zielpublikum nehmen. ;) Das macht ihr ja sonst auch nicht.

    Ich fände es nicht schlecht, wenn nochmal abgestimmt wurde, da wie Thorsten schon meinte, die im Whocast verwendete mp3 nur eine Probe-mp3 war, die "ist das von der Art so ok?"-Fassung. Oder habe ich da was falsch in Erinnerung? So schlimm wird die Umfrage dann wohl nicht mehr ausfallen.

    Abgesehen davon, dass man überflüssige Erklärungen vermeiden wollte......
    Wir würden doch auch eher sagen " Du siehst MENSCHLICH aus" statt du siehst "irdisch" aus, oder etwa nicht? Schliesslich sind wir Menschen vom Planeten Erde (oder von mir aus auch Terra ;)) und der Doctor ist nun mal ein Timelord vom Planeten Gallifrey

    Falsch. "Mensch" ist eine Gattung. Timelord ist ein Titel. Wie ich das auch schreibe. Wenn man die Gallifreyans pars pro toto "Time Lords " nennt, kann man die Menschen auch gleich "Die Magister", "Die Telefonsarnierer" oder "Die Zirkusdirektoren" nennen. Siehst du das Problem nicht?


    Ansonsten gilt, was auch schon ein andere Poster meinte: ist vielleicht nur ausweichend von Doctor ( oder von Autor ) gemeint.


    Zitat

    - also ist "You look Timelord" als Antwort auf die Feststellung " You look human" doch völlig richtig, zumal Amy die Feststellung ja auf ihn ganz persönlich bezog und nicht "deine Spezies sieht aber menschlich aus" oder ähnliches sagte....FAZIT: Keine falsche Nomenklatur - weder in Planet of the Dead noch hier.


    So kann man das vielleicht schon sehen. Wenn ich das auch nicht sonderlich einleuchtend finde.




    Der Einsatz des sonic screwdrivers brachte die Story weiter und war leicht nachvollziehbar erklärt. Dein Zitat belegt dies nur :P

    Immerhin, ein paar Dialoge waren ganz in Ordnung, wenn ich mich auch ein bisschen über das "You look Timelord" geärgert habe. War vor einem Jahr ein supercooler Spruch, aber hier wirkte es nur "geklaut".

    Dazu fällt mir ein, dass Moffat wie sein Vorgänger den Titel "Time Lord" synonym für die Gattungsbezeichnung "gallifreyan" nutzt. Sowas ärgert mich.

    Nach erstmaligem Sehen habe ich auch noch so einige Probleme mit "The Beast Below", die sich wohl auch beim zweiten Mal sehen nicht ganz auflösen werden.


    Es waren in der tat viel Dinge die Mich störten.


    Einige Verweise auf die Tennant-Ära wirkten hier wirklich wie Fremdkörper. Vor allem die Anspielung auf die "virgin queen" fand ich ärgerlich, da ich das schon bei End Of Time 1 einfach unpassend und geschmacklos fand. Dass Moffat den Mist wider aufgreift, hätte ich nicht gedacht. Á propos Moffat. Ich habe mich die ganze Folge gefragt, wer denn wohl das geschrieben hat und war dann Recht verwundert, als dieser beim zurück spulen als Autor herausstellte. Zwar sind einige Ideen verarbeitet, die auf ihn verweisen, aber das Moffat-feeling wollte sich bei mir nicht so Recht einstellen. Mehr dazu vielleicht später.


    Außerdem wurde ich dieses mal nicht so Recht mit Matt Smith als dem Doctor warm. Die Chemie zwischen matt und Karen war auch nicht so wirklich zustande. Zwar sehe ich, was Moffat hier beabsichtigt hat, nämlich den Companion sich bewähren zu lassen, aber wollte bei mir einfach Funke dafür zünden. Es hat nicht Klick gemacht. So 100%-ig konnte ich das nicht abkaufen. Alles war ein wenig zusammengeschustert und gezwungen.


    Das schlimmste Jedoch ist der zweifelhafte Wendepunkt der Story. Damit meine ich nicht, dass der Doctor sich beinahe ( gezwungener Weise ) zur Tötung des space whales hinreißen lässt. Die Szene fand ich noch glaubwürdig, wenn die Entrüstung und das Drama auch nur halb bei mir ankamen. nein, das wirklich Merkwürdige, war die Erklärung, dass der Weltraumwal freiwillig kam, weil er nicht die Kinder weinen sehen konnte bzw. wollte. Wie ist das gemeint??? Dass er sie IM ALL GEHÖRT hat, ist hoffentlich nicht gemeint. Die Betonung lag ja auch auf dem "couldn't SEE the children cry", so könnte man Moffat nun verteidigen. Das mag wohl eine Möglichkeit sein. Aber ein Weltraumwal mit den dazu nötigen Augen gleich eines Hubbleteleskopes, die auf weinende Kinder werden aufmerksam werden? Zum einen fand eine solche Erklärung nicht statt und zum anderen wäre auch das etwas albern, um es freundlich auszudrücken. Ein solcher "naturwissenschaftlicher" Fehler wäre mir ja ziemlich egal, wenn dieser Punkt nicht notwendiger Bestandteil der finalen Storywendung wäre.


    Ach ja, den Riss habe ich auch wiedererkannt. Ziemlich unpassend.


    Aber wirklich schlecht fand ich die Episode nicht. Trotzdem ist dies für mich Moffats schlechteste Episode bislang, obwohl sie mir in großen Teilen doch Spaß gemacht hat. ist dies nun "Durchschnitt" oder "Gut"? Ich weiß gerade nicht relativ wozu. Sowieso muss ich die Folge nochmal sehen, um mir ein abschließendes Urteil zu bilden, denn Wiederanschauhwert hatte sie schon.


    Gefilmt war die Folge mal wieder schön und zumeist kitschfrei. ( Aber kurioserweise sehen Weltraumwalzungen wie schwarze Plastiktüten aus ;) ). Die Musik war dieses Mal zurückhaltender, oder irre ich? Zumindest war Amys Chakakerentwicklung konzeptuell interessant, Liz 10 war eine nette Idee - Monarchie 2.0 so zu sagen - und auch der Kinderreim war auch irgendwie süß. Mal sehen, was ich mit der Folge machen soll. Vielleicht bloß eine kurze Pause, die Ruhe vor dem Sturm?



    Eine kleine Korrektur übrigens: die Herren in den schwarzen Kapuzen sind die "winder", also dem Namen nach für das Aufziehen der, anscheinend mechanischen, Smiler verantwortlich, nebst ihrer Rolle als Men in Black. Ein weiterer Hinweis darauf: die tragen auch solche Aufziehschlüssel groß und gut sichtbar an einer Kette umhängen.



    EDIT: nun habe ich mir die Folge noch einmal angeschaut und konnte mich gerade noch zu einem "Gut" durchringen, da es einfach viel Dinge gab, die ich dennoch gut fand, und so mager, wie die vierte Tennant Staffel und die Specials fand ich sie nunmal nicht. Ich hoffe allerdings auf besseres.

    The Beast Below, frei übersetzt auch "das Monster im Keller". Wieder einmal das Spiel mit den Ängsten der ( zum Teil erwachsenen ) Kinder. Mal schauen wie lange Moffat noch aus dieser Quelle schöpfen kann, ohne dass sie versiegt. -- Aber die eine oder andere Story zu verwandten Konzepten wird wohl noch kommen.

    Prometheus, ein Titan, stahl das Feuer (die Erkenntnis) von den Göttern (von denen zuvor die Titanen besiegt wurden), weil er den Menschen etwas geben wollte, was ihnen vorbehalten war. [...].


    Er wurde für den Diebstahl nichtmal sonderlich hart bestraft (zumindest im Vergleich zu Prometheus). Prometheus ist der Stifter von Kultur und Erkenntnis, der Name bedeutet "der Vorausdenkende" oder "der vorher Bedenkende". Es gibt ja viele Prometheusfiguren, aber der Doctor zählt sicher nicht dazu.

    Oha! Da scheint es aber viele Varianten zu geben! Die zudem nicht alle bei Wikipedia stehen. Interessant. Ich kenne unter anderem diese:


    Zum einen ist es Epimetheus ( "den der erst Handelt und dann nachdenkt" ), der die Lebewesen mit Gaben und Fähigkeiten ausstatten soll. Als er zuletzt bei den Menschen angelangt, hat er bereits alle verbraucht und Prometheus ( "der erst denkt, dann handelt" ) muss ihm aushelfen. Dieser stiehlt für die sonst nackten und hilflosen Menschen von Zeus den Blitz ( = die Vernunft ) und von Hephaistos das Schmiedefeuer ( = das Handwerk ). Hört da wer anthropologische Nachtigallen trapsen? ;)


    Zur Stafe wird er an einen Stein gefesselt, wo ihm immer und immer wieder ein großer böser Greifvogel die Leber aus dem Leib reißt. Bis in alle Ewigkeit. The End :D ( Leider weiß ich die Quelle dazu gerade nicht. Und gut, ich habe den Rest der Geschichte ausgelassen. Ich nehme an der Rest, wie du ihn darstellst, stimmt so in etwa ).


    Aber Dir scheinen da ein oder mehrere abhanden gekommen zu sein. Zwischen dem Satz über Prometheus und "Er wurde für den Diebstahl nichtmal sonderlich hart bestraft (zumindest im Vergleich zu Prometheus)."



    Zitat

    2. Der Doctor sagt in den Cyberman-Folgen, dass gerade die Timelords diejenigen waren, die die Reisen zwischen den Universen stabilisieren und sicher von einem ins andere reisen konnten (geschieht ja in der Klassik Serie auch ab und an mal). Erst seit die Timelords weg sind, geht das nicht mehr und die "Amateure" fangen unkontrolliert an, das Gefüge zu stören. Es scheint also in Sachen Risse im Universum eher ein (kontrollierender) Faktor zu fehlen, als dass durch die TARDIS einer hinzugekommen wäre.

    Ich meine, es hieß bloß, Reisen zwischen Paralleluniversen seinen nicht mehr möglich seitdem die Timelorrds weg sind. Von Rissen war da meinen Wissens keine Rede. Die Tatsache eines Risses mag da noch eher mit Rift ( Verwerfung ) ähneln. Letztere Idee findet aber hoffentlich keine Verwendung mehr in Doctor Who. Ebenso eine Verwerfung innerhalb unseres Universums, wo sich anscheinend zwei Teile der Raumzeit berühren. Insofern schon ähnlich dem Riss aus "The Eleventh Hour", aber zunächst keine Verbindung zu Paralleluniversen. Da ist es alledings schon fraglich woher

    in einer späteren Folge kommt.



    PS: mein neuer Rekord im editieren. YAY!

    Falls man die Möglichkeit hat, dann schaut euch die Episoden in HD an. Sämtliche Animationen sind auf dieses Auflösung ausgelegt, sehen dort natürlich schöner bzw. besser aus und machen aber auch mehr Sinn, falls man das so ausdrücken kann. Ich weiß nicht, ob die Effekte beim "runterscalen" irgendwie "verwaschen" werden, aber in HD kann ich die angeblichen Mängel nicht verstehen.
    Bin also selbst mehr als glücklich, dass es für meinen Blu-Ray Player ne neue Firmware gab und ich die Episoden nun endlich in der schönen Auflösung am Fernseher genießen kann.

    Exakt das ist mir nun auch aufgefallen! Die Details der HD-Version (Die ausgestrahlte 720p-Version) sind recht erstaunlich für jemanden wie mich, für den HD eben noch nichts gewöhnliches ist. Hat mich übrigens dazu gebracht mir ein Blueray-Laufwerk für meinen Compi zu kaufen, ( und einen 5.1 Kopfhörer mit dem der Sound erst so recht 'reinhaut. Hat einen Riesenloch in meinen Geldbeutel gerissen. Tja den Rest des Monats muss ich wohl von Wasser und Brot leben :12:).


    Weiß denn jemand, ob die Folgen auf Bluray 1080p oder 720p sind. Denn mein aktueller Monitor schafft die 1080p nicht ganz, um die voll zu genießen bräuchte ich dann auch den neu. ... wenn es nur 720p ist, wie die TV-Ausstrahlung in HD, wäre das auch deutlich besser als SD.


    Konnte bei 720p z.B. in der Totale ( oder Halbtotale?) schon die einzelnen Grashalme auf der Wiese sehen und an der Tardis die Holzmaserung unter der blauen Lasur! speziell die CGI war auch nicht schlecht. Zwar war das Auge der Multiform in Muränengestalt etwas starr und wenn man in die Münder der menschlichen Multiformgestalt geschaut hat und dabei das Standbild betrachtet hat, konnte man sehen, dass dieser Effekt recht simpel war - meines Erachtens dennoch, nun ja, effektiv. Verwunderlicher Weise kommt solche Kritik jetzt, wo die Effekte sicherlich nicht schlecher, ja eher besser als der Doctor Who Durchschnitt sind. Denn so schlecht war das sogar in SD nicht.


    Vor allem aber - und das ist mir viel wichtiger - wurde die Episode viel cinematischer als sonst in Szene gesetzt. Die Kameraarbeit insgesamt und das Spiel mit der Tiefenschärfe ( z.B. scharfe Charaktere vor unscharfem Hintergrund ), das kommt jetzt alles viel deutlicher rüber, was auch aber nicht nur an der höheren Auflösung liegt. Ob die wohl teurere Linsen verwenden? Ich jedenfalls habe die Optik der Folge genossen. Habt ihr die ganzen Steadycam-Einstellungen gesehen? ( Also die "schwebende" Kamera. ) Mir ist vor allem die Szene ganz am Anfang im Garten aufgefallen. Ich weiß, ansatzweise gab es das auch schon während RTD, aber so flüssig und aufwändig in Szene gesetzt eben nicht.



    Bezeichnender Weise sah die Episode sehr viel teurer aus. Das, obwohl der Serie wohl nun weniger Budget zur Verfügung steht. Gegenteilige Ansichten haben mich daher schon irritiert.

    Das Unterschreibe ich so mal 100%-ig! So sehe ich das nämlich auch.


    Der gefühlte Unterschied war so dermaßen groß, ich war ja völlig von den Socken; sowas hatte ich gar nicht erwartet, was eben gerade deine These der Erwartungen oder Labels, liebe rhizin, gänzlich widerspricht.

    So düster und burtonesk gefiel mir die optik einfach sehr gut. Auch die Musik wurde kräftig erneuert und an die Dark-Fairytale-Stimmung angepasst. Schön elektronisch und verzerrt. Die zweite Tennat Variante war mir nämlich irgendwie schon zu instrumental. Das einzige, was ich an dem neuen Intro auszusetzen habe ist, dass es zu kurz ist. :D

    @CGI: ich kann nicht nachvollziehen, was an der CGI auszusetzen war. Die Multiform-Muräne ist mir nicht negativ aufgefallen, auch die Atraxie waren technisch gesehen nicht schlecht; zwar etwas skurril und überzogen, aber schlecht CGI? Helft mir da mal auf die Sprünge. Denn das einzige, was mich tricktechnisch gestört hat, war die auch sonst überflüssige Szene ganz am Anfang, bei der Doctor aus der Tardis baumelt. Die War zwar nicht ganz so merkwürdig wie befürchtet, aber schon ein wenig strange.


    @Foreshadowing: ich finde das Konzept nicht an sich schlecht. Das Bad Wolf Thema in der ersten Staffel fand ich beispielsweise noch interessant, die darauf folgenden allerdings nicht mehr. Allerdings bin ich durchaus daran interessiert, was wohl Moffat damit anstellt. Solange, der das nicht jede Staffel auf die gleiche Weise macht, geht das für mich in Ordnung. Auch andere RTD-typische Elemente darf der ruhig Mal hin und wieder verwenden. Das stellt nur den Kontrast umso stärker heraus: wenn ich sähe wie ähnliche Konzepte von den zwei so unterschiedlichen Showrunnern gebraucht werden. Dass das Foreshadowing so straight dem Zuschauer vor die Füße geworfen wird, das kann man sicher auch positiv werten; dieses "Sucht Waldo" in der vierten NewWho Staffel und bei den Specials, dass RTD mit Rose und der unbekannten Timelady abgezogen hat, fand ich doch recht primitiv. Dann lieber ganz klassisch von einem sterbenden Bösewicht das "Es wird etwas ganz schlimmes passieren, aber ich sage dir nicht was! Du wirst schon sehen! hehehehe ... *sterb* " Und vielleicht gelingt es Moffat ja sogar, das sinnvoll in Episoden einzubauen oder sogar die ganz Staffel entsprechend so zu konstruieren, dass das heranwachsende Problem des Finales sich organisch aus den Episoden bildet, anstatt einfach nur Versatzstücke einzustreuen, um dann später zu sagen "Da, seht ihr, war alles geplant!" Matt Smith scheint in einigen Interviews ja sehr davon überzeugt zu sein, DASS dies Moffat eben doch gelungen ist. Es bleibt also Grund zur Hoffnung.


    @Julie: wenn du sagst, dass Amy sich nicht über das riesige Tardis-Innere und das Außerirdische gestaunt hat, hast du wohl so einiges verpasst. Vor allem diesen Blick mit riesigen staunenden Kulleraugen, als sie die Tardis betritt. Und ihr völliges gereiztes irritiert-sein dem Doctor gegenüber, was immerhin einige Male, wenn nicht dauernd während der Folge thematisiert wurde. Auch der Rest deines Postings ist schwer nachvollziehbar. Aber führe doch wenigsten das eine oder andere mal näher aus, damit meinereiner das auch nachvollziehen kann.




    Ein weiterer Gedanke, wie ich die kommende Moffat-Ära mit einigen Schlagworten benennen könnte - unter anderem auch von einigen Posts hier inspiriert:


    "Amy in Wonderland" oder vielleicht "Tim Burtons Alice meets Coupling" :D




    ( Bin gerade dabei den Rekord im Editieren aufzustellen: dies ist schon Edit Nr.8 und vermutlich immer noch voller Fehler ;) )

    Nachdem ich die Folge nun zweimal gesehen habe - einmal in Wesel und einmal bei mir - kann ich immer noch sagen, dass ich rundum glücklich mit der Folge bin. Der Doctor, die Amy, der schicke neue Opener, Moffats pointiertes Script ... alle dass treibt mir ein breites, zufriedenes Grinsen ins Gesicht.


    Aber fange ich mal etwas geordneter an. ( Ohne eure Kommentare vorher zu lesen. Ist so spannender. )



    Der Opener sorgte bei mir und auch bei einigen Anwesenden für enthusiastische Ausrufe. Ich meine, es war der Raphael, der sowas wie "Jaahh! Es ist böse!" rief. Und tatsächlich, der Flug durch den blitzdurchzuckten, finsteren Vortex im ersten Teil, samt passender musikalischer Untermahlung hob sich deutlich von seinem Vorgänger ab. Mich hat 's begeistert! DAS hatte ich nicht erwartet, dass er so stark abgewandelt ist; und so anders als die Version des 3D-Trailers und der Promo Bilder. Stattdessen fand letztere Version im Doctor Who Confidential Verwendung. Teil 2 des Vorspanns, mit den feurigen Gelbtönen, hat mir nicht ganz so zugesagt, fand ich zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Höllen-Vergleich stammte auch von dem anwesenden Whocaster. Etwas wie "Doctor Who aus der Hölle" oder "das Logo aus der Hölle" (?).


    Ich weiß gar nicht, was ich zur Episode sagen will. Nichts war da, was mir fremdschämen machte, wie ich es in den letzten Jahren immer öfter erlitt.


    Es fing so witzig und herzerwärmend an, mit Amelia (Amy) Pond al siebenjähriges Mädchen, die betet: lieber Weihnachtsmann [!!!], ich hoffe ich wecke dich nicht - ist ja gerade Ostern mitten in der Nacht - aber da ist so ein Riss in der Wand, und das ist kein normaler RIs [...] schicke mir doch Jemanden, oder nen Polizisten ... ." ... und in diesem Moment crascht die ikonisch als Policebox "getarnte Tardis in den Garten hinter dem Haus.


    Und es geht so weiter. Szenen Folgen in denen der Doctor sich alle möglichen Lebensmittel bringen lässt, nur um dann fest zu stellen, dass er sie nicht mag und sie auspuckt. "Your scottish, fry something!" "Bacon?" Spuckt aus "Do you want to poison me?" Merkwürig. Unverschämt. Unverschämt komisch. Amelia ( Gespielt von Karen Gillans Cousine! ) ist zum knuddeln ...


    ... die erwachsene "Amy" natürlich auch, nur eben auf eine Weise, wie wir Heteros, die wir auch Doctor Who schauen uns das schon lange wünschen. Sexy, kess und glaubwürdig dargestellt.


    Wo ich gerade dabei bin, die beiden spielen ihre Rollen sehr seriös. Sie liefern Moffats Script-Feuerwerk damit unmso besser ab. Kein "in-your-face". Das Plakative der RTD-Ära ist nun anscheinend hinweggefegt.


    Ich sage Script-Feuerwerk, da wirklich ein guter Doctor-und-Amy-Moment nach dem anderen kommt. Da ist Potential. ICH WILL DAS SEHEN, denke ich mir. Besser, so finde ich, kann man den neuen, regenerierten Doctor gar nicht einführen. Dies ist - entschuldigt mein Lobhudeln - die beste erste Episode des Regenerierten Doctors, die ich jemals in der Serie gesehen habe! Gut, Hartnell mal außen vor, der ist außer Konkurrenz - aber selbst mein Held Tom Baker musste sich erstmal warm spielen. Matt Smith hingegen ist "spot-on". Ich sage nicht Matt Smith sei wie Tom Baker, ich weiß ja nicht, wie gut das noch wird mit matt, aber so schnell, habe ich mich noch nie mit einem neuen Doc angefreundet. Es war mir von Anfang an klar: ja, DAS ist der Doctor.


    Das monster of the week, die Multiform fand ich ich gruselig und komisch zugleich. Nachdem der Mann anfing zu bellen - übrigens sehr spooky geschauspielt, wie auch die Zähne, argh :snack: - da hatte ich dohc, wie einige andere das ebenfalls kommentierten, schon darauf gewartet, dass der Hund stattdessen anfängt zu sprechen. das wäre aber wohl zuviel des Guten gewesen.


    Wie in einer Pilotepisode üblich, findet weniger Handlung statt, dafür gibt es viele Charaktermomente, doch trotzdem legt Moffat ein rasantes Tempo an den Tag!



    Für mich eher ungewöhnlich: ich kann gar nicht aufhören, die Folge zu loben. Ich LIEBE die beiden jetzt schon. Amy liebe ich in beiden Altern je auf eine eigene Art und Weise. Auch Rory ist auf eine etwas trottelige Art und Weise sympatisch, ohne dabei auf meine Nerven zu gehen - Amys Doctor Erstaz, wie er erhellend im Confidential benannt wurde. Wer war eigentlich die alte Dame? War das Amy Ex-Nanny? Tante? Oma? Rorys Oma? ...




    Die Musik war auch erstaunlich gut. Einige von euch werden nun sagen: Wieso?! War doch Murray Gold und auch so bombastisch! Und ich sage: ja! ... ABER: es ist das gleiche, wie bisher, nur mehr Tempo, mehr Drive, weniger Melodram. da denke ich mir doch: das hat Murray Gold gemacht? Dann kann der bleiben! ich wollte den ja zunächst gar nicht mehr haben, bekam ich doch langsam Ohrenbluten von dem Gedudel, aber das war irgendwie ganz anders aber dennoch ähnlich. Er verwendet änhliche Themes, nur dusterer, treibender. Weiter so, Murray!



    Im Vergleich zu anderen Einführungsfolgen ist dies eine 5 von 5 !
    Im Vergleich zur Allgemeinen Wertung würde ich sagen eine 4,5 oder 4,75 !
    Im Vergleich zu meinen Teils viel zu positiven Bewertungen der Tennant-Folgen ist es, pardon liebe Tennant-Fans! - eine 8 von 5 :14:



    Ich bin so happy, ich könnte im Kreis grinsen, ... was ich zumindest innerlich dann auch tue.