Beiträge von Yanthar

    Ich meinte, RTD hat es sich leicht gemacht, indem er die Grundsituation des Companions (Pflegekind mit Muttersehnsucht) einfach von Moffat übernommen hat.


    Und ich meine Ruby, wie sie bisher dargestellt wurde. Die Darstellerin kenne ich nicht persönlich, von daher kann ich über sie nichts sagen. Das war missverständlich ausgedrückt.

    Ich weiß, was du meinst, für mich war Ruby bis "73 Yards" auch extrem austauschbar. Allerdings halte ich das, was Frl. Gibson hier schauspielerisch gezeigt hat, für respektabel, wenn man ihr Alter bedenkt und die Tatsache, dass es wohl die als erstes gedrehte Folge war.

    Torchwald

    Dämlich und voller Vorurteile fand ich das alles ebenfalls!!! Aber dass der Mann, der die Welt in einen Atomkrieg stürzen will, kein angenehmer Beziehungsmensch sein wird, kann sich auch eine Ruby leicht denken, da bedarf es keiner hellseherischer Fähigkeiten. Zumal der Doctor ihn ja auch schon als "unangenehm und gefährlich" bezeichnet hat. Ruby hätte Marti ja auch "warnen" können. Mir geht es nur darum, dass ich ihr Verhalten, ihr Nichtstun und ihre lapidare Entschuldigung sehr daneben finde. Und nur zur Klarstellung: ich finde Ruby/Millie Gibson keinesfalls attraktiv und/oder in irgendeiner Weise interessant. Irgendjemand verglich sie mit einem oberflächlichen instagram-Girlie, dem kann ich nur zustimmen, zumal sich RTD keinerlei Mühe gib, ihr irgendeine Tiefe zu geben. Rubys Grundsituation ist ja die gleiche wie die von Bill Potts (das hat sich RTD auch sehr leicht gemacht), aber Bill hatte gleich mit ihrem ersten Auftritt mehr Charakter als Ruby nach der Hälfte der Staffel.

    Nur eine kleine Richtigstellung: Bill Potts war eine Companion des 12. Doctors und damit unter Moffats Riege. Er hat es sich mit ihr - laut deiner Aussage - also leicht gemacht.


    Außerdem wollte ich noch nachfragen, wen du für ein Instagram-Girlie hältst: den Charakter Ruby Sunday oder die Schauspielerin Millie Gibson?

    Collin Baker war aber gut er hätte nur Pesch gehtabt schlechte Drehbücher gehabt zu haben. Trotzdem hatte ich das Gefühl gehabt das er Bock auf die Rolle hat.

    Bei ihr habe ich das Gefühl nicht. Beim 15 doctor ist es genau so man spürt förmlich die Energie vom Schauspieler und das er richtig Bock hat der Doctor zu sein.

    Die ist nur lustlos.

    Aber das ergibt doch keinen Sinn. Whittaker hat sich casten lassen und ist für drei Staffeln in der Rolle geblieben. Warum hätte sie dann bereits zu Beginn der ersten Staffel keine Lust mehr auf die Rolle haben sollen? Ich bin auch kein Freund von ihrem Doctor und Chibnalls Schreibe, bezeichne sie aber weder als "Olle" oder "Tröse" (wie andere Etikette-Experten im Forum) noch traue ich mir zu, nach einer Folge alles mit ihr vom hörensagen zu verurteilen. Sprich: Mich stört die despektierliche Bezeichnung und das vorschnelle Urteil. Wenn du dir den Rest nicht anschauen möchtest, ist das dein gutes Recht. Ich habe "Flux" bisher auch nicht gesehen, möchte aber nicht auf Basis anderer darüber urteilen.

    Ich habe für "gut" gestimmt, weil es eine schöne Doctor-Light_Folge war, die von Millie Gibsons Schauspiel lebt. Dafür, dass es vermutlich ihre erste gedrehte Folge in der Rolle war, hat sie eine Top-Leistung abgeliefert. Der Plot ist - wie so häufig bei Doctor Who - zutiefst hanebüchen, aber die Stimmung war super. Ich hielt das Ganze auch erst für eine Wales-Folklore-Folge, bis man zum ersten Zeitsprung kam.


    Im Gegensatz zu manchen "Monster of the week"-Folgen ein kleines Highlight, natürlich mit den typischen narrativen Schwächen. Die Vorschau auf die nächste Folge "Dots and bubbles" empfand ich dagegen antiklimatisch, die erschien mir wie 08/15 monster of the week mit Gesellschaftkritik zu Freundschaftsblasen in Social Media.

    Auf jeden Fall! Ich hoffe, dass sie sich eine neue, originelle Story mit charismatischem Bösewicht ausgedacht haben. Bei Legacy war es angebracht, den Plot de sersten Films wieder aufzugreifen, aber jetzt ist Zeit für eine komplett neue Bedrohung. Es war ja wohl auch mal im Gespräch, Viggo zurückzubringen, aber das wäre vermutlich nach hinten losgegangen.

    Horst Naumann ist im Alter von 98 Jahren gestorben. ;(

    Ich höre gerade die alten "Masters of the Universe"-Hörspiele auf Spotify - meinen eigenen habe ich irgendwann leider auf dem Flohmarkt verkauft X(

    Naumann als Erzähler ist aber ebenso im Gedächtnis geblieben wie Peter Pasettis legendärer Skeletor.

    Zumindest startet Davies' und Gatwas Ära etwas "ruckelig", um es vorsichtig auszudrücken. Auch wenn man noch keine echte Staffel mit ihm gesehen hat, exisitert schon einiges an Boulevard-Berichterstattung, welche ihren Schatten auf die Produktion wirft. Es würde mich auch wundern, wenn die britische Presse nicht auf so ein gefundenes Fressen anspringt.


    Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie sich Gatwa als Doctor im Day-to-Day-Business macht und hoffe, dass sich die Produktion nicht von der Presse beeinflussen lässt.

    Wer sich als Nichtwähler bezeichnet, kann hier auch auf Stimmabgabe verzichten. Ich weiß nicht, wo das Problem ist. Ansonsten hat SupremeDalek bereits alles gesagt, was ich zum Thema "Nichtwähler" auch sagen würde.

    Natürlich! Ich habe bereits mit meinem älteren Sohn (Mittlerweile 12 Jahre alt.) den letzten Teil im Kino gesehen. Jetzt werden wir reingehen. Er liebt Ghostbusters, aber ich zeige ihm natürlich auch andere Klassiker der Achtziger, zuletzt den beliebten Weihnachtsfilm "Gremlins".


    Torian: Neun Jahre ist vielleicht auch noch etwas zu früh, aber letzten Endes kommt es immer darauf an, wie weit das Kind in der Entwicklung ist. Ich habe die Ghostbustersfilme damals mit 12 Jahrne gesehen: erst Teil 2 im Kino und dann Teil 1 auf SAT.1 (Privatfernsehen der frühen Neunziger sei Dank!).

    Ganz abgesehen davon, dass auch hier wieder die Besorgnis erregende Spaltung der Gesellschaft wächst, die nach dem Motto funktioniert: Wir Unterdrückten gegen "die da oben" (TM).

    Ok zum Mitschreiben: Der Wechsel zwischen Colin Baker zu Sylvester McCoy geht mit einem der größten Größenunterschieden zwischen zwei Doctoren einher (theoretisch könnten wir in umgekehrter Richtung auch über Troughton und Pertwee reden). Über die physikalische Begründung zu reden, woher die zusätzliche Masse des Gatwa-Doctors kommen soll ist genauso unsinnig, wie zu fragen wo die restliche Masse Colin Bakers geblieben sein soll (oder woher der zusätzliche Pertwee kam). Und weil eben Strax in der Minisode zu Deep Breath genau auf diese Diskrepanz hinweist habe ich mir erlaubt darauf zu verweisen.

    Danke für die Aufklärung!

    Ich finde es sehr witzig, daß ein Regisseur und Drehbuchautor, der genau das fordert, gleichzeitig eine historische europäische Person von einem Schauspieler mit eindeutig nicht europäischen Aussehen darstellen lässt.

    Gleichberechtigtes Casting, das solche Umstände ermöglicht, wird in UK aber schon länger gepflegt. Ich erinnere an eine dunkelhäutige Anne Boleyn und einen indischstämmigen David Copperfield.