Beiträge von Nikioko

    Echt jetzt?


    - Der schlechteste Companion seit Donna (Neben Bill geht selbst jede positive Nebenwirkung von Nardole unter, die Frau nervt einfach nur)

    Ja, echt jetzt. Sicher, dass du Bill und nicht Clara meinst? Mehr Nervfaktor als Clara geht eigentlich nicht. Bill war jetzt nicht überragend, aber ok.

    - Geschichten die ich fast so schnell vergessen habe wie die unsägliche Season 11, mit Ausnahme der letzten Doppelfolge mit Qui-Gon dem Zwerg und Missy

    Thin Ice? Oxygen? Empress of Mars? Um mal nur drei gute zu nennen, die alle besser sind als alle Folgen in Staffel 7-9 außer Heaven Sent.

    - Das phantasieloseste Ende der gesamten Serie (Bill ist eigentlich tot, fliegt aber trotzdem mit einer Unsterblichen durch das Universum, nachdem gerade mal eine Staffel vorher Clara, die eigentlich tot ist, statt dessen mit einer Unsterblichen durch das Universum fliegt, laaaaaangweilig)

    Womit du ja schon gezeigt hättest, warum Staffel 9 deutlich schlechte war als 10.

    Nein. Seit Staffel 8 hat die Serie jedes Jahr weiter abgebaut. So wie Connery einst Bond-müde war, wirkte Moffat immer mehr Doctor-müde, oder vielleicht auch BBC-müde. Bei Staffel 10 hätte er auch gleich "ich habe keinen Bock mehr" in den Vorspann schreiben können.

    Es war fast so, als hätte Moffat uns auf die Trösenära vorbereiten wollen, damit der Schock nicht so groß wird, also hat er lieber langsam heruntergefahren.

    Damit ist - wenn überhaupt - Staffel 8 die beste Capaldi-Staffel. Insgesamt sehe ich Capaldi ähnlich wie Colin Baker. Eine Menge Potential, aber völlig verschenkt.

    Die besten Geschichten hat Moffat geschrieben, als RTD Showrunner war. Um genau zu sein, hat er die besten Geschichten der jeweiligen RTD-Staffel geschrieben:

    1. The Empty Child/The Doctor Dances

    2. The Girl in the Fireplace

    3. Blink

    4. Silence in the Library/In the Forest of the Dead


    Was Capaldi angeht, so sehe ich es bei ihm noch extremer als bei Colin Baker. Sein Doctor ist einfach genial und mit der Beste, den wir bisher in der Rolle hatten. Entsprechend stark ist der Abfall hin zu Whittaker. Die besten Geschichten gab es aber bei Eccleston und Matt Smith. Allein Ecclestons Dalek-Folge ist großartig. Und dessen schauspielerische Leistung ist die, die am ehesten an Troughton heran kommt.

    Aber das alles sind 10er Folgen im Vergleich zum Müll aus der Tennant- und Whittaker-Ära.

    Na ja... The Girl in the Fireplace, Blink oder Silence in the Library sind deutlich besser als Horns of Nimon. Und die Geschichten der Capaldi-Ära sind allgemein schlechter als die der Tennant-Ära, auch wenn Capaldi der bessere Doktor ist. Oder fällt dir eine gute Geschichte aus Staffel 9 ein, von Heaven Sent mal abgesehen? Da gab es bei Tennant, gerade in Staffel 3, deutlich besseres. Die beste Capaldi-Staffel war 10, und das war auch die am meisten RTD-mäßige.

    Bei Whittaker hingegen kann ich nicht nur keine guten Folgen feststellen, es gibt sogar destruktive Folgen. Und gegen diese Destruktivität waren Metacrisis-Doctor und Doctor-Donna eine Lachnummer. Timeless Children hat mal eben den gesamte Kanon geretcont und das Geheimnis des Doktors zerstört, und zwar auf eine ziemlich bestialische Weise.

    Ich würde The Horns of Nimon eher als so schlecht bezeichnen, dass es schon wieder richtig gut ist. Die Folge unterhält mich jedenfalls prächtig und ich würde sie sogar zu meinem erweiterten Favoritenkreis zählen (wenn auch aus anderen Gründen, als von den Machern beabsichtigt).

    Mich unterhält sie überhaupt nicht. Nicht mal Tom kann sie retten. Es ist einfach alles nur billig und ein Vorgeschmack auf das, was uns an Studioproduktionen in den 80ern um die Ohren geworfen wird. Einfach billigster Schund, der nicht mal einen Trash-Kultfaktor hat. The Sunmakers war trashing und tiefgründig. The Horns of Nimon hingegen ist nur vergeudete Lebenszeit.

    Das zu lesen stimmt mich aber traurig. ;)

    Die drei genannten Folgen sind sicherlich sehr trashig, aber für mich sind sie dadurch auch sehr unterhaltsam und wie schon erwähnt wurde ist das Team in der TARDIS super. Zudem treffen sie genau meinen Humor.

    Gerade Horns of Nimons ist die schlechteste Folge seit The Web Planet und damit die bis dahin zweitschlechteste Doctor-Who-Folge. Das schaffen später nur noch einige Colin-Baker-Folgen, noch schlechter zu sein.

    Ich finde die meisten Folgen dieser Staffel bis auf City of Death eher mittelmäßig (trotz eines großartigen TARDIS Teams).

    Mittelmäßig? Destiny ist mittelmäßig. Creature, Nightmare und Nimon hingegen gehören zu den schlechtesten fünf Folgen mit Tom Baker. Es ist nur Douglas Adams zu verdanken, dass diese Staffel kein Totalausfall ist. City of Death und Shada gehört zu dem besten, was in dieser Sendung je hervorgebracht wurde, und letzteres war nicht Teil der ursprünglichen Ausstrahlung. Die Komplettierung wertet die Staffel also deutlich auf.

    Ich sehe den Film irgendwie als eine Art Brückenschlag zwischem dem Stil der Classics und von NewWho - im Regal steht er aber bei den Classic VÖs ^^


    Aber schön das der Film nun endlich über 20 Jahre später eine deutsche TV-Premiere spendiert bekommt :D

    Für mich ist der Film auch ein Brückenschlag und weder Classic noch Modern. Es war der fehlgeschlagene erste Versuch, das Franchise wieder aus der Versenkung zu holen. Das Ergebnis war aber viel zu amerikanisch für britische Popkultur.

    Ist ja auch ein Toberman und kein Henchman. :)  :) :)

    Immerhin durfte er ja später sogar bei Bond mitspielen, wenn auch nur mit wenig mehr Text als hier.

    Und bei Bond stirbt der Henchman meist nach dem Mastermind. Dann, wenn eigentlich alles schon vorbei ist und Bond meint, dass er sich endlich erholen kann.

    Aber dumme Henchmen, die einfach das machen, was ihr Meister sagt, haben wir überall in Doctor Who. Angefangen bei Seeds of Death.

    PS.: Ich hatte nicht mehr in Erinnung, dass es in der Ära des zweiten Doktors gleich zwei Mal hintereinander einen dunkelhäutigen, gut gebauten Schauspieler gab, der den dummen Handlanger verkörpern musste (wie in "Tomb of the Cybermen"). Das ist aber auch mein einziger negativer Punkt an dem Serial, das zu meinen Favoriten gehört.

    Was ist daran bitte negativ, dass ein Handlanger geistig etwas einfacher gestrickt ist? Deshalb ist er ja auch Henchman und nicht Mastermind.

    Update: Vor ein paar Tagen ist die Tennant-Ära erschienen, ist jetzt vorn verlinkt.

    Außerdem habe ich den Companion-Beitrag zu Jamie an entsprechender Stelle eingefügt.

    Update: Brigadier bei den Companions hinzugefügt.

    Weil vor Ort der Stimmzettel nicht abgelehnt wurde und seinen Weg in die Urne fand. Danach konnte er nicht mehr aussortiert werden und galt als gültig. So zumindest die offizielle Begründung.

    Also Versäumnis des örtlichen Wahlvorstands. Danke.

    Hat er nicht genau zu dieser Fragestellung eine Antwort gegeben?

    Nein, er hat nur eine Wischiwaschi-Erklärung abgegeben, dass das doch nicht so schlimm sei, dass man sehen konnte, dass ein deutscher Spitzenpolitiker sich selbst gewählt hat. Ist aber Unsinn. Das Wahlrecht unterscheidet nicht zwischen Spitzenpolitiker und Normalotrottel. Wer seine Stimme nicht geheim abgibt, gibt eine ungültige Stimme ab. Was man dann später draußen erzählt, ist eine ganz andere Sache.