Beiträge von Nikioko

    Ich denke, die Entscheidung des ZDF spiegelt sehr eine große Einschränkung des geistigen Horizontes wieder. Nur leider ist die bei sehr vielen Deutschen vorhanden, deswegen war die Ablehnung wohl irgendwo schon richtig für das ZDF.


    Man sollte aber mal herausfinden, ob von dem entsprechenden Gremium noch jemand lebt und um eine heutige Einschätzung bitten. ;)

    Nein, es spiegelt die damalige Denkweise von Programmverantwortlichen wider, die noch anspruchsvolle Unterhaltung machen wollten. Damals gab es noch kein Primitivfernsehen mit Dschungelcamp, DSDS und GZSZ, sondern nur zwei Programme. Und wirkt Doctor Who heute im Vergleich zu anderem, was über den Äther gesendet wird, geistreich, so galt es damals als banal. In Kenntnis der Folgen der Hartnell-Ära und mit Rücksicht auf den damals noch ernst genommenen Bildungsauftrag kann ich gut nachvollziehen, warum das ZDF lieber Bonanza, Flipper oder Lassie ausgestrahlt hat.

    Hinzu kommen noch die James-Bond-Filme, die britischer nicht sein können und sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreuten. Und Raumpatrouille würde ich jetzt wahrlich nicht als Space Opera bezeichnen. In das Genre gehören für mich Buck Rogers, Flash Gordon, Barbarella oder Perry Rhodan. Bei Raumpatrouille fehlt dafür ein wenig die Exotik und der Pulp a la "Gefangen auf dem Planeten der Amazonen".

    Also, ich fand die Geschichten zu Rose-Zeiten auch besser, wobei mir wiederum Amy als Companion besser gefällt. Früher wurde es nur zum Staffelende hin episch, nun ist es bei fast jeder Folge der Fall. Insgesamt wird es immer überladener. Wäre schön, wenn die Brötchen mal wieder kleiner gebacken würden.

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    Doch seit Staffel 5 hat sich das meiner Meinung nach viel zu sehr in Richtung Märchen entwickelt und wieder weg von Sci-Fi.

    Danke, das bringt so ungefähr auf den Punkt, was ich nicht in Worte fassen konnte. Es wurde alles zu phantastisch, wenn man das bei Doctor Who überhaupt als Vorwurf vorbringen darf.

    TARDIS: Stimmt, hast recht, noch so eine Sache an dieser Folge, die keinen Sinn macht.

    Noch einmal: es gibt keine Logiklöcher. Der spätere Doktor besucht die frühere Amelia Pond, kann sie aber mit seinem Vorwissen nicht mitnehmen. Es handelt sich allesamt um Stippvisiten. Und wenn man sich The 11th Hour noch einmal ansieht, dann hört man das Geräusch der Tardis bereits bei der wartenden kleinen Amelia, bevor bei der Überblende die erwachsene Amelia nachts aufwacht und im Nachthemd zur Tardis läuft. Beim ersten Mal Betrachten denkt man an einen Traum, aus dem Amy durch das Geräusch geweckt wird, aber jetzt weiß man, dass der Doctor in der Tat zurück gekehrt ist. Das hat Moffat genial versteckt.

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    Fragen über Fragen und Dinge, die keinen Sinn machen. Das Problem
    dieser Episode ist ganz klar seine Handlung, weil alles, wirklich alles,
    rein auf das Emotionale gelegt wurde. Das einzig logische an der
    durchlöcherten Handlung (dazu noch eine Frage: was machte da eigentlich
    anfangs dieser andere Privatdetektiv?)

    Am Anfang ist es ein anderer Privatdetektiv, weil im Buch noch nicht geklärt wurde, dass es sich tatsächlich um Rory handelt. dieses Faktum wurde erst später geschaffen, als Amy dem Doctor das aus dem Buch vorlas, weshalb der Doctor das Buch auch für gefährlich hält. Aber das geht eigentlich auch ganz klar aus der Folge hervor.

    Oha, ich will nicht wissen, wie Du Dich bei den Pandorica-Folgen gelangweilt hast.

    Das kann ich so nicht empfinden. Und diese Schmalzmusik hat es schon in vielen Folgen gegeben, selbst wenn es anschließend ein Happy End gab. War das bei der Verabschiedung von Vincent nicht genauso?

    Jein. Du musst noch denken, dass es unendlich viele Jahre gibt. Und in dieser Unendlichkeit soll der Dok dann anfangen zu suchen? Das ist schlicht unmöglich. Denn du sagst es perfekt: irgendwie, irgenwann. Und die Tardis funktioniert nunmal nur mit Koordinaten.
    Und der Robinson Crueso Vergleich hinkt etwas. Da Schiffe in dieser Zeit von Punkt A zu Punkt B über viele viele Orte reisen. Das Schiff wollte ja nicht zu dieser Insel, sondern schipperte zufällig dort vorbei. Die Tardis hingegen teleportiert sich einfach. Zudem konnte es jedes Schiff sein. Hier ist es aber nur ein Schiff. Und die Chance, dass ein Schiff in einem unendlichen Meer an diesen Punkt gelangt ist einfach eine Chance gen 0.
    Das einzige, dass man sagen könnte ist, dass der Doc Einwohnerstatistiken durchgeht. Aber auch hier, wenn die Person einen anderen Namen annimmt, verloren. Wenn man in der Steinzeit abgesetzt wird, verloren. und und und.

    Das ist dann richtig, wenn man keine Ahnung hat, wo man suchen soll. Aber im Falle von Rory weiß der Doctor ganz genau, wann und wo er sich aufgehalten hat. Er hat ihn an seinem Sterbebett gefunden. Von diesem Starpunkt aus ist dann nicht mehr schwierig, die Lebensgeschichte zu rekonstruieren und ihn an einem früheren Zeitpunkt zu besuchen. Wenn ich z. B. an die Blink-Folge denke, dann sind sowohl der alte Polizist im Hospiz als auch der Brief der in die Vergangenheit teleportierten Freundin ein Hinweis, wo man suchen müsste. Mit den entsprechenden Wissen ist das genauso einfach wie historischen Persönlichkeiten zu treffen.

    Blödsinnig ist das nicht. Man kann Gedanken immer weiter spinnen mit "Was wäre, wenn". Deshalb wurden ja die Fixpunkte eingeführt, um das zu beschränken. Andererseits muss man sich überlegen: wäre es auch unter anderen Vorzeichen nicht genauso gelaufen? Man erinnere sich an die Vincent-Folge: da hat der Museumsbesuch keine Einfluss darauf, dass er sich umbringt, da er begreift, dass er zu Lebzeiten nie ein angesehener Künstler sein würde; da bringt auch die Erkenntnis, dass er es nach seinem Tod ist, nichts. Divergenzen in der Zeitlinie können zu ganz anderen Entwicklungen führen, müssen aber nicht. Aber letztlich dürfen wir nicht vergessen, dass Retcon bei Doctor Who kein Schönheitsfehler, sondern ein ganz normales Stilmittel ist.


    Ganz genau. Noch so ein Logikloch Schrägstrich Paradoxon, und zwar ein ziemlich gewaltiges: wenn er wirlklich zur jungen Amelia zurückkehrt und ihr erzählt, was sie später in ihrem Leben mit dem Doctor alles erleben wird, um ihr Hoffnung zu geben, während sie Jahre lang auf seine Rückkehr wartet, wird er damit nicht die Zukunft der jungen Amelia verändern, ihre ganz persönliche entwicklung, ihre Raggedy-Doctor-fixierte Kindheit, ihr ganzes Leben und vielleicht letztendlich alle Ereignisse, die am Schluss zu Amy Tod in der Vergangenheit führen, verhindern?
    Entweder ist das eine sehr dumme Szene, oder eine rein emotionale Gesten-Szene ohne wirkliche logische Relevanz, oder (da man ja nicht sieht, was am Schluss wirklich passiert, nachdem das Schlussbild einfriert), geschieht folgendes: Amelia sieht (wie schon einmal vorher) die Tardis am Himmel, aber den Doctor selbst trifft sie nicht, und er erzählt ihr auch nicht, was ihm Amy aufgetragen hat, sondern macht ihr einfach nur Mut, indem er sie kurz die Tardis sehen lässt.
    Das dritte ist die Möglichkeit, die ich bevorzuge, da sie zumindest am wenigsten unnötigen Schaden in der zeitlinie anrichten kann.

    Ich sehe das anders. Da der Doctor immer der imaginäre Freund von Amelia war, gehe ich davon aus, dass er auf eine eher subtile Art und Weise dafür gesorgt hat, bei Amelia in Erinnerung zu bleiben. Immerhin hat das Kind Puppen vom Doctor und Tardis-Modelle gebastelt. Normalerweise wären die Erlebnisse vom Abend der Regeneration des Doctors schnell verblasst, also hat er die Erinnerungen immer wieder aufgefrischt, konnte sie aber nicht in der Tardis mitnehmen. Und zwar aus einem ziemlich einfachen Grund: der Doctor, der Amelia ab und an besuchte, hat all das schon erlebt. Und laut Doc Brown ist es ja schlecht, zuviel über seine Zukunft zu wissen. Oder um es mit River zu sagen: Spoiler-Alarm. ;-) Auf diese Weise hat der Doctor die Erinnerung an ihn am Leben gehalten und hatte zudem die Möglichkeit, Amelia von Zeit zu Zeit zu sehen. Aber erst der Doctor, der 12 Jahre später in The 11th Hour im Garten landet, ist emotional unbefleckt und kann Amy zu den Reisen mitnehmen, die in den letzten beiden Staffeln behandelt wurde. Also nix mit Logikloch.


    Nein. "Fix" heißt, dass ein einmal geschaffenes Faktum (Rorys Tod) nicht mehr geändert werden kann. Wohl aber können neue Fakten hinzu kommen. Oder um es bildlich zu machen: was einmal in den Grabstein gemeißelt ist, lässt sich nicht mehr ändern. Wohl aber lassen sich weitere Sachen in den Grabstein meißeln.

    Man muss die Leute ja nicht vom exakten Ort abholen. Erinnere Dich an Blink. Die Leute haben ihr Leben gelebt, werden also irgendwie irgendwo irgendwann in der Vergangenheit aufzutreiben sein. Robinson Crusoe musste auch mehrere Jahre warten, bis er von seiner Insel gerettet wurde.


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    Mich hat übrigens noch ein Punkt gestört: Der Doctor versucht Amy davon
    abzubringen, Rory zu folgen. Es würde für Amy einen dauerhaften Verzicht
    auf Rory bedeuten. Bei allem Verständnis dafür, dass der Doctor es
    bedauert, Amy zu verlassen, er HAT sie bereits abgesetzt, weil er sie
    nicht gefährden wollte. Und jetzt verlangt er von ihr, Rory aufzugeben,
    nur um seine Begleiterin zu sein?

    Mich nicht. Der Doctor hat Rory und Amy in ihrer Zeitlinie abgesetzt, damit sie ihr ursprüngliches Leben weiter fortsetzen können. Nun aber sind die zwei in der Vergangenheit gefangen, wo sie zwar sich selbst gegenseitig haben, aber im Grunde völlig fremd sind. Ansonsten hätte der Doctor die zwei ja auch auch auf dem Heimatplaneten der Silurier absetzen können, um sie nicht weiter zu gefährden. Nein, dem Doctor ging es darum, die zwei in ihrer Heimat abzusetzen. Darum ging es schon mit Ian und Barbara in der Hartnell-Ära, wo es im Grunde nur darum ging, wieder auf der Erde von 1963 zu landen, was aber wegen der Eigenwilligkeit der Tardis nie geklappt hat (außer in The Chase, wo ihnen aber die Daleks im Nacken waren).

    Aber wie in vorherigen Posts schon genannt diente Manhattan nur dazu, um die Freiheitsstatue als Engel darstellen zu können, ansonsten hätte man das in jeder anderen Stadt der Welt spielen lassen können.

    Nein. Dieser Film-Noir-Hintergrund lässt als Handlungsort nur New York, San Francisco oder Chicago zu. Vielleicht ja noch Casablance. ;-)

    irgendwie schade fand ich aber das der Doctor nur nach Amy gerufen hat, als beide vom Dach stürzten. Da wäre zwischendrin ein "Roryyyyyy" doch auch mal drin gewesen :thumbdown:

    Auch das nicht. Rory war im Grunde immer nur der Sidekick, auch wenn er fantastische Dinge vollbracht hat. Für den Doctor war Amelia das Mädchen, das jahrelang auf ihn gewartet hat, und damit der Hauptcompanion. Das merkt man allein schon daran, dass er die beiden als die Ponds bezeichnet, obwohl ja beide Williams heißen. Der Grund, warum der Doctor Rory mitgenommen hatte war ja gerade der, dass er nicht wieder eine ähnliche Beziehung wie zu Rose aufbauen wollte. Deswegen hat er Rory ja genau in dem Moment in die Tardis geholt, als Amy ihm an die Wäsche wollte.

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    während die ersten 20 Minuten noch recht spannend waren, wurde es danach
    recht, sagen wir mal, langweilig. Gerade ab dem Moment in dem Amy und
    Rory auf dem Dach stehen und anfangen sich unterhalten, gähn.

    Tsss. Kein Sinn für Dramatik ;-) Ich frage mich, ob Du bei der Abschiedsszene von Rick und Ilsa oder der Sterbeszene von Romeo und Julia auch eingeschlafen wärst. :-)

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    eine Stadt, die "nie schläft" (dachte immer, das sei Las
    Vegas),

    Laut Frank Sinatra ist es New York. ;-)

    Der Teil der Inschrift erschien erst, als Amy von den Engeln berührt wurde. Deswegen erinnert mich das ja auch so sehr an Doc Browns Grabstein.
    Übrigens habe ich mich schon immer gefragt, warum man die Opfer der Engel nicht einfach mit der Tardis in die richtige Zeit zurück rufen kann.


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    River hat ihre Regenerationsnergie bereits auf ähnliche Art und Weise
    auf den Doctor übertragen. Das ist jetzt nichts neues. Zumal ist River
    kein normaler Mensch. Das kann auch nur zwischen den beiden oder
    zwischen Timelords funktionieren. Die Übertragung von Regenerationen war
    meines Wissens nach auch schön häufiger mal Teil von Episoden.

    Kein normaler Mensch? Das ist wohl leicht untertrieben. Durch ihre Regenerationsfähigkeit ist sie Timelord, auch wenn sie das Kind von Amy und Rory ist.

    Sehr verwirrende Folge, aber genial gemacht mit dem Asylplaneten. Und die Daleks wieder in Höchstform (was ja bei der neuen Serie leider nicht immer der Fall war). Und auch die Auflösung von Oswin Oswald war schön, auch wenn man es zu jenem Zeitpunkt, als der Doctor seine Entdeckung macht, schon erahnen kann. Und das soll die neue Companion werden? Bin mal gespannt, wie die es Back to Life schafft.

    Ein echtes Herzschmerzfinale. Genauso episch, aber zum Glück sind ganz so kitschig wie der Abschied von Rose Tyler. Nachdem Martha Jones und Donna Noble eher Überbrückungs-Companions waren, jetzt mal wieder ein großer Abschied.
    Wer fühlte sich bei der sich ändernden Grabsteininschrift auch an Zurück in die Zukunft erinnert? ;-)

    nein, ich erkenne aber hugh laurie. das ist mein erster gedanke "ach guck mal, hugh laurie" und sowas möchte ich beim doctor nicht haben.
    aber da müssen wir uns keinesfalls einig sein. =)

    Nein, müssen wir nicht. Ich persönlich fände es schön, Laurie nach "Doctor House" als "Doctor Hugh" zu sehen. Und das schauspielerische Können für die Rolle hat er auf jeden Fall.

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    Außerdem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Laurie an der Rolle überhaupt ernsthaft interessiert wäre.

    Ich schon. Die Rolle des Doctors spielen zu dürfen ist für einen britischen Schauspieler ungefähr genauso bedeutend wie die Rolle des James Bond oder die Mitgliedschaft in der Royal Shakespeare Company.

    Mist, dabei war das so eine schöne Theorie. Zumal sich der Doctor jedes Mal beeilt hat, in seine Tardis zu kommen. ;-)

    Ich bin jetzt wahrlich kein Experte auf dem Gebiet, aber muss man zum Regenerieren nicht an Bord der Tardis sein? Zumindest haben alle Regenerationen, die ich bisher gesehen habe, an Bord der Tardis stattgefunden. Und da die Gallifreyer nur dann eine Tardis bekommen, wenn sie ein Timelord werden, was im Falle von Susan nicht der Fall ist, gehe ich davon aus, dass Susan nicht regenerieren kann.
    Also, Ihr Experten: sehe ich das richtig?

    Ich hab das Problem, Hugh Laurie gar nicht mehr als etwas anderes, als House zu sehen. Ganz besonders, wenn er dann noch einen mürrischen Doctor spielen würde, würde das für mich wohl nicht funktionieren. ;)

    Ich sehe da kein so großes Problem. Schließlich würde er dann ja nicht mit amerikanischen Akzent sprechen. Viel größere Problem hatte ich bei The End of Time, als Timothy Dalton als Boss der Timelords auftaucht und ich die ganze Zeit denke: "Was macht denn James Bond bei Doctor Who?"

    ich finde es besser wenn der doctor nicht von einen allzubekannten gesicht protraitiert wird, schon gar keinen hollywoodstar.
    hugh laurie ist mMn viel zu bekannt dafür. ein englischer relativ unbekannter mime, mit den gewissen extra, der halt gecastet werden muss um ihn zu endtecken wäre das richtige. tennant und eccleston waren vor ihren who engament auch der breiten masse eher unbekannt. smith sowieso. und ich denke das ist das richtige.
    wenn smith sich regeneriert soll man denken "ah das ist also der neue doctor" und nicht "ah dr. house spielt also den neuen doctor" ;)

    Das finde ich nicht. Der Grund, warum Eccleston nur eine Staffel gemacht hat war ja unter anderem, dass er dann für den Rest seines Lebens nur noch als Doctor Who bekannt ist. Jeremy Brett wollte damals fast die Rolle als Sherlock Holmes ausschlagen, weil er nicht genauso wie Basil Rathbone enden und nur noch mit dieser Rolle identifiziert werden wollte. Dieses Problem hätte ein älterer, erfahrenerer Schauspieler nicht. Und abgesehen davon ist Hugh Laurie kein Hollywoodstar. Er ist als einer der wenigen Briten Hauptdarsteller einer erfolgreichen amerikanischen Fernsehserie. Ich persönlich hätte überhaupt kein Problem damit, dass ein berühmterer Schauspieler die Rolle des Doctors übernimmt. Und bei Laurie wäre ich mir sogar ziemlich sicher, dass er gut in die Rolle passen würde.
    Und auchdie Tatsache, dass man das Gesicht schon von woanders her kennt, stört nicht. Ansonsten könnte man sich keine unterschiedlichen Joss-Whedon-Serien anschauen, in denen immer dieselben Schauspieler mitspielen.
    Oder mal ein Beispiel. Erkennst Du hierin Dr. House?


    Es werden zwar gerne Wortspiele gemacht (zu meinem Leidwesen),

    Ach wieso, ich fand das Wortspiel bei The Gunfighters richtig klasse:


    Doctor: "And lastly, Sir, your humble servant, Doctor Caligari, mmm."
    Wyatt Earp: "Doctor who?"
    Doctor: "Yes, you're quite right."


    Ich habe vor Brüllen unterm Tisch gelegen, vor allem bei der Art und Weise, wie Hartnell das raus bringt.

    mycroft darzustellen(sprich schauspielern) ist nicht das gleiche wie eine sendung vollkommen alleine zu steuern. zudem sind gerade die gatiss-episoden sowohl in doctor who, als auch in sherlock die schwächeren.

    Sehe ich nicht so. Die Hunde von Baskerville waren sicherlich mittelprächtig, aber gerade der Anfang, in der Sherlock verzweifelt nach einem interessanten Fall sucht, reißt es wieder raus. Das große Spiel hingegen fand ich sehr gut. Die Schnitzeljagd erinnerte stark an Die Hard 3 bzw. Dirty Harry. Aber die Umsetzung war gut. Die beiden Moffat-Folgen siedle ich dazwischen an. Das größte Gefälle hat aber Thompson: Der blinde Banker war die schwächste, der Reichenbachfall die stärkste Folge der Serie bisher.

    Zitat

    Über Gatiss als nächsten Showrunner wäre ich aus zwei Gründen nicht
    besonders glücklich: zum Einen fällt mir ausser "The Great Game" aus der
    ersten Sherlock-Staffel kein Gatiss-Skript ein, dass mir wirklich
    richtig gut gefallen hätte,

    Was daran liegen könnte, dass er außer "The Great Game" in der ersten Sherlock-Staffel kein Skript geschrieben hat. :-D