Beiträge von Cutec

    2 Anmerkungen: Ich denke die Absicht des Monologs ist, dass Sutekh nicht eine von drei Figuren an der Spitze des Pantheons ist, sondern dass er Vater und Mutter und Other für die anderen ist. Und da Sutekh ja definitiv an der Ruby Road war (und rein von der Logik dass er als Göttervater ja älter sein müsste als die anderen) denke ich für den Moment dass er tatsächlich sowohl der oldest one als auch der der wartet ist. Bleibt halt abzuwarten ob die Mutter/Mrs Flood einen der Titel noch für sich beansprucht.

    Er ließ sie ohne TARDIS im 22. Jahrhundert zurück, wie soll sie ins 21. Jahrhundert gekommen sein?

    Ich bin ja grundsätzlich was die Absurdität dieser Schlussfolgerung angeht bei dir, aber da wir zwischenzeitlich einen Time War hatten in den jeder Time Lord irgendwie involviert war (da der Doctor sie anschließend alle als tot erachtet) kann man grundsätzlich nicht davon ausgehen dass Susan im 22. Jahrhundert geblieben ist.

    Da ich die BF Hörspiele nicht kennt

    Ist irrelevant. Ich wollte darauf hinaus dass Sutekhs göttliche Darstellung hier sich mit der Klassikserie beißt, die ja im Gegensatz zu Büchern und Hörspielen unabstreitbar als Kanon betrachtet werden muss. Sutekh kam grundsätzlich in den Hörspielen 2x wieder. Einmal hat sein Geist die Zerstörung seines Körpers überlebt und ein Fleshloom der Osirans auf den Mars strickt ihm einen neuen Körper. Der siebte Doctor setzt ihn in einer Zeitschleife fest aus der er später in den Fourth Doctor Adventures aber entkommt. Was da am Ende mit ihm passiert weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Aber wie gesagt, darum gings mir gar nicht.

    The threefold deity of malice and mischief and misery.

    Wenn ich raten müsste würde ich sagen das könnten die Götter von Ragnarök aus Greatest Show In the Galaxy sein.

    Und das passiert wenn zwischen den Bieren noch der eine oder andere Schnaps verbraucht wird.

    Sehr schwierig. Die Regie und Präsentation fand ich herausragend, das Skript unglaublich holprig. Wie hier die Theorie Susan wäre... naja Susan aufgebaut wird und sofort von allen akzeptiert wird, besonders vom Doctor wirkt so zusammengestückelt und unnatürlich. Die Prioritäten die die Figuren setzen sind konstruiert, die Alien-VHS-Rekonstruktions-Technologie unglaubwürdig, Figuren wie Carla und Rose wirken grundlos reingequetscht.... Und dann gefallen mir wieder Aspekte sehr gut. Kate kommt hier sehr gut weg, der Doctor als er den Zeitfenster-Raum betritt, Mrs Flood spielt hervorragend,.... und dann natürlich diese Stimme am Ende wieder zu hören... Ich hoffe er war es wirklich und nicht die Disney-Vader-AI. Aber damit kommen wir wieder zu Problemen, denn die Kontinuität des Ganzen...Selbst ab von "Kleinkram", (wie ob Susan den Doctor seit 1964 mal wiedergesehen hat oder RTDs komischer neuer Backstory für Mel, die es vorher nie gab): Der der wartet war zwar ein sehr mächtiger Gegenspieler, aber machtmäßig dann doch einige Stufen unterhalb des Toymakers und Kohorten und vor allem sterblich. Ich hoffe sehr, dass wir hier nächste Woche enthüllen, dass erst die Verknüpfung zur TARDIS ihn auf eine ganz neue Stufe der Göttlichkeit gehoben hat. Sonst ist das inkonsistent und zwar nicht mit Big Finish oder den Büchern oder dem FASA-Rollenspiel, sondern mit der Serie selbst.


    FAZIT (oder so ähnlich): Ich kann das erst nach Teil 2 bewerten, da sind noch zu viele Bälle in der Luft. Fest steht aber dass ich es auf Skript-Ebene handwerklich teilweise wirklich dilettantisch fand und das wird die Geschichte, egal wie gut sie noch wird, Punkte kosten.


    (Und falls dich das jemand fragen sollte, ich habe gerade einen sehr ruhigen Nachtdienst.)

    Hab die Folge jetzt auf Blu-Ray das zweite Mal gesehen. Und abgesehen davon dass ich sie optisch ganz ansprechend finde (das bunte Dschungel-Set und das viele grüne Licht geben dem ganzen einen poppigen Look, der in HD großartig rüberkommt) finde ich sie immer noch ziemlich dürftig. Die erste Version dieses Plots zehn Jahre vorher hatte mehr Atmosphäre, viele neue Elemente sind eher peinlich als gut (die unsichtbaren Leutchen in ihren lila Yeti-Pelzen und Eiskrieger-Stimmchen) und handwerkliche Mängel gibts auch (die Daleks wirken oft entweder klapprig oder steif und unbelebt). Zu lang ist das Ganze such und ein befriedigender Abschluss für Frontier In Space entsteht auch nicht. Zu ihrem Glück folgt in der nächsten Staffel mit Nick Briggs Lieblingsfolge eine Dalek-Geschichte die noch schlechter ist.

    Ich verfolge ja nebenbei gerne die Reaktionen von Lawrence Miles zur aktuellen Staffel und diese Folge hat er wohl geliebt. Hätte nie erwartet aus dem Mund dieses Mannes je so positive Worte über die neue (neue) Serie zu hören.

    Ein bisschen by-the-numbers Doctor Who im Vergleich zu vielen anderen Folgen der Staffel, aber gut gemacht. Rogue stört mich nicht mehr und nicht weniger als jede andere romantische Verwicklung des Doctors. Am liebsten wäre mir man würde es ganz lassen. Allerdings erinnert er mich etwas zu sehr an River oder Jack und es geht mir insgesamt zu schnell. Die Motivation der Aliens war dafür sehr erfrischend. Plotholes sind mir auch weniger aufgefallen. Insgesamt gebe ich 7-8/10. Obwohl, eher 7, einfach weil Ncuti schon wieder geheult hat (2x).

    Also kann sich wohl auch die Sexualität nach einer Regeneration ändern. Und nicht nur das Geschlecht und die Hautfarbe.

    Prinzipiell wäre das logisch ja, wobei ich nicht unbedingt der Meinung bin, dass das hier passiert ist. Vielmehr wird der Doctor hier denke ich als ähnlich geschlechtsunspezifisch orientiert dargestellt wie die Menschen zur Zeit eines Jack Harkness oder einer Bernice Summerfield. Frühere Doctoren haben auch immer mal gerne Anspielungen in die Richtung gemacht.

    Ich schreib später mehr zur Episode selber, aber hab ich das richtig gesehen, dass Richard E. Grant / der Shalka-Doctor offiziell kanonisiert wurde?

    Wurde vom FX-Team mittlerweile, nach einigen Diskussionen ob es nicht doch der Valeyard ist, bestätigt. Es wurde wohl sogar extra ein Fotoshoot mit Grant gemacht. Ich sehe es aber nicht als so eindeutig an, dass er damit offiziell eine Inkarnation unseres Doctors ist. Stichwort andere Dimensionen und umgeschriebene Zeitlinien. Vom Valeyard bis zum Briggs-Doctor hat ja selbst unser Zeitwanderer schon diverse mögliche Zukünfte seiner selbst getroffen, zu denen es nie gekommen ist. Es war auch der alte 1990er Pertwee zu sehen. Alles was wir wissen ist dass in Rogue's Datenbank ein Bild des Shalka-Doctors existiert. Wer weiß wo das herkommt. Interessant ist, dass RTD bisher immer gesagt hat er könne Scream of the Shalka nicht leiden.

    Bei der Begründung der Wahl der Schnecken als Mordwaffe bin ich ja an sich ausnahmsweise beim Radioactiveman. Hab ich auch so verstanden. Das funktioniert aber nur solange man den Dots unterstellt, dass sie genauso lang brauchen würden ihre Besitzer zu töten wie die Schnecken. Es sollte einem derart vernetzten System ja eigentlich möglich sein die Liste der Opfer im (mindestens) Sekundentakt abzuarbeiten, wenn sie's selber machen würden. Bis einer von den gehirnamputierten Influencern merkt was los ist wären die alle tot.

    Hier bleibt wirklich viel Erklärungsbedarf. Ich meine theoretisch können die Dots ja die komplette Bevölkerung Handgriff für Handgriff fernlenken, so indoktriniert wie sie sind. Aber zum Züchten/Klonen/Whatever von menschenfressenden Riesenschnecken gehört dann ja doch ein wenig mehr Compliance, Know-How und Equipment als zum geradeaus laufen. Und wie das auf der Homeworld funktioniert haben soll weiß ich eh nicht, dann es wird ja nicht jede Altesklasse der gesamten Bevölkerung Bubble-abhängig gewesen sein.

    Ich fand das nicht "reingepopelt". Die ganze Folge über waren nur weiße (und reiche) Kinder zu sehen. Das war m.M.n. gut vorbereitet.

    Ich sage ja, vorbereitet hat er es, thematisch zu den Scheißkindern passend fand ich es an sich auch und Gatwa und Cooke haben das gut gespielt. Aber ich glaube eben er hatte eine komplette Folge und hat den Aspekt im Nachhinein noch drübergekleistert, als ihm aufgefallen ist, dass er mit einem schwarzen Doctor das Thema auch noch aufgreifen kann.

    Vor der Folge hatte ich ja sehr geringe Erwartungen, aber das war doch überraschend gut. Natürlich ist es nicht das Black Mirror Skript dass es gerne wäre, aber näher dran als erwartet.

    Es macht die Folge ein wenig anstrengend, dass die Figuren komplett unausstehlich sind (und das noch vor der Rassismuskeule). Aber gut gespielt haben die Schauspieler, allen voran Callie Cooke.

    RTD hatte hier finde ich auch eine bessere Message als nur "Smartphones sind böse". Viel mehr geht es darum sich nicht in seine eigene... naja Bubble zurückzuziehen, seine eigenen Meinungen konstant bestärken zu lassen und alles andere auszublenden. Den Schwung zum Rassismus am Ende... ich fand ihn im Vergleich zu einigen anderen diese Staffel vernünftig vorbereitet und passend, aber man merkte dennoch dass er nachträglich reingepopelt war. Ich frage mich auch ob man dafür einen Twist um Ricky September hat fallen lassen. Der verhält sich nämlich sehr als ob er der Doctor in einer Verkleidung der Lindy vertraut wäre. Das Ganze war ja ursprünglich ein Pitch von RTD für Matt Smith, ich glaube die Version hätte ich gerne gesehen.

    Dass das Ganze sehr düster endet hat mir dann aber wieder gefallen. Mir hätte noch ein kurzer Schnitt auf die x dutzend Schnecken im Wald gefallen die die ganze Baggage jetzt dann genüsslich verspeißen.


    Ansonsten gabs noch ein paar Logiklücken und diesmal tatsächlich fehlende Erklärungen, aber insgesamt lande ich bei 7/10 und denke das war due drittbeste Folge der Staffel bisher.


    Und wenn Ncuti noch einmal weint.... :17:

    Beim wiederholten Schauen ist mir aufgefallen, dass man hier, dafür dass wir in der Staffel sehr viele Aspekte der Serie neu erklären und Szenen von 2005 wiederholen (was ich nach 18 Jahren für eine neue "Staffel 1" auch ok finde), Kate Stewart und UNIT als sehr selbstverständlich präsentieren. Obwohl selbst Ruby die ja nichtmal kennt. Und dann waren sie auch nicht sonderlich beeindruckend. Man kann natürlich sagen sie hatten in den Specials eine größere Präsenz, die gibts schließlich auch auf Disney+. Aber die waren ja eher für Langzeitfans konzipiert. Ich weiß nicht ob das für Neueinsteiger die beste Entscheidung war.

    Um übrigens dem Vorwurf entgegenzusetzen man habe der vierzigjährigen Ruby nur eine Brille aufgesetzt: Laut Millie Gibsons Videotagebuch auf Youtube trägt sie tatsächlich "Prothesen" auf ihrer Stirn und unter den Augen. Es mag einem zu subtil sein (wobei ich sagen muss Jenna Coleman sieht mit 38 auch nicht viel älter aus als die "zu junge" Ruby in der Folge) aber man hat offenbar mehr getan als es die Kritiker der Folge zugestehen.