Beiträge von Forever

    • Netflix
    • Amazon Prime (+ Circus, aber womöglich bald auch wieder Sony, weil sie die sechste Staffel von Call the Midwife synchronisieren lassen)
    • Maxdome (wo die Tage Doctor Who ins Programm aufgenommen wurde)
    • Wow Presents Plus (Drag Queen Content)
    • Spotify (als Musik-Streaming-Dienst)

    Durch die Familie habe ich auch Zugriff auf Sky Go.

    Hoffen wir mal, dass das Publikum das begreift, dass das Trial nicht wirklich völlig repräsentativ ist, für das, was potentiell in den Classics steckt...

    Seien wir ehrlich: Wird es nicht. Punkt. Woher sollten sie auch die Umstände kennen - oder sie das interessieren.

    32. Dark Shadows: A Collinwood Christmas


    Es ist eines dieser Hörspiele, welches man nicht mögen sollte, weil es schlecht geschrieben ist, aber kitschig genug ist, um mein weihnachtliches Herz zu erwärmen. Hauptakteure sind Jamison Selby als der verbitterte Jamison Collins und Lizzie Hopley als die Zigeunerin, Ivanka Romano. Nach dem Selbstmord von Catherine Collins vernachlässigt Jamison nicht nur die Weihnachtstradition, sondern auch seine Kinder. Ivanka kann dies nicht mehr mit ansehen und zeigt ihm in einer Hommage an "Die Weihnachtsgeschichte" Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Collinwood. Dabei werden die Geister des Hauses geweckt, wodurch es zu zahlreichen Cameos von z.B. Kathryn Leigh Scott oder David Selby kommt (z.T. mit Ausschnitten aus anderen Hörspielen wie "Doll House"). Bis zu dem Punkt ist es eine recht gut geschriebene Hommage mit zahlreichen Referenzen an die tragischen Schicksale der Menschen in und um Collinwood. Jedoch offenbart man dann in einem Twist, dass es sich um ein Sequel zu "Dress Me in Darkness" handelt, wo Judith und Edith Collins den rachsüchtigen Hexenmeister, Redmond Van Buren, zurück in die Spiegel im Ballsaal verbannt haben. Es stellt sich heraus, dass Redmond Catherine die Lebenskraft entzogen hat (was sie anscheinend in den Selbstmord getrieben hat) und mit Hilfe der Zigeuner-Magie nun aus seinen Gefängnis entkommen will, um die Geister von Collinwood unter seine Gewalt zu bringen. Sagen wir mal so, gegen Ende wird einem sehr viel einfach nur erzählt. In drei Minuten setzt sich Jamison mit dem Geist seiner Frau auseinander und sagt ihr wie scheiße er doch ihren Selbstmord fand. Damit ist natürlich dieses Problem sofort gelöst uns er beschließt wieder ein guter Vater zu sein. Das Aussagen der Lebensenergie wird dabei total unter den Tisch gefallen lassen und Catherine als lausige Mutter dargestellt, die nicht mal ihre Kinder ansehen kann und Collinwood die Schuld an ihrem Leiden gibt (was tatsächlich auch stimmt!!!). Währenddessen muss sich Ivanka mit dem Geist von Redmond auseinandersetzten, der versucht durch einem Riss im Wohnzimmerspiegel in unsere Realität einzudringen und ihre Lunge mit Spiegelstaub füllt. Natürlich kommt Jamison zur Rettung, der Staub in der Lunge ist vergessen und der Spiegel wird in einem deus ex machina einfach auf dem Kopf gestellt, wodurch der Hexenmeister wieder eingesperrt wird. Nicht gerade eine glatte Auflösung, besonders, da man Redmond gar nicht benötigt hat. Die Grundidee wäre komplett ohne ihn umsetzbar gewesen. Bevor nämlich offenbart wurde, dass Redmond die Geister manipuliert, meint Ivanka, dass das drei malige Aufsagen der Feuerbeschwörung die Geister herbeigerufen hat. Somit hätte sich Jamison einfach so mit seiner Frau reden können. Zum Schluss wird Weihnachten in Collinwood gefeiert und in Scrooge-Manier die gesamte Stadt eingeladen. Ich möchte am Ende des Reviews auch nochmal die Stärke des Hörspiele hervorheben: Die Charaktermomente. Zuerst die Beziehung zwischen Ivanka und Jamison, die sich von Abneigung zu etwas wie Freundschaft, gegenseitigen Verständnis und Dankbarkeit entwickelt. Ivanka, die ihre Unfruchtbarkeit preisgibt und damit Jamison die Kostbarkeit von Kindern zeigt. Außerdem wird die Kindheit von Elizabeth und Rodger thematisiert, obwohl sie im Hörspiel selbst kaum auftreten. In Gesprächsschnipseln wird z.B. aufgezeigt, wie Elizabeth kaum noch spricht und nicht mal ihrem Vater die Freude ihres Klavierspiels teilen will. Darin liegt die Stärke des Hörspiels. Nicht in den Subplot um Redmond, sondern in der Charakterentwicklung, auch wenn sie gedrungen daher kommt.

    Update: 343 von 1225 + Das Schloss der Vampire


    Kleines Update. Es ist mir eine Freude, Barnabas und Dr. Hoffman zu zusehen. Ein großartiges Gespann, die sich gegenseitig in Schach halten. Ich mochte ihr professionelles Miteinander. Die romantischen Gefühle von Julia waren absehbar, aber auch etwas klischeehaft. Denoch finde ich es bewundernswert, dass man in der Zeit auf starke Frauen setzt. Inzwischen wurde Dr. Woodard nicht nur unbesetzt, sondern auch ermodert. Ein Glück, da ich den neuen Schauspieler nicht mochte. Der Handlungsstrang um David ist auch gut durchdacht, obwohl man sich bei der Darstellung von Sarah anscheinend nicht einigen kann, ob sie nun alle für eine Erfindung oder real halten - besonders im Anbetracht, dass einige Bewohner von Colinsport ihr nicht nur schon begegnet sind, sondern man auch Gegenstände von ihr gefunden hat. Allerdings hoffe ich, dass bald ein neuer Strang begonnen wird (ich weiß, dass bald ein Zeitsprung kommen müsste), weil Barabas Trieb zum Selbsterhalt etwas langweilig wird. Ich finde es zudem merkwürdig, dass er einfach so bereit ist David umzubringen, obwohl er doch so viel Respekt vor der Familie hat.


    Außerdem habe ich Bloodlust komplett durch. Obwohl ich mir etwas Vorwissen zu einigen Figuren wie Amy oder der Familie des Barbesitzers ablesen musste, war die Reihe anfangs sehr einsteigerfreundlich. Die Auseinandersetzung zwischen der Gemeide und der übernatürlichen, erweiterten Collins-Familie ist gute Grundidee, obwohl ich Maggies Charakterisierung und ihr Hass auf das Paranormale etwas extrem fand. Allerdings kenne ich auch nicht ihre Entwicklung. Der Hauptgegner war mir jedoch nicht bekannt - wenn ich mich an dem Eintrag im Wiki und dem Referenzen in der Handlung erinnere, stammt er aus der BigFinish Hauptreihe, wo ich nur vereinzelt welche gehört habe.

    Es erfüllt mich mit großer Freude, dass Pandastorm endlich "Der Wächter von Traken" in deutscher Synchronfassung herausgebracht hat. "Keeper of Traken" gehört, mit "Enlightenment", zu meinen Lieblingsepisoden der außergewöhnliches Art. Natürlich ist etwas Zeit vergangen, seit ich das Serial zum letzten Mal gesehen habe. In meinen Kopf hat sich, über die Zeit hinweg, das Bild eines klassischen Balletts eingebrannt, indem das Böse in das Paradise eindringt. Hinzu kommt, dass ich unglaublich gern den Soundtrack höre - besonders "Nyssas Theme", was etwas balettartiges hat. Die Umsetzung bzw. die Kulissen erinneren mich zudem an die alten DEFA Märchen, die ich als Kind verschlungen habe. Ich möchte aber auch nicht unter den Tisch fallen lassen, was Ainley für ein großartiger Schauspieler sein kann, wenn man ihn nicht zum Overacting zwingt. Allen in allen: Ein sehr subjektives "Super".