Beiträge von sebbl

    EinGed

    Mir gehen gerade besonders zwei Dinge auf den Wecker:


    1. Die Sache mit dem Begriff "Mavity": Donna war dabei, als sie versuchten, dem (indisch aussehenden) Briten namens Isaac Newton den Begriff "Gravity" schmackhaft zu machen, und dieser aufgrund eines Hörfehlers oder Gedächtnisschwäche stattdessen auf "Mavity" kam. Sie kennt und kannte also die richtige Bezeichnung "Gravity", und trotzdem benutzt sie das Wort "Mavity", als sie an Bord des Raumschiffes stranden. (Was, wie es scheint, den 14. Doktor kurz, aber sichtlich irritiert.) Und der 15. Doktor selber benutzt dieses falsche Wort gegenüber Ruby, obwohl er gewissermaßen außerhalb der normalen Zeit lebt.

    In ner Dikussion mi einer Freundin über die Folge ist uns ein gedanke gekommen, den ich beim ersten Bewerten nicht hatte.
    Newton (also der echte) hat das Wort "Gravity" ja nicht einfach erfunden, sondern entlehnt das Wort vom latainischen "gravitas".

    Das unser fiktiver Newton also etwas falsch versteht und deswegen auf das Wort "Mavity" kommt ist doppelt damlich

    Wenn es dir das Geld wert ist, dann brauchst du nur dein Vorhaben notariell beglaubigen lassen und den Wisch beim Amtsgericht in den Briefkasten werfen. Dann bist du auch ausgetreten.

    Ist richtig, ändert aber nichts daran, dass der Vorgang einem unnötig schwer gemacht wird

    Vielleicht durch die Digitalisierung. In manchen Städten kann man inzwischen Behördengänge online erledigen und wird nicht mehr bequatscht, ob man sich das gut überlegt hat und nicht doch noch mal drüber nachdenken will und blabla.

    Ich musste 1995 noch mit Fahrt, ewiger Parkplatzsuche und stundenlangem Warten einen ganzen Tag investieren. Das tut sich nicht jeder an.

    Wenn man nur ein paar Klicks braucht, entschließt man sich schneller und nach dem nächsten Mißbrauchsfall oder einer aufgeflogenen Vertuschung ist die Sache erledigt.

    Hör mir bloß auf. Ich musste extra nen Termin beim Amtsgericht beantragen (mindestens drei Monate im vorraus, weil die ja schnell weg sind) nur damit da irgendein Behördenmitarbeiter zwei klicks in einer Datenbank macht.

    Das Austreten wird einem schon echt schwer gemacht. Eintritt geht dafür in jedem popligen Gemeindebüro

    Mich kotzt es eigentlich nur noch an, dass sich so viele Menschen als Opfer sehen und immer Sündenböcke brauchen, die sie für alles, was sie nicht mögen, verantwortlich machen. Statt einfach mal selber Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen (oder mal in Therapie zu gehen), projizieren sie ihre Eltern-Themen auf die Regierung (oder wen auch immer), rebellieren gegen sie, schimpfen auf sie, „mir geht es schlecht WEGEN EUCH, die Regierung muss weg!!“.


    Natürlich läuft da nicht immer alles richtig und man darf auch drauf aufmerksam machen, doch vergessen viele, was für ein riesiger Apparat die Regierung ist, dass dort viele Individuen arbeiten, dass dort viele Interessen vertreten werden und man sich innerhalb der Parteien nicht mal einig über vieles ist. Es ist ein ständiges Ringen mit sich selbst, anderen Menschen, Lobbyisten, Wahlversprechen, internationalen Partnern, usw. Und dieses Ringen braucht es natürlich auch, Politik ist nicht einfach. Doch vermenschlichen und differenzieren ist hier gar nicht gewünscht, weil „die da oben“ doch für alles verantwortlich sind, was mir nicht passt. Und „die da oben“ kann eine Merkel sein, ein Scholz oder eben die viel-gehassten Grünen, die angeblich eine Ökodiktatur anstreben und mir meinen Komfort für ein paar Grad weniger Wärme nehmen wollen. Egal wer „da oben“ ist, ein Feindbild wird es immer geben.

    Witzig in dem Zusammenhang ist ja auch, dass die Grünen "ja keine Ahnung haben", es aber schaffen seit Jahren die Politik zu lenken. Selbst aus der Opposition herraus

    Ja, da hast Du wohl Recht. Aber mit etwas mehr Gehirnschmalz auf Seiten der Drehbuchautoren wäre auch dieses "Problem" lösbar gewesen. Z.B hätte eine etwas "böse Donna" bereits einige Jahre vor der Hochzeit eine Affäre mit ihrem jetzigen Ehemann haben können.


    Ääääh.. ach ne, geht nicht. So was mag Disney bestimmt nicht...

    Dann hätte Donna aber während der 4. Staffel nen kleines Kind haben müssen. Hatte sie aber nicht

    Daß der Doktor jetzt endlich mehr als nur 1 (in Worten: ein!) Kostüm trägt, finde ich sehr gut! Ich habe mich früher schon stets gefragt, wann der Doktor seine Kleidung eigentlich mal reinigen lässt, und ob er so lange nackt bis auf seinen Schal und Hut in der TARDIS herumläuft. Den Höhepunkt an "dauerhafter Bekleidung" hat aber der elfte Doktor (Matt Smith) erreicht, der bis ins sehr hohe Alter das selbe Kostüm getragen hat. Die Bewohner des Planeten scheinen jedenfalls keinen ausgeprägten Geruchssinn zu besitzen, sonst hätten sie die Tür zur TARDIS schon lange zugenagelt! :)

    Genau das, endlich hat der Doctor mal mehr als ein Set Klamotten.
    Daher freut mich auch, dass der Doctor anscheinend anfängt, sich entsprechend der Zeiten zu kleiden, in die er reist

    Was is eigentlich dein Problem mit der Kleidung des Doctors? Was war daran überhaupt außergewöhnlich in dieser Folge? Zu so dummen Sprüchen wie "RTD will was zu sabbern haben" will ich mich garnicht äußern.

    Hat's dich eigentlich auch gestört, als Smith nackt vor Clara stand? Oder Capaldi nur im Nachthemd rumlief?

    Du hast Sevens Spartakick vergessen...

    Gott war das schlecht.

    Einzig der einigermassen Runde Abschluss von Datas Geschichte ist da etwas versöhnliches, in meinen Augen.



    P.S. Anscheinend gibt es auch 2399 noch diese Ikea-Todessternlampen ^^

    Habe jetzt die aktuelle Folge gesehen. War scheiße. Und ja, mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Keine Ahnung, was die Schreiber geraucht haben, aber offensichtlich schadet das der höheren Hirnfunktion.

    oh , ich fühl mich nicht blendend unterhalten , nur (für einmal) besser als auch schon bei der serie . aber ich find's übertrieben , wenn man für eine 45 minütige serienfolge 45 minuten lang nur negative argumente auflistet , denn so schlecht war die folge nun wirklich nicht . wie der sich da reinsteigert ist einfach nur masslos . auch eine star trek serie darf anders sein , als die allwissenden fans verlangen , solange sie gut ist . twin peaks hat gezeigt , wie man das macht . davon ist picard meilenweit weg , und wird es auch bleiben , das ist schon lange absehbar .

    Vorallem stellt sich die Frage, wenn alles schlecht ist, warum gucken die dann weiter.


    Der aktuelle Stand der Handlung macht mir ehrlich gesagt Sorgen, wie das zu nem Ende gebracht werden soll (davon ausgehend, dass die Handlung auch mit Folge 10 abgeschlossen werden soll)

    Alles was man bisher so gesehen hat, hätte man auch wunderbar auf eine Doppelfolge zusammenkürzen können.

    Es ist zwar nett, wenn sich eine Serie auch mal Zeit für ihre Handlung nimmt, aber Erzähltempo in Kontinentaldrifttempo ist dann auch wieder schlecht

    Das komische Beziehungsgedöns zwischen Rios und Agnes fand ich nur mal wieder etwas brechstangenhaft und unglaubwürdig, zumal man ja ein paar Minuten später mit Rios und Raffi eine weitaus glaubwürdigere Vielleicht-ja-mal-Beziehung gezeigt hat. Da wollen die Autoren ja nur mehr Drama aus der kommenden Agnes-Enttarnungs-Szene herausholen. Aber da gibt es ja auch subtilere Wege.

    Naja, du gehst jetzt davon aus, dasssich da eine Art Beziehung anbahnen soll.
    In der Szene wird aber deutlich klargemacht, wass das ist: Verdrängungssex

    Dass man einen Achtzigjährigen auf seiner gefährlichen Mission einfach mal spontan im Stich lässt ? Ja, passiert ständig, und sagt viel über den Charakter aus. Für mich ist die Figur jetzt kaputt.

    Wieso im Stich lassen? Zu beginn der Reise hat Raffi ganz eindeutig gesagt, dass sie einfach nur nach Freecloud will, es war nie ihr Ziel, sich J-L anzuschließen.

    Es fühlt sich auch weniger widersprüchlich, als mehr weit hergeholt an. In Voyager war Seven ja sowas wie ein Data-Spock-Ersatz, die Dinge schon mal unlogisch fand und meist recht emotionslos wirkte. Jetzt ist sie eine Whiskey-trinkende Lara Croft, die böse Leute exekutiert. Kann man so erzählen, ja, so wie man auch erzählen könnte, dass Seven jetzt als Musikclown im romulanischen Kinderkrankenhaus arbeitet. Aber ob man sowas auch erzählen soll...

    Du hast schon einmal vom Konzept der Charakterentwicklung gehört? Das ist wenn Personen (real oder fiktiv) sich aufgrund gemachter Erfahrungen verändern. Klingt komisch, soll es aber geben.


    Was mir an der Serie bisher wirklich gefällt ist, dass die Welt allgemein irgendwie lebendiger wirkt, glaubwürdiger.
    In den älteren Serien wirkte das Zivilleben auf mich immer etwas.. seltsam, irgendwie steril.