Beiträge von Blackburn

    Ich sehe keine Logiklücke, wenn Owen zurückkommt, schließlich haben wir ihn nicht sterben sehen. Zumindest nicht in der letzten Folge. :D
    Wer kann schon sagen, welche Wirkung sein Erlebnis in dem Reaktor auf einen "Untoten" hat.


    Ja, na gut. Aber andererseits ... ich meine, er war in einem Reaktor eingeschlossen während einer Art Kernschmelze. Er wurde dabei zersetzt bis auf einzelne Atome. Zumindest deutet nun wirklich alles darauf hin. Mit einem viel dickeren Holzhammer kann man einen Charakter eigentlich nicht eliminieren. Wenn er jetzt doch zurückkommen würde - das fände ich enttäuschend. Denn dazu müsste vermutlich man einen wirklich, wirklich schlimmen Deus ex Machina bringen. Oder fällt irgendjemandem ein wirklich guter Grund ein, warum Owen das alles überstanden haben sollte und wieder ins Team zurückkehrt? Das einzige, was mir dazu in den Sinn kommt, wäre:


    1. Aus dem Reich des Todes verstoßen, wegen seiner untoten Natur. Aber erstmal ist das an sich ziemlich lahm und unkreativ, zweitens *hat er keinen Körper mehr!!!* und drittens: Hey, wer würde mit so jemandem zusammenarbeiten wollen?! ;)


    2. Im letzten Moment, vor der Kernschmelze, kam irgendjemand mit einem Raumschiff/TARDIS/Void Sphere/wasweißich und hat Owen im letzten Moment gerettet. Und *das* wäre wohl die lahmste, mögliche Auflösung. Wobei ...


    3. ... schlimmer wäre natürlich: Owen hat alles bloß geträumt. :zzz:

    Ich würd sowas niemals unterschreiben. Da sind Serienmacher endlich mal so mutig, konsequent zentrale Figuren über die Klinge springen zu lassen (ohne ein völlig konstruiertes "Oh-hoppla-der-war-doch-nicht-tot") und da gibt es tatsächlich Leute, die es rückgängig machen wollen. Sowas verleiht doch einer Serie den nötigen Pepp, dass man weiß: Zumindest theoretisch können die Hauptfiguren *wirklich* mal sterben. Okay, jedem seine Meinung, aber warum man bei so einer Petition unterschreiben sollte, ist mir völlig unverständlich. Vor allem: Angenommen, die Petition hätte tatsächlich erfolgt: Wer will denn bitteschön die entsprechende Folge sehen, in der mit einem neuen Rekord an Logiklöchern und Plotverrenkungen auf Krampf eine Figur wiederkehrt, die nun - nach all den vergangenen Ereignissen - wirklich tot bleiben sollte? Ich mein:



    Das Mädel aus Fear her malt mal wieder.


    Nur daß es dieses mal Owen als strahlender Atomiumman malt, der von einer atomar verseuchten Spinne gebissen wird, Superkräfte entwickelt und sich mit einem Fausthieb aus dem Supergau befreit.


    Toshi wird zum Engel, da sie aber ihre Mutter nicht gerettet hat, muß sie nach längerer Diskussion mit Stan Lee als Petrus mit dem Auftrag, Mutter, retten noch mal zurück.


    Eben! :D


    Um mal ketzerisch zu werden: Ich bin für das genaue Gegenteil der Petition. Sollte es irgendeine Petition geben, dass noch mehr zentrale Figuren aus Torchwood (oder von mir aus irgendeiner anderen Serie) ohne Wenn und Aber sterben, dann unterschreibe ich gerne! :P


    PS: Wobei, lustig ist die verlinkte Petition ja schon irgendwie. Besonders schön finde ich den vorwurfsvollen Ton in dem Satz: "You have toyed with our emotions!" :26:

    Alles in allem eine Folge, die schlechter wird, je mehr man darüber nachdenkt.


    Ich bin mal so dreist und behaupte: Das gilt für jede Folge. Gerade bei Doctor Who gehört ein gewisser Trash-Faktor doch dazu, aber auch generell ist es doch bei TV-Serien so, dass da des Formats Willen die Komplexität des Plots zurechtgestutzt und im Hinblick auf Logik einanhalb Augen zugedrückt werden. Ich kenne keine Fernsehserie, die das nicht macht (wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, natürlich). Bei Star Trek etwa passiert das jede Sekunde fünf Mal.


    Okay, ich kenne nur so um und bei zwei Dutzend Folgen aus der Serie vor RTD. Reicht, um einen Eindruck zu kriegen. Und ich sehe da nicht, dass "The Doctor's Daughter" da in Sachen innerer Kohärenz so einen neuen Tiefpunkt darstellt. Ich behaupte mal: Wenn man wirklich wollte, könnte man zu jeder beliebigen Folge so eine Liste schreiben, die man einleitet mit "Somit entstehen dann nämlich noch weitere Kritikpunkte wie z.B. [...]" und nach seitenweiser Kritik endet in "Alles in allem eine Folge, die schlechter wird, je mehr man darüber nachdenkt.".


    Wie gesagt, nichts gegen Kritik an sich; aber wenn man Deinen strengen Maßstab an die Serie im Ganzen anlegt, dürfte man auch die alten Folgen zum Großteil nicht gucken. Oder seh ich das falsch? Beispiel: "The Curse of Fenric" scheint doch als ziemlich gute Folge zu gelten (ich find sie auch klasse). Aber wenn man da streng logisch oder gar naturwissenschaftlich rangeht ... Oh Ha.


    Weiterer Kritikpunkt wären jedoch die "Hath". Dumme Erfindung, sinnlos...


    Solche Posts finde ich doof. Begründe doch mal, ist doch viel interessanter! ;)



    Ich mochte die Folge, mMn die beste der bisherigen Staffel. Der Plot wird zwar hier zwar von einigen Leuten als dünn bezeichnet, aber nun ja - da gab's doch schon (gute) Folgen mit weniger Plot, oder? "Dalek" zum Beispiel bietet uns nicht mehr als einen überlebenden Dalek, der mit seiner Identität zu kämpfen hat und alles zusammenschießt. Trotzdem war das gut inszeniert und interessant aufgearbeitet. Bei einigen Classic-Folgen geht's auch noch simpler, ohne dass eine schlechte Folge bei rauskommt. Finde ich. Was natürlich nicht heißt, dass man "The Doctor's Daughter" gutfinden muss. Nur dass ich sie trotz eines einfachen Plots gutfand. :)


    Ich mochte die Idee, dass man aus dem Doctor eine Tochter geklont hat, die im Wesentlichen nur über militärisches Vorwissen verfügt, dabei aber über die hibbelig-aufgekratzte Mentalität des Doctors. Das war toll und ich hoffe inständig, dass diese Figur nicht in einem mäßigen Spin-Off verwurschtelt wird, in dem sie sich dann doch wieder anders verhält, sondern dass sie in DW noch mal auftaucht.


    Die Hath fand ich lustig. Sicher, unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten :rolleyes: ... Aber dieses Rumgeblubbere hatte schon was.


    Und ansonsten? Sicher, die moralischen Frontlinien waren sehr scharf gesetzt: Der pazifistische Doctor und die gnadenlos kriegerischen Fraktionen des Planeten. Aber das war schön inszeniert. Insbesondere die Szene, wie Jenny den Doctor fragt, was ihn den nun von einem Krieger unterscheide. Das war göttlich (und hat dieses schlichte Krieger-Pazifisten-Schema auf eine interessante Weise durchbrochen).


    Die Action in der Folge fand ich auch ganz angenehm, das wirkte diesmal nicht so aufgesetzt wie zum Beispiel in der Ood-Folge, wo ich eher das Gefühl hatte, man musste die Sendezeit irgendwie mit SFX vollkriegen.

    Zitat von Carlyle

    Woran ich mich allerdings gestört hatte war zum einen die Aussage des Sontaran bezüglich des Time Wars. Ich weiss nicht obs nur mir so ging, aber da bin ich doch zusammengezuckt weil sich das für mich anhörte wie Captain John's Motivation vor der letzten Folge der 2. Staffel von Torchwood: 'Die haben mich/uns nicht mitspielen lassen!' - Aber vielleicht hab ich mir das auch nur eingebildet.


    Das fand ich schon folgerichtig. Die Sontarans werden doch grade inszeniert als ein Volk, das den Krieg über alles liebt. Dass sie daher diese Gelegenheit gerne nutzen möchten, um den "Sieger" eines der größten Kriege der Geschichte auszulöschen, macht doch Sinn. Insbesondere wenn sie selber diesen Krieg verpasst haben. Da würde ich mich als Sontaraner auch ganz schön ärgern ... :D

    Ich oute mich auch mal - ich habe für "super" gestimmt. :)


    Der Grund ist ganz einfach: Die Folge hat mich schlicht mitgerissen. Der Doctor dynamisch wie eh und jeh, Martha wieder da, die sich wie Donna auch ein ganzes Stück entwickelt hat. Die Sontarans waren mMn sehr schön in Szene gesetzt, ihre Einführung in die "neue Serie" fand ich persönlich auch wesentlich gelungener als die der Daleks in "Dalek", weil nicht so mit dem Holzhammer á la "Guck mal, hunderte Maschinengewehre kriegen das Ding auch über zehn Minuten Sendezeit nicht klein, so gefährlich sind die Daleks" (auch wenn die Vorstellung der Sontarans, zugegeben, trotzdem noch recht explizit war).


    Insgesamt hatte die Folge einfach viele coole Momente des Wiedersehens: Martha, UNIT, die Sontarans. Und alle hielten, was sie versprachen: Martha wispert kein "Ich liebe Dich noch", das Verhältnis zwischen Doctor & UNIT ist auf spannende Weise ein anderes als zu früheren Zeiten (neue Inkarnation und so) und die Sontarans - siehe oben.


    Beim Lesen insbesondere der negativen Kommentare hier habe ich immer wieder gedacht "Ja okay, stimmt", "Ja, natürlich, das war nicht so doll" - die Sache mit der nicht eingeschlagenen Scheibe ist natürlich grausig oder warum es nun gerade Autos sein müssen, die sabotiert werden, ist auch nicht gerade selbsterklärend. Derartige schwere Logiklöcher gibt's tatsächlich eine ganze Reihe, ebenso gibt's ein paar dramaturgisch alberne Geschichten wie Donnas Flashback. Aber umso toller finde ich die Folge - weil sie so schwungvoll und schnelltaktig inszeniert ist und gleichzeitig die Figuren einfach funktionieren, so dass sie eben trotz der zahlreichen unlogischen Elemente noch bestens funktioniert (zumindest bei mir) und ein ganz dickes "Doctor Who"-feeling verbreitet. Und das ist ja auch eine Kunst.


    Ach ja, und das Rose nicht dabei war, werte ich jetzt mal als dickes Plus. :P

    Och, ich fand die Folge eigentlich ganz in Ordnung. Sicher, das Ende war banane (Zehn-Sekunden-Spontanmutation in einen Ood, "Doctor Noble" wird tatenlos zum Ood-Volksheld u. ä.) und zu viel Sendezeit wurde mit Action geschunden.


    Aber immerhin entwickelt sich die Figur Donna langsam. In den vorangegangenen Folgen der Staffel fand ich's doch etwas nervig, wie sie ohne große Hirnarbeit zwischen kieksendem Staunen, unreflektierter Wut und ein paar coolen Sprüchen hin- und heroszilliert ist. In Planet of the Ood hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass Donna nicht bloß Anhängsel und Stichwort- (bzw. Kontra)geberin ist, sondern zumindest erste Spuren von Eigenprofil zeigt.


    Die Abstrusität der Ood-Rasse (Minihirn in der Hand, Zentralhirn im Keller) fand ich schön. Diese schrägen Ideen sind es imho gerade, die Doctor Who zu einer besonderen Serie machen. Sicher, mir fällt spontan auch kein evolutionärer Vorteil einer solchen Konstruktion ein. Aber hey, die sind ja auch nicht auf der Erde entstanden, vielleicht fuhren die damit auf ihrem Heimatplaneten ganz gut. ;)


    Bezüglich des Story Arcs befürchte ich immer noch Schlimmes. Aber ich habe Rose ja noch nie gemocht.

    Entschuldige, aber das ist nicht richtig. Um die Verwirrung mal etwas zu lichten:


    Bei Dir stand "Forest of Dead"


    Dead != Death.


    dead = tot (Adjektiv)
    death = Tod (Substantiv)


    =>
    Forest of Dead = "Wald von tot" (grammatisch falsch)
    Forest of the Dead = "Wald der Toten" (grammatisch richtig)
    Forest of Death = "Wald des Todes" (grammatisch richtig)


    Davon abgesehen hatte ich eine Wiki-Quelle angegeben. Dort hieß es "Forest of the Dead". Woher die das haben, kann ich Dir allerdings nicht aus dem Kopf sagen.

    Jepp, ein älterer Doctor hätte natürlich auch einen gewissen Reiz. Ich erinnere da nur an Hartnell, der war gerade wegen seines Alters und allen damit verbundenen Marotten ein toller Doctor.


    Und in diesem Zusammenhang - und da das hier abseits von allen Wahrscheinlichkeiten läuft - schlage ich vor ...


    *trommelwirbel"


    Jack Nicholson :thumbup:

    Gut für die Buchmacher. Mit so einem abstrusen Gerücht machen die bestimmt gut Asche. Gibt bestimmt eine Menge Menschen in UK, die mit DW nicht viel am Hut haben und denken "Radcliffe? Der ist bekannt. Der wird's bestimmt. Auf den setze ich."


    Überhaupt: Anhand der Masse (unzuverlässiger) Gerüchte, die die Rolle des Doktors umgeben, kann man hier als Buchmacher schon mal ganz gut fürs Alter vorsorgen ...

    Grundsätzlich kann ich Rygels Aussage nur voll und ganz zustimmen. Ich möchte insbesondere David Tennant so lange wie möglich als Doctor sehen. Und wenn er denn mal geht, lasse ich mich gerne mit einem Schauspieler überraschen, den ich gar nicht auf der Pfanne hatte.


    Dennoch finde ich es interessant, sich mal - völlig hypothetisch - den einen oder anderen Schauspieler in der Rolle des Doctors vorzustellen. Spontan hätte ich gerne Kyle MacLachlan als Doctor: Er würde der Serie bestimmt einen guten Schuss Surrealismus mitgeben können, das hätte bestimmt was.


    Ansonsten fiele mir spontan noch Rowan Atkinson ein. "Curse of Fatal Death" war zwar eine reine Satire - aber als Doctor fand ich ihn dort trotzdem recht überzeugend ...

    Ja, eine sehr feine Folge. Komplex, sehr atmosphärisch. Und zeigt, aus heutiger Sicht, wie man einen sehr mächtigen Gegenspieler ohne den RTD-Gigantismus inszenieren kann ;)


    Ich kann dem tanzenden Arzt im Großen und Ganzen nur zustimmen. Die Inszenierung saß bei "Curse of Fenric" einfach. Beispielsweise Millington: Man musste ihn nur eine Einstellung lang in seinem NS-Büro sitzen sehen und schon lief einem ein Schauer über den Rücken. Überhaupt: Mit nun wirklich billigen Mitteln so eine Atmosphäre aufzubauen ist durchaus eine Leistung. So waren die Vampire mit dicker Schminke und langen Fingernägeln im Grunde ein bißchen lächerlich - aber gewirkt haben sie trotzdem, zumindest bei mir.


    Ganz besonders hat mir die Entwicklung des Doktors gefallen, Nummer Sieben läuft hier wirklich zu Hochform auf. Zu schade, dass es nach dieser Staffel mit diesem Doktor zu Ende war. Was da alles noch hätte kommen können! Daher träume ich immer noch von einer Multi-Doktor-Folge mit Sechs bis Zehn. Und ja: Ich weiß, McCoy und C. Baker sehen heute nicht mehr so frisch aus wie früher ... ;)


    Und ich danke dem tanzenden Arzt auch für den Tipp mit der Novellization! Lohnt sich bestimmt, da mal reinzulesen.

    Wobei man übrigens auch kraftvoll darüber streiten könnte, warum eine Serie (Buch, Film, wasauchimmer) überhaupt ein rundes, abschließendes Ende haben muss. Finde ich etwa gar nicht. Bei "Akte X" zum Beispiel hätten sich viele (ich eingeschlossen) etwas mehr Offenheit bezüglich des Serienabschlusses gewünscht.


    Und bei Twin Peaks wurde so sehr mit Logik, Raum, Zeit, Psyche sowie Sehgewohnheiten überhaupt gespielt, dass ein klassische Auflösung, bei der man sich beruhigt alles widerspruchslos zusammenpuzzlen kann, mich persönlich sehr gestört hätte. Der Reiz liegt bei David Lynch ja generell in der Unauflösbarkeit der Logik seiner Filme und Twin Peaks. (Aber gefällt natürlich nicht jedem.)


    Und deshalb halte ich dies ...


    Zitat

    Wenn Lynch ein Ende gehabt hätte, dann hätte er es im darauffolgenden Spielfilm gebracht.


    ... für ziemlich unzutreffend. So funktioniert Lynch nicht. Der denkt eben nicht in konventionellen Erzählstrukturen. Siehe zB auch "Lost Highway": Ein Film, bei dem es weder Anfang noch Ende gibt, sondern nur eine in sich gedrehte, zyklische Handlung mit einigen schwer nachvollziehbaren Sprüngen. Und insofern glaube ich auch nicht, dass er gedacht hat "Au, Mist, jetzt fällt mir kein Ende für die Serie ein. Na gut, Mark, komm, dann machen wir eben ein Prequel." Und ich bezweilfe auch, dass nach einer hypothetischen dritten (vierten, fünften ...) Staffel Twin Peaks die große Auflösung gekommen wäre. Es hätte möglicherweise einige Antworten gegeben, aber mindestens genausoviele neue Fragen.


    Twin Peaks, das war doch die Serie, deren Macher keinen Schluß für die Serie hatte und dem auch bis heute keiner eingefallen ist.


    Hast du dich da auf den Ausstrahlungsstand in Deutschland bezogen? Denn hier sind die letzten Folgen ja nie gelaufen, da hörte die Ausstrahlung quasi mittendrin auf. Was übrigens dazu führt, dass relativ viele Leute der Serie unterstellen, sie habe keinen richtigen Schluss. Nimmt man die Folgen hinzu, die nur im Ausland gelaufen sind, sieht das Ganze IMHO schon anders aus, da läuft schon noch einiges zusammen.



    Ausserdem ist die Serie auch der Grund dafür warum ich bis heute keinen Kaffee trinken kann wenn er nicht schwarz ist.


    Hihi, ja, das kenne ich auch ... WAS FÜR EIN WUNDERBARER KAFFEE!! :D

    Och, finde das ist schon noch ontopic. Geht ja schließlich darum, welche Formulierung im Wikipedia-Artikel stehen soll ... :)


    [Russell T. Davies] refers to "Invasion of the Bane" simply as the "first episode".


    Eine "Pilot" Folge ist ein Probelauf: Konzept, Charaktere und Stil werden vorgestellt, in der Hoffnung dass die Serie dann vom Sender aufgenommen und weiterproduziert wird (manchmal wird der Pilot nicht mal ausgestrahlt). Das trifft hier nicht zu.


    Okay, wenn RTD "Invasion of the Bane" als erste Folge bezeichnet und diese Episode kein Testlauf in dem Sinne war, dann stimme ich dir zu: Dann ist das Ding wohl kein Pilot. Insbesondere wenn er schreibt: "If we'd written a load of rubbish, they'd still have had to make it." Sollte das der vertraglichen Situation entsprechen, dann ist meiner Einschätzung nach der Fall klar: Kein Pilot.


    Zur Nummerierung: Finde deine Anregung zwar gut, aber ich persönlich würde mich da an die Nummerierungskonvention der der Produzenten halten. Und nach deinem Zitat wäre dann ja "... Bane" die erste Episode, sprich 1x01 wie zurzeit auch im Artikel drinsteht.


    Was denkt ihr über meine Anregung bezüglich die Nummerierung?


    Finde ich gut, klingt logisch. Wobei ich nicht von einem "New Year's Special", sondern von einer Pilot-Folge sprechen würde, weil das afaik die gängige, allgemeine Bezeichnung für eine vorgelagerte Einführungsepisode ist. Aber man möge mich hier gerne korrigieren, wenn ich falsch liege.


    Allerdings: Wie sieht es denn mit einer offiziellen Nummerierung aus? Gibt es da von Seiten BBC Vorgaben? Falls ja, so würde ich aufgrund des Lexikoncharakters von Wikipedia vorschlagen, sich eher daran zu orientieren.

    Bin auch gerade nochmal über den Artikel rübergegangen (ich bin die komische IP ;) ). Habe auf die Schnelle ein paar Rechtschreibgeschichten/Tippfehler korrigiert und die Zusammenfassung der Pilot-Folge etwas umgeschrieben, da das meiner Erinnerung nach nicht 100%ig hinhaute. Sollte ich aus Versehen einen Fehler reingebaut haben, ändert es gerne nochmal ... :)