Beiträge von Helmut

    Wobei der Film im Vergleich zum Buch sehr weichgespült ist.
    Im Buch geht es bei Bond ans eingemachte.

    Die Bücher und Filme haben sehr wenig miteinander zu tun. Aber nachdem das nicht nur auf Bond zutrifft, mach ich vielleicht lieber einen eigenen Thread dafür auf und verlinke den dann hier, bevor ich den Youtube-Thread zumülle.

    RTD hatte im Grunde mit den ersten beiden Staffeln nichts zu tun. Er war zwar auf dem Papier Showrunner, aber der eigentliche Chef der Serie und deren Chefautor war niemand geringeres als ein gewisser Chris Chibnall.

    Das kann natürlich einiges erklären, aber nichts entschuldigen

    Selber Fall wie mit den ersten beiden Torchwood Staffeln: RTD war auf dem Papier Showrunner, hat sich aber wesentlich mehr auf DW konzentriert, weshalb die Chefautoren der Serie im Grunde den Posten übernommen hatten und das waren Gareth Roberts und Phil Ford.

    Auch das erklärt wieder einiges, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass an RTDs Meisterwerken überhaupt nichts positives mehr bleibt.

    Wir leben in der Zeitlinie wo wir auf Torchwood zurückblicken und sagen "Ach soooo schlecht war das ja gar nicht" - und das macht mir Angst

    Mit Recht. Ich ertappe mich selbst manchmal bei der Überlegung, den Rest von Chibnall zu schauen, weil der war ja eigentlich... Doch, war er.

    Kühlwalda? (ich könnte recherchieren...)

    Erspar ich dir. Die Kröte ist im Original ein Kröterich und heißt Touchwood. Ist so ähnlich wie bei der blauen Elise, die im Original auch weder ein Ameisenbär noch weiblich war.

    Und immerhin hatte man in den USA Lust und das Geld eine 4. Staffel zu machen.

    Um so mehr wundert mich, dass man sich ein zweites Mal auf RTD eingelassen hat. Aber die Amis machen ja gerne die gleiche Dummheit mehrmals.

    Wenn etwas auf RTL2 gut läuft kann es nur großartig sein.

    Ich versuche mal, den ironischen Ansatz aufzugreifen: Die Bild-Zeitung schreibt die am besten recherchierten Artikel mit der höchsten journalistischen Qualität.


    So, End of Rundumschlag.

    Geschlossene Klapse ist im Grunde wie Knast, nur noch schlimmer.

    Das kann ich unterschreiben. Aufgrund einer wirklich traumatisierenden gemeinsamen Erfahrung vor mittlerweile über 30 Jahren besuchte ich einen alten Freund in so einer Einrichtung. Von dem wenigen, das ich von dem Umfeld dort mitbekommen habe, hatte ich schon Angst, selbst als Besucher dort nicht mehr rauszukommen. Er hat es zum Glück überstanden, aber ich glaube, viele gehen dort erst noch endgültig kaputt.

    Torchwood? Ach ja, RTDs kranker Kinderspielplatz, der so ähnlich hieß wie der Kröterich von Catweazle.

    Wie war das doch gleich, ach ja:

    Season 1: RTD liefert Schrott, den er in Doctor Who gerne gemacht hätte, aber zum Glück nicht durfte.

    Season 2: RTD liefert noch mehr Schrott und die BBC greift immer noch nicht ein.

    Season 3: RTD muss endlich mal unter Zwang vernünftig schreiben und eine tatsächlich brauchbare Staffel entsteht. Wer das wohl durchgesetzt hat? Das kann doch nicht nur am Schauspiel von Peter Capaldi liegen, der auch noch den Namen eines Pinguins trägt. Nicht mal neue Namen kann RTD erfinden?

    Season 4: Pseudo-Cracker, Pseudo-Life on Mars, Doofwood, Space 1999, egal wo die Amis die Finger drin haben im britischen TV, um es zu schrotten, vergiss es. Aber RTD gelingt es, Fred Freiberger zu toppen, auf eine merkwürdige Art auch eine besondere nicht alltägliche Leistung.

    Torchwood war die Beta-Version von NuNuHu. Und wie bei dem Rotz von RTD 2.0 war schon damals der Whocast die segensreiche Plattform, die mir viel grotesken Mist erspart hat. Danke, Kolja!

    Das echte Paradoxon in der Historie ist SJA. RTD KANN schreiben und er KANN showrunnen. Warum weigert er sich so vehement es zu tun? Vielleicht hat er zu viel Geld und hat es damit nicht mehr nötig und lebt lieber seine Fetische aus, weil er sich leisten kann rausgeworfen zu werden?

    Auf jeden Fall: hätte sich einer der Disney-Gewaltigen die Mühe gemacht, Doofwood zu schauen, wäre uns vermutlich RTD 2.0 erspart geblieben und jeder gute Schauspieler würde jetzt nicht die Rolle meiden.

    10, ich bewerte mal das Original.

    Äh, von was in dem Durcheinander?

    Den Rap-Müll schon mal nicht, Robin Hood pumpt keine Marmelade auf. Dass Zeltinger ein Cover war, hab ich jetzt neu gelernt, interessant, aber passt auch nicht. AWG ist immer genial, egal ob bei Arch Enemy oder Kamelot oder jetzt bei Blue Medusa. Auch wenn ich mit growling nicht viel anfangen kann, aber dass diese Frau wirklich singen kann, sollte jeder spätestens seit dem Denver-Debakel von Nightwish kapiert haben.

    Aber mal zu Clannad. Robin of Sherwood war natürlich wegweisend. Serie und Musik. Clannad ohne Enya hat funktioniert. Was haben die eigentlich gemeint in dem Song hab ich mich damals gefragt. Dabei wäre die richtige Frage gewesen: Was hat die Synchro wie damals immer verbockt. "The hooded man" vs. "Der Behütete". Würg.

    Da ist endlich mal ein Rewatch fällig. Aber die Zeit...

    Absichtlich ohne Wertung, dann muss ich keinen Nachfolger reinstellen. :)

    Warner Bros. will das Franchise bis aufs Letzte melken

    Klar. Es geht nicht um Kunst, oder gute Geschichten. Es geht um Geld. Um sonst nichts. Warum sollte es in USA anders sein als bei uns.

    Die Wahrheit ist nämlich, dass es nie die weitere Zaubereiwelt war, nicht einmal unbedingt die Charaktere, welche dafür gesorgt haben, dass die Leser*innen und Zuschauer*innen zu Fans wurden - sondern das Setting von Hogwarts. Der Traum, doch eines Tages diesen Brief zu bekommen und auf die Zauberschule gehen zu dürfen.

    Das ist ein interessanter Gedankengang. Genau so haben damals die Karl-May-Filme funktioniert. Aber ist das für das heutige Publikum nicht zu komplex? Ist heute nicht viel wichtiger, dass es kracht, blitzt und bunt ist? (Mit bunt meine ich hier nicht woke, sondern möglichst viele Effekte)

    Und sie ist inzwischen so sehr von ihrem eigenen Groll und Größenwahn getrieben, dass sie Daniel Radcliff, Emma Watson und Rupert Grint ersetzen will.

    So wie sie auf ihrem Kreuzzug über das Ziel hinausschießt, bin ich gespannt, wie das mit dem modernen Hollywood funktioniert, in dem die Story völlig egal ist, sofern nur auf der Liste der darzustellenden Gruppierungen alles abgehakt ist. Ich beneide den Showrunner nicht.

    Von daher interessiert sie mich auch nicht die Bohne. Hier steckt kein künstlerisches Herzblut drin. Es ist reine Geldmacherei, getrieben von Gier und Ego.

    Nur weil eine abgetakelte Fregatte und die übliche Horde geldgieriger Manager sich austoben wollen, muss nicht zwangsläufig Mist herauskommen. Ich gebe der Serie die gleiche Chance, die Chibnall und RTD2 hatten und es vergeigten. Ich schau auf jeden Fall mal rein. Es wäre überfällig, mal positiv überrascht zu werden. Wenn es dann doch wieder Rotz ist, passt es einfach in die heutige Zeit.

    Ich fand Dogget richtig gut und auch später Reyes.

    Da muss ich jetzt mit Blick auf die 9 Staffelboxen im Regal echt überlegen, was überhaupt noch hängengeblieben ist. Bei Robert Patrick denkt man automatisch an den Quecksilberterminator. Seinen Kurzauftritt in Waynes World fand ich viel besser als das ganze Arnie Dingens. Von Reyes weiß ich eigentlich nur noch, dass sie zu einer Zeit noch im TV geraucht hat, als sogar die Amis langsam kapiert haben, dass an Selbstmord auf Raten absolut nichts cool ist. Sage ich als Sohn eines Vaters, der wegen diesem Dreckszeug mit 48 Jahren gestorben ist.

    Meine Lieblingsfigur der ganzen Serie ist immer noch der Alien Bounty Hunter. Danach Krycek. Die ganze Sache mit dem schwarzen Öl und den beiden zerstrittenen Alien-Fraktionen hatte schon was. Dazu, wie man Roswell so eingebaut hat, dass es irgendwie sogar logisch erschien. Was mich längere Zeit gestört hat war, wie man eigentlich einen Handlungsbogen hatte, den aber immer wieder durch ein "Monster of the week" unterbrochen hat.

    Ein paar interessante Randfiguren gab es auch. Jerry Hardin als Deep Throat und natürlich den Raucher. Die bisher glaubwürdigste Variante des Kennedy Mordes.

    Ich glaube, ich muss mal einen Rewatch anmelden.

    Irgendwie haben sie doch alle was.

    Der alte kitschige Errol Flynn Schinken im Sonntagnachmittagsprogramm. Zack Bumm hau die Bösen und trage immer frisch gewaschene Strumpfhosen.

    Der Disneyfuchs, mein erster Kinobesuch in meinem sehr jungen Leben. Hoodelally oder so ähnlich. Als Kind hat mich aber die dauernde Singerei in den Disneyfilmen gestört.

    Die 80er-Serie. Herne protect us. Interessanter Versuch, Robin als von einem höheren Wesen Berufenen darzustellen. Typisch genial mal wieder die Synchro in der "the hooded man" zum "Behüteten" entartet und keiner versteht was das soll. Auch eine nette Erklärung dafür, warum sich die Legende nicht einig ist, ob Robin Hood nicht doch mal ein Earl of Huntington war.

    Der Costner-Film. Naja, Costner spielt sich eigentlich immer selbst. Aber ich habe Rickman bisher in keiner Rolle gesehen, in der er nicht genial war. So auch hier. Die Langfassung kann man aber nur im Original schauen, die deutsche Fassung halte ich nicht aus.

    "Helden in Strumpfhosen" war ganz nett, "Ein Leben für Richard Löwenherz" zum Einschlafen.

    Die 2006er Serie mit Thorin Eichenschild und dem Enkel vom 2. Doctor fand ich eine Zeit lang ziemlich gut. Dass man dann mal eben Marian tötet schon weniger. Und als man in der letzten Staffel langatmig vorbereitet hat, Robin durch einen "Archer" zu ersetzen, hat man es zum Glück am Ende doch nicht durchgezogen. Sonst wäre die Serie nur noch eine Kopie der 80er gewesen.

    Ein Favorit am Rande: "Der Hofnarr". Robin Hood wird nicht erwähnt, aber es ist wohl klar, wer der "Fuchs" ist. Nicht mal der Gesang stört, obwohl es keine Untertitel gab und meine Schulzeit noch weit entfernt lag.

    Auch ein nettes Nebengeräusch: Bei "Ivanhoe" gab es einen Geächteten "Locksley".

    Wie soll man da einen eindeutigen Favoriten finden?

    Aber ist doch eigentlich egal. Ist sowieso alles frei erfunden. Zumindest solange mir keiner einen Pfeil in die Tardis jagt.

    Laurie Webb (Arthur Ollis aus "The Three Doctors") ist am 29. März im Alter von 101 gestorben.

    101! Respekt!

    James Tolkan (Zurück in die Zukunft, Masters of the Universe) ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

    Farewell, Mr. Strickland. Wer regt sich jetzt auf, wenn der Tower "angehustet" wird?

    Nicholas Brandon ist im Alter von nur 54 Jahren gestorben.

    Sehr früh. Viel zu früh. Gab es in dem abgesagten Buffy-Remake eigentlich einen neuen Xander?

    Die bessere Heimat wäre wohl eher das öffentlich - rechtliche TV im besonderen der NEO-ONE Zusammenschluss.

    Sehe ich auch so.

    Auf jeden Fall sollte es ein Konstrukt sein, das es für die Pandas und die Polys wieder ermöglichen würde, echtes Doctor Who wieder auf deutsch rentabel produzieren zu können. Beiden gebührt ewiger Dank und es wäre so genial, wenn das Werk noch fortgeführt werden könnte.

    Kann es sein, dass da mal wieder ein paar nichtsarbeitende sogenannte "Influencer" mit irgendwelchem Schwachsinn Klicks und damit Geld einsammeln wollen? Diese angebliche aktuelle Kamera (wobei ich immer mehr ein Fan vom "schwarzen Kanal" war, einer der unfreiwilig besten Comedy-Shows des spätgotischen stalinistischen Fernsehens) ist doch merkwürdig zufällig identisch mit aktuellen klicktechnisch verwertbaren Dingen der kranken Neuzeit.

    Ich dachte du ignorierst die aktuellen Folgen (oder habe ich da etwas falsches im Kopf?). Wie willst du denn dann über die Qualität urteilen?

    Ich habe das Special mit der Unterhosenregeneration auf dem Avengers-Tower und der Hau-den-Lukas-Tardis gesehen und mir den Anfang der nächsten Folge angetan. Das hat völlig gereicht um mir ein Urteil zu bilden. Hätte ich damit in die Serie einsteigen müssen, wäre ich sofort wieder ausgestiegen.

    Für den Fall einer überraschenden Besserung wäre der Whocast eine wie immer gute Informationsquelle gewesen. Aber offenbar wurde ja alles nur noch schlimmer, so unvorstellbar das auch ist. So bin ich dankbar dafür, dass es einer der Caster immer an meiner Stelle über sich bringen muss, den Quatsch nicht nur anzuschauen sondern darüber hinaus auch noch den Inhalt wiederzugeben. Ich bewundere diese Selbstbeherrschung. Ich könnte das einfach nicht.

    Der Whocast macht alles besser.

    Das ist nach so vielen Jahren auch eine historisch anerkannte Tatsache.

    Weils so skurril ist: Der Iantos-Schrein-Mensch der auf Social Media so einen Aufstand gemacht, das Rathaus von Cardiff angeschrieben und eine Petition erstellt hat bettelt seine Follower jetzt an seinen Urlaub zu finanzieren.

    ann mir das jemand erklären? Weil die Stadt irgendeinen seltsamen Schandfleck entfernt, bettelt irgendeine Tussi jetzt um Geld um in Urlaub zu fahren? Hä?

    Ja aber genau das isses doch. Irgendwelche "Influencer" generieren Klicks mit irgendwelchem Schwachsinn, weil sie glauben, damit Kohle machen zu können. Und leider funktioniert es bei viel zu vielen dieser Pappnasen auch noch. Verstand, selbständiges Denken, Inhalte, alles veraltet. Hauptsache laut, bunt, schräg, anders als andere, schon findet man eine Unmenge Leute, die noch dümmer sind als man selbst. Funktioniert seit geraumer Zeit in der Politik, in der Wirtschaft, also warum nicht in Social Media, wo die organisierte Dummheit zu Hause und ein Breitensport ist.

    Da versuchst du wohl von was abzulennken, so oft wie du das immer sagst.

    Also ich bin ziemlich sicher, dass ich noch nie von etwas abzulennken versucht habe, denn auch wenn mir sowas nach mehrmaligem Korrekturlesen vor dem Posten durchrutscht, korrigiere ich das nach. Mal wieder Generationenproblem? Fan vs. Fanboy?

    Aber die Weintheorie stammt definitiv aus dem Whocast und ist auch absolut plausibel. Denn die Geschichte zeigt, dass RTD fähig wäre, brauchbares zu schreiben, wenn er denn gerade wollte und könnte. Aber ob er dann inzwischen wie damals über die eigene Agenda oder jetzt über andere rote oder sonstige Einflüsse stolpert, ist eigentlich egal. Es ist einfach nur schade, wie er meine Lieblingsserie absichtlich in den Boden gerammt hat. Sein Nachfolger, falls sich überhaupt jemand findet, steht vor einer unglaublich schweren Aufgabe, diese egomanisch versenkte Karre aus dem Dreck zu ziehen.

    Wer hätte gedacht, dass davon je eine Wiederauflage nötig oder gar potentiell rentabel wäre. Erstaunlich, was RTD bewirkt. Vielleicht schicken ihm die Polys eine Flasche Rotwein, oder vielleicht eine Kiste. Massiv wundern würde mich, wenn sich eine RubbishToDelete2-Box lohnen würde, kurz RTD2.