Beiträge von Solus

    Stell Dir vor, Du wirst 6 Monate in einer engen, kleinen Raumstation eingeschlossen, die kurz davor steht, auseinanderzubrechen. Welches Computerspiel würdest Du mitnehmen, um diese lange, bedrückende Zeit zu ertragen? Astronaut Andy Thomas entschied sich 1998 jedenfalls für "Monty Python's Complete Waste of Time", als er zur letzten MIR-Mission antrat. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich das Gameplay Video dazu anschaut...

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    Öhm...also schon so rein marketingtechnisch - wenn man diese Frage gestellt bekommt, egal was nun wörtlich mit "filmen" gemeint ist, und ob sich das Interview um andere Themen drehte, dann nutzt man doch den Moment und macht auf jeden Fall Werbung fürs nächste Doctor Who Special. Entweder er befindet sich gerade im heißen Verhandlungspoker mit der BBC/einer dritten Partei und darf deshalb nicht sagen, oder da kommt einfach nichts mehr.

    Da braucht die BBC mit den derzeitigen Mitteln bald gar nicht mehr anfangen, noch weiter Doctor Who zu produzieren.
    Das hier bastelt jemand in ein paar Wochen an seinem Heimrechner zusammen:

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    Ja, Eisberg und Untergang sehen noch recht schwach aus. Aber das nächste noch bessere KI-Videotool ist bestimmt schon im Betatest.

    Vielleicht habt Ihr ja auch alle Recht. RTD wird als erfahrener Showrunner schon wissen, dass Konstanz wichtig für den Erfolg einer Serie ist. Dass er tatsächlich von Anfang an mit dem neuen Companion nur ein Jahr plant hatte, und dem neuen Doctor zwei, kann man schon hinterfragen. Da den 1990er+ Jahrgängen eine Work-Life-Ballance sehr wichtig ist, kann man sich auch durchaus vorstellen, dass Herr Gatwa und Frau Gibson schnell nicht mehr so begeistert von ihrer Arbeit waren, falls die Producer die Dreharbeiten im gleichen Takt und den gleichen Bedingungen wie vor 20 Jahren durchgeführt haben. Von Ncuti selbst bestätigt ist ja zumindest, dass er nach verbalen Entgleisungen am Set zu RTD zitiert wurde. Ob der Mann nun einfach gerne flucht, oder ob das Gründe hatte / gegen Kollegen gerichtet war, das ist nicht bekannt. Aber vielleicht gibt es irgendwann mal auf einer Con eine RTD & Julie Gardner Selbsthilfegruppe, mit Millie und Ncuti, und Freema, und Christopher Eccleston, und all den anderen Personalien, bei denen man von außen betrachtet immer das Gefühl hatte, dass da irgendwas unter RTD komisch gelaufen ist. Btw. was ist eigentlich aus Stephen Fry und sein Drehbuch für Staffel 2/3 geworden?

    Bezüglich "Lasst uns Tele 5 anschreiben" empfehle ich diese Interview mit Oliver Kalkofe, geführt nach seinem Rausschmiss bei Tele 5:

    Nach "SchleFaZ"-Aus: Kalkofes Abrechnung mit Warner Bros. Discovery - DWDL.de
    Nach elf Jahren ist Ende 2023 Schluss mit den "SchleFaZ" bei Tele 5. Eine Entscheidung, die sich abzeichnete, wie Oliver Kalkofe im DWDL-Gespräch verrät. Warum…
    www.dwdl.de
    Zitat

    Bei Tele 5 gab es ja schon die Entscheidung, dass keine Menschen mehr dort arbeiten und man entsprechend auch keine Programme mehr beauftragt. Das vergangene Jahr bei Tele 5 war das bizarrste meiner ganzen Karriere. Es gab da – aufgepasst – null Mitarbeiter. Null. Kein einziger von ehemals 76. Für uns zuständig waren noch zwei Mitarbeiterinnen, die sich aber im Konzern um alle Sender gekümmert haben. Tele 5 ist somit nur noch ein linearer Streamingdienst. Also sitzen irgendwo Verwalter vor Excel-Listen und gucken nach, wo man noch mehr streichen kann.

    Vor allem hat der Erfolg von Hogwarts Legacy ja nun gezeigt, dass es den meisten Leuten scheiß egal, was Frau Rowling so ins Internet pupst, weil das Werk eben schon sehr lange viel größer als dessen Schöpferin ist.

    Ich habe die Filme gesehen, und wenn ich mal über irgendwelche Harry Potter Artikel oder Fan Fiction stolperte, tauchen da Namen und Dinge auf, von denen ich noch nie gehört habe. Offensichtlich wurde in den Filmen viel weggelassen, und dann ist eine Adaption des Stoffs als Serie wahrscheinlich gar keine so schlechte Idee. Ist halt nur immer die Frage, ob 15 Jahre schon genug Zeit sind zwischen zwei Adaptionen.

    Vor allem hat der Erfolg von Hogwarts Legacy ja nun gezeigt, dass es den meisten Leuten scheiß egal, was Frau Rowling so ins Internet pupst, weil das Werk eben schon sehr lange viel größer als dessen Schöpferin ist.

    Ich habe die Filme gesehen, und wenn ich mal über irgendwelche Harry Potter Artikel oder Fan Fiction stolperte, tauchen da Namen und Dinge auf, von denen ich noch nie gehört habe. Offensichtlich wurde in den Filmen viel weggelassen, und dann ist eine Adaption des Stoffs als Serie wahrscheinlich gar keine so schlechte Idee. Ist halt nur immer die Frage, ob 15 Jahre schon genug Zeit sind zwischen zwei Adaptionen.

    Das wäre doch bestimmt eh wieder nur so ein wokes Ding geworden, wo alle Rollen gegenüber dem Original gendergeswapt gewesen wären. Mit Bufford dem Vampirjäger und seinem heterosexuellen Kumpel Willard. Pfui Deibel, nein Danke!

    TimeLash ist ein gutes Stichwort - ich denke wenn die TimeLash-Macher einerseits Podcasts und als externe Autoren Reviews verbreiten würden, in denen die aktuellen Doctor Who Folgen gefeiert werden, würde man das hier ebenfalls kritisch sehen, wenn jemand in den Folgen-Threads darauf verweist. Und man stelle sich mal vor, besagte Macher würden auch noch den Whocast als Ragebait bezeichnen und Verweise darauf aus der Facebookgruppe löschen - uff! Aber siehe da, gerade das deutsche Doctor Who Fandom hat in den letzten Jahren gezeigt, dass es auch anders geht. Dass man sich regelmäßig über die Chibnall-Ära und nun RTD2-Ära auskotzen kann, und trotzdem auf der Convention gemeinsam (ggf. sogar mit Darstellern aus der Ära) Spaß haben kann. Ja dass man sogar mit dem mürrigen Whocast zusammenarbeitet. Weil es vielleicht sogar möglich ist, mit einem Fandom Geld zu verdienen ohne die ehrliche Sichtweise darauf zu verlieren?

    Bezüglich der verlinkten Podcasts hat SciFinewsDe kürzlich erst ein (etwas überdrehtes) aber nicht ganz uninformatives Video zu den Machern dahinter und deren Objektivität veröffentlicht:

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    Ich finde das auch bedauerlich; auf One gibt es ja immer nette britische Serien, die man laufen lassen kann, wenn sonst nichts im Fernsehen los ist. Und um Alpha ist es auch schade; Space Night, Harald Lesch, und dann Bob Ross beim Malen der immergleichen Bäume und Berge zuschauen. So endeteten vor einigen Jahren und beginnen seit ein paar Jahren viele meiner Tage.

    Aber ja, die Hoffnung besteht jetzt natürlich, dass sie diverse Bares für Rares Wiederholungen auf Neo streichen, und die gestrichenen guten Inhalte darin integrieren.

    Übrigens echter Mindfuck: Neo ist ein Anagramm für One! =O=O=O

    Es gibt nur eine relevante, und vorallem vollkommen objektive Reviewseite, und das ist natürlich zukunftia.de mit Klapowski und Sparkiller, die sich bisher angenehm überrascht zeigen:

    Folge 1: 2/5, 1.5/5
    Folge 2: 1.5/5, 2/5
    Folge 3: 1.5/5, 1.5/5

    Ich hatte mir das Review von den SciFiNews-De Herren angeschaut:

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    Die mögen ja Teile von Strange New Worlds und werden auch ein paar Euro verdienen, wenn sie viele Videos online stellen. Aber bei der neuen Serie hatten sie nach Durchsicht der ersten 6 Folgen offensichtlich nicht mal mehr Lust, zu jeder Folge eine Besprechung zu machen. Tja...