Beiträge von Solus

    Die Kapitalisten haben Euch alle ja schon wirklich prächtig dazu erzogen, ihre überzogenen Preise nicht nur zu schlucken, sondern auch noch total dufte zu finden. Natürlich sind 20-30€ für 5 DVDs zuviel. Wie groß werden bei so einer industriellen Massenfertigung die Materialkosten für Rohlinge und Verpackung sein ? 5€ ? Und die für das Set gedrehten Interviews und Making-Ofs sind ja auch nicht so teuer in der Herstellung - die Kosten dafür aufgeteilt auf alle verkauften Exemplare belaufen sich dann wahrscheinlich auch nur auf 1-2€. Wenn überhaupt. Und die Synchro braucht man nicht mitrechnen, weil die wurde zumindest für Staffel 1 und 2 fürs Fernsehen gemacht und nicht für die DVDs.
    Welche Gewinnspannen würde man nun in der Regel bei einem Produkt als akzeptabel bezeichnen ? 10-20% ? 50% finden viele normalerweise schon ziemlich problematisch, das wären bei meiner groben Rechnung dann ein Preis von rund 10€ für das Set. Amazon will zur Zeit 42,95€, was einer Gewinnspanne von 520% entspricht. Selbst wenn ich die Kosten zu niedrig angesetzt habe und die Spanne von mir aus nur halb so groß wäre, stellen 250% eine einzige Frechheit dar. Und Ihr macht Euch hier noch zu Soldaten derer, die Euch ausbeuten, und zieht verbal in den Kampf gegen berechtigte Kritik an dieser Preispolitik. Pfui Teufel !

    Zuerst hatte ich die Geschichte ja so verstanden, daß der Doctor und Jack die liebe Rose im Bezug auf das Savoy angelogen und absichtlich in den Straßen Londons ausgesetzt haben, damit sie von Jack the Ripper umgebracht wird. Aber die Idee dahinter ist wohl doch eher, daß die TARDIS mal wieder falsch gelandet ist, oder ? ...Puh, was sagt das jetzt über meinen Geisteszustand aus...


    Zur Geschichte ansich: Ja...ist noch ausbaufähig. Daß Rose einfach so zurückgelassen wird, ist doch etwas unglaubwürdig. Da müßte schon ein driftiger Grund her. Und die Begegnung mit dem Ripper verläuft auch etwas zu schnell und oberflächlich. Tja und wieso wundert sich der Zeitungsjunge eigentlich nicht über das Geld aus der Zukunft ?


    Soll die Geschichte eigentlich noch weitergehen ? Denn wenn es schon eine Geschichte gibt, in der Captain Jack und Jack the Ripper vorkommen, dann sollten da auf Grund des Namens unbedingt Verbindungen gezogen werden.

    Es wurde ja eigentlich schon von mehreren Seiten kritisiert, daß das Verhalten des Doctors gegenüber der Daleks im DIM-Zweiteiler im klaren Gegensatz zu dem steht, was z.B. in "Dalek" zu sehen ist - nämlich einen Doctor, der die Daleks hasst und fürchtet. Es ist zwar richtig, daß er in gefährlichen Situationen gern mal komplett albern und überdreht wird, aber den nötigen Respekt legt er dabei normalerweise nicht ab. Das hat Autorin Helen Raynor leider vollkommen in den Sand gesetzt.
    Der Auftritt der Daleks in "Stolen Earth" hat zwar dann wieder ein bißchen was gutgemacht, aber mit der Tanzeinlage und dem Finale insgesamt wurde die Credibility der Dalek ja wieder beschädigt. Ich denke, man kann nun schon sagen, daß zumindest zur Zeit die Dalek eher eine Lachnummer sind.
    Ich hoffe Moffat ist so schlau und läßt die kultigen Bösewichter erstmal ein, zwei Staffeln im Schrank, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Und dann müssen sie bei ihrer Rückkehr nur mal schnell den Companion wegstrahlen, und schon hat auch der Doctor wieder Respekt vor ihnen.

    Zum Thema Nemesis empfehle ich immer wieder gern diese Zusammenfassung. Entsprechend kann man auch jetzt schon sagen, daß Star Trek 11 natürlich besser als sein Vorgänger sein wird; weil schlechter geht es ja auch nicht mehr.
    Die Frage ist eher, wieviel Star Trek noch in Star Trek 11 stecken wird, und ob die Autoren es tatsächlich geschafft haben, dem Trek-Universum eine gute Geschichte zu entlocken, die noch nicht erzählt wurde. In weiten Teilen Voyager und im Grunde komplett Enterprise hat man sich damit ja sehr schwer getan. Und ob nun gerade zwei Alias-Autoren das so viel besser anstellen, als es ihre Kollegen, die dazu noch viel mehr in der Materie steckten, über Jahre hinweg nicht geschafft haben, ist natürlich fraglich.
    Tja und wie gesagt; was wird ST11 noch mit Star Trek ansich zu tun haben ? Die Kinofilme waren sowieso schon immer ziemlich von der Serie entfernt, und wenn es dazu jetzt noch ein kompletter Reboot wird, mit neuen Schauspielern und einem neuen Team, die bisher allesamt nichts mit Star Trek am Hut hatten...das scheint mir schon etwas problematisch zu sein.
    Auf der anderen Seite muß man aber auch sagen, daß das alte Star Trek nun mal leider tot ist. So sehr mich TNG oder DS9 auch in der fünfzigsten Wiederholung noch begeistern kann, will ich, glaube ich, gar keinen neuen Film (bzw. Serie) sehen, die einfach da anknüpft, wo DS9/VOY aufgehört hat. Science Fiction, wie Genre-Filme ansich sind inzwischen schwerer und dunkler geworden, dreckiger und näher am Leben. Nemesis hat versucht, das alte Star Trek in diese Richtung zu bringen und ist kläglich daran gescheitert. Star Trek 11 wird es wieder versuchen, davon kann man nach den inzwischen bekannten Storybröckchen fast schon ausgehen. Ob eine verjüngende TOS-Mannschaft dazu der richtige Schlüssel ist, wird sich aber erst zeigen müssen.


    Nur das AbsorbierAlien sah etwas albern aus...


    Das wurde ja auch in einem Wettbewerb von einem Kind designt. Das wiederum war aber dann vom Endprodukt enttäuscht, weil der Absorbaloff eigentlich so groß wie ein Bus sein sollte.


    Bin ich hier eigentlich der Einzige, der denkt, daß Peter Kay und Bastian Pastewka eigentlich ein und die selbe Person sind ? Die sind sich ja schon auffällig ähnlich...

    Ich denke mal, Tennant werden wir gar nicht regenerieren sehen, sonst würde das ja ein Widerspruch zu dem sein, was man in "Silence of the Library" erfährt. Stattdessen wird die BBC den 10.Doktor bestimmt am Leben lassen, um mit ihm vielleicht ja mal noch weitere Specials oder gar einen Kinofilm zu drehen. Die wären ja dann nur halb so spannend, wenn das Publikum dann schon wüßte, wie der 10. Doctor stirbt. Nein, David Tennant wird uns, in welcher Form auch immer, bestimmt noch laaaaaaaaaaaaaaaaaaange erhalten bleiben.

    Das muß man etwas allgemeiner sehen. Die bisherigen RTD-Staffeln standen alle im Zeichen des Reboots von Elementen aus dem klassischen Whoniversum, die sich dann auch immer im Fokus der Staffel befanden. Es steht ja seit dem ersten Jahr permanent die Frage im Raum, wen oder was RTD als nächstes zurückbringt.
    Daraus ist nun ein wirklich unschöner Alltragstrott entstanden - im Netz wurde sogar schon gerätselt, ob Moffat vielleicht in der nächsten Staffel die Silurians zurückbringt. Und genau aus diesem "Same procedure as every year" will er scheinbar heraus, wohl weil er auch selber weiß, daß diese Routine das Publikum mit der Zeit Müde macht. In dem Zusammenhang bin ich auch durchaus gespannt, ob er noch andere eingelaufene Pfade der Serie verläßt, z.B. was den 2xDoppelfolge+Finale-Aufbau angeht, oder natürlich auch daß langfristig immer nur ein Companion mit dem Doctor reist.
    Es wäre jedenfalls wirklich wünschenswert ,wenn Moffat nicht nur RTDs Erbe verwaltet und damit arbeitet, sondern daraus etwas Neues und Frisches modelliert.

    Im Gegenteil, das ist sogar eine richtig gute Idee gewesen, weil einmal war es witzig, daß die Sinfonie des Doktors so schrecklich klang, und zum anderen hat das den Nebeneffekt, daß wenn einer der kleinen Zuschauer sich nach der Veranstaltung mal ein Instrument schnappt und etwas darauf herumklimpert, es auf jeder Fall besser klingt als des Doktors Komposition. Und schon sagt es sich "Boah, ich bin ja ein viel besserer Komponist als der Doktor - das sollte ich mal weiter verfolgen."


    Man könnte einzig bemängeln, daß das einen gewissen Widerspruch zur klassischen Serie darstellt, denn als Harrison Chase in "Seeds of Doom" da auf dem crazy Synthesizer seine lärmige Pflanzenhymne performt, findet das der Doktor schrecklich - und nun komponiert er plötzlich ähnlichen Schrott zusammen und findet es gut. Aber so das wahrscheinlich; wenn sie alt werden, werden sie wunderlich...

    Ach, war doch nett. Und ein besserer Versuch, Kinder an Musik heranzuführen, als z.B. diese schreckliche BugsBunny-Orchester-Folge. Die hätten schließlich auch zeigen können, wie der Doktor 7 Minuten lang mit einem Slitheen zum Wiener Walzer tanzt. So gab es wenigstens eine Botschaft; "Hört doch mal, da ist Musik in Eurem Kopf, und vielleicht sogar Stimmen..."

    Ich finde man sollte sich da nicht so direkt festlegen. Ist ja langweilig, wenn er mit jedem Companion herumfummelt, wie auch wenn er es komplett ausschließt. Auf jeden Fall halte ich aber die Darstellung des Doktors als asexuelles Indivituum für überholt. Das passt nicht mehr in die heutige Zeit. Der soll ruhig seinen Spaß haben; muß ja nicht unbedingt nur mit dem Companion sein.

    Ist dort natürlich nicht viel anders als in Deutschland - ein Schauspieler, der für Sat.1 arbeitet, kann auch nicht so einfach in einer RTL-Produktion mitspielen. Ansich ziemlich albern, aber so ist das nun mal. Die Frage ist nur, ob Freema das einkalkuliert hat, oder ob sie von dem Torchwood-Auschluß, sofern das denn stimmt, überrascht wurde. So oder so ist es aber trotzdem eine gute Entscheidung, denn im BBC-Programm wurde sie ja nur hin und her geschoben; erst Companion, dann nur ein Gastauftritt bei Torchwood, dann eigentlich wieder Companion - aber nur kurz, nun wieder Torchwood - aber nur in einer kurzen Staffel, daneben Ansagerin in irgendeiner Quatsch-Sendung...das würde wahrscheinlich jeder gegen eine konstante Rolle in einer wahrscheinlich recht erfolgreichen Serie eintauschen.


    Für Torchwood ist es natürlich schade, denn wenn sie nun die Drehbücher umschreiben müssen, wird man das natürlich merken. Und der ursprüngliche Plan war ja wohl scheinbar auch "Martha" spielt mit->jüngeres Publikum<-Torchwood wird jugendgerechter.
    So könnte es letztendlich sein, daß wir ein harmloses Torchwood haben, das aber hauptsächlich weiter von älteren Zuschauern geguckt wird, weil die Kinderchen keinen Grund mehr haben, sich das anzutun. Aber vielleicht reagiert die BBC noch und liefert einen neuen Grund, indem sie Mickey in die Serie einbauen... :huh:


    Aber zurück zum Thema:
    Adaptiere Originalscripts stinken natürlich, Freema Agyeman und Jamie Bamber in den Hauptrollen ist hingegen eine feine Sache. Werden die Leute schon anschauen, die Serie.


    Edit:
    Stimmt natürlich; Chris Chibnall könnte damit ja nun auch raus sein. Ob der sich mit Freema gar abgesprochen hat...


    Was ihr zu 'Sliders' gesagt habt, hat mir irgendwie die (längst vergessene) Trauer darüber genommen, dass ich damals nur den Anfang der Serie zu Gesicht gekriegt hab und den Rest verpasst hab. Werd ich dann wohl auch nicht nachholen müssen... :29:


    So voreilig würde ich da nicht sein, denn die Kritik der Whocaster an der Serie läßt vermuten, daß sie auch nicht sehr viel mehr davon gesehen haben als Du. Erst einmal wurde bemängelt, daß es in der Serie kein Ziel gäbe; die Motivation der Charaktere nur darin bestehe, es bis zum nächsten Slide zu schaffen (bzw. ihre Erde wiederzufinden). Das ist für die ersten zwei Staffeln zutreffend, jedoch gab es ab Staffel 3 dann einen Story-Ark. Erst einen Kleineren, indem es um die Jagd nach einem bösen Militärmann ging, und ab Staffel 4 stand sogar recht umfassend der Kampf gegen eine außerirdische Invasionsmacht im Mittelpunkt, die ebenfalls sliden und nach und nach alle Erden erobern.
    Und was das Szenario angeht - trotz Außerirdische waren fremde Planeten glaube ich nicht dabei, aber immerhin Wüsten(-Erde), futuristische Militärstützpunkte und außerirdische Menschenbefruchtungs-Camps...also nicht nur immer die gleiche Stadt.
    So großartig will ich die Serie eigenrlich auch gar nicht weiter verteidigen, denn mehr als >gut< war sie dann doch nicht, aber eben auch nicht soooo schlecht, daß nach 12 Folgen schon hätte Schluß sein müssen, wie im Cast vorgeschlagen.
    Aber nur eins noch - das Argument "Die Serie ist schlecht, das merkt man schon daran, daß immer wieder alte Schauspieler gingen und neue dazukamen, sollte man gerade als DoctorWho-Fan NICHT anwenden... ;)


    Vielleicht noch kurz zum Thema TARDIS schleppt Erde ab und dazu pathetische Musik:
    Das wird ja nun schon seit 30 Jahren so gemacht - also das mit der pathetischen Musik. ET fliegt mit einem Fahrrad vor dem Mond herum - pathetische Musik. MartyMcFly fährt Skateboard und hängt dabei an einem Gurkenlaster - pathetische Musik. Indiana Jones fährt mit einer Lore durch die Höhle - pathetische Musik. So machen das die Spielbergs und Lucases nun mal. Und wenn RTD versucht, dem nachzueifern und im Staffelfinale ganz großes Kino zu veranstalten, ist das doch erst einmal nicht Schlechtes. Daß großes Kino vielleicht unangebracht ist, wenn dann nur ein Schmalfilm gezeigt wird, steht auf einer anderen Karte, aber gegen epochale Planetenabschleppszenen ansich ist da erst einmal nichts zu sagen, finde ich.

    Ist aber auch schwierig umzusetzen, wenn ich so an die Serie zurückdenke. Da spielten ja schon mal drei Folgen ganz seifenopernhaft in einem Schloss, ohne das man auch nur einen Dreibeiner zu sehen bekam. Oder die "Abenteuer" auf der Weinstampf-Farm - in einer Serie kann man das machen, aber für einen Kinofilm (der ja sicherlich Teil einer Triologie wäre) müßte man das alles schon arg zusammenkürzen, damit der Zuschauer nicht schlaftrunken vom Sessel rutscht. Das wiederum würde aber das Gesamtkunstwerk Tripod beschädigen, weil das ja alles wichtige Elemente sind. Diese verführerischen Gelegenheiten, die Flucht aufzugeben und glücklich zu werden - das muß natürlich in den Film rein und kann auch nicht in ein paar Minuten abgehandelt werden. Die zweite Staffel (=2.Buch ?) wäre ja dann viel leichter zu verfilmen, aber dafür benötigt man eben erst einmal Teil 1, der möglichst viele Zuschauer anspricht und trägt. Könnte mir vorstellen, daß daran schon mehrere Autoren gescheitert sind.

    Hab es hinbekommen. Geh mal auf diese Seite - und lade Dir den BeebEM herunter. Ist die neuste Version. Außerdem findest Du dort im Software-Archiv das DoctorWho-Spiel (gibts sogar noch andere) im ssd-Format. Nimm aber die BPlusMaster-Version, weil bei der Normalen will es seltsamerweise noch einen Who-Rom haben.
    Nun startest Du den Emulator, schaltest im Menü unter Hardware->BBC-Model auf BPlus und lädst mit "File->Run Disc" die ssd-Datei ein. Und schon kann der Spaß losgehen...der Spaß, mit einer verkorksten Steuerung (X=Rechts, Z=Links, Springen habe ich gar nicht erst gefunden) den Doktor durch eine Höhle schleichen zu lassen, um sich von allerlei Stalagmiten aufspießen zu lassen. Und dann sehen die Regenerationen auch noch alle gleich aus... :(