Beiträge von Solus

    Sind ja sehr Hübsche mit dabei. Ich wäre da mal für...


    "Donna: annoyed" (den brauchen wir für die nächste Who-Staffel...)
    "Cat Sister: grin"
    "The Face of Boe"
    "10th Doctor"
    "The Master: funny/not funny"

    Die Grundidee von "Adam" fand ich auf jeden Fall sehr gut, und sie wurde auch ganz ordentlich ausgespielt. Einzig wie Adam dann überführt wurde, mit der Überwachungkamera und der Blutprobe, fand ich etwas dürftig, weil das nun alles Dinge sind, an die der Eindringling hätte denken und sie dann manipulieren können. Und natürlich die alberne Hypnose(?)-Szene, die einfach nur kindisch wirkte und keinen wirklichen Nutzen hatte. Hätte man besser lösen können.


    Jacks Flashbacks gingen eigentlich auch in Ordnung. Wenn man nicht das nötige Kleingeld hat, um einen fremden Planeten darzustellen, dann tut es auch mal der Strand, ein paar Windmühlen und ein Kameramann mit Gleichgewichtsproblemen, der abfilmt, wie eine Gruppe Menschen im Einheitslook vor Fantasie-Aliens davonläuft. Wirkte immerhin etwas fremdartiger als der kanadische Wald, den Stargate seit 10 Jahren seinen Zuschauern als (auch noch verschiedene) fremde Planeten verkauft...


    Alles in allem aber eine feine Episode, und von zufällig gut kann man nun tatsächlich nicht mehr reden - bei Torchwood hat tatsächlich eine Kurskorrektur stattgefunden. Bin schon kurz davor, mich auf den Rest der Staffel zu freuen.

    Intelligenter sicherlich in der Beziehung, daß man auf Grund des rumpeligen Deutschs sonst angenommen hätte, sofahider hätte ein gewisses Schulbildungsdefizit. Andersherum würde es hier ja sicherlich auch jeder vorziehen, lieber in Deutsch zu schreiben, weil man sich in Englisch nicht auf dem Niveau ausdrücken kann, was man gern hätte. Und es ist ja nun wirklich egal, ob hier in Englisch oder Deutsch geschrieben wird. Hauptsache es kein Französisch ! C'est une langue terrible ! ;)

    Das wäre natürlich eine Bombe, die wieder aufladbar ist. Kann man immer wieder benutzen. Und selbst wenn nicht, bisher hat das Torchwood ja auch nie gekümmert, ob bei den Spielereien, die da bis jetzt so aus dem Rift gefallen sind, nicht irgendwann mal die Batterien alle sind. Ich erinnere nur an Owens Pheromon-Spray. Hätte ihm Jack gar nicht wegnehmen brauchen, weil das sowieso zwei Nächte später alle gewesen wäre.

    Soweit ich das mitbekommen habe, hat Jack im Team-Meeting ausdrücklich gesagt, nur Stun-Guns zu benutzen und auf Pistolen zu verzichten, um ein Blutbad zu vermeiden. Und ich denke, dass diese Elektroschockpistolen für die Weite etwas zu viel Lärm gemacht hätten. Man wollte ja nicht in Rambo-Manier das Lager stürmen.

    Hat er gesagt - ist aber kein Grund, nicht zur Sicherheit schwereres Geschütz mitzunehmen. Und was den Lärm angeht, gäbe es da glaube ich auch leise Druckluft-Gummigeschosse oder sowas. Und überhaupt; Das ist Torchwood ! Die werden ja wohl außerirdische Betäubungsbomben haben, die geräuschlos ganz Cardiff lahmlegen...

    Würde ich als "solide" bezeichnen, die Folge. Die Grundidee mit dem lebendigen Fleischlieferanten war gar nicht mal so schlecht, hätte die Folge aber nicht getragen, sodaß es gut war, daß es noch einen weiteren Handlungsstrang gab, indem Gwens Freund nun endlich einmal Einblick in den Beruf seiner Partnerin bekommen hat. Das mußte früher oder später passieren, nur hätte ich mir einen anderen Story-Rahmen gewünscht, indem das passiert. Die Mischung aus Ekel-Fleisch, "Splintercell" und Beziehungskrise wirkte schon recht selsam und insich nicht wirklich stimmig.


    Ansonsten gibt es vorallem wieder die Glaubwürdigkeit diverser Storyelemente zu bemängeln - allen voran natürlich das dilettantische Vorgehen des Torchwood-Teams. Man läßt sich einfach so mit dem Auto verfolgen, Gwen darf aus einer Laune heraus einfach mal sämtliche Geheimnisse ausplaudern, und weil man sich an einer zusätzlichen Pistole ja totgetragen hätte, geht man in den Kampfeinsatz natürlich nur mit Betäubungswaffen - die in Sachen Technologie auch noch komplett veraltet sind, wo es doch inzwischen diese fast-immer-harmlosen Elektroschockpistolen für die Weite gibt. Der Einsatz selbst wirkte dann vorallem recht planlos. Anstatt sich von Draußen nach Innen vorzuarbeiten und dabei nach und nach die Wachen auszuschalten, schlich man sich lieber gleich zum WALien, und warum Selbiges sich problemlos auschlachten läßt, aber sofort alle Fesseln sprengt und wild wird, wenn mal in die Luft geschossen wird, habe ich auch nicht so ganz verstanden.
    Negativ wäre ansonsten noch der CGI-Klops selbst anzumerken. Ist natürlich schlecht einzuschätzen, was bei dem vorhandenen Budget grafisch alles so möglich wäre, oder man den Aqua-Calmund tatsächlich schon so hübsch wie möglich hinbekommen hat, nur überzeugt hat mich das wirklich nicht. Vorallem die Nahaufnahmen, und wenn es dazu noch zur Interaktion mit dem Vieh kam, sahen nicht gut aus. Ein Mix aus Animation und Papp-Modell für Nahmaufnahmen hätte vielleicht besser ausgesehen. Hat vor 14 Jahren bei Jurassic Park 1 schließlich auch funktioniert.


    Aber das soll nicht der Hauptkritikpunkt sein. Ärgerlicher für mich waren wie gesagt diese Ungereimheiten in der Story, sodaß ich mir beim Fazit nun nicht so sicher bin, ob die paar guten Szenen ("Die Pizzas sind angekommen.") und die erneute Abwesenheit von Sex, Drugs und Rock'n'Roll die Folge nun über Eine der besseren Staffel1-Folgen reichen lassen, oder nicht.

    Ich hätte ja zumindest gedacht, daß sie die Staffel noch komplett zeigen, vorallem im Hinblick auf der im Internet inzwischen gängigen Meinung, daß man gar nicht mehr damit anfangen braucht, sich eine neue Serie auf Pro7 anzusehen, weil die ja sowieso nach ein paar Folgen abgesetzt wird. Mit dieser Vorgehensweise, und daß man immer wieder Serien ins Programm nimmt, die schon in den Staaten abgesetzt wurden, also ebenfalls den Zuschauer früher oder später im Regen stehen lassen, hat Pro7 in den letzten zwei, drei Jahren sein Image ja schon ziemlich kaputt gemacht. Nachdem es bei Jericho zumindest hieß "Wird irgendwann mit Staffel 2 weitergesendet." dachte ich ja, man sei nun endlich klüger. Ein Trugschluss.


    Aber nun gut, da hilft auch kein Jammern. Stattdessen bleibt festzuhalten, daß dank der Ausstrahlung hier im Forum ein paar neue Gesichter aufgetaucht sind, sich nun vielleicht auch ein paar mehr Neu-Fans die DVDs kaufen werden, und von den 600.000 Zuschauern sicherlich wieder einige gelernt haben, daß man Pro7 höchstens nur dann einmal einschaltet, wenn ein interessanter Film läuft. Dann ist der Sender ja vielleicht in ein, zwei Jahren auch endlich so weit unten angekommen, daß eine Sendung mit 600.000 Zuschauern nicht nur Platz 10, sondern sogar Platz 1 in den Tages-Charts belegt, und dann gibts ja vielleicht sogar ein Comeback des Doctors...

    Folge 3: 0.61 Mio = 3.7% (Zielgruppe: 0.42 Mio = 6.6%)
    Folge 4: 0.66 Mio = 3.1% (Zielgruppe: 0.46 Mio = 5.9%)


    Das kann man jetzt leider schon eher schlechte Quoten nennen.

    Erfolglose Informatik-Studenten gibt es in Chemnitz aber auch wie Sand am Meer. Ausfallquote liegt wohl bei 70%; von den Leuten, die ich so kenne und das auch getan haben, sogar 100%. Eigentlich ein Wunder, daß Du nur EINEN kennst, auf dem die Beschreibung zutrifft...

    Da wollte ich gerade bemängeln, daß bei searcher im Formular nur so wenig drin steht, aber von mir gibts ja hier noch nicht mal eine lückenhafte Vorstellung, da kann ich mich schlecht aufregen. Also muß ich das erstmal nachholen...


    Nickname: Solus


    Name: Thomas


    Geburtstag/Alter: 22.6.1981 / 26


    Kleine Beschreibung von dir?
    Ja, was soll ich schon über mich sagen...Ich bin ein äußerst gutaussehender, sympathischer Mann, dessen immense Intelligenz nur noch von seiner Bescheidenheit übertroffen wird. Als Einzelgänger mit leicht misanthropischen Tendenzen schlage ich die Zeit vorallem in meinem Zimmer tot, natürlich vorwiegend nachts, um das Klischee noch zu vervollständigen.


    Hast du eine(n) Freund(in)/Ehemann(-frau)? Nein. Bin noch zu haben. Und heterosexuell übrigens.


    Wo wohnst du? Chemnitz


    Bist du Schüler? Schlimmer: ein erfolgloser Student. Sollte mal Diplom-Informatiker werden. Naja...


    Seit wann bist du Fan von Doctor Who und wie bist du auf die Serie aufmerksam geworden?
    Ich glaube ich laß zum ersten Mal in diversen Artikelkommentaren auf st-enterprise.de (inzwischen zukunftia.de) vom Remake, sowie im Forum von retroremakes.com. Die Enterprise war gerade (zurecht) abgetaucht, und nun wurde mindestens eine neue Serie benötigt, die dieses Scifi-Vakuum ausfüllen würde. Da kam neben dem BSG-Remake der Doktor gerade recht...
    Welches ist/sind dein(e) Lieblingscharakter(e)? Ich hab' sie alle lieb, sogar die Slitheen...


    Was ist dein Lieblingsfilm allgemein?
    Gibt mehrere; American Beauty, Fight Club, Asterix bei den Briten, Mann beißt Hund, Element of Crime (+diversen anderen Werken Lars von Triers), Visitor Q (+diversen anderen TakashiMiike-Filmen), Lost Highway (+diversen anderen DavidLynch-Mindfucks), Spirited Away (+diversen anderen Miyazaki-Anime), Der Mieter, Seom (+andere ausgewählte Werke von Kim Ki-Duk), Requiem for a Dream, Pi eigentlich auch, und Ghost World ist auch schön, und...ach, es gibt so viele schöne Filme !


    Lieblingsserie?
    Lost, The Sopranos, Dr.Who, Star Trek: TNG, DS9 eigentlich auch, Babylon 5, Die Märchenbraut, Southpark, Nu pogodi !, Seinfeld, Bokusatsu Tenshi Dokuro-chan *hihihi*


    Wer ist dein Lieblingsschauspieler/in allgemein? Udo Kier, und als Lost-Fan finde ich natürlich auch Michael Emerson toll.


    Hobbies? Fernsehen fernsehen, Computerspiele spielen, Musik hören u. machen, meine Sexualität zelebrieren, Nachbarn durch Spion beobachten


    Lieblingsmusik? Radiohead, Sigur Ros, Patrick Wolf, Beirut, Joanna Newsom, CocoRosie, Eels, Erdmöbel, Element of Crime, Blumfeld


    Lieblingszitat? Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden. - Gabriel Laub


    Hast du eine eigene Webseite (egal über was)? Ja, aber die ist geheim !




    So, und jetzt kann ich es ja tun: Mensch searcher, Dein Fragebogen ist aber ziemlich dürftig ! Da könnte ruhig mehr drin stehen...

    Huch, eine gute Torchwood-Folge ! Was man bisher nur für ein Oxymoron hielt, ist tatsächlich wahr geworden.


    Ja, ich seile mich heute mal von den Dauernörglern ab und sage, daß man sich "To the last man" ohne größere Magenschmerzen anschauen konnte. Natürlich war der "Wir gruseln uns jetzt erstmal 10 Minuten lang im Krankenhaus herum"-Teil ziemlich nutzlos für die Story, aber da sonst nicht viel in der Folge passiert, brauchte man eben dieses Spannungselement, und das war immerhin besser, als irgendwelche unsinnigen Explosionsszenen.


    Wirklich schlecht fand ich dann nur das Ende, als einfach mal so eine Toshi-Vergangenheits-Projektion aus dem Hut gezaubert wurde, welche auch noch zu einer Szene führte, die man nach Tommys "Ey, für Dich tu' isch alles - Ischwör !"-Gerede die ganze Zeit erwartet hatte. Das hätte man besser einbauen können, und dazu auch noch anders auflösen. Warum nicht Toshi schwach werden lassen, sodaß sie Tommy bittet, sich nicht zu opfern ? Der aber sagt "Ich habe zwar versprochen, Dir jeden Wunsch zu erfüllen, aber rette dann mal doch lieber die Welt !" *durch Zeitriss hüpf*. Hätte ich interessanter gefunden. Oder noch besser: Tommy reist zurück und bringt alles in Ordnung, in der Gegenwart ist daraufhin Toshi ganz traurig, bis sie von Jack in den Kühlraum geführt wird, wo er eine geheime Schublade aufzieht. Und wer liegt drin ? - Tommy ! Von Torchwood vor der Hinrichtung heimlich gerettet und jederzeit bereit, wieder aufgetaut zu werden. Serienneuzugang. DAS wäre doch mal überraschend gewesen...


    Aber egal, vom Ende mal abgesehen ging wie gesagt diese Folge für mich in Ordnung. Keine "Super Folge", aber...gut !

    Das ist wirklich eine gute Nachricht. In der ersten Staffel war zwar nicht alles Gold, aber wenn Staffel 2 wieder ein paar Geschichten auf dem Niveau der letzten beiden Zweiteiler erzählt, und diesmal auch das Budget vielleicht etwas höher ist, sodaß große, böse Bedrohungen dann auch wirklich groß und gefährlich aussehen, könnte das richtig gut werden.

    Also zumindest RTL läßt ja auch Foren und Blogs nach Kommentaren zu ihren Sendungen durchsuchen, und sicherlich wird auch Pro7 da jemanden am Start haben, der mal schaut, über was im deutschsprachigen Internet geredet wird. Und da ist Doctor Who ja kein unbekannter Begriff. Die werden also auch durchaus wissen, daß da ein paar mehr Leute zugeschaut haben, als das Quotenmess-System angibt; ähnliche Erkenntnisse haben sicherlich auch schon Serien wie "Stromberg" am Leben erhalten.

    Nein. Pro7 ist ein schrecklicher Sender, auf dem so ziemlich jede neue Serie zu jeder Zeit eingeht. Der Sendeplatz war jedenfalls schon in Ordnung; mal davon abgesehen, daß nun gerade das Handballspiel dagegen lief. Hätte man bei Pro7 durchaus daran denken können, daß man keinen Serienpiloten sendet, wenn eventuell ein wichtiges Sportevent dagegen läuft.


    Ansonsten waren die Quoten für Pro7-Verhältnisse auch nicht so eine Katastrophe, wie Quotenmeter es hinstellt. In den Gesamtzuschauerzahlen haben gegenüber zum Vorprogramm 0.13 Mio zugeschaltet, man kam auf 0.84 Mio, und bei der zweiten Folge haben gerade mal 0.02 Mio weggeschaltet (wegen Handball ?). Das heißt zumindest, daß so ziemlich jeder, der "Rose" gesehen hat, hinterher noch Lust auf eine weitere Folge hatte, also mit höherer Wahrscheinlichkeit auch nächste Woche wieder einschaltet. Und eine Sendung, bei der der Quotenverlauf nicht nach unten, sondern nach oben offen ist, kann einem schlecht-laufender Sender erst einmal nur recht sein. Ähnliches zeigt sich im übrigen auch in der Zielgruppe; Folge 1 (0.64 Mio = 8.9%) -> Folge 2 (0.61 Mio = 6,7%). Der Prozentwert ist also nicht so niedrig, weil soviele abgeschaltet hätten, sondern weil 18 Uhr zusätzliche Zielgruppenvertreter den Fernseher eingeschaltet, aber etwas anderes geschaut haben.


    Und noch etwas, was man nicht außer Acht lassen darf: Die Serie "Kyle XY", die davor auf dem Timeslot lief, erreichte mit der letzten Folge vor zwei Wochen gerade mal 0.56 Mio (3.3%), bzw. in der Zielgruppe 0.41 Mio (6.2%). Und das ohne Handball. Da lag der Doktor deutlich drüber, also war das für Pro7 erst einmal kein Verlust gegenüber den vorherigen Zustand.


    Wahr ist aber natürlich auch, daß die Serie das Potential hätte, doppelt soviel zu holen. (nach meiner Einschätzung, denke aber mal, daß auch Pro7 so in dem Bereich die Messlatte angelegt hat). Wo die Serie quotentechnisch nun wirklich liegt, wird man erst nächste Woche einschätzen können, wenn auf einem anderen Sender nicht gerade 8 Millionen Handball schauen...

    So generell muß man natürlich erst einmal sagen, daß die Idee der Folge ein ziemlich alter Hut war. "Mensch erfährt, daß böser Außerirdischer in ihm steckt, der jederzeit herausbrechen kann" hat man so schon mehrfach in diversen SF-Serien und -Filmen gesehen, wie auch das dazugehörige Ende, daß der Schläfer sich selbst opfert, bevor sein gemeines Inneres die Oberhand gewinnt. "Wie menschlich jemand ist, entscheidet sich nicht dadurch, was man ist, sondern was man tut." sagte der neunmalkluge OuterLimits-Sprecher dann immer, wenn diese Prämisse (mal wieder) in einer Folge abgehandelt wurde.


    Und auch der Rest, die Mär' von bösen außerirdischen Invasoren, die mal wieder unseren schönen Planeten einnehmen wollen, und obwohl sie der Menschheit per Fingerschnipp die Elektrizität abzapfen könnten und kugelsichere Schutzschilde tragen, lieber erst einmal jahrelang den Spanner spielen, anstatt sofort anzugreifen, dieses schon unzählige Male durchgekaute Szenario hat ebenfalls nicht den Innovationspreis gewonnen.


    Das einzig Positive daran wäre, wenn diese Invasion ein roter Faden werden würde, der dann auch nicht gleich am Staffelende aufgelöst wird. Einen wiederkehrenden Gegner samt permanenter Bedrohung würde Torchwood auf jeden Fall mehr Substanz verleihen, als dieses "Vorsicht, da kommt bald was Böses ! Buhuhuhuu !", was sich durch Staffel 1 zog.


    Um ins Detail zu gehen: Plotlöcher...hielten sich meiner Meinung nach diesmal in Grenzen. Das Hauptproblem ist eher, daß einige Dinge recht unglaubwürdig sind. Warum veranstalten die Torchwoodies mit einem potentiellen Feind einen ausgedehnten Rundgang durch ihre Basis oder lassen ihn mit Gwen immer wieder allein ? Warum kann gerade die Frau gegen das Alien in ihr ankämpfen und sogar deren Technik nutzen ? Was hatten die Invasoren für einen Grund, Cardiff in die Luft zu jagen ? Wäre es nicht taktisch klüger, das Feuerwerk, und zwar dann auf der gesamten Erde, erst zu starten, wenn man das Mutterschiff schon im Erdorbit geparkt hat ? Und was für einen Nährwert hatten diese Schläfer-SubAnschläge überhaupt ? Als sich der letzte Schlafwandler seinen Weg zu den Atomsprengköpfen bahnte, sah es nicht so aus, als wäre das nur möglich, wenn vorher ein Mann stirbt, keiner mehr telefonieren kann und eine Treibstoffleitung zerstört wird.


    Nein, das kaufe ich der Folge alles nicht ab. Ein Griff ins Klo ist "Sleeper" deswegen zwar auch nicht, denn man hat ja immerhin versucht, eine nicht ganz so flache Geschichte zu erzählen, die sich auch nicht nur von einer Eyecatcher-Szene zur Nächsten hangelt, ideenreich und clever kann man dieses Stück solide Fernsehunterhaltung aber eben auch nicht nennen.