Beiträge von Solus

    Ich fand "Rose" damals auch ziemlich abschreckend. Kann mich noch dunkel daran erinnern, wie Selbige grinsend durch die Stadt rannte, obwohl ihr Freund gerade gestorben war (dachte sie zumindest). Billie war da glaube ich noch nicht richtig drin, in Rolle und Serie. Und so generell stellte das für mich erst einmal nur albernen Trash dar. So war es dann auch erst die zweite Folge, die mich wirklich neugierig auf die Serie machte, denn auf Grund der Effekte und Kostüme, wie auch inhaltlich wird deutlich, daß das nicht nur irgendeine klamaukige Billigproduktion ist, und die Serie auch Raum für interessante Geschichten bieten könnte.

    Das hat mich aber auch sehr gestört, daß "dicke Frau" und Astrid so ganz spontan für Kamikazeaktionen zu haben waren. Wenn Erstere auf Grund ihres Mannes nicht mehr weiterleben will, dann hätte man das auch weniger plump darstellen können. Und die arme Kylie mit einem doofen Gabelstabler ins Verderben fahren lassen war ebenfalls unsinnig und auch nicht schön anzusehen (außer vielleicht, wenn man einen Pedal-Pumping-Fetisch hat...). Die anderen Kritikpunkte meinerseits wurden ja auch schon genannt; diverse Zeitlupen-Szenen wirkten eher albern als dramatisch, die erneute Darstellung des Doktors als gottähnliches Wesen war auch wieder daneben. Die Roboter ansich hätte man vielleicht lieber weglassen sollen, denn mordlüsternde Blechkameraden, die man mit Hilfe von Protokollen an der glänzenden Nase herumführen kann, hat man spätestens mit diesem Special nun einmal zu oft im Fernsehen gesehen - innerhalb der Serie sowieso. Im übrigen fand auch ich, daß für so eine Alien-Kreuzfahrt die Passagiere verdammt menschlich aussahen. Wäre doch nun wirklich kein Problem gewesen, die ersten zehn Minuten auf einer SciFi-Convention zu drehen... Ansonsten fiel mir noch auf, daß man scheinbar aus Rücksicht vor neuen Zuschauern ein paar Erklärungen eingebaut hat, sodaß der Doktor in den ersten Minuten sein Schiff und sich selbst erklären durfte. Da wurden bei mir Erinnerungen an den AkteX-Film wach... "Hallo Mulder, Sie an Aliens glaubender und ihre Schwester suchender FBI-Agent, wie geht es Ihnen ?" - "Mir geht es gut, Scully, Sie immer-skeptische Partnerin, mit der ich seit ein paar Jahren ungeklärten Ereignissen nachgehe. Ich würde Ihnen nun gern meine Zusammenfassung unserer bisherigen Abenteuer erläutern..." *schnarch*


    Aber zurück zum Thema, und so generell fand ich das Special trotzdem ganz gut. Das Schiff sah innen im ganzen, wie später auch im kaputten Zustand ganz ordentlich aus, von außen genauso (was erwarten denn hier einige von Fernseh-CGI ?!). Die Story folgte natürlich einem schon bekannten Konzept, aber im Gegensatz zu manch vergleichbarer Kinoproduktion (Stichwort: The Core) war zumindest überraschend, wer am Ende überlebt. Ganz großartig fand ich sogar die Szene mit dem Zeitungsverkäufer - eine schöne Anspielung darauf, daß auf Grund der Specials immer gerade zu Weihnachten irgendetwas Schlimmes passiert ist. Und die Queen-Szene, sicherlich albern, aber die Briten schmeißen die sich da natürlich weg.


    Kurz gesagt: Man wurde gut unterhalten, auch wenn die Geschichte alles andere als perfekt war. Wie immer eben, und diesmal vielleicht sogar ein kleines bißchen besser, als es die Weihnachtsspecials davor geschafft haben.

    Zitat

    Das hätte die BBC jedoch nicht so nötig, denn die K-9 Serie wird unabhängig von Jetix Europe produziert und gesendet.

    Ich weiß schon, nur werden die sich ja wohl hinter den Kulissen alle kennen und liebhaben, und wenn der K9-Erfinder da Abends am Stammtisch sagt "Gebt dem Hundi doch mal noch nen kleinen Gastauftritt, am besten zum spätmöglichsten Zeitpunkt, weil die Serie doch nächstes Jahr startet.", dann wird das eben so gemacht. Und selbst wenn die sich nicht weiter kennen, bedeutet eine gut-laufende K9-Serie immernoch, daß dadurch vielleicht neue Zuschauer auf SJA aufmerksam werden.

    Ha, wer hätte gedacht, daß wir die Slitheen so schnell wiedersehen ! Fand ich aber sehr gut, die Idee, denn erst einmal bedeutet das, daß wenn die "Blähliens" so häufig in der Serie vorkommen, wir sie garantiert nicht wieder in Doctor Who sehen werden, und ich finde sie passen auch wunderbar in die SJA. Ich hatte nur nach der ersten Folge gehofft, daß man den Kritikpunkt des Slitheen-Zweiteilers, daß SJ den mörderischen Kinder-Slitheen laufen gelassen hat, nun doch noch ausmerzen würde. Stattdessen ist der kleine Tunichtgut ja schon wieder davongekommen. Da möchte ich aber in der nächsten Staffel dann doch endlich mal vor Sarah Janes Haus einen Pfahl sehen, auf dem sein Kopf steckt (am besten mit Stephen Furst als Gaststar, der ihm nochmal zuwinkt)...


    Ähm...die zweite, große Überraschung war natürlich der böse Mr.Smith. Hat mir von der Idee her sehr gefallen, weil man damit wirklich nicht gerechnet hatte, nur hätte ich mir dann schon ein paar versteckte Hinweise in den Folgen zuvor bewünscht, sodaß man jetzt nach einer retrospektiven Betrachtung nachvollziehen könnte, daß er tatsächlich etwas im Schilde geführt hat. Stattdessen ergibt so eher ein Gegenargument in Form des letzten Zweiteilers, indem Mr.Smith ja verhinderte, daß zwar nicht der Mond, aber immerhin ein Asteroid die Erde treffen würde. Der hätte vielleicht nicht ausgereicht, um die Xylok zu befreien, aber wirklich glaubhaft ist die Erklärung trotzdem nicht, warum der Smith da nun so einen umfangreichen, ausgeklügelten Plan entwerfen mußte, damit der Mond vom Himmel fällt. Hätte man ja z.B. auch so erklären können, daß die Xylok auf der dunklen Seite des Mondes gefangen sind und Luke diese Seite nun zur Sonne drehen soll, um sie aus ihrem Eisgefängnis zu befreien. Hätte ich jetzt als nachvollziehbarer empfunden. Aber naja, selber schuld, wenn die Autoren vorher nicht mal bei mir anrufen und um Rat fragen !


    Jetzt noch kurz zu K9: War zwar nett, denn Blechhund mal wiederzusehen, aber wirklich Sinn hatte sein Auftritt nun wirklich nicht, außer vielleicht, ihn wieder ins Gedächtnis der Zuschauer zu rufen, bevor nächstes Jahr seine Serie startet.


    Alles in allem war das aber ein unterhaltsamer und spannender Abschluß der Staffel, der sogar den zu erwarteten Cliffhanger, daß Marias Vater seiner Tochter den Umgang mit SJ verbieten wird, nachdem er nun von deren Hobby weiß, glücklicherweise schon vorher abgearbeitet hat, und der der nächsten Staffel keine größeren Logikfehler oder andere Altlasten vererbt, sondern im Gegenteil ihr sogar die Möglichkeit gibt, das scheinbar gar nicht so uninteressante Berufsleben des Vaters näher zu durchleuchten. Da werden wir nächstes Jahr garantiert eine Episode sehen, die das thematisiert...

    Lily Allen sieht ja ganz nett aus, scheint aber auch eine recht dumme Person zu sein. Und Schauspiel-Erfahrung hat sie wohl auch Keine. Da würde ich mir dann doch mal lieber eine richtige Schauspielerin an die Seite des Doktors wünschen, sowie ein paar Autoren, die davon auch Gebrauch machen. So scheint mir mit solchen Überlegungen die Entwicklung doch leider weiter in die Richtung zu gehen, daß des Doktors Companion nur optisches Beiwerk ist.

    Deshalb schrieb ich ja auch vom "leicht ausgearbeiteten Intimbereich", sichtbar ist er ja schon. Und zu dem Thema Zwangsgeschlechtslosigkeit: So ein Intimbereich stellt doch eine gute Angriffsfläche für den Gegner dar, und da wird man als Klon-Kriegerrasse logischerweise irgendwann zu dem Entschluß kommen, daß man diesen speziellen Teil in Zukunft nicht mehr mit repliziert...

    Das neue Design sieht schon ziemlich nach Plastik-Actionfigur aus; da muß man mal abwarten, wie die Kartoffelköpfe dann in bewegten Bildern aussehen. Sicherlich weniger hell und sauber als auf so einem Promo-Bild.


    Von der Größe her passt es aber schon, denn wie ich bei Wiki laß, kommen die kleinen Kerle ja von einem Planeten mit hoher Gravitation - und da wächst dort nun mal alles nicht so hoch, Klone inklusive. Und die Farbe der Rüstung...nun man wählt ja als Soldat die Farbe immer so aus, daß man im Einsatzgebiet gut getarnt ist. Da haben die sich sicher gedacht "Wir greifen den Blauen Planeten an, ziehen wir uns mal entsprechend blau an." Was ich hingegen nicht nachvollziehen kann, ist der leicht ausgearbeitete Intimbereich. Dort sollten Klone ja eigentlich nichts haben, als daß man dafür an der Rüstung extra einen Bereich herausarbeiten müßte...

    Für mich gab es diesmal eigentlich kaum etwas auszusetzen. Schöne Idee, die handwerklich ordentlich umgesetzt wurde. Für die ganzen konstruiert wirkenden Zufälle, die man nach dem ersten Teil hätte bemängeln können, hat man ja Erklärungen geliefert, und daß nur Sarah Jane den Meteor aufhalten konnte...naja, da könnte man sich auch fragen, warum Torchwood nicht schon lange vor Sarah Jane die Verschwörung der Furz-Aliens und der verschwundenen Kinder aufgedeckt hat. Das hatte alles eine nationale Tragweite, schon vorher über Monate hinweg, und hätte so natürlich mehrere Instanzen auf den Plan rufen müssen. Das muß man dann eben so schlucken.


    Was ich hingegen wirklich für daneben fand, war einmal die grafische Darstellung des Meteors in Form eines viel zu kleinen Rauchbällchens - sicherlich wieder eine Budgetfrage, und natürlich dieser peinlich-alberne Graske. Wenn man schon so einen gruseligen Oberbösewicht hat, kann man dem doch noch nicht so ein kindisches Männlein zur Seite stellen ! Solche Figuren dürfen maximal Nachts auf RTL2 in ungruseligen Horror-B-Movies auftreten, wie z.B. "Funny Man", zu dem es meiner Meinung nach auch gewisse, optische Parallelen gibt...


    Na davon mal abgesehen war das Drehbuch aber alles andere als gut ! Ständig tauchten unnötige Probleme auf, die kurz darauf auf vollkommen bescheuerte Weise gelöst wurden, wie z.B. daß Sarah Jane erschossen werden soll, sich aber mal wieder mit ihrem Allzweck-Lippenstift rettet, oder Luke in der Kiste, der sich befreien kann, weil die Außerirdischen noch keine elektronischen Schlösser erfunden haben, wie auch die mehrfach erscheinenden, dann doch elektronisch-gesicherten Türen, in die sich Luke, der kleine Schlaumeier, aber reinhacken kann.


    Vollkommen unpassend für eine Kindersendung war die Drohung an den Gehilfen, ihn wegen Kindesentführung ins Gefängnis zu bringen - und er wüßte ja, was dort mit solchen Leuten gemacht wird. Sowas ist doch viel zu ernst und realitätsnah für so eine Serie ! Weniger realistisch, aber nur weil vollkommen unlogisch dann die Idee von Sarah Jane, ohne Rettungsplan auf das Schiff zu teleportieren. Da wäre es doch drehbuchtechnisch viel sinnvoller gewesen, Sarah Jane erst herausfinden zu lassen, daß die Kriegstreiberin eigentlich ein Computer ist, um so mit dem Ziel auf das Schiff zu gelangen, dies Kudlak mitzuteilen. Stattdessen wurde diese Erkenntnis auf unglaubwürdige Weise in die Story gestreut und die daraus resultierende Auflösungsszene war sowieso Banane. Kaputte Computer stottern doch nun schon seit 20 Jahren nicht mehr in Fernsehserien.


    Ach und dieser schrecklich aufgesetzte Humor, der sich durch die beiden Folgen zieht - grausam.Und kann ich mich eigentlich auch über das plötzlich hochfundierte Physik-Wissen Sarah Janes aufregen, die aus Müll noch nie dagewesene Maschinen bauen kann, oder ist sie irgendwann einmal in der klassischen Serie von einem außerirdischen Intelligenzstrahl getroffen wurden ?


    Alles andere ging ja in Ordnung - Effekte, Masken, Schauplätze, Grundidee; aber das Drehbuch ging gar nicht !

    Habe ich ja auch nicht verlangt, sondern eben nur so eine Szene, in der der Spiegel so benutzt wird, wie Perseus es getan hat. Und wenn man aus den Gorgonen schon Außerirdische macht, ist es dann auch nicht mehr wichtig, ob nun nur Medusa Reptilien auf dem Kopf trägt, oder die gesamte Spezies es tut.

    Ich werde mir einfach mal erlauben, an dieser Stelle nicht nur über den 2.Teil, sondern über die gesamte zweite Episode zu schreiben. Wer also bis jetzt nur den zweiten Teil gesehen hat und sich für Teil 1 nicht spoilern lassen möchte, liest besser nicht weiter !


    Also, wie fand ich "Eye of the Gorgon"...mittel-gut würde ich sagen. Das Szenario mit Medusas Schwester in der Neuzeit samt gehirngewaschenen Nonnen kann man durchaus als unverbraucht bezeichnen, und auch das Altenheim samt verwirrter Oma gefiel mir sehr gut. Da hat der eine oder andere junge Zuschauer bestimmt Lust bekommen, selbst mal wieder seine Großmutter zu besuchen und ihren verrückten Geschichten zu lauschen. Vielleicht sind ja diese sogenannten "Weltkriege", von denen sie immer erzählt, gar nicht von ihr erfunden...


    Aber zurück zum Thema, und da komme ich auf die Handlung zu sprechen. Die hatte ja so ihre Höhen und Tiefen. Sehr ärgerlich auf jeden Fall, daß Luke immer weiter zum Vollidioten reduziert wird. Er bekommt einen seltsamen Anhänger geschenkt, sagt aber niemanden etwas, spielt dafür dann vollkommen offentsichtlich damit herum, macht bösenartigen Nonnen die Tür auf und steigt bei denen sogar noch nahezu freiwillig ins Auto ein, um in den letzter Sekunde zu merken, daß das vielleicht doch keine gute Idee war, um dann doof aus der Heckscheibe zu gucken. Die Botschaft des Autors an die Zuschauer könnte in dem Zusammenhang durchaus sein, daß sie nicht mit fremden Personen reden sollen, auch wenn sie vertrauenswürdig erscheinen, nur wurde das völlig falsch umgesetzt, denn der Zuschauer selbst wußte ja schon, daß die Nonnen Böses im Schilde führen und so, wie sie sich verhalten, hätte das für Luke genauso klar sein müssen. War es aber nicht, denn anstatt die Figur "Luke" als jemand dargestellt wird, der unsere Welt nicht versteht, weil er sie nicht kennt, wirkt er immermehr so, als wäre er einfach nur zu dumm, um sie zu verstehen.


    Daneben gab es für mich in dieser Episode noch kleinere Ärgernisse. Zum Einen wäre da die Szene, in der Luke seinem sehr viel schlaueren Freund erklärt, daß es in großen, alten Gebäuden Geheimgänge gibt. Vollkommen überflüssig, denn das weiß jedes Kind. Da muß man nicht so tun, als wären die Sarah Jane Adventures die erste Serie, die Geheimgänge zum ersten Mal auf der Welt themasiert.


    Ebenfalls ärgerlich die Idee mit dem Spiegel, den Maria von Crazygranny bekommt. Da dachte ich erst, es käme nun so etwas wie die Medusaszene in "Kampf der Titanen". Todesmutig begibt sich Maria in einen Raum, in dem die unverhüllte Gorgonin sitzt und kann sich nur ihren Weg zum Anhänger bahnen, indem sie immer in den Spiegel schaut. Aber Pustekuchen, im albernen Finale kommt sie einfach zur Tür reingesprungen und hält den Spiegel vor das faltige Gesicht ihrer Nachbarin, um so die Welt zu retten. Es ist zwar toll, daß sie vom Altenheim den Weg zum Kloster, dann hinein und auch noch zum richtigen Raum gefunden hat, um dort sogar noch mit diesem billigen Spiegel genau das Richtige zu tun, Aber eigentlich wirkt das doch alles eher so, als hätte der Autor schnell ein Ende erfinden müssen, weil am nächsten Tag des Drehbuch fertig sein mußte. Und das ist dann nicht toll. Zumal an dieser Stelle auch noch die bescheuerte Pointe der Episode erwähnt werden muß - die Großmutter bekommt den Anhänger und hört daraufhin ihren verstorbenen Mann. So ein Unfug ! Da wäre es netter gewesen, einfach Maria als letzten Satz verkünden zu lassen "Hey, Sarah Jane, ich finde wir sollten die alte Frau ab und zu mal besuchen...". (ich persönlich wäre im übrigen aber auch zufrieden gewesen, wenn die alte Frau nach dem Umhängen des Medallions zu Stein geworden wäre, und zwar für immer...)


    Letzter Kritikpunkt wäre dann noch die Medusenlady selbst. Anstatt computeranimierter Schlangenhaare gab es nur eine billige Runzelhautmaske - öde !


    Ja, sehr viel mehr gibt es dann auch nicht zu sagen. Trotz der ganzen Kritikpunkte war es ja durchaus recht unterhaltsam. Aber ein bißchen mehr hätte schon drin sein können. Also mehr Gutes, und ein bißchen weniger Schlechtes. So ist die Episode für mich eben gutes Mittelmaß.

    Insofern kann man ja nun als Zuschauer in dem Glauben gelassen werden, dass der kleine Slitheen aus dieser ganzen Situation gelernt hat, dass seine Eltern mit einigen ihrer Ansichten falsch lagen. Und dementsprechend will er vielleicht in Zukunft gar kein Böseweicht mehr sein :20:

    Dafür hat dem Kleinen aber der Aha-Effekt gefehlt. Die Slitheen haben ja nicht verloren, weil sie böse waren, sondern weil sich ihnen einfach jemand in den Weg gestellt hat. Entsprechend hat er daraus nicht gelernt böse=schlecht, sondern nur, daß man seinen Gegner niemals unterschätzen darf, bzw. daß man die Türen zu seinem Geheimlabor immer abschließen sollte.


    Nein, Slitheenchen bleibt ein böser Junge und wird beim nächsten Weltvernichtungsversuch auch noch weniger Fehler machen. Der wird bestimmt so eine Art "Master" der Sarah Jane Adventures, sofern sich die Serie hält.

    Was das Slitheen-Kind angeht, fand ich es eher problematisch, daß Sarah Jane am Ende dessen Flucht mit der Begründung erlaubt hat, es sei doch noch ein Kind gewesen. Es wollte ja dennoch einen mehrfachen Mord begehen und hat wahrscheinlich zumindest seinen Wirtskörper getötet, ist also rein vom rechtlichen Standpunkt nicht minder schuldig als die erwachsenen Slitheen. Und gerade in einem Land, das in letzter Zeit mehrfach auf Grund von Jugendkriminalität in Verbindung mit besonders jungen Tätern in der Presse erwähnt wurde, ist es vielleicht nicht so ganz optimal, im Fernsehen dann diese Art von "Happy End" zu präsentieren. Explodierende, minderjährige Außerirdische wären natürlich auch nicht jedermanns Geschmack (wenngleich ich persönlich das doch recht innovativ gefunden hätte), aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten, den grünen Balg seiner gerechten Strafe zu zuführen. So hätte er z.B. vor der Explosion in seine menschliche Hülle schlüpfen und den großen Knall überleben können, wodurch jedoch seine Hülle mit ihm verschmolzen wäre. - für immer das Leben eines dicken, von allen verspotteten, "primitiven" Menschen führen zu müssen, das wäre doch für einen "hochentwickelten", außerirdischen Predator eine durchaus gerechte Strafe gewesen...

    Stewart soll aber bekanntlich gern recht hohe Gehälter fordern. Ihn in zwei Folgen mitspielen zu lassen würde das Budget wahrscheinlich dermaßend sprengen, daß dann die restlichen Folgen der Staffel alles Spar-Episoden sein müßten. Und bevor ich mir "More love & more Monsters" in der XXL-Version anschauen darf, kann der nächste böse Bartträger von mir aus auch von Ingo Lenßen gespielt werden.

    Udo Kier ! :love:


    Benoît Poelvoorde (Mann beißt Hund) als Master könnte auch ganz interessant werden, ansonsten schließe ich mich mal der kollektiven Meinung an, daß Rumburak der nächste Master sein muß. Der "Zauberring" des letztes Masters ist doch bestimmt schon ein versteckter Hinweis RTDs, daß es genau in die Richtung geht...

    Wenn es eine eher...reife Rani sein soll, Annette Bening.
    Für eine gegenüber dem aktuellen Doktor gleichalte Rani, Shannon Doherty.
    Und wenn es eine junge, stylische, frische, noch nie dagewesene Rani sein soll, Chiaki Kuriyama.