Beiträge von SupremeDalek

    Solus hat mit den Ausführungen absolut recht, das war wirklich stellenweise nicht mehr feierlich. Letzten Endes habe ich der Episode ein "Durchschnitt" gegeben. Wusste immerhin einigermaßen zu unterhalten.


    Das Umweltthema wurde recht gut umgesetzt, wenn sich auch wahrscheinlich rein gar nichts daran ändern wird. Meiner Meinung nach hat die Menschheit verloren, der Punkt zur Rettung ist schon lange überschritten. Aber das ist ein anderes Thema.


    Mittlerweile ist es tatsächlich eine andere Sache die mich stört. Ich "oute" mich mal als homosexueller Mann und muss mal ganz deutlich sagen: Irgendwie reicht es langsam mit der politischen Korrektheit.


    EGAL wo der Doctor sich mittlerweile rumtreibt, JEDE Ethnie muss vor Ort vorhanden sein. Und ach ja, nicht zu vergessen noch beiläufig einzuwerfen, dass Person A und Person B vom gleichen Geschlecht sich ganz doll lieb haben. :sleeping:

    Mal ein nettes Detail zum Leuchtturm in der Episode:


    "West Usk Lighthouse served as a filming location for this story. Since 2012, this lighthouse-turned-bed and breakfast has had a Dalek in the foyer and a TARDIS as changing room for the hot tub on the roof."

    Es geistern ja momentan verschiedene Theorien durchs Netz. Meine Meinungen dazu:

    - Ruth ist Season 6c -> Wenn Chibnall das vernünftig erzählt bekäme, wäre das ganz nett und würde viel erklären. Das muss dann aber logischerweise in den nächsten Folgen auch die nötigen Story-Konsequenzen haben. Also bspw. wird Ruth von den Time Lords gefunden, ihr Gedächtnis gelöscht, und sie zur Regeneration in 3rddocgezwungen.

    Das würde aber bedeuten, dass auch die Anzahl der Regenerationen wieder neu bestimmt wird. Wäre Ruth in die ursprüngliche Reihe einzuordnen, wäre der Zyklus bereits nach Tennant verbraucht gewesen und nicht erst nach Smith.


    Was natürlich sehr nervt ist, dass die beiden Doctoren nichtmal versucht haben einzugrenzen wo Ruth denn nun einzuordnen ist. Ist ja nicht so als wäre irgendwie Zeitdruc gewesen oder so. Wie wärs mit Fragen wie "warst du schonmal ein grinsender Kerl mit braunem Fro und einem viel zu langen Schal der mit jelly babies um sich geworfen hat?"

    Hier wiederum gab es einfach keine Diskussionsgrundlage denke ich, beide konnten das nicht einordnen.


    Wenn Ruth Vorgänger des Doctors wäre, hätte diese das gewusst, die Sache mit dem Regenerationszyklus sagte ich ja bereits. Und Pre-Hartnell will ich nicht glauben, Chibnall kann doch nicht einfach so auf den Kanon spucken.


    Wenn der Doctor Vorgänger von Ruth wäre, hätte diese sich garantiert daran erinner, denn aktuell ist der Doctor, laut unserem Stand, erst in der zweiten Form des zweiten Zyklus. Elf weitere sind also noch möglich... Nein, ich glaube dass die beiden sich nicht kennen oder sich aus irgendeinem Grund nicht erinnern und da noch ziemlich absurde Erklärungen kommen.


    Interessant ist auch, dass es wohl doch wieder so einen klaren, übergreifenden Storybogen gibt, wo man doch ursprünglich darauf verzichten wollte.

    Ich war begeistert von der Folge, auch wenn ich mich gefragt habe warum Graham, Ryan und Yaz nicht wissen wer die Cybermen sind. Haben die das Donna-Syndrom und haben Canary Wharf und Missy's Cybermenarmee verschlafen? [...]

    Ich dachte diese Dinge hätte man mit dem "Reboot" des Universums auch weitestgehend ausgelöscht. Aber gut, selbst wenn nicht, der 12. Doctor hat doch schon gesagt: Die menschliche Suiperkraft ist das vergessen. Halte ich zwar für hanebüchen, aber im Universum von Doctor Who halt so etabliert.

    Die Episode an sich war gut. Ich bin vollkommen verwirrt, aber ich wurde abgeholt und muss jetzt wissen wie es weitergeht. Da eine Reinlarnation des Doctors in den den letzten Jahren immer drei Staffeln bekommen hat, erwarte ich aber jetzt eher Stück für Stück Krümel hinwerfen, bis es im Weihnachtsspecial nochmal richtig zur Sache geht und die finale Auflösung dann erst in 2021 inklusive neuer Regeneration.


    Gefallen hat mir aber auch irgendwie, dass die Doctor (man, das klingt komisch) am Ende mal genau so planlos war wie der Zuschauer und nicht alles erklären konnte.


    Aber ich gebe zu, die katastrophale 11. Staffel wird immer mehr zu einem Ausrutscher.



    Nachtrag:


    Bin noch über ein nett zusammengeschnittenes Video gestoßen, bezüglich "Have you ever seen a dead planet?"


    Ich war positiv überrascht von der Episode. Wird ja langsam echt besser.


    Beim Teaser dachte ich noch "och ne, schon wieder historische Persönlichkeit und Aliens". Aber gut, es war eine Standardstory, hat aber durchweg gut unterhalten.


    Jodie kann tatsächlich den Doctor auch gut spielen wenn die Drehbuchvorlage passt, wie hier schon gesagt wurde. Hat mich überzeugt. Mein "Schlüsselmoment" war aber ganz am Ende die perfekt getimte Pause und der Blick nach der Frage "Have you ever seen a dead planet?". Da habe ich auch als Zuschauer gedacht "Queen, du bist jetzt definitiv zu weit gegangen!".


    Letzte Woche, also jetzt eigentlich vor zwei Wochen, war ich nicht überzeugt. Aber diese Episode war wieder besser. Bin mal gespannt wie es dann heute Abend aussieht.

    Um fair zu sein: Als sie den Companions erzählt wer sie ist hatte sie nur ein paar Tage vorher wieder einmal in den Ruinen ihrer Heimat gestanden. Ich hab das so interpretiert dass sie da noch unter Schock steht oder einfach nur fertig ist mit den Nerven, was ich total verstehen kann unter den Umständen...

    Ja, das sehe ich absolut auch so. Ich finde, dass ist in der Szene auch gut rüber gekommen, zumal sie ja zuerst gezögert hat. Ausserdem hat man nach der Holonachricht doch erkannt, wie angespannt/sauer sie ist.


    Ehrlich, wenn ich durch irgendein Ereignis die Ruinen meiner Heimatstadt sehen müsste, wäre ich auch nicht Freunden gegenüber "guckt mal, wie lustig, in dem zerstörten Haus da drüben habe ich mal gewohnt".

    Nachdem ich beim letzten mal kritisiert habe, wie unpassend ich die Schauspielerei des Masters fand, so hat sich das hier wieder umgekehrt. Wahrscheinlich musste man bei Spyfall I einfach schnell klar machen, wie böse und unberechenbar er doch ist. Bei Spyfall II war der Master wieder so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Böse, aber ohne völlig überdreht zu sein.


    Im Großen und Ganzen hat mir der zweite Teil sehr gefallen und während ich bei Staffel 11 tatsächlich immer mal wieder nachgucken musste, wie lange denn die aktuelle Folge noch läuft und ob da noch was spannendes passiert, habe ich hier von Anfang bis Ende ohne Pause durchgeschaut.


    Der Die Doctor funktioniert gefühlt besser ohne die drei Companions, die zwei unterwegs "eingefangenen" wirkten da für mich teilweise glaubwürdiger als die "Fam" bisher. Und das in nur knapp 60 Minuten!


    Aber so darf Doctor Who gerne weitergehen. Ich hoffe sehr, dass in dieser Staffel wieder eine Richtung gefunden wird und eine übergreifende Handlung ist eh längst überfällig. Besonders interessant wird es ja immer dann, wenn es um Gallifrey geht. Den Planeten, den die vorherigen Regenerationen noch gemeinsam gerettet haben, einfach so zerstören: Das ist mutig. Ich hoffe aus dem Stoff wird was gemacht!

    Auch in der Serie wurde meines Erachtens erwähnt, dass der Master im Zuge des Ewigen Krieges einen zweiten Regenerationszyklus erhielt. In "The Five Doctors" wurde ihm dieser bereits versprochen. In den anderen Medien ist das längst etabliert, dass er diesen zweiten Zyklus erhielt.


    Im brandaktuellen Hörspiel "Day of the Master" erhält er ihn.

    Super, danke für die rasche Beantwortung der Frage. Ich kenne nur die Serie, andere Medien habe ich mir zu Doctor Who noch nicht angesehen.

    Aber das würde doch heißen, wenn diese Kurzgeschichte Kanon ist, dass auch der Master einen zweiten Regenerationszyklus bekommen hat. Wurde das schon irgendwo erwähnt oder ist das jetzt einfach von der BBC so in den Raum geworfen?

    Ich habe mich gut amüsiert gefühlt und wollte der Episode ein "Gut" geben.


    Doch die letzten 5 Minuten haben es mir vollkommen versaut. Egal was vorher war, ich musste schlagartig auf "Ausreichend" ausweichen. Nein, das hat einfach nicht gepasst. Und ich meine nicht den Schauspieler, man muss sich ja an alles erstmal gewöhnen. Die Art und Weise wirkte einfach ZU gespielt, ZU gezwungen.


    Aber der Anfang hat mich immerhin mehr überzeugt als noch Staffel 11.

    Ich denke es ist mit ziemlicher Sicherheit zu sagen, dass der 12te Doc diese zerstörte, denn als dieser Regenerierte schossen Blitze aus seien Händen und die Tardis ging schwuppdiwupp in Flammen auf. Ich finde es ja immer noch komisch, dass die Regenerationen seit Doktor 10 1/2 nun so destruktiv sind. Gibt es dafür vielleicht eine Erklärung?


    Das stimmt ja so auch nicht. Die Regeneration vom 11. zum 12. Doctor war schnell und "sauber". Es gab nur Probleme weil die Tardis sich zum einen scheinbar ein bisschen gewehrt hat (gerät schon vor dem Satz, wie man das Ding steuert, ausser Kontrolle) und zum anderen der 12. Doctor kurzzeitig vergessen hat, wie man diese steuert. :D


    Allerdings haben wir auch schon öfter gehört, dass eine Regeneration sehr kraftvoll sein kann und die Energie nicht ohne ist. Ich erinnere daran, dass der 11. Doctor damit auf Trenzalore auch ein ganzes Dalekschiff vernichtet hat. Innerhalb eines geschlossenen Raumes kann das mitunter dann schon etwas fetzen.

    Gerade erst beendet und bin trotz meiner Wahl für "gut" etwas zwiegespalten. Habe irgendwie mehr erwartet. Aber ist noch zu frisch für viele Worte.


    Definitiv Pluspunkte und somit meine Wertung gesammelt hat diese Episode mit der Musik. So viele alte und bekannte Themes wurden clever über die ganze Episode eingewoben, dass sich das einfach nur richtig angefühlt hat. So richtig Doctor einfach. Schwer zu beschreiben, aber da Musik mich sowieso leicht berührt, war das einfach nur klasse!

    Nikioko: Der Doktor wurde doch auch mal erschossen und hat es regenerierenderweise überlebt?


    SupremeDalek: Würde ich gelten lassen. Allerdings hat Missy den Master an die Wand gepappt und sowas gesagt wie "Weil so eine total fürchterlich wirkende Frau mich an die Wand pappte habe ich danach immer dieses Ding mit mir rumgetragen". Was der Master dann auch tatsächlich dabei hat.


    Wobei "an die Wand gepappt" zu werden imho weniger traumatisch ist als "erschossen werden".


    Vielleicht merkt man sich Schüsselmomente auch einfach im Hinterkopf bzw. tiefem Unterbewusstsein. Das wäre dann mit dem Special vergleichbar. Doctor 10/11/War kommen auf die Idee wie man Gallifrey rettet, aber rückwirkend zum ersten Doctor werden die Berechnungen durchgeführt.

    Mit diesem Vergleich kann man echt gut was erreichen. :D


    Ich bin geborener Aachener und auch der Alemannia treu, und was wir in den letzten Jahren alles erlebt haben kann schlimmer kaum sein.


    Auch beim Doctor werde ich dran bleiben. Und insgeheim hoffe ich einfach sehr, dass Jodie richtig überzeugt und die meisten hier dann einfach zugeben müssen, falsch gelegen zu haben. Wir haben noch nichts gesehen und Voreingenommenheit kann ich einfach absolut nicht ausstehen.

    Was mich an der ganzen Diskussion (nicht unbedingt hier, ich hatte meine Erlebnisse bei FB) stört, ist dass auf der einen Seite nur die "Eine Frau ist doof, weil das eine Frau ist!"-Fraktion mit Klischees um sich wirft und auf der anderen die "Du bist ein Mann und somit ist deine Meinung reine Macho-Propaganda"-Fraktion.
    Für mich ist der Doctor definitiv eine männliche Figur, das ist aber eine felsenfeste Überzeugung meinerseits, die auch argumentativ nicht umgeworfen werden kann. Deshalb verzichte ich auf Grundsatzdiskussionen darüber und lasse anderen auch gerne ihre Freude über die weibliche Zukunft. Da gibt es kein objektives Pro und Contra.


    Allerdings finde ich es ein Armutszeugnis des neuen Showrunners, wenn eine seiner neuen und frischen Ideen erstmal eine Kopie der Master/Missy-Idee ist. Und das auch noch direkt im Anschluss an ihr Auftreten. Das finde ich überaus uninspiriert und fade.


    Aber das ist natürlich nur ein Vorwand um Frauen doof zu finden. ;)

    Aber genau das könnte prinzipiell auch miteinander in Zusammenhang stehen. Der Doctor hat Missy erreicht und war (aus seiner Sicht, er hat ja nicht alles gesehen) kurz davor, sie "gut" zu machen. Durchaus möglich dass so etwas Spuren im Unterbewusstsein eines Time Lords hinterlässt. Aber lassen wir uns einfach überraschen. Noch kann man genau NICHTS sagen.



    Allerdings bin ich der Meinung, dass zumindest eine kleine Erklärung her MUSS wie es jetzt dazu gekommen ist. Weil: Kompletter erster Zyklus und der erste Doctor des zweiten Zyklus waren Männer. Bei zwei möglichen Geschlechtern ist das statistische gesehen eine Katastrophe. Also wird bestimmt irgendein absurder oder guter Grund als Kanon eingeführt. Hoffe ich zumindest. Es gibt einfach schon zu viele Lücken.