Beiträge von Jefferson Hope

    Naja, aber wenn "The Daleks" in der Zeitlinie der Daleks direkt nach "Genesis of the Daleks" spielt, gab es ja noch gar nicht sooooo viele Daleks auf Skaro. Erst ihre Begegnung mit dem Ersten Doctor motiviert sie, ein Imperium zu errichten. So heißt es jedenfalls im Hörspiel "The Lights of Skaro". Und das gefällt mir handlungstechnisch sehr gut, wenn man den Auftrag des Vierten Doctors bedenkt, die Entstehung der Daleks und ihren Aufsteig zu verhindern.

    2157-2167: The Dalek Invasion Of Earth – die Erde wird annektiert, aber noch gibt es kein großes Dalek-Reich.

    Die Daleks, die auf Skaro in ihrer Stadt zurückgeblieben sind, entwickeln sich zurück, bis sie ca. 2263 vom Doctor in "The Daleks" vernichtet werden. Die raumwandernden Daleks bekommen das gar nicht mehr mit.

    Also das finde ich wenig überzeugend ...


    und das Ganze lässt ja auch andere Medien komplett außen vor ...

    Das Problem ist ja, dass sich die von der BBC autorisierten Sachbücher zu den Daleks teilweise widersprechen ... Diese seltsame Datierung, dass "The Daleks" 1963 spielen soll, wurde ja schon erwähnt. Bisher gab es da ja nie die endgültig geltende Geschichte der Daleks. Ich habe gelesen, dass das neuste Dalek-Sachbuch "Dalek Combat Training Manual" wohl so angelgt sei ... Darin werden auch die "Dalek Chronicles" zum Kanon erklärt ...


    Entschuldigt, dass der Artikel im Wiki nicht vollständig ist. Er wird ja immer wieder mal von mir angepasst und/oder erweitert ... Kenne halt nicht alle Dalek-Geschichten außerhalb der TV-Serie ... (Hilfe und Ratschläge sind immer willkommen ;) )

    Habe mich gerade durch die IDW-Comic-Serie des Zehnten Doctors gearbeitet. Wow, was für ein toller Handlungsbogen um die mysteriöse Advokatin und die Begleiter Emily Winter und Matthew Finnegan. Die Zeichungen sind zwar nicht immer überzeugend, aber die Handlung ist grandios! Wenn Tony Lee doch mal für die Serie schreiben würde!!!

    Zitat

    Ich kenne in Star Trek keine humanoide Spezies, die eingeschlechtlich ist und Eier ausbrütet

    Ich musste sofort an die J'naii denken - Für damalige Verhältnisse zwar sehr verklemmt dargestellt, aber die Idee dahinter ist die selbe ... Sogar das "ich bin anders als die anderen und werde verfolgt" wurde in The Orville durchgespielt ... Ganz zu schweigen von der Befreiung der Frauen, gab es genaus so schon bei den Ferengi.


    Jetzt habe ich gerade die Orville-Variante von Leah Brahms gesehen und die Isaac-Finn-Liebesgeschichtenproblematik hatten wir auch mit Data schon ... Und dann noch die Zweiteilung einer Hauptfigur inklusive emotionalem Dilemma mit dem/der Ex - also wirklich! Keine neue Ideen?



    Und es tut mir leid, aber Deiner Einschätzung, was die Enterprise-Hauptcharaktere betrifft, kann ich abslout nicht zustimmen. Gerade das "männliche Führungestrio" fand ich so dermaßen langweilig und austauschbar und machohaft ... Hoshi triefend langweilig bis nervig, ebenso den Quoten-People-of-Color und T'Pol hat mir keinerlei neue Aspekte eines Vulkaniers gezeigt - bis auf eine riesige Oberweite, die auch immer schön präsentiert werden musste ... Und Phlox war für mich nur ein lahmer Ersatz des Holodocs, aber tatsächlich vom Hauptcast noch der interessanteste Charakter. Nee, da hat sich für mich was fortgesetzt, was bei Voyager schon anfing ... Da bleibt DS9 für mich einfach das Non plus ultra!

    Sag ich ja, man hätte MacFarlane eine Star Trek-Serie machen lassen sollen und gut wär's gewesen. Mein Favorit unter den Star Trek-Serien wäre sie definitv nicht geworden. So kann ich mich wenig von einer Serie begeistern lassen, die sich irgendwie wie 90er Jahre Star Trek anfühlt, aber doch keines ist. Fände ich als Serienmacher auch uninteressant und wenig herausfordernd ... Aber gut, jedem das seine. Naja, und seichte Schenkelklopfer gibt es ja bei "The Orville" nun wirklich zu Hauf.


    Star Trek hat sich immer verändert, da brauche ich keine Serie, die sich wie altes Star Trek anfühlt. Wenn ich gutes altes Star Trek sehen will, dann gucke ich gutes altes Star Trek. Etwas neues sollte auch irgendwie neu sein. Ich finde einiges an den aktuellen Serien durchaus ätzend bis nervig - aber zumindest versucht man was neues. Das finde ich persönlich spannend. Und eine Figur wie Saru ist einfach nur großartig und kann mit den schillernden Figuren von DS9 gut mithalten.


    Ich finde, keine TNG-Figur hat einen Stcok im Arsch (außer vielleicht Wesley) - aber auch das liegt im Auge des Betrachters. Und welche Aliens bei "The Orville" bis auf den Blob, den ich ja schon lobte, sind wirklich fremdartig? Die Krill, oder die Kylonier? Und der Elefantenmann war auch nur für blöde Gags gut.


    Mir fällt bei Enterprise kein Charakter ein, den ich annähernd interessant fand. Voyager hatte wenigstens den Doctor und Seven, und selbst Janeway, wenn sie auch anstrengend sein konnte, war eine Figur, über die man sich unterhalten konnte. Aber bei Enterprise? Höchstens den wiederkehrenden Andorianer-Gegenspieler. Bei Enterprise fand ich Handlungsideen sehr gut, der temporale Krieg hatte echt Potenzial. Und ab der zweiten Staffel war die durchgängige Handlung durchaus fesselnd und die Versuche in der dritten Staffel, einige offene Fragen zu klären sehr lobenswert und gut gelungen. Aber es gab wirklich keine Figur, deren Verlust mich irgendwie berührt hätte ... So wie bei den aktuellen Doctor Who-Begleitern ...


    PS: Und "Nemesis" ist in meinen Augen absolut nicht der schlechteste Star Trek-Film!

    Ich bin nun fast mit der zweiten Staffel von "The Orville" durch - und kann die Begeisterung einiger Star Trek-Fans nicht teilen. Die Serie ist ok - aber ich finde sie absolut unoriginell. Da stecken in meinen Augen keine eigenen Ideen drin - außer ein paar dümmliche Charkatere, die ich persönlich wenig bis gar nicht lustig finde. Die einzig coole und originelle Figur ist für mich der Blob Yaphit ...

    Wirklich alles ist scheint mir von TNG kopiert - zwar umbenannt, aber im Prinzip genau das selbe. Sogar die meisten Geschichten haben gravierende Ähnlichkeiten mit Star Trek-Folgen - nur auf Hochglanz poliert und mit schlüpfrigem Humor gespickt. Für mich funktioniert die Mischung von Drama und Blödelei irgendwie gar nicht ... Und das "Problem der Woche"-Prinzip war dann bei Voyager schon nicht mehr sinnvoll und machte die ersten beiden Staffeln von Enterprise auch etwas dröge (mal von den langweiligen Charakteren abgesehen). Ich weiß, es soll als Hommage gedacht sein, aber das funktioniert vielleicht einen Film lang (ich liebe "Galaxy Quest"), aber als Serie? Ich habe da auf Dauer eher den Eindruck eines Plagiats. Alles wirkt wie eine Star Trek-Serie aus den 1990er Jahren (wie gesagt, nur mit besseren Effekten und anstößigem Humor) - nur steht kein Star Trek drauf ... Hätte man MacFarlane dies als Star Trek-Serie machen lassen, könnte ich irgendwie besser damit umgehen. Ich würde sie nicht mehr mögen, aber es wäre konsequenter.

    Ich werde es nochmal versuchen! Hatte vor einiger Zeit angefangen, bin aber an den in meinen Augen sehr schlechten Dialogen gescheitert und habe die erste Folge nicht mal zu Ende geschaut ... Gebe aber auch zu, große Vorbehalte gegen eine deutsche Mystery-Serie zu haben ...

    Soweit ich weiß, wurden doch Peris verschiedene Leben konkret durch die Time Lords geschaffen ... Ich glaube, da hat man bei Big Finish eine sehr gute Erklärung in "Peri and the Piscon Paradox" gegeben. Bei Ace sehe ich tatsächlich überhaupt nicht durch ... Mal von den Romanen abgesehen herrscht da auch bei den BiFis totales Chaos, wann was spielt. Auf Nachfrage geben die auch keine Antwort - einen wirklichen Plan scheint es da nicht zu geben. Wer da einen Durchblick hat, kann ja gerne mal im Ace-Artikel "aufräumen" ;-)

    Hab jetzt die 12 Monkeys durch. Mit einigen kleinen Abstrichen eine wirklich gute - und vor allem - runde Angelegenheit. Hebt sich durch eine ganz andere Handlungsausrichtung vom genialen Film ab - und schafft es doch, immer mal wieder einen Bezug herzustellen. Wahnsinn, was da in vier Staffeln an Spannung und Überraschungen zustande gebracht wurde! Davon kann ''Doctor Who" zur Zeit nur träumen!

    Mir hat die Serie auch echt Spaß gemacht! Ich bin ja nicht so ein Fan des Orville-Humors. Da fand ich die Bezüge und die "Kritik" zu und an anderen Star Trek-Produktionen hier schon unterhaltsamer!