Beiträge von Jefferson Hope

    Leute! Ja klar wäre der Doctor auf der Erde, aber ihr wisst doch alle, dass das nur auf unserer Metaebene ein Problem bzw. ein Logikloch ist. Genau wie bei allen anderen Spin-Offs. Ich fand es einigermaßen spannend und optisch auch okay.

    ich warte jetzt mal auf die deutsche Version auf Disney, die englischen Dialoge waren für mich in zu vielen Passagen unverständlich.

    Nee, wirklich nicht. In den anderen Spin Offs war der Doctor nicht auf der Erde, sprich, irgendwo anderweitig beschäftigt. Jetzt leben (!) gerade (2025) zwei Doctoren auf der Erde - das hat der selbe Showrunner so etabliert - die Konsequenzen seiner Schreiberei sind ihm total egal Das ist schon ein gravierender Unterschied finde ich. Damit schafft man kein (zu Beginn groß angekündigtes) "Whoniverse" sondern Beliebigkeit.

    Mr.PR Ja, da hast du durchaus einen Punkt. Ich erinnere mich nicht mehr ganz so genau, hab aber kurz gegoogelt und man kann es wohl tatsächlich als Folter betrachten. Auch der Sechste Doctor ist mit den Vervoids nicht fein umgegangen... Dennoch unterscheiden sich beide Situationen in meinen Augen schon sehr von dem Umgang mit Kid beim Song Contest. Und das Freudentänzchen im Angesicht des Endes von Alan bei der Roboter-Revolution kommt ja noch dazu. Das fand ich sehr verstörend und in keinster weise Doctor-Like. Dazu kommen dann noch die weiteren erwähnten Attituden, die mich einfach nur, ja, fast abstoßen. Mit so einer Person möchte ich es auf keinen Fall je zu tun bekommen - und genau das unterscheidet diesen Doctor für mich von allen anderen!

    Ich gehe davon aus, dass Postcard in seiner Aussage Gatwa mit einbezog. Aber diesen Doctor empfinde ich als noch deutlich missglückter, als Whittaker. Ich möchte in dieser Serie kein ständiges Heulen gepaart mit übergriffigem Verhalten, menschenverachtender Freude am Sterben und Folterung von Gegenspielern. Das ist kein Doctor!

    Dagegen möchte ich auch keinen nach der eigentlichen Regeneration deutlich gealterten Doctor, weil einem Autor die Fähigkeit fehlt, eine interessante, vielleicht auch überraschende Neuinterpretation des "Doctors" zu schreiben. Im Ansatz hat das in meinen Augen mit dem Jubiläums-Tennant ja noch funktioniert - aber es reicht dann auch!

    Da sieht man doch schön, wie unterschiedlich die Kritik hier sein kann. Ich finde, nichts was Chibnall produziert hat, war so schlecht und ärgerlich wie das meiste Zeug der letzten zwei Staffeln. Chibnalls Ära war nach Capaldi eine große Enttäuschung, ja, aber nie hab ich die Lust verloren, weiter zu gucken. Jetzt schon!

    Die Kritik an dem derzeitigen Zustand der Serie den "rechten, weißen hetero-cis-Männern" zuzuschreiben, zeugt von einer Vereinfachung, die mich entsetzt! Gib mir ein Feindbild - und ich nehme es! Super Mr.PR So erschafft man sich eine wunderbar gespaltene Welt!

    Dass die Serie Botschaften vermitteln will, ist gut! Es muss aber gut (und auch klug) gemacht sein. Es nützt nichts, eine Rollstuhlfahrerin zu besetzen und keine, wirklich keine gute Szene für sie zu schreiben (mir fällt keine ein. kommt ja vielleicht noch im lang erwarteten Spin Off). Sinnlos, eine Figur zu etablieren, die eine Dyspraxie hat (wichtiges Thema), dann aber damit umzugehen, wie es gerade passt - mal leicht problematisieren, mal ignorieren. Wegen meiner gern eine Trans-Person - aber dann doch bitte mit mehr Charakter, als ein Tablet haltend und hübsch aussehend. Da war der Einstieg im Star Beast ja noch Gold gegen die sinnlosen Auftritte später. Davon abgesehen stört mich am meisten an Rose Noble, dass sie einfach zu alt ist - das stimmt mit der Chronologie hinten und vorne nicht! Das ist mir persönlich viel wichtiger, als wie oder als was sie sich fühlt bzw. definiert!

    Was die Geschmäcker betrifft, ja, die sind unterschiedlich. Ich bin ebenfalls ein "Donna-Fan" - und Frau Doctor an sich fand ich auch gar nicht soooooo daneben, blass halt, ohne ganz eigenen Charme. Aber für mich immer noch der Doctor! Leider hatte sie nur wenige wirklich gute Drehbücher - aber immerhin welche! Der Rest war Mittelmaß bis Langeweile pur! Die Kritik an der Serie ist hier im Forum sehr unterschiedlich und "divers", was der einen gefällt, hasst der andere. Was einem zusagt, findet eine andere total lächerlich. Die hier präsentierte Vereinfachung ist einfach nur ... einfach!

    Naja, wie immer man Time Lord definiert - als Titel, der durch Wissen und eine TARDIS-Verbindung erlangt wird, und/oder als etwas Biologisches. Ich weiß, dass es in den Offscreen-Medien da unterschiedlichste Theorien und Geschichten drum gibt (die sich ja teilweise auch widersprechen), aber wenn man nüchtern die Serie betrachtet, wurde die Biologie der Gallifreyaner aka Time Lords durch Tecteun verändert. Schwer erklärbar, warum es nur eine der beiden Gruppen betreffen sollte, zumal die Tatsache der biologischen Veränderung aus dem kollektiven Gedächtnis auf Gallifrey ja verschwunden ist. Klar, vielleicht gibt es eine geheime Zeremonie am Ende der Akademie-Ausbildung, in der die biologische Veränderung vollzogen wird, ohne dass das irgendjemand bewusst weiß. Aber das ist ganz schön spekulativ.

    Und kennt jemand Aussagen darüber, ob Susan auf der Akademie war oder nicht? Ich wüsste nicht...

    Kann man diese Superman-Diskussion nicht auslagern?

    Sollte die in der TV-Serie nie offiziell eingeführte Regel, dass nur Absolventen der Akademie regenerieren können, gelten, würde ich fragen, ob denn je gesagt wurde, Susan hätte die Time Lord-Akademie nicht besucht? Und wenn sie wirklich die "leibliche" Enkelin des "Zeitlosen Kindes" ist, müsste sie die Regenerationsfähigkeit dann nicht von Hause aus haben?

    Einen mehr oder weniger würdevollen Abgang hatten ja alle Doctoren. Warum sollte das nicht auch für Susan gelten?

    So oder so, wird es sehr wahrscheinlich sinnlos und schwülstig 😫 Jetzt ist ja auch Glühwein-Zeit, da kann man sich richtig schön zudröhnen und Schwachsinnsdrehbücher schreiben.

    Mich kotzt es einfach nur an, dass man diesem größenwahnsinnigen Angeber weiterhin eine Bühne gibt!


    Hoffentlich findet dieser Schwachsinn keine Verwendung! Es war einfach eine lächerliche bis peinliche Idee, Poppy zur leiblichen Tochter des Doctors zu machen. Einen schwulen Doctor etablieren, der dann mit seiner Begleiterin in einer WunschWelt ein Kind zeugt. Einfach unwürdig! Das beste an diesem missratenen Finale war der Wegfall dieser Szene!

    Ich finde den Beitrag schon auch sehr polemisch und auch "feindlich" bestimmten Gruppen gegenüber. Gleichwohl er in einigen Punkten Recht haben mag, sind es für mich viel mehr die schlechten Geschichten, grauenhaften Storyarcs und die unsägliche Charakterisierung des letzten Doctors, die mich stören und ärgern, als Hautfarbe, Geschlecht oder Sexualität. Aber klar, irgendwie bedingt es sich auch, weil alle drei Aspekte so unglaublich schlecht und platt in die Geschichten reingezwungen werden. Dennoch ist mir dieses Erzkonservative dieses Typen mehr als suspekt...

    Ich weiß nicht ob ich die beiden Sachen schon mal gesehen habe, Osten ihr wisst. Aber wenn es eine Möglichkeit gibt das im Netz zu sehen immer her damit, ich schau es mir an, dann können wir quatschen.

    Ach ja, Unternehmen Petticoat spielt im 2. Weltkrieg im Pazifik. Eine faßt abgesoffene U-Boot Mannschaft ist auf dem Weg zu einem Flottenhafen und muss immer wieder Ersatzteile organisieren (Tony Curtis als schlitzohriger Beschaffungsoffizier - einfach köstlich) und einige ( weibliche) Passagiere kommen auch noch an Bord. Ich bep... mich jedes Mal wieder wenn ich das sehe, obwohl ich das Dialogbuch wahrscheinlich schon auswendig aufschreiben könnte.:D

    Die Rathbone-Holmes-Filme gab es auch mit DDR-Snychro - teilweise in der Handlung an die DDR-Sichtweise der Welt angepasst. Ist ganz spannend, einige der Synchros zu vergleichen. Und mal abgesehen von den zwei sehr propagandistischen Kriegsfilmen finde ich persönlich den "Zeitsprung" sehr innovativ und cool.

    Bedenke, dass die Ära Trump irgendwann zu Ende sein wird und die Pause von Doctor Who ist ja mindestens zwei Jahre beträgt. Vielleicht will Disney das noch um ein weiteres Jahr rausschieben, dann kämme Staffel 3 erst raus, wenn Trump schon wieder Geschichte ist.

    Ich empfehle die "Peter Thiel-Story" im Deutschlandfunk. Es geht um viel mehr als um eine "Trump"-Ära. Trump ist Mittel zum Zweck, um mal ein ganz klein bisschen verschwörungstheoretisch zu werden ;)

    Aber wie hier auch schon gesagt, DW ist da ein ganz kleines Licht und der UNIT-Mehrteiler wird wohl kein Zünglein an der Waage sein. RTD und Bad Wolf haben ihre Chance vertan, was wirklich modernes und gutes zu etablieren!