Wenn man sich die Qualität dieses Fan-Trailers mit dem Piper-Doctor anschaut, ist das gar nicht so abwegig. Für eine bestimmte Summe lässt sich jeder das Doctor Who/ Star Trek/Star Wars etc. generieren, das er haben möchte. Dann gibt es keine toxischen bzw. nervigen Fans mehr. Allerdings werden die Leute wohl eher nicht ins Theater gehen (denke ich). Da haben sie ja keinen Einfluss auf die Handlung, es sei denn, es ist Impro-Theater ...
Beiträge von Jefferson Hope
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Die mir liebste neue Ausgangssituation wäre ein bereits regenerierter neuer Doctor mit Amnesie! Das würde dem Autorenteam die absolute Freiheit geben. Man könnte wirklich alles neu erzählen, sogar die Daleks können neu eingeführt werden. Der Doctor stößt dann ab und an, aber wirklich selten, auf Spuren seiner Vergangenheit, aber letztlich bleibt sie im Dunkeln. Das könnte neue Zuschauer bringen und steht nicht in Konflikt mit vorherigen Ereignissen. Schwierig wird es mit UNIT, da es dort ja viele Unterlagen über den Doctor gibt. Er/sie müsste sich von allem Aufsehen erregenden Aktivitäten fern halten - und vielleicht einfach weniger in London ab den 1960er Jahren landen.
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Naja, was immer diese Qualität meint. Die BBC hat ja bei Bad Wolf und RTD vermutlich nicht die Katze im Sack gekauft ... Das ist eben alles nicht aufgegangen: eine Hochglanzserie, in der bestimmte größtenteils platt servierte Botschaften und WOW-Effekte über gute Geschichten und vielschichtige Charaktere gesetzt wurden. RTD mag da das "Mastermind" gewesen sein, die BBC hat aber auch nicht rechtzeitig interveniert - hätte ja auch klappen können. Nun ist der Karren so tief im Dreck...
Für mich klingt das alles nach einer seeeehr langen Pause für Doctor Who.
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Ich denke, dass der Ausstieg Gatwas endgültig zerschlagen hat, was vorher durch schlechte Drehbücher und dümmliche Götter-Ideen schon riesige Sprünge hatte. Für den hinterlassenen Scherbenhaufen gab es einfach nicht genug kreativen und personellen Kleber, um das alles wieder zusammenzusetzen. Mal sehen, ob da etwas Zeit noch was heilen kann.
Ich könnte mir vorstellen, dass man den Reboot-Knopf drückt und alle "Altlasten" einfach ignoriert. Man startet mit einem neuen Doctor (wie 2005) und entweder da kommt dann mal noch irgendwann irgendwas, was den ganzen Unsinn auflöst, oder eben nicht. Soll doch RTD noch ein Buch schreiben oder ein Big Finish - Carol Ann Ford kann ja hoffentlich noch eine Weile Hörspiele machen und auch Piper macht ja da ab und an was. Seine irren Ideen kann er so zu einem Ende bringen, die dann mit einer Regeneration enden. Es interessiert den "normalen" Zuschauer eh nicht.
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Krass, jetzt ist es also soweit. Wie auch immer die BBC das schön redet - es ist eine Absetzung der Serie. Und das dann doch ziemlich sang und klanglos. Und mit was für einem schlimmen Ende! Weiß nicht, was ich erwartet habe, ein komisches Gefühll bleibt. Wie hilflos und gleichzeitg großkotzig von RTD, das so zu beenden, mit dem größenwahnsinnigen Impetus, mit so einem Cliffhanger die Serie weiter machen zu können. Einfach armselig und für die Serie traurig. ..
Ich kann mir gut vorstellen wie die ganzen rechten alle feiern, das die Serie erstmal wieder abgesetzt ist.
Warum denn die "rechten"?Lass doch diese eindimensionale Schwarz-Weiß-Malerei. Ich glaube kaum, dass Doctor Who jemals eine Serie war, an denen "rechte" irgendeine Freude hatten. Ich glaube zum Feiern ist hier niemandem zu Mute - und das schon eine ganze Zeit nicht mehr!
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Also ich hätte gerne schon einen Abschlussakt von RTD. Nur damit der seine ganzen losen Enden lösen kann.
Natürlich weiß ich, dass es absoluter Scheiß sein wird, aber dann ist zumindest nichts mehr offen.
Also wenn er das tun würde. Ich vermute eher dass er zum Abschied ein großes Ei legen wird, statt ein Omelett zu machen. Aber das ist der einzige Grund, warum ich nen Abschluss wollen würde. Mach deine Scheiße auch fertig, Russell, damit uns der Kram zukünftig nicht noch länger verfolgt sondern zu den Akten kann.Ich möchte am liebsten gar nichts Doctor Whoiges mehr von dem Typen sehen! Lieber ein/e kluge/n Nachfolger/in, die aus diesem Mist was halbwegs sinnvolles macht, das abschließt und neu startet. Wie Du sagst, alles was RTD noch schreiben könnte, wird es nur noch schlimmer machen!
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Dem kann ich mich nur anschließen. Da gibt es nix zu diskutieren. Nie war Doctor Who schlechter!
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Gibsons Ausstieg nach ihrer ersten Staffel war doch konsequent und passt zu RTDs Schema seines ersten Runs - Companion steigt nach einer Staffel aus und taucht danach gelegentlich wieder auf. Was hätte ihre Anwesenheit noch weiter gebracht? Ihr "Mysterium" war (schlecht) aufgelöst. In einer weiteren Staffel hätte es einfach noch ein paar Mal mehr geschneit... Ich zweifle inzwischen sehr daran, dass RTD wirklich einen guten Plan hatte, das vernünftig aufzulösen, der dann durch den Companionwechsel nicht realisiert werden konnte. Wenn da wirklich eine gute Idee war, hätte er die auch nach einer Staffel umsetzen können. Der Mann hatte für "New New Who" keine einzige gute Idee, bzw. keinen Plan, um im Ansatz gute Ideen sinnvoll umzusetzen!
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Im Unterschied dazu gab es es bei Tom Baker viele sehr gute Episoden. Es liegt also nicht daran, dass die Darsteller möglicherweise Diven sind, deren Ego ausgeprägter ist als ihre darstellerischen Fähigkeiten, sondern an einem sich selbst überschätzenden Showrunner, der nicht mehr Doctor Who machen wollte, sondern eine queere Fantasy-Serie (bevor mir jemand queerfeindlichkeit oder anderes unterstellt: "It's a Sin" war eine sehr sehr gute Serie!).
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Schon klar. Fragt sich nur, warum der Doctor seither mehrfach regenerierte ohne das sich das irgendwie ausgewirkt hat. Jaja, die Realitätsverschiebung etc. ... Würg!
Wie auch immer, sollte Piper der neue Doctor werden wird sich RTD schon irgendwas sinnfreies aus den Fingern saugen. Dann stellt sich nur die Frage, ob er nach diesem Weihnachtsspecial weiter machen kann oder jemand neues Showrunner wird. So ganz praktisch kann ich mir nicht vorstellen, dass Piper wirklich nochmal diese Serie als Hauptfigur über mehrere Staffeln tragen will - es sei denn man macht mit ihr ein bis zwei Mal im Jahr ein Special.
Abwarten und Gin Tonic trinken ...
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Aber gäbe es irgendeine sinnvolle Erklärung, warum sich der Doctor in eine Begleiterin regenerieren sollte, in die er schwer verknallt war und mit der er in einem Paralleluniversum sogar eine Tochter hat? Aber gut, auf sinnvolle Erklärungen wartet man bei RTD ja eh vergebens, von daher ...
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Das habe ich befürchtet. Wahnsinn! Wie groß war die Vorfreude, als RTD von Chibnall übernommen hat - tatsächlich auch bei mir. Trotz des Disney-Deals, der ja die Reichweite nochmal massiv erhöhen und ein ganzes "Whoniverse" begründen sollte, hat es dieser Großkotz geschafft, mit zwei Mini-Staffeln diese Serie zu zerstören. Überrascht ist wahrscheinlich niemand, wenn das Weihnachtsspecial (wenn es denn kommt) mit offener Regeneration endet und dann Schluss ist.
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