Die Kritik an dem derzeitigen Zustand der Serie den "rechten, weißen hetero-cis-Männern" zuzuschreiben, zeugt von einer Vereinfachung, die mich entsetzt! Gib mir ein Feindbild - und ich nehme es! Super Mr.PR So erschafft man sich eine wunderbar gespaltene Welt!
Dass die Serie Botschaften vermitteln will, ist gut! Es muss aber gut (und auch klug) gemacht sein. Es nützt nichts, eine Rollstuhlfahrerin zu besetzen und keine, wirklich keine gute Szene für sie zu schreiben (mir fällt keine ein. kommt ja vielleicht noch im lang erwarteten Spin Off). Sinnlos, eine Figur zu etablieren, die eine Dyspraxie hat (wichtiges Thema), dann aber damit umzugehen, wie es gerade passt - mal leicht problematisieren, mal ignorieren. Wegen meiner gern eine Trans-Person - aber dann doch bitte mit mehr Charakter, als ein Tablet haltend und hübsch aussehend. Da war der Einstieg im Star Beast ja noch Gold gegen die sinnlosen Auftritte später. Davon abgesehen stört mich am meisten an Rose Noble, dass sie einfach zu alt ist - das stimmt mit der Chronologie hinten und vorne nicht! Das ist mir persönlich viel wichtiger, als wie oder als was sie sich fühlt bzw. definiert!
Was die Geschmäcker betrifft, ja, die sind unterschiedlich. Ich bin ebenfalls ein "Donna-Fan" - und Frau Doctor an sich fand ich auch gar nicht soooooo daneben, blass halt, ohne ganz eigenen Charme. Aber für mich immer noch der Doctor! Leider hatte sie nur wenige wirklich gute Drehbücher - aber immerhin welche! Der Rest war Mittelmaß bis Langeweile pur! Die Kritik an der Serie ist hier im Forum sehr unterschiedlich und "divers", was der einen gefällt, hasst der andere. Was einem zusagt, findet eine andere total lächerlich. Die hier präsentierte Vereinfachung ist einfach nur ... einfach!