Beiträge von Mrs Bluesky

    Solider Auftakt! Solide Mitte! Dann drücke ich auf Stopp, um mir was zu trinken zu holen und sehe - "Huh, nur noch 14 Minuten?" - und da liegt eigentlich auch schon das ganze Problem. Hätte mMn besser als Doppelfolge funktioniert, in der man sich etwas liebevoller dem Ende widmet.

    Moffat ist halt 'ne sichere Bank? Solide Folge, hat Spaß gemacht, aber ich hab dazu auch nur halb so viele Gedanken wie zu den RTD Folgen. Ob das jetzt für oder gegen ihn spricht, ist für mich glaube ich Tagesform.

    + All Girls.

    ...und sorry, wenn das jetzt schon zu woke ist, darf man bei den unzähligen All Boys Paraden der letzten Jahrzehnte glaub ich gar kein Science Fiction Fan sein. Wer sucht, der findet, oder wie war das?

    Da klettere ich auch mal wieder aus der Versenkung, um meinen Senf dazu zu geben - muss gleich erstmal mein Profil aufpolieren, lang ist's her!

    Ich bin noch ein bisschen zwiegespalten was diese Episode, und stellvertretend auch den Rest der Staffel angeht. Der Doctor und Ruby gefallen mir sehr gut, deren Stimmung finde ich persönlich sehr ansteckend, natürlich ein bisschen over the top, aber das ist mir doch irgendwie lieber, als wenn gar kein Funke überspringt.

    Diese Story steht sehr gut für den Rest der neuen Folgen finde ich - irgendwie flashy, drüber, objektiv betrachtet super albern und cheesy - aber am Ende des Tages kriegt sie mich dann doch irgendwie. Vor allem weiß ich zu schätzen, wie einzigartig und neu sich das Ganze anfühlt. Das Pacing, der Look und die Erzählweise sind doch irgendwie sehr frisch und wirken für mich wie ein echter Neustart der Serie, vergleichbar mit dem Reboot 2005.

    Die Serie geht eben mit der Zeit, ich finde die Pronomen-Sache wie auch schon beim Meep nett eingebracht und nicht erzwungen. Der Maestro war wirklich eine wilde Angelegenheit, aber ich finde die Mystery-Atmosphäre ganz cool, die sich um den Toy Maker, Ruby etc. aufspannt, ähnlich wie das Rätsel um Clara damals beim elften Doctor.

    Ich bleibe auf jeden Fall dran, was schon mal mehr ist, als der 13. Doctor damals geschafft hat.

    Warum nur haben die trotzdem einen "geht so" Film, zwei schlechte Filme, einen miserablen Film und einen absolut grottenschlecht miserablen Film abgeliefert?

    Ich kann nur mutmaßen - aber nach meinem Empfinden stand die Mandalorian-Produktion einfach nicht unter so einem enormen Druck. Das Budget für die erste Staffel war relativ gering (was man an einigen Stellen auch spürt, allerdings nicht allzu negativ, wie ich finde), das öffentliche Interesse war nicht allzu groß und so stand wahrscheinlich kein fettes Produktions-Studio hinter dem Projekt, das ständig und überall dazwischenfunkt und utopische (und weltfremde) Ansprüche ans Storytelling stellt. Man spürt einfach, dass die Beteiligten richtig Bock auf die Story hatten - und ich finde, das zieht sich durch die meisten Disney+ Produktionen. Diesen Spirit hat Netflix mMn mittlerweile verloren, was wohl auch an dem enormen Produktionsdruck liegt - Shareholder und Produzenten hätten halt am liebsten nochmal einen Stranger Things Erfolg & kontrollieren da teilweise auch regide die Skripts und die Vermarktbarkeit. Bei Disney+ habe ich den Eindruck, dass da mehr den Produktionsteams an sich überlassen wird. - Das sind natürlich nur Mutmaßungen von außen!

    Möchte hier ein kurzes Plädoyer für Disney+ einwerfen. Die meisten denken, da gäbe es nur Marvel und Disney Content - tatsächlich haben die mittlerweile aber wirklich ein fantastisches Angebot an diversen Filmen und vor allem Dokumentationen. Der Player läuft mittlerweile auch, die letzten Eigenproduktionen sind qualitativ extrem hochwertig (siehe Moon Knight, Mandalorian) und in angenehmer Taktung. Mittlerweile würde ich ungern auf Disney+ verzichten.

    Ansonsten habe ich noch Netflix & Amazon und...

    ...ja, auch RTL+. Trash-TV muss eben auch bedient werden.

    Die Ankündigungen zum Special und der Zeit danach haben mir vor allem gezeigt, wie schwach ich bin. Mit so einem offensichtlichen Nostalgie-Fishing kriegt man mich halt irgendwie doch. Hat sogar dazu geführt, dass ich hier mal wieder meine Nase reinstecke - und die Diskussionen sind noch genau so hitzig, wie vor 4-5 Jahren. In dem Sinne: Hello Again, jetzt ist es ausgerechnet der 10. Doctor, der mich hierher zurückführt, was für eine Ironie.

    Am meisten freue ich mich tatsächlich über den Return von RTD, da seine Stories ja doch irgendwie einen ganz eigenen Flair hatten. Ich habe nichts gegen Jodie oder den 13. Doctor an sich, aber die letzten Staffeln haben mich doch irgendwie verloren, auf dem Weg - bin ich die einzige, die sich ein bisschen schmutzig dafür fühlt, dass sie mich nun wirklich mit David Tennant zurück an Bord gelockt haben? :( :D

    Ich hoffe mal nicht, dass Tennant sich als Metacrisis-Doctor entpuppt, das wäre irgendwie witzlos. Wohin ist der allgemeine Hass auf diesen Storystrang verschwunden? Die Zeit hat wohl die Forums-Wunden geheilt?

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass RTD auf so einen spezifischen Storystrang zurückgreift. Hier wurde ja schon gesagt, dass er Doctor Who wohl zurück in den Mainstream holen will - da bietet sich so eine Storyline wie die Vision im eigenen Kopf oder die unerwartete "Rück"-Regeneration narrativ-mäßig besser an. Würde alte und neue Zuschauer effektiver in ein Boot holen, denke ich.

    Liebe Grüße & Danke, dass es hier keine Aktivitätenkontrolle gibt :)

    2, leider gar nicht mein Geschmack, auch wenn die schon echt Energie auf die Bühne bringen :D

    Entdecke gerade die Pet Shop Boys wieder, hoffe, das Lied gabs noch nicht

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    Ich habe Kubuntu und Windows 7 - Eine Windowsinstallation braucht man ja leider, wenn man ab und an was zocken will.

    Ich simuliere Windows in einer Virtual Box unter Ubuntu, wenn ich Adobe Programme nutzen will - super umständlich, also leider hast du Recht, aber man manövriert sich halt so durch <-<

    Die Problematik, sollte man tatsächlich nur noch Serien aus dem jeweiligen Jahr mit reinnehmen, sehe ich tatsächlich darin, dass kaum einer "Alle" oder genug Serien geguckt hat, weswegen wohl am Ende einfach die bekannteste Serie gewinnt, die von am meisten Leuten gesehen wurde.

    Die Entscheidung fällt schwer... Sherlock ist auf jeden Fall drin, bei Scrubs, Rick & Morty und den Simpsons ist es hart, einen rauszuwerfen.

    Die Simpsons schaffen es am Ende für mich wegen der langen und kontinuierlichen Historie, das hat m.M.n. kaum eine andere Serie so solide geschafft (abgesehen von DW natürlich ;) ).

    Scrubs vote ich dann vor Rick & Morty, weil es mich persönlich mehr geprägt hat. Einfach ein Klassiker meiner Kindheit. Rick & Morty ist klasse, hat mich aber nie so sehr gecatcht wie die Kontrahenten.