Beiträge von Mooncat

    Wow, was für eine geniale Folge |8
    Ich bin noch immer ganz geflashed, denn nach der letzten Geschichte habe ich mit sowas tiefgründigem absolut nicht gerechnet. Eine Handlung, die ganz ohne typischem Monster auskam (oder gab es etwa doch eines?) und die so spannend gruselig war, dass ich sie mir besser nicht vor dem Schlafengehen hätte anschauen sollen. Ich wollte erst unter meinem Bett nachsehen, aber da steht so viel Zeug herum, da kann sich nix verstecken oder vielleicht doch? :33:


    Anfangs wirkte es so, als wäre der Doctor einem Geschöpf auf der Spur, dessen Lebenszweck darin bestand sich vor allen anderen zu verstecken und alleine im Verborgenem zu leben. Er versuchte wissenschaftlich an seine These: „Was, wenn keiner jemals wirklich alleine ist.“ ranzugehen und reiste lange alleine umher, um Nachforschungen anzustellen und Bestätigung für seine Vermutungen zu erfahren. (wahrscheinlich viel zu lange)
    Als der Doctor glaubte einen Lösungsweg gefunden zu haben, tauchte er (bereits recht paranoid) bei Clara auf, die gerade von einem verpatzten ersten Date mit Danny Pink heimkam, und spannte sie (ohne Rücksicht auf ihre Gefühlslage zu nehmen) in seine Suche ein. Nachdem er die Schutzsysteme und Navigation der TARDIS ausgeschaltet hatte (meiner Meinung nach ein deutliches Anzeichen für seine Verbissenheit), übertrug er Clara die Steuerung über das telepathische Interface (wusste gar nicht, dass es sowas gibt oO) und wollte sich ihre Erfahrung mit dem Traum vom Monster-unterm-Bett zunutze machen, indem sie ihn zu dem Zeitpunkt bringen sollte, wo sie diesen Traum gehabt hatte. Clara wurde jedoch durch ihr klingelndes Handy abgelenkt. Sie dachte, dieser Anruf sei von Danny Pink und die TARDIS landete bei einem Kinderheim, indem ein gewisser Rupert Pink lebte. Clara ahnte bereits, dass sie auf den jungen Danny getroffen war und versuchte ihn auf einfühlsame Weise bei seiner Angst vor dem Monster unter/ auf dem Bett beizustehen. Plötzlich tauchte der Doctor auf, riss das Zepter an sich, hielt einen Monolog über Angst und zeigte, wie er damit umzugehen pflegte: Wende dich ab und warte, bis es vorbei ist. Mit einem Lichtblitz und einem Knall verschwand das Ding unter der Decke samt Decke. (Wer oder was es war? Keine Ahnung, ist egal)
    Das Etwas war verschwunden und Rupert/ Danny wollte wissen, ob nun alles gut sei. Der Doctor ließ den Zyniker raushängen und Clara maßregelte ihn deswegen, ehe sie sich weiter behutsam um den Jungen kümmerte. (Wieso musste sie den Doctor schon wieder schlagen? Das wird wohl zur Gewohnheit. Find ich nicht gut und vor allem wundert es mich, dass er es sich einfach so gefallen lässt oO)
    Clara stellte einige Spielzeugsoldaten unter dem Bett auf, die Danny beschützen sollten, und als er um eine Gute-Nacht-Geschichte bat, schickte der Doctor ihn mithilfe seiner telepathischen Fähigkeiten in den Schlaf und gab ihm sogar den Traum von Dan-the-Soldier-Man. (Heftig, denn das ließe vermuten, dass Danny wegen Clara und dem Doctor zum Soldaten wurde. Und Clara schien das sogar zu ahnen. Super fand ich die Reaktion vom Doctor, als Clara ihn böse ansah wegen seinem Eingreifen: „Väterliches Geschick“ :lach: )


    Da Clara begriff, was geschehen war, forderte sie den Doctor auf, sie zu ihrem Date zurückzubringen und der gewährte ihr diesen Gefallen. Während Clara versuchte ihr Date zu retten und erneut dabei versagte, suchte der Doctor unbeirrt weiter nach einer Lösung.
    Er fand dabei einen Nachfahren von Danny und Clara namens Orson Pink und war sich sicher, dass er seinem Ziel ganz nahe war. Immerhin gabelte er Orson am Ende des Universums auf und dort gab es eine verschlossene Tür, die man unter keinen Umständen nachts öffnen sollte. Doch der Doctor wäre nicht der Doctor, wenn er seiner Neugierde nicht nachgeben würde. Also entriegelte er das Schloss, schickte Clara in die TARDIS und stellte sich alleine dem, was da kommen sollte. Was es war? Das weiß nur der Doctor. Jedenfalls haute es ihn aus den Latschen und die TARDIS-Glocke läutete (Wieso das? Ich komm einfach nicht drauf).
    Clara versuchte sie mithilfe des telepathischen Interface wegzufliegen und landete in einer Scheune, wo sie auf einen weinenden Jungen traf, der sich aus Scham versteckte. Sie musste unter seinem Bett in Deckung gehen, als zwei Personen die Scheune betraten und dem Jungen anboten, dass er nicht alleine sein bräuchte und jederzeit ins Haus kommen könnte. Als einer der Fremden das Wort Time Lord erwähnte, begriff Clara unter wessen Bett sie sich versteckte. In dem Moment wachte der Doctor in der TARDIS auf und polterte herum. Der Junge im Bett hörte seine Stimme und neugierig, wie er nun mal war, wollte er der Sache auf den Grund gehen. Clara bekam Panik und ehe sie überlegen konnte, was sie tun sollte, griff sie nach dem Bein des Jungen, damit er die TARDIS nicht entdecken konnte. Ihr wurde bewusst, was sie getan hatte und versuchte die Sache auszubügeln, indem sie vorgaukelte, dass alles bloß ein Traum sei. (Schon krass, dass Clara für all das Geschehene verantwortlich war |8 ) Sie hielt dem Jungen einen Monolog über Angst, wobei sie ihre Ansichten mit denen des Doctors an Danny mischte, und hinterließ ihm den Spielzeugsoldat ohne Waffe. (Ich musste sofort an ihre Worte denken: „Ein Soldat, der so mutig ist, dass er keine Waffe braucht. Er beschützt die ganze Welt.“ Das sagte sie zwar zu Rupert/ Danny, meinte aber mit Sicherheit auch den Doctor. Ich musste jedenfalls sofort an ihn denken, als sie das sagte)
    Clara kehrte in die TARDIS zurück und nahm dem neugierigen Doctor das Versprechen ab, dass er niemals nachschauen sollte, wo sie gewesen war. Dann brachten sie Orson heim, Clara wurde bei Danny abgesetzt und der Doctor reiste alleine weiter. Ob das mal so gut ist?


    Peter Capaldi lieferte wieder großartig ab, meiner Meinung nach. Der Ausflug in das Seelenleben des Doctors war gelungen, wenn auch stellenweise beängstigend. Aber das war ja auch das große Thema dieser Folge: Die Angst und wie man damit umgehen kann.
    Der Doctor nannte sie einen stillen Mitreisenden und bezeichnete sie als mögliche Superkraft, die einem Antrieb geben kann. Irgendwie kann ich ihm da zustimmen. Dass er Angst vor der Dunkelheit haben soll, kam für mich dann etwas überraschend.
    Sein Verhalten Clara gegenüber finde ich nach wie vor spannend. Einerseits nutzt er sie für seine Zwecke und schert sich nicht um sie. Und andererseits beginnt er sich um sie zu sorgen und zeigt Interesse an ihrem Leben außerhalb der TARDIS, wenn auch auf seine ganz eigene verquere Weise. Er bemüht sich und ich bin gespannt, ob er irgendwann umgänglicher wird.
    Was ich aber so gar nicht verstehe... wieso redet er immer so oft über Claras Aussehen? Ich sehe da bisher keinen Sinn drinnen. Ist er mir vielleicht entgangen?


    Clara gefiel mir dieses Mal auch wieder. Sie wuppte die ganze Sache trotz des Gefühlschaos und behielt irgendwie die Nerven. Sie bekam sogar noch ihr Happy Abend samt Kuss mit Danny. Das war ja vorprogrammiert und wunderte mich nun nicht.
    Dass sie schon immer einen großen Einfluss auf das Leben des Doctors hatte, scheint sich weiter fortzusetzen. Mir ist das nun aber fast schon to much und ich hoffe, dass es etwas weniger werden wird. Sonst heißt es demnächst Clara und der Doctor.


    Sehr gut gefiel mir, dass der War-Doctor gezeigt wurde und dadurch eine direkte Verbindung zu dieser Scheune hergestellt wurde. Interessant, dass der Doctor seinen vertrauten Zufluchtsort aufsuchte, als er die schwierige und angstbehaftete Entscheidung treffen sollte. Nein interessant ist das falsche Wort... verständlich oder nachvollziehbar trifft es mit dem nun Gesehenen wohl eher.


    Was mir auch aufgefallen war: In der ganzen Folge gab es weder einen Hinweis auf Missy, noch tauchte sie selbst auf. Aber ok, lag vermutlich daran, dass es keine Toten gab. Wow, nicht einer ist gestorben. Hui :25:


    Ok genug geschrieben. Ist schon wieder länger geworden, als es sollte. Meine abschließende Bewertung dieser Geschichte: super

    Schon ehe die Staffel begann gab es ein Leck bei BBC Worldwide in Spanien durch das Vorabfassungen der ersten Episoden öffentlich abrufbar wurden. Nur dank dieses Lecks ist nun eine Szene überhaupt noch zu finden, die kurz vor der Ausstrahlung aus der Episode hinausgeschnitten wurde:
    https://www.youtube.com/watch?v=AXe7cFqg-1k&t=25s


    Hintergrund der Kürzung war, dass der IS gerade erst zwei amerikanische Journalisten vor laufender Kamera geköpft hatte und man den Zuschauern diese Szene nicht zumuten wollte. Leider wurde sie nicht nur bei der Erstausstrahlung gekürzt, sondern gleich permanent aus der Episode entfernt und wurde nicht mal mehr als Bonusmaterial veröffentlicht.


    Vielen Dank für diese Info :thumbup:

    :lach: Doctor Who meets Robin Hood - Eine Komödie in drei Akten :lach:


    Als der Doctor auf der Brücke seinen Löffel zückte, war mir klar, dass ich diese Folge nicht allzu ernst nehmen sollte. Dank dieser frühen Einsicht, wurde ich in den darauffolgenden Minuten kurzweilig unterhalten. Ich habe gelacht, gestaunt, mich aufgeregt, den Kopf geschüttelt und noch mehr gelacht, denn mit dem, was mir da geboten wurde, habe ich nach den vorherigen eher düsteren Geschichten, überhaupt nicht gerechnet. Ich bin mir auch nun immer noch nicht sicher, was ich von diesem Abenteuer halten soll, denn zwischen all dem Ulk gab es hier und da interessante Momente, wo ich dachte: Jo, passt so.


    Zur Handlung:
    Clara durfte das Ausflugsziel bestimmen und wünschte sich Robin Hood zu treffen. Der Doctor vertrat die Ansicht, dass dieser Typ bloß eine Legende sei. Um Clara den Beweis zu liefern, brachte er sie in die Zeit, in der Robin Hood gelebt haben sollte. Und Tada... sie fanden den König der Diebe auf Anhieb. Während Clara diese Reise sichtlich genoss, versuchte der Doctor herauszufinden, ob Robin Hood und das Drumherum tatsächlich echt war. Er musste einsehen, dass er mit seiner Ansicht falsch lag, fand aber auch heraus, dass der Sheriff von Nottingham für bzw. mit einem Trupp außerirdischer Roboter arbeitete, die auf ihrer Suche nach dem Gelobten Land (Story-Arc lässt grüßen) auf der Erde gestrandet waren und nun versuchten ihr Raumschiff mithilfe der Menschen wieder flott zu bekommen. (Schon wieder diese Handlung =O ) Am Ende brachten sie ihr Raumschiff zwar in den Orbit, explodierten jedoch und schienen ihr Ziel (Das Gelobte Land) dennoch nicht zu erreichen. Keine Missy in Sicht gewesen. Darf wohl nicht jeder Tote bei ihr mitmischen.


    Komm ich zum Doctor. Was war denn mit dem los? Verwirrt, verbohrt, nachdenklich, versessen, verstört, entgeistert, übermütig, albern,... verschiedene Wesenszüge hin oder her, ich fand es merkwürdig ihn so abgedreht zu sehen. Zumal er zu Beginn noch so souverän an seinen Berechnungen für wer weiß was arbeitete. Bestimmt sucht er nach einer Möglichkeit nach Gallifrey zurückzukehren ohne einen großen Krieg vom Zaun zu brechen. Mit diesem Gekritzel begann er ja schon direkt nach seiner Regeneration.
    Zwischendurch gefiel mir der Doctor aber auch ganz gut. Zum Beispiel, als Clara ihn fragte, wann er aufgehört hätte zu glauben und er bloß entgegnete, wann sie denn wohl damit angefangen hätte an unmögliche Helden zu glauben. Ich denke, dass er echt keinen Plan hatte, was Clara meinte. Er sieht sich selbst nicht als Helden und sagte dies ja auch deutlich. Vermutlich hat er noch nie darüber nachgedacht, dass andere ihn so sehen. Robin Hoods Wink mit dem Zaunpfahl am Ende hat ihn dann wohl doch zum nachdenken gebracht.
    Spannend fand ich auch die Szene, in der sich das Bauernmädchen bei ihm mit einem Kuss auf die Wange für die Rettung bedankte. Der Doctor stand wie angewurzelt auf der Stelle und wirkte so, als hätte er keine Ahnung, wie er mit diesem Dank umgehen sollte. Dass er nicht so auf Körperkontakt steht, machte er ja recht früh deutlich. Aber in dem Moment habe ich mich doch glatt gefragt, ob ihm jemals schon mal wer so richtig für seine ganzen guten Taten gedankt hatte und ob er den Dank in dieser Situation bewusst wahr- und angenommen hatte. Auf jeden Fall geht seine Suche nach sich selbst noch weiter. Ich freu mich.


    Clara gefiel mir in dieser Geschichte eigentlich richtig gut. Man merkte ihr den Spaß an dieser Reise an (hat sich extra passend angezogen usw.) Ja, hier und da war sie etwas zu sehr Fangirl, doch sie hatte die Situation zu jeder Zeit völlig im Griff (wusste sich auch ohne Doctor zu helfen) Irgendwie wirkte sie zeitweilig auf mich so, als wäre sie er, denn was ihm hier fehlte, bot sie dar (kühler Kopf, Übersicht usw.)
    Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von ihrer Rolle als „Doctor-Nanny“ halten soll, aber bei diesem Ausflug war es gut, dass sie auf ihn aufgepasst hat und für ihn da war. Humor hat sie auch: „Kannst du uns deinen Plan ohne das Wort Schallschraubenzieher darlegen?“ :lach:


    Der Sheriff von Nottingham gefiel mir, obwohl ich anfangs immer an DI Richard Poole denken musste. Ben Miller ist ein super Schauspieler und ich mochte seine Darbietung in Death in Paradise sehr.
    Was ich jedoch nicht ganz verstand: In der einen Szene boxte der Sheriff gegen einen Roboter und die Hand tat ihm weh. Am Ende hieß es dann, dass er halb Mensch halb Maschine sei oO Da hab ich wohl irgendwas verpasst zwischendurch. Muss ich beim nächsten Mal schauen drauf achten.


    Robin Hood. Ja... zu blöd, dass ich die ganze Zeit an „Helden in Strumpfhosen“ denken musste und mich allein deswegen schon schlapp gelacht habe :lach: Dadurch fällt es mir schwer diesen Robin auch nur annähernd unvoreingenommen zu beschreiben.


    Meine abschließende Bewertung dieser speziellen Folge: Unter dem Aspekt des humoristischen Ansatzes und der kurzweiligen, amüsanten Unterhaltung gebe ich ein gut -
    Ich bin mal gespannt, ob dieses Abenteuer für die zukünftige Entwicklung des Doctors noch eine Rolle spielen wird und sich daraus etwas ergibt, was ich nun womöglich übersehen habe.

    Als ich den englischen Originaltitel dieser Folge las, war mein erster Gedanke: Hui, das kann interessant werden, wenn der Doctor in nem Dalek herumturnt und direkt an der Quelle versucht herauszufinden, wieso die Daleks so sind, wie sie sind. Muss doch spannend sein im Körper eines der gefährlichsten Wesen des Universums eine Rundreise zu unternehmen. Leider war es alles andere es spannend, geschweige denn aufschlussreich :|


    Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Einige Menschen fanden im All der Zukunft einen defekten Dalek, brachten ihn auf ihr Raumschiff und begannen ihn zu untersuchen. Der Clou... durch seine Beschädigung, ein radioaktives Leck im Inneren, hatte der Dalek ein moralisches Empfinden entwickelt und wollte daraufhin alle anderen Daleks auslöschen. Der Doctor, Clara und drei Soldaten wurden geschrumpft und mit dem Auftrag den Dalek zu heilen in sein Inneres geschickt. Nach einigem Gerenne und Gerutsche fand der Doctor das Leck und behob es mit seinem Schallschraubenzieher. Der Dalek war geheilt und sein Moralempfinden verschwunden. Er wütete auf dem Schiff, bis der Doctor seinen Verstand mit dem des Daleks verband. Der entdeckte dadurch zwar die Schönheit des Universums, aber auch den unvergleichlichen Hass des Doctors auf seinesgleichen, was ihn in seiner Ansicht, dass alle Daleks vernichtet werden müssen, nur noch bestärkte. So tötete er alle Daleks auf dem Raumschiff und verschwand dann wohin auch immer.


    Zur Beginn sagte mir diese Geschichte mit dem Ausflug in den Dalek ja noch zu. Dann nahm sie jedoch einen unspektakulären Verlauf und am Ende saß ich da und fragte mich, was das denn bitte gewesen sei. Vergeudetes Potenzial.


    Einzig der Doctor hat das Ganze für mich anschaubar gemacht. Er zeigte erneut verschiedene Wesenszüge. Von arrogant bis zynisch war wieder vieles dabei. Er scheint also noch immer auf seinem Selbstfindungstripp zu sein. Find ich gut, dass seine Suche weiter Thema ist und nicht einfach seitens der Autoren als erledigt abgetan wird. Seine Selbstzweifel und die damit einhergehende Frage, ob er ein „guter Mann“ sei, wunderte mich zunächst. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto berechtigter erscheint mir diese Frage. Allerdings gehe ich nun nicht weiter auf meine Gedankengänge zu dieser Sache ein, da dieses Review sonst noch länger werden würde, als es ohnehin schon wird :33:
    Interessant fand ich, dass es für den Doctor bloß mehr oder weniger ok zu sein scheint, dass Clara nicht die ganze Zeit bei ihm ist. Schade, dass er nicht erzählte, was er in den drei Wochen getrieben hat. Peter Capaldi jedenfalls hat mir wieder richtig gut gefallen.


    Mit Clara hatte ich erneut so meine Probleme. Sie arbeitete nun also an der Coal Hill als Lehrerin. Ok, soweit so gut. Sie sagte ja schon, dass sie ihr normales Leben auf der Erde nicht aufgeben wollte. Kann ich schon irgendwie nachvollziehen, denn sie hat ja schon so einiges mit dem Doctor erlebt. Aber musste sie sich so lehrerhaft aufführen? Stellenweise behandelte sie den Doctor und die anderen wie Kinder/ Schüler. Und was sollte bitte diese Ohrfeige? Dazu ihre zeitweilige Gleichgültigkeit und dieses Selbstverständnis nach dem Motto: Ist halt so, findet euch damit ab.
    Es kam mir so vor, als wäre sie nur widerwillig auf diese Reise mitgegangen und mit ihren Gedanken eher bei Danny Pink gewesen. Noch offensichtlicher konnte gar nicht daraufhin gewiesen werden, dass die zwei zukünftig ein Paar sein würden. Hätte ich nicht gebraucht, wenn ich ehrlich bin. Muss es denn immer irgendeine Lovestory geben?
    Wirklich gut gefiel mit Clara als Charakter nur, als sie dem Doctor ihre ehrliche Meinung auf seine Frage hin, ob er ein guter Mann sei, gab. Da wirkte sie wie Clara. Na ja, mal abwarten, wie sie sich zukünftig entwickeln wird.


    Missy tauchte am Ende auch wieder auf. Dieses Mal empfing sie Gretchen, die sich für den Doctor und die anderen geopfert hatte, im Gelobten Land zum Tee. Das scheint dann wohl die neue übergreifende Handlung zu sein. Ich bin gespannt, was diesbezüglich noch geschehen wird. Wirklich viel Neues hat man hier ja nicht erfahren.


    Da ich im letzten Review gar nichts zum neuen TARDIS-Inneren geschrieben habe, mache ich das nun:
    Gefällt mir richtig gut diese schummrige Atmosphäre. Dazu die Bücherregale und der gemütliche Lesesessel...würde ich mich sehr wohl fühlen :lach:


    Meine abschließende Bewertung dieser Folge: Leider nur Durchschnitt, weil die Story recht dünn war.

    So, auf geht‘s mit dem neuen Doctor, dachte ich zumindest. Dann tauchte Strax auf und referierte auf amüsante Weise über den Time Lord und seine vielen Gesichter. Sehr unterhaltsam :lach:


    Anschließend ging es aber wirklich los und zwar ins viktorianische London. Juppie! Ich mag die Reisen in die Vergangenheit nach wie vor sehr gerne. Wenn ich mich nicht täusche, war dies bei New Who das erste Mal, dass der frisch regenerierte Doctor weder in Gegenwart noch Zukunft agierte.
    Da er geständlich keine Ahnung hatte, wie man die TARDIS flog, wunderte es mich auch nicht, dass er zunächst im Dino-Zeitalter landete, gefressen wurde und samt dem Tier dann in London strandete. Obwohl diese Idee schon etwas unglaublich und effekthascherisch anmutete. Wenigstens wurde die Dino-Dame noch sinnvoll, wenn auch auf unschöne Weise, in die Story integriert.


    Der Half-Face-Man, ein Uhrwerkdroide, strandete mit seinem Raumschiff auf der Erde, als er auf der Suche nach dem Gelobten Land war. Um seine fehlerhaften oder veralteten Körperteile und Organe zu ersetzen, entnahm er sie den Stadtbewohnern in seinem eigens dafür angelegten Restaurant samt Kellerlager. Um seine Spuren zu verwischen, äscherte er die Leichen ein. Das schien sehr viele Jahre gut funktioniert zu haben, ehe dann Clara und der Doctor auftauchten und die fiesen Machenschaften, mit Unterstützung der Paternoster-Gang, aufdeckten. Der Half-Face-Man (was ein Name) flüchtete und starb schlussendlich aufgespießt auf einer Turmspitze. Zu seiner Verwunderung erwachte er im Gelobten Land.
    So viel zur Story. An und für sich nix Besonderes und irgendwie aufgewärmt, denn eine ähnliche Handlung gab es bereits in einer früheren Folge. Aber da kein Hehl aus dieser Verbindung gemacht wurde und dies die Einführungsgeschichte des neues Doctors darstellte, fand ich die Story ganz ok. Ich achte meist eh viel mehr auf die Charaktere und deren Entwicklung.


    Allen voran auf den Doctor. Man hat der mich umgehauen. Peter Capaldi war großartig. Seine Mimik, seine Gestik, sein ganzes Auftreten. Ich freu mich auf mehr :25:
    Die Post-Regenerations-Symptome des Doctors sind ja nix neues mehr, wobei sie mir dieses Mal intensiver und emotionaler vorkamen. Außerdem machte er sich sehr viele Gedanken um sein Gesicht und das ließ mich sofort an diesen Marmorhändler aus Pompeii denken, den der 10. Doctor damals vor dem Vulkanausbruch gerettet hatte. Der wurde ja auch von Peter Capaldi verkörpert. Ob diese Rettungsaktion noch eine Bedeutung haben wird? Ich sage nur „gemachte Fehler“.
    Dazu kommt, dass ich dachte, der Doctor hätte keinen Einfluss auf sein Aussehen während der Regeneration. Zum einen, weil er selbst sagte, dass die Gesichter einfach so auftauchen würden und zum anderen, weil er nach den bisherigen Regenerationen, die ich gesehen habe, immer überrascht schien, wenn er sich im Spiegel sah. Nun sollte er es also auf einmal wählen können? Vastra meinte ja sogar, dass der Doctor mit voller Absicht ein jüngeres Aussehen aussuchte, um akzeptiert zu werden. Eine sehr gewagte These, wie ich finde. Andererseits könnte das vielleicht einer der Fehler gewesen sein, dem er sich stellen will. Es kam mir bisher immer so vor, als würde er sich nicht sonderlich darum scheren, was andere von seinem Gesicht hielten.
    By the way... das endgültige Outfit, dass er wählte, gefällt mir sehr gut. Schlicht und elegant und dem äußerlichen Alter angemessen :lach:


    Generell zeigte der Doctor viele interessante Wesenszüge und seine Selbstfindung dauerte eine ganze Weile. Es war spannend ihm dabei zuzusehen. Richtig stabil kam er mir am Ende jedoch nicht vor. Das dürfte noch interessant werden. Besonders gut gefallen haben mir die drei nachfolgenden Moment:


    1. „Du erkennst mich nicht, oder? Du siehst mich an und kannst mich nicht sehen. Hast du ne Ahnung, wie das ist?“ Er klang total verbittert, traurig und verletzt.


    2. „Ich habe viele Fehler gemacht. Es wird Zeit, dass ich mich diesen Fehlern stelle.“ Grüberlisch, unentschlossen, hinterfragend


    3. „Dir wird sicher klar sein, dass hier einer von uns über sein Leitprogramm lügt.“ ... „Und wir wissen wohl beide, wer von uns das ist.“ Da wirkte er total entschlossen, einschüchternd, siegessicher und überlegen, fast beängstigend. Mir kam sofort Regel Nummer 1 in den Sinn und der anschließende Blick bestärkte mich in meiner Vermutung.


    Ich muss sagen, dass mir dieser Ansatz vom scheinbar argwöhnischen, düsteren, kühlen, berechnenden und wieder alienanmutenderen Doctor gefällt :20:


    Mit Clara hatte ich in dieser Geschichte so meine Probleme. Aber nicht wegen Jenna Colemans Darbietung (sie harmonierte echt gut mit Peter Capaldi), sondern wegen der sprunghaften Charakteranlegung. Anfangs spielte sie die besorgte Pflegerin, dann ging sie auf Kriegsfuß, wollte den Doctor zurückverwandeln und am Ende warf sie sich um seinen Hals und machte ihm Verhaltensvorschriften. Ich hoffe, das wird nicht zur Angewohnheit.
    Dass sie sich erst an den neuen Doctor gewöhnen muss, ist ja klar. Aber komisch fand ich sie dies Mal dennoch.
    Obwohl sie kurzzeitig ihr Vertrauen in den Doctor wiedergefunden hatte, glaube ich nicht, dass sie einfach so weitermachen kann, wie bisher, und das wiederum war sehr menschlich. Daher konnte ich ihre Ablehnung im Bezug auf die Möglichkeit in der TARDIS zu wohnen auch gut nachvollziehen. Ich bin gespannt, wie sich ihre Beziehung zum Doctor entwickeln wird.


    Die Paternoster-Gang mochte ich eigentlich immer ganz gerne, denn sie lockerte die Geschichten stets mit Heiterem auf. In dieser Handlung hätte ich sie aber nicht gebraucht, selbst wenn sie mich hier und da zum Schmunzeln brachte. Ich hätte nichts gegen einen düsteren Touch gehabt aber na ja. Der letzte Kampf im Restaurantkeller war aber gänzlich überflüssig. Hätten alle einfach weglaufen können, da sie schneller als die Droiden gewesen wären^^


    Ach ja, das neue Intro. Ohne Vortex, dafür mit Kunst und neuem Klang. Gefällt mir.


    Zum Schluss tauchte dann noch diese herrlich abgedrehte Missy im Gelobten Land auf. Klasse. Ich mag sie jetzt schon :lach:
    Aber wer ist sie? Woher kennen der Doctor und sie sich? Ich kann mich nicht an sie erinnern. Ist sie tot? Und falls nicht... wie kann sie dann mit Toten kommunizieren? Ist sie die mysteriöse Frau von der die Rede war? Gab sie Clara die Rufnummer der TARDIS? Und was/ wo ist dieses Gelobte Land?


    Fragen über Fragen, die in den kommenden Folgen hoffentlich alle beantwortet werden.


    Meine abschließende Bewertung dieser Folge: gut, wegen dem tollen Doctor :)

    Ich habe das Schauen dieser Folge echt lange hinausgezögert, obwohl die DVD, samt aller nachfolgenden Staffeln, bereits seit geraumer Zeit im Regal stand und mich förmlich angeschrien hatte, dass ich doch endlich mal weitergucken solle :rolleyes:


    Aber anders, als bei den vorherigen Regenerationen kam es mir dieses Mal verkehrt vor den Smith-Doctor einfach so hinter mir zu lassen und sofort mit der neuen Inkarnation weiterzumachen, was dank DVD ja theoretisch möglich gewesen wäre.
    Lag wohl daran, dass mir der elfte Doctor mit seinen Abenteuern besonders an Herz gewachsen war. Wie ich mich kenne, hätte ich dem Neuen (Peter Capaldi) keine richtige Chance gegeben und ihn ständig mit seinem Vorgänger verglichen, was unfair gewesen wäre. Also entschied ich mich bewusst dafür etwas Zeit verstreichen zu lassen. Hätte ich damals „live“ mitgeschaut, hätte ich ja auch eine längere Wartepause gehabt.


    Und ich muss sagen, dass diese Auszeit eine gute Entscheidung war, denn trotz des mulmigen Gefühls und dem Wissen, dass es Smiths letzte Folge sein würde, war ich bei seinem Abschied nur halb so sentimental, wie ich es früher gewesen wäre und dafür doppelt so gespannt auf den 12., als ich es damals hätte sein können. In dem Moment war ich ganz froh, dass ich sofort mit Staffel 8 beginnen konnte :lach:


    Aber nun erstmal zu dieser speziellen Folge:


    Die Handlung fand ich so lala, weil sie mir etwas überladen vorkam. Alles und jeder aus den vergangenen drei Staffeln (gefühlt fehlten nur Rory und River) war irgendwie dabei. Doch außer den Daleks und die Stille, spielte niemand von denen so wirklich eine Rolle.
    Alle folgten dieser für allgemeine Unruhe sorgenden Nachricht, die sich als Suchanfrage der Time Lords herausstellte. Sie wollten also in ihr altes Universum zurückkehren und taten es schlussendlich doch nicht, obwohl sie durch Clara erfuhren, dass sie im Richtigen gelandet wären. Ok geschenkt. Wäre auch zu verrückt gewesen die Rückkehr von Gallifrey auch noch in diese Folge zu packen. Es sollte doch eigentlich die Abschlussgeschichte für den Elften werden.


    Ausgerechnet der sorgte durch seine Übersetzung für das absolute Chaos. Jedoch stellte er sich seinem Schicksal auf Trenzalore mit erhobenem Haupt und zog sein Ding bis zu seinem vermeintlichen Ende durch. Fand ich gut, dass der Jüngste und Letzte an Altersschwäche sterben sollte. Das wäre dem Charakter an sich gerecht geworden.
    Allerdings war es für mich komisch den Doctor gewöhnlich altern zu sehen (wobei die Maske ganz gute Arbeit geleistet hat). Er schien ganz happy darüber, dass er an einen Ort bleiben konnte und die Leute ihn mochten. Merkwürdig schien mir jedoch, dass er am Ende den Daleks mehr oder weniger das Feld überließ und sich ergab. Klar wusste er, dass er nichts mehr ausrichten konnte aber trotzdem.
    Seine Rettungsaktion durch die von den Time Lords durch den Riss geschickte Regenerationsenergie ( Lösung= völlig Banane in meinen Augen) um Punkt 12, fand ich etwas daneben, weil so plump und unoriginell.
    Diesen Reset auf sein jüngeres Aussehen mochte ich ebenfalls nicht wirklich. Was sprach denn dagegen einen älteren, gebrechlichen Herren in einen weniger älteren Herren zu regenerieren? Wo hätte es besser gepasst, als hier?
    Diese Plopp-da-bin-ich-Lösung war mir im ersten Moment suspekt aber je länger ich darüber nachdenke, desto logischer wurde sie für mich, denn der Elfte Doctor begrüßte seinen neuen Regenerationszyklus regelrecht und schien dankbar dafür, obwohl er sich vorher mit seinem endgültigen Tod arrangiert hatte.
    Seine letzten Worte gefielen mir sehr: „Wir alle sind die unterschiedlichsten Personen im Laufe eines ganzen Lebens. Das ist ok, das ist gut“ ... „ solange du all diese Personen, die du mal gewesen bist, nicht einfach vergisst.“
    Da steckt viel Wahres drinnen. Sein Abschied war also schon irgendwie doctorlike und ganz ok.


    Clara fand ich gerade zu Beginn der Episode etwas anstrengend, denn dieses Familienessen, ihr Heimgeschicktwerden usw. dienten augenscheinlich nur dazu, um etwas lustiges und weihnachtliches einzubringen, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Mir erschloss sich auch nicht wirklich, wieso dieses Dorf „Weihnachten“ hieß aber gut, das war wohl nötig, weil Weihnachtsspecial aber na ja.
    Claras Momente mit dem Doctor waren ok aber emotional abgeholt haben sie mich nicht. Wobei, sehr gut gefiel mir die Szene, wo sie gemeinsam dieses Knallbonbon öffneten und sie ihm den Spruch daraus vorlas. Der verriet ja eigentlich schon, was geschehen würde und während der Doctor ihn angeblich nicht verstand, schien Clara darin eine Möglichkeit zu erkennen. „Auf die 11 folgt die 12“ oder so ähnlich hieß es. Wieso hätte sie sonst in den Riss quatschen und die Time Lords um Hilfe bitten sollen? Ok, hätte auch pure Verzweiflung sein können aber dafür war ihre Ansprache zu souverän. Jedenfalls rettete sie dem Doctor mal wieder das Leben.
    Aber warum haben die Time Lords auf sie gehört? Sie hat echt verdammt viel Einfluss auf das Leben des Doctors. Wohin das wohl noch führen mag. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall scheint sie arge Probleme mit seiner Regeneration zu haben. Das dürfte interessant werden in den kommenden Folgen.


    Hirni gefiel mir richtig gut :lach: Ein Cyberman-Kopf, der dem Doctor über 300 Jahre lang beiseite stand und ihm nicht nur als Informationsquelle diente, sondern zum Freund wurde. Schade, dass er den Sonnenaufgang nicht mehr miterlebt hat.


    Diese Tasha Lem samt päpstlichen Megacomputer (was für eine Idee) und Konsorten... keine Ahnung, was ich davon halten sollte.
    Ok, dieses Rätsel um die Stille usw. wurde beiläufig aufgeklärt. Aber wieso hatte diese Frau eine so enge Beziehung zum Doctor? Kam sie in den klassischen Folgen mal vor? Ich kann mich nicht erinnern diese Dame schon mal gesehen zu haben.
    Na ja, am Ende wurden die ja eh alle von den Daleks übernommen, also scheint sie zukünftig nicht wirklich von Bedeutung zu sein.


    Ach ja, da war ja noch dieses Wahrheitsfeld. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, diente es lediglich dazu, dass der Doctor, was seinen Namen anging, nicht lügen können sollte und jeder bloß die Wahrheit sagen konnte. Irgendwie kam es mir so vor, als nutzte Moffat diese Tatsache, um Dinge klarzustellen, die vorher eher schwammig schienen. So ließ er den Doctor von seinen Regenerationen berichten, ließ ihn gestehen, dass er Clara wegschickte, weil er sie nicht begraben wollte und da war noch was, mhm ist mir grad entfallen. Jedenfalls wirkte das auf mich wie: Das, was nun gesagt wird, entspricht der absoluten Wahrheit und alles andere ist Mumpiz. Ich werd mir beizeiten die vorherigen Posts in diesem Thread hier durchlesen.


    Alles in allem ließ mich diese Folge mit gemischten Gefühlen zurück, denn irgendwie hatte ich mit etwas anderem gerechnet. Vor allem irritierte mich die „verkehrte“ Musik bei Smiths letzten Szenen. Das war doch nicht das Doctor Thema :unsure: Sollte das so sein oder haben die Tonmenschen da einfach Mist gebaut?
    Andererseits haben mich die ersten Augenblicke mit Peter Capaldi so neugierig gemacht, dass ich den Rest irgendwie verschmerzen kann. Die letzten Minuten des Elften waren an und für sich ganz ok und so reichte es in der Bewertung noch für ein gut -

    Die Entscheidung, wer rausfliegt, oder was? Du kannst bis zu acht Kreuze machen...


    Ich weiß, dass ich mehrere Kreuze setzen kann und habe das auch gemacht ;)
    Allerdings ist Lucifer mein Favorit fürs Verbleiben, denn ich mag die Serie sehr und es geht doch darum, welche Serien die besseren sind oder habe ich da was falsch verstanden?

    Kleine Anmerkung: Lässt sich drüber streiten aber Amy lässt den Doktor viel zu leicht abhauen bei Demons Run. Gut sie stand unter Schock aber schätze sie nomalerweise so ein, dass sie lieber die Tür der TARDIS eingetreten hätte (Bevor sie ganz ins Schloss gefallen ist) anstatt zuzulassen, dass sie sie einfach so stehen lässt.

    Zu diesem Zeitpunkt vertraute Amy dem Doctor noch bedingungslos. Er hatte sie bisher immer gerettet, egal wie aussichtslos die Situation auch gewesen sein mag. Und sie ging davon aus, dass er auch diesmal wieder alles dafür tun würde, dass es ihr und ihren Lieben gut ginge. Abgesehen davon strahlte der Doctor kurz vor seinem Abgang eine gewisse Zuversicht aus, welche Amys Glauben an ihn wohl noch bestärkte. Er würde es schon irgendwie richten, so wie immer eben, darauf vertraute Amy anscheinend und ließ ihn ziehen.



    Hatte der Doktor überhaupt jemals vor nach dem Kind zu suchen? Ich glaube er sagt kurz bevor River überhaupt auftaucht auch, dass es zu spät sei.

    Nachdem Madame Kovarian mit dem echten Baby von Demons Run verschwunden war, herrschte natürlich erstmal absolute Ratlosigkeit und Verzweifung, weil niemand einen Plan hatte, wo die Dame sein könnte. Sogar der Doctor wirkte ziemlich überrumpelt. Als sich River ihm dann gegen Ende offenbarte, fasste er neuen Mut und war überglücklich, denn er wusste, dass er das Kind irgendwann finden und in Sicherheit bringen würde. Ansonsten hätte River in diesem Augenblick nicht vor ihm stehen können. Mit diesem Wissen begab er sich also selbstverständlich auf die Suche nach dem Kleinen. Das war er Amy schuldig.


    In Let´s kill Hitler erfuhr man, dass der Doctor noch keinen Erfolg vorweisen konnte, weil sich das Vorhaben wohl als komplizierter herausstellte, wie er anfänglich vermutet hatte. In der gleichen Episode wurde dann ja vieles über Rivers Vergangenheit aufgelöst und somit auch erklärt, wieso der Doctor das Baby bisher nicht finden konnte: Durch die Regenerationsfähigkeit war das Baby nämlich keines mehr, sondern zunächst dieses kleine Mädchen aus dem Raumanzug/ Waisenhaus (wo es vermutlich aufwuchs), dann Mels und schlussendlich River. In dem Moment wurde dem Doctor wohl klar, dass er seine Suche beenden konnte, denn er hatte das Kind bereits gefunden.


    Das ist zumindest meine Theorie zu diesem Thema ^^

    Wow! Super! Genial! Love it! :lach:


    Das war exakt meine erste Reaktion nach dem Schauen dieses Weihnachtsspecials gestern. Selbst heute bin ich noch immer von den Socken. Aber mal von Anfang an:


    Die beiden Prequels zur Folge "The Great detective" und "Vastra Investigates" sowie der nette Zusatz "The battle of Demon's Run - Two days later" waren super, denn sie lieferten einige Hintergrundinformationen zu den bereits in NEw WHO 6x07 aufgetauchten Charakteren Strax, Jenny und Vastra. Damals wurde noch nicht mitgeteilt, woher der Doctor die drei kannte und nun wusste man in welcher Beziehung die vier zueinander standen. Interessant war natürlich auch der Umstand, dass sich der Doctor wohl seit längerem im Ruhestand befand. Kein Interesse seinerseits an absolut nichts? Dass ihn der Verlust der Ponds beschäftigen würde, war klar aber dass er diese Konsequenz zieht? Sich völlig zurückzieht? Irgendwie logisch nach all den Ereignissen und ich fragte mich, wie lange er diesen Zustand wohl aushalten würde.


    Wie erwartet gab es auch bei diesem Special einen neu arrangierten Vorspann samt neuer Musik. Erinnerte mich ein wenig an die älteren Versionen von früher. Gefiel mir gut. Von mir aus könnten sie diese Kombination nun für den Rest der siebten Staffel beibehalten.


    Die Geschichte dieses Weihnachtsspecials war einerseits recht gewöhnlich (außerirdische Intelligenz ergriff Besitz von einem einzelgängerischen, verbitterten Jungen, begleitete ihn bis ins hohe Alter und nutzte ihn für seine Zwecke (Weltherrschaft, was auch sonst) aus.
    Aber andererseits war das ganze ziemlich phantastisch arrangiert (Eiskristalle und Schneemänner mit grässlichen Fratzen, die TARDIS hoch oben in den Wolken, wunderschöne Orte) und diesmal ohne viele Logiklöcher. Oder habe ich sie vor lauter Märchen übersehen?


    Jedenfalls gab es von mir Pluspunkte dafür, dass sich alles im viktorianischen Zeitalter abspielte. Ich liebe solche Episoden einfach.
    Und sensationell getragen wurde das ganze Geschehen von der bezaubernden Jenna Coleman bzw. Clara Oswin Oswald. Wer wohl auf diesen Namen kam ^^ Ich mochte Clara schon in der Dalekfolge sehr und nun war sie bereits gänzlich als neue Companion bei mir angekommen. Hätte der Doctor nicht Amys Brille getragen und wäre die Lösung des Ein-Wort-Tests nicht Pond gewesen, hätte ich gar nicht an die beiden Ponds gedacht, obwohl ich sie als Begleiter des Doctors toll fand. Clara überzeugte mich halt von Anfang an.


    Zu Beginn kam es mir so vor, als könne Clara sich nicht an den Doctor erinnern aber im Verlauf der Geschichte wurde klar, dass sie sehr wohl wusste, wer der Time Lord war und wie sie mit ihm umzugehen hatte. Natürlich fragte ich mich sofort wie Clara mit all ihrem Wissen in diese Zeit gekommen war, denn durch den Doctor scheinbar nicht. Der erkannte erst ganz zum Schluss, dass er diesem Mädchen bereits begegnet war. Und die Anzeichen dafür, dass sie aus der Zukunft stammte waren deutlich. Wenn das der neue Storyarc werden soll, fänd ich das spannend.


    Der Doctor, exzellent gekleidet und super gegeben von Matt Smith, durchlebte ja eine ganz schöne Veränderung in diesem Abenteuer. Anfangs noch ziemlich depressiv und am Ende so positiv durchgeknallt wie früher. Ich dachte mir schon, dass er seine Ausflüge nicht gänzlich an den Nagel hängen würde und es nur eine interessante Begebenheit bräuchte, mit der er in Verbindung stand, damit er wieder ganz der Alte sein würde. Das Geheimnis um Clara Oswald bot ihm dies. Generell waren es ihre Worte, die ihn wachrüttelten. Ganz besonder ihre letzten: "Lauf, lauf du kluger Mann und vergiss mich nicht." Die hatte er damals auch schon von ihr gehört. Und ein weiteres Ereignis wiederholte sich: Clara starb erneut, um das Leben des Doctors zu retten.
    Das wird doch wohl hoffentlich nicht das Ding der beiden werden, denn das erinnert mich ganz arg an den ständig sterbenden Rory.


    Was mich sehr wunderte und womit ich nicht gerechnet hatte: Schon wieder ein neuer Konsolenraum in der TARDIS? Und so düster noch dazu. Wieso hat sich denn das Design geändert? Nur weil die Ponds weg waren? Oder sollte dies das düstere Seelenleben des Doctors wiederspiegeln? Hab ich irgendwie die Erklärung übersehen? Mir kam es so vor, als gab es keine.


    Alles in allem jedoch war dieses Weihnachtsspecial meiner Meinung nach das Beste, welches ich bisher gesehen habe. Die Atmosphäre war traumhaft und auch die Musik gefiel mir sehr gut. Und obwohl alle anderen Charaktere neben Clara und dem Doctor etwas untergingen, fand ich sie keinesfalls störend oder überflüssig. Strax brachte etwas Witz in die Runde, Vastra spielte die gute Seele und Vernuft des Doctors, Jenny nahm durch ihre Anwesenheit die Schwere etwas heraus und sogar die Latimers, Dr. Simeon und diese Eislady trugen ihren Teil zur Geschichte bei. Kurzum: Ich fühlte mich "super" unterhalten und freue mich auf neue Abenteuer mit Clara und dem Doctor :)

    Ich weiß nicht ob es nur mir so geht aber ich finde, dass das Writing im Bezug auf Amy und Rory nach den Ereignissen enorm gelitten hat...

    Mir war das auch aufgefallen. Und das nicht nur in dem von dir speziell angeführtem Beispiel, sondern generell in dem Charakterverlauf der Ponds, gerade was die Folgen der 7. Staffel anging. Vor kurzem erst habe ich die von dir angesprochenen Episoden gesehen und mich ebenfalls gefragt, wieso Amy und Rory recht schnell wieder so gelassen und verhältnismäßig normal waren. Nachfolgend mal meine Theorie:


    In A good man goes to war zeigte zumindest Amy noch realistische Gefühle und Reaktionen angepasst der Situation und auch dem Doctor gegenüber (Hass, Wut, Trauer, Unverständnis, Ungläubigkeit usw.) Rory hingegen wirkte für mich da schon etwas zu unberührt. Bei ihm hatte ich eh immer das Gefühl, dass er sich viel mehr um seine Amy als um alles andere (hier speziell das Kind) sorgte. Wenn ich mich richtig erinnere, erfuhr Rory eher zwischen Tür und Angel, dass er Vater werden würde und hatte zwischen diesen ganzen unwirklichen Dingen, die ihm tagtäglich wiederfuhren (falsche Amy usw.), gar nicht so viel Zeit sich darauf einzustellen, sich mit dem Gedanken anzufreunden oder gar zu begreifen, was Amys Schwangerschaft für die Zukunft der beiden bedeuten würde. Dazu kam, dass er diese neun Monate Schwangerschaft gar nicht wirklich mitbekam. Genauso wenig Amy. Sie wusste zwar anfangs noch, dass sie schwanger war aber wirklich erlebt und erfahren hatte auch sie diese neun Monate nicht. Ganz plötzlich war das Baby da, Amy gebar es und dann war es auch schon wieder weg. Wie sollte sich da irgendein elterliches Gefühl oder gar eine Verbindung zu dem Baby einstellen?!? Stelle ich mir unter diesen Umständen sehr schwierig vor. Klar dachten beide bei dem Fleischbaby zunächst, dass es die echte Melody sei. Aber selbst da verhielten sich beide schon ein wenig komisch. Vermutlich haben sie das Zerplatschen des Kleinen in Amys Armen später schlichtweg verdrängt. Die Psyche entwickelt in solchen Momenten ihre eigenen Methoden, um sich vor Schmerz und dergleichen zu schützen.


    Dazu kam, dass sie durch die anschließenden Geschehnisse gar nicht wirklich zur Ruhe kommen konnten. Immer neue Tatsachen prasselten auf sie ein (River war ihre Tochter, der Doctor ließ sie zurück, Mels war River usw.), lebensgefährliche Situationen mussten bewältigt werden und die Abenteuer mit dem Doctor nahmen so ihren typischen Lauf. Die Ereignisse überschlugen sich also förmlich.
    Erst nachdem Amy und Rory vom Doctor daheim abgesetzt wurden, hatten sie zum ersten Mal die Gelegenheit sich in Ruhe mit all den vergangenen Ereignissen auseinanderzusetzen und diese mehr oder weniger zu verarbeiten. Rory schien das ganz gut hinzubekommen, denn er hatte seine Amy und sein "normales" Privatleben, was ihn auf Trab hielt, ablenkte und ihn vergessen ließ. Amy hatte dies anfangs nicht und von daher wundert es mich nun, wo ich näher darüber nachdenke, gar nicht mehr, dass die beiden später Stress hatten und diese Ehekrise zustande kam. Dafür gab es meiner Meinung nach mehrere Gründe. Nachfolgend nur einer speziell zum Thema:


    Dadurch, dass Rory und Amy wussten, dass River ihre Tochter war, wurde es insbesondere für Amy sehr schwierig, denn da begriff sie erst, dass sie niemals eine "normale" Mutter sein würde. Zum einen, weil ihre Tochter bereits groß und nicht gänzlich ein Mensch war, sie ihre kleine Tochter nie wiedersehen, geschweige denn aufwachsen sehen würde und zum anderen, weil sie scheinbar nie wieder schwanger werden könnte. Sowas kann ganz schön auf die Psyche gehen und die wenigstens sprechen dann mit ihrem Partner darüber. Also schmiss Amy ihren Rory raus, wollte sich von ihm trennen und lenkte sich ab, um sich nicht weiter mit dieser Tatsache beschäftigen zu müssen. Dabei kamen die weiteren Abenteuer mit dem Doctor für sie natürlich wie gerufen, denn da blieb ihr keine Zeit sich mit dem ganzen Mist auseinanderzusetzen und schlussendlich fand sie sogar zu Rory zurück, der sie natürlich niemals aufgegeben hatte. Er liebte seine Amy trotz alledem und solch ein Wissen und Gefühl kann durchaus Wunden heilen. Auch wenn es hier nun alles viel zu schnell und im Eiltempo geschah. Das war in der Tat ziemlich märchenhaft.


    Wirklich glücklich schien mir Amy seit Demons Run aber in keiner Episode mehr, sondern eher in sich gekehrt, ruhiger, besonnener und nicht mehr ganz so abenteuerlustig wie noch zu Beginn ihrer Reisen mit dem Doctor. Die ganzen Erlebnisse mögen sie ein wenig geerdet haben aber gänzlich verarbeitet hatte sie diese nicht, lediglich sich mit ihnen arrangiert. Was bleib ihr auch anderes übrig?!
    Einzig Rory schien mir happy, wenn er mit Amy zusammen war und nur das zählte für ihn. Er fand es bis zum Schluss komisch, dass River seine Tochter war, arrangierte sich jedoch mit diesem Umstand und redete nicht weiter darüber, vermutlich um Amy nicht wieder zu beunruhigen. Dass Amy ihn am Ende ohne Umschweife in die Vergangenheit folgte, zeigte doch förmlich, dass sie aus dieser Zeit flüchten und alles hinter sich lassen wollte.


    Oberflächlich schien dieses Thema wirklich ziemlich schnell abgearbeitet worden zu sein, was wiederrum eine märchenhafte aber kindgerechte Auflösung des großen Problems war. Aber zwischen den Zeilen ließ Moffat jede Menge Kleinigkeiten einfließen, die eine unterschwellige Weiterbeschäftigung mit diesem Thema suggerieren könnten. Mag sein, dass ich da nun auch viel zu viel hineininterpretiert habe. Doch diese Gedanken machten es für mich alles ein wenig nachvollziehbarer und einleuchtender.

    1. Da ich nicht weiß, aus welcher Quelle du DW guckst, nur zur Sicherheit: An der Stelle folgt erstmal das Weihnachtsspecial „The Snowmen“ / „Die Schneemänner“ (war doch der deutsche Titel?) bevor es mit dem Rest der Staffel weitergeht.

    Ich habe die 7. Staffel auf DVD und weiß, dass als nächstes "Die Schneemänner" an der Reihe sind. Habe mich gewundert, dass nun erstmal ein Special folgt. Gab es da wohl damals wieder eine Pause zwischen der Ausstrahlung der beiden Staffelhälften. Trotzdem danke für den Hinweis :)



    2. River hat meine ich am Ende noch gesagt, dass sie nicht bei ihm bleiben kann.

    River sagte am Ende, dass sie jederzeit überall mit dem Doctor hinreisen würde, damit er in diesen schweren Zeiten nicht alleine sei. Allerdings sagte sie ebenfalls, dass sie nicht für immer bei ihm bleiben würde, woraus ich schließe, dass sie nur noch kurz bei ihm sein wird. Ich lass mich überraschen.

    Na super, nun sind die Ponds also endgültig aus dem Leben des Doctors verschwunden :( Und das ausgerechnet dann, als der gerade mehr in ihres trat. Ich ging davon aus, dass Amy und Rory noch in den restlichen Folgen der siebten Staffel dabei sein würden. Rückblickend gab es in der vergangenen Geschichte aber schon Hinweise darauf, dass etwas schief gehen würde. Dass es jedoch der Abschied der Ponds sein würde, damit habe ich nicht gerechnet. Nun gut, ist nun so. Amys Nachwort in Rivers Buch schloss den Kreis um die wartende Amy und deren Abenteuer mir dem Doctor wenigstens ganz wunderbar ab.


    Die Geschichte dazwischen fand ich irgendwie nur so la la, teilweise arg konstruiert und voll von diversen Ungereimtheiten. Wieso konnten sich die Weeping Angel auf einmal bewegen, wenn sie doch offensichtlich beobachtet wurden? Gerade auch die riesige Freiheitsstatue? Und wieso bewegten sie sich nicht, wenn sie niemand ansah? Wieso wurden die Engel auf den vielen Fotos nicht lebendig? Wieso konnten die Engel andere Statuen rekrutieren und wie lief das bitteschön ab, wenn sie sich nicht anschauen können? =O


    Jedenfalls besuchte der Doctor mit den Ponds New York im Jahre 2012, um ein wenig abzuhängen und zu lesen. Als Rory Kaffee holte, wurde er von einem Brunnen-Baby-Engel, dessen Lache ziemlich unheimlich war, in die Vergangenheit gezappt. Dort begegnete er River, die sich als Melody Melone ausgab und sich später als Autorin des Buches, welches der Doctor voller Elan las, herausstellte. Durch dieses Buch wurde Amy und dem Doctor mitgeteilt, was mit Rory geschehen war. Währenddessen hatte der weiteres Pech, denn als er und River von einem sammelwütigen Gangsterboss entführt wurden, wurde er zu den Keller-Baby-Engeln geschickt, die ihn mal wieder wegzappten. Dieses Mal jedoch nicht in die Vergangenheit, sondern bloß ein paar Blocks weiter zu einem alten Hochhaus, welches die Weeping Angel als Nahrungsquellen-Falle nutzten. Dort begegnete er seinem älteren und sterbenden Ich, erfuhr so, was mit ihm geschehen würde und entschied, dass er alledem ein Ende setzen wollte. Glücklicherweise gab es einen nicht ganz ungefährlichen Plan. Er und Amy stürzten sich gemeinsam in den Tod, was ein Paradoxon auslöste, welches die Engel und das Haus verschwinden ließ. Ziemlich happy feierten alle auf einem Friedhof und planten ihre Zukunft, als ein Überlebender der Engel Rory in die unerreichbare Vergangenheit zurück zappte. Da Amy unbedingt bei ihrem Ehemann bleiben wollte, verabschiedete sie sich ziemlich tränenreich von ihrer Tochter, die sie vollkommen unterstützte und vom Doctor, der sie einfach nicht gehen lassen wollte. Und zack, ließ sie sich ebenfalls und ganz freiwillig von dem Engel in die Vergangenheit zu Rory zappen. Ein unwiederufbarer Abschied also. Daran wird der Doctor bestimmt eine Weile zu knacken haben, denn immerhin waren die Ponds seine Familie geworden. Er hasste Enden und das war wohl einer der Gründe wieso dem so war. Irgendwie tat er mir ein wenig Leid zum Schluss.


    Immerhin schien es so, als wenn River den Doctor nun eine Weile begleiten würde, damit er nicht alleine reisen musste. Dabei fällt mir noch ein, dass River ja begnadigt wurde und die Begründung bestätigte meine Vermutung aus den letzten Folgen: Da der Doctor in keinerlei Unterlagen mehr existierte, konnte man ihr den Mord an ihm nimmer nachweisen, weshalb sie nicht mehr im Gefängnis sitzen musste. Juhu. Happy End für River Song. Oswalds Löschung schlug also definitiv weite Kreise, so wie ich vermutet hatte.


    Alles in allem warf mich diese Folge nun nicht so vom Hocker, wie ich durch das Mitmischen der Weeping Angels erwartet hätte. Gut fand ich allerdings, dass Moffat wieder zu seinem alten Umgang mit ihnen zurückgekehrt war, sprich das in die Vergangenheit zappen. Irgendwie hatten auch alle Hauptcharaktere so ihre Momente aber wie eingangs erwähnt für mich zu konstruiert und nicht so flüssig, wie sonst. Es sollte eine Abschiedsfolge für die Ponds sein und das ist es geworden. Selbst ein kleines Tränchen kullerte, als Amy sich verabschiedete. Dennoch gibt es in der Bewertung nur ein "Durchschnitt" von mir.

    Nach dem, was man so hört, ist das schlechte Ende der Folge wohl vor allem Steven Berkoff, dem Darsteller des Gegners, zu verdanken. Der soll die Rolle angenommen haben um Geld zu verdienen, sich aber zu gut dafür gewesen sein, sie auch auszufüllen und Regieanweisungen anzunehmen. Am Ende musste sein Auftritt den Berichten nach dann auf ein Minimum zusammen geschnitten und der Rest der Folge in die Länge gezogen werden.

    Na, wenn das stimmt, dann erklärt das wirklich so einiges :rolleyes:

    Ich hatte gehofft, dass diese Folge etwas unterhaltsamer sein würde, als die letzten beiden und auf gewisse Weise war sie es auch. Zumindest bis kurz vor Schluss, wo diese rasche, ziemlich unbefriedigende Auflösung präsentiert wurde. Aber man von Angang an.


    Der Doctor hatte Sehnsucht nach den Ponds und stattete ihnen einen Besuch ab. Genau zu diesem Zeitpunkt tauchten überall auf der Erde kleine schwarze Würfel auf, die jedoch augenscheinlich keine bedeutende Funktion besaßen. Dennoch riefen sie UNIT auf den Plan, welches mittlerweile von der Wissenschaftlerin Kate Stewart angeführt wurde. Sie und der Doctor hielten diese Würfel für eine gut geplante Invasion und stellten sie unter Beobachtung. Einer der Würfel-Beobachter war Rorys Vater Brian, der seine Aufgabe ziemlich akribisch und gründlich ausführte. Herrlich anzusehen. Trotz aller Bemühungen taten die Würfel ein Jahr lang nichts außer sich in den Alltag der Erdenbewohner zu schleichen. Ziemlich clever. Erst, als die Menschheit sich in Sicherheit wiegte, aktivierten sich die kleinen schwarzen Würfel und begannen ihre eigentliche Aufgabe auszuführen: Daten zu sammeln und die Menschheit zu vernichten, bevor diese das Universum besiedeln konnte. Hinter diesem Plan steckten die geheimnisvollen Shakri. Wer diese Wesen waren und wieso dieser Plan durchgeführt werden sollte, wurde leider nicht so wirklich gesagt. Zudem erinnerte mich dieser Hologrammtyp an Darth Vader ohne Helm.
    Ohne viel Aufwand konnte der Doctor auf das fremde Raumschiff gelangen, die Würfel unter seine Kontrolle bringen und die erst kürzlich Verstorbenen auf der Erde reanimieren. Ziemlich lasche Sicherheitsvorkehrungen auf diesem Raumschiff. Vermutlich hatten die Shakri nicht damit gerechnet, dass irgendjemand ihren Plan durchkreuzen würde. Aber das ist nur ein kläglicher Versuch meinerseits diesem raschen und unspektakulären Ende irgendetwas Positives abzugewinnen. Eigentlich bin ich enttäuscht und habe bis zum Schluss gedacht, dass ein "Fortsetzung folgt" am Ende erscheint. Na ja. Pustekuchen.


    Zwischen den Zeilen gab es auch nicht viel Neues. Dass die Ponds ihr "normales" Leben ohne den Doctor mittlerweile aufgebaut und schätzen gelernt haben, war absehbar. Ebensowenig wunderte mich der Wunsch von Amy, dass der Doctor auch zu ihrem Leben gehören sollte, kein bisschen. Na, der wurde ihr ja nun ansatzweise erfüllt, wobei es eher der Doctor war, der nicht loslassen konnte. Und dass der mit Abwarten so seine Schwierigkeiten hatte, wurde auch bereits des öfteren thematisiert. Allerdings war es ganz unterhaltsam anzusehen, wie der Doctor seine Langeweile vertrieb.
    Brians Neugierde über die ehemaligen Companions wirkte für mich etwas zu gewollt. Das Versprechen des Doctors ihm gegenüber usw. Das deutete doch bestimmt auf zukünftige Probleme hin.
    Überrascht war ich dann doch darüber, dass Rory und Amy sowie der Doctor nach Brians Rede auf einmal ihre Meinung bezüglich gemeinsamer Reisen revidierten und voller Elan aufbrachen. Kam mir etwas zu sehr mit der Brechstange geschrieben vor und passte so gar nicht zu den letzten Geschehnissen.


    Alles in allem war "Zusammengewürfelt" in meinen Augen jedoch eine spannende und durchaus interessante Geschichte mit einem ziemlich schwachen Ende. Die Variante, dass Amy die Handlung erzählte usw. erinnerte mich sehr an die Abschiedsfolge von Rose damals. Aber wie es scheint werde ich mich bis zum Abschied der Ponds noch gedulden müssen. Die Staffel hat ja noch ein paar Folgen.
    Abschließend vergebe ich noch ein "gut-" für diese Episode.

    Mhm diese Folge war absolut nicht meins. Liegt aber wohl daran, dass ich kein Western-Fan bin. Das Prequel und das erneut angepasste Intro fand ich noch ganz interessant aber von da an wurde es für mich anstrengend und ziemlich unspannend. Nichtsdestotrotz eine kurze Zusammenfassung:


    Kahler Jax, ein Erschaffer des Gunslingers (kriegerischer Cyborg), versteckte sich in einer kleinen amerikanischen Stadt namens Mercy, um dem Tod durch den Gunslinger zu entgehen. Der befand sich nämlich auf einem Rachefeldzug und tötete nur im absoluten Notfall Zivilisten. Durch Zufall tauchten der Doctor und die Ponds in Mercy auf und alles nahm seinen Lauf. Der Doctor entdeckte das düstere Geheimnis des Wissenschaftlers Jax und lieferte ihn ziemlich rüde an den Gunslinger aus. Diese Verhaltensänderung schien sich also fortzusetzen. Allerdings konnte Amy ihn im letzten Augenblick von seinem Vorhaben abbringen und ihm ins Gewissen reden. Recht schnell änderte der Doctor seinen Standpunkt, wurde Marshall von Mercy und versuchte eine gewaltfreie Lösung für das Problem zu finden. Nach jeder Menge typischer Westernklisches und einem ziemlich ausgeklügelten Rettungsplan, wich Kahler Jax jedoch von diesem ab und sprengte sich selbst samt seinem Schiff in die Luft. Seiner Lebensaufgabe beraubt wollte der Gunslinger sich ebenfalls töten, was jedoch verhindert wurde, als er den Posten des Marschalls übernahm und er fortan als Beschützer von Mercy galt. Ende gut, alles gut sozusagen.


    Alles in allem war diese Episode nicht schlecht, sie traf nur einfach nicht meinen Geschmack. Der Doctor stand halt im Mittelpunkt, was an und für sich ok war, die Ponds waren bloß schmückendes Beiwerk (abgesehen von Amys Gewissensrede an den Doctor) und der "Böse" erledigte sich selbst. Von mir gibt's ein "Durchschnitt" in der Bewertung. Dabei belasse ich es nun auch und freue mich auf die nächste Folge.

    Ach du meine Güte, was für eine abgedrehte Folge.


    Die Silurianer bauten vor sehr langer Zeit ein Raumschiff in der Größe von Canada, um sich und die Dinosaurier vor dem Aussterben zu bewahren und eine neue Heimat zu finden. Tja, dieses Vorhaben war leider gescheitert und das Schiff trieb, dank automatischer Steuerung, zur Erde zurück, wo es nun als Bedrohung eingestuft und mit Lenkwaffen beschossen wurde. Schuld daran: Solomon, der profitgierige Händler gespielt von David Bradley. Zwischenzeitlich musste ich immer an Mister Filch denken, was es mir schwer machte den Solomon ernst zu nehmen. Obwohl mit der Brechstange versucht wurde ihn als absolut hassenswert darzustellen hatte ich eher Mitleid mit dem Typen, weil er so armselig war.
    Ok, was er angestellt hatte war unverzeihlich. Er ließ nämlich die Silurianer nach und nach aufwecken, um sie dann anschließend durch seine beiden Riesenroboter, die mich aufgrund ihres Aussehens und ihrer Verhaltensweise an schrottreife Transformers erinnerten, töten zu lassen. Und das alles nur, weil er die kostbare Fracht (Dinos) für sich alleine haben wollte. So viel dazu.
    Als der Doctor von dieser möglichen Raumschiff-Erde-Kollision wind bekam, trommelte er "seine Gang" zusammen und reiste mit ihr auf das Schiff. Zu dieser Gang gehörten Amy, Rory und Rorys Vater Brian (eher unfreiwillig mitgenommen), Königin Nofretete (lud sich selbst ein) und der Großwildjäger Riddell (bettelte praktisch). Sie erkundeten ein bisschen die Arche, deckten Solomons Plan auf und retteten schlussendlich alle außer Solomon. Rory und sein Dad flogen das Raumschiff von der Erde weg und der Doctor lenkte die unaufhaltsamen Lenkwaffen auf Solomons kleines Schiff um, sodass dieser im All zerfetzt wurde. Am Ende brannte Nofretete mit Riddel durch, Brian reiste um die halbe Welt, Rory und Amy lebten ihren normalen Alltag und der Doctor reiste alleine weiter. Klingt nun alles ziemlich verrückt und das war es auch ^^


    Nichtsdestotrotz gab es meiner Meinung nach auch Dinge, die wichtig für die Zukunft sein könnten. Zum Beispiel als Solomon Erkundungen über den Doctor und seinen Wert einholen wollte, fand er nichts. Es schien so, als wenn Oswald damals nicht nur die Aufzeichnungen der Daleks über den Time Lord gelöscht hätte, sondern alle im Universum. Etwas heftig, weil unvorstellbar aber scheinbar nicht unmöglich. Genial. Das könnte noch interessant werden.


    Etwas erstaunt war ich auch über das Verhalten des Doctors gegenüber Solomon. Er war nicht nur sehr gehässig, abwertend und unfreundlich, sondern tötete ihn am Ende selbst, wenn auch nur indirekt, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich dachte eigentlich, dass er es nun mit seiner neugewonnenen Unbekanntheit etwas ruhiger angehen lassen wollte und dann so eine Kehrtwende. Etwas gruselig aber spannend. Vielleicht hatte dieses Verhalten etwas mit Zimmer 11 aus dem Minotaurosgefängnis zu tun.
    Selbst Amys Spruch mit dem "bis zu seinem Lebensende" schien ihn kurzzeitig emotional berührt zu haben.


    Alle anderen Dinge, wie z.B. der Ritt auf dem Trizeratops oder dessen Vorliebe für "Hol das Bällchen", Nofretetes und Riddells Flirterei oder der Tatsache, dass sich gerade letztere so "out of their Time" fast gänzlich normal verhielten, konnte man meiner Meinung nach getrost zu den Akten legen. Mir fiel es schwer diese Folge ernst zu nehmen und ich vermute mal, dass es generell komödiantisch angelegt sein sollte. Ansonsten hätte es wohl kaum so viele dumme Sprüche, lustige Dialoge und komische Szenen gegeben. Halt eine Spaßfolge für alle Beteiligten deren Geschichte, abgesehen von ein paar kleinen Details, nicht weiter wichtig für den kommenden Staffelverlauf sein würde. Oder habe ich irgendetwas übersehen?


    Jedenfalls muss ich sagen, dass ich diese Episode unter dem Gesichtspunkt "Spaßfolge", sowohl von den Darstellern als auch der Umsetzung her, ganz ok fand. Ich mochte Rupert Graves schon in Sherlock sehr und als Riddell gefiel er mir ebenso. Als dann auch noch Mark Williams als Rorys Vater auftauchte, wusste ich, dass ich Brian sofort mögen würde. Und so war es dann auch :lach: Ich mochte Brian und seine Art mit dieser ungeplanten und für ihn völlig absurden Situation umzugehen. Der blühte ja förmlich auf. Ok, zwischendurch musste ich ein paar Mal an Arthur Weasley denken aber das ließ sich wohl kaum verhindern.
    Sehr schön fand ich, dass Brian dem Doctor am Ende so mir nichts dir nichts seinen Wunsch vortrug und er ihn erfüllt bekam. Wer würde nicht mal gerne einen solchen Ausblick auf die Erde genießen?



    Alles in allem war dies eine komisch lustige, nicht ganz so ernst zunehmende Episode, die dennoch sehr unterhaltsam war. So viel gelacht habe ich bei Doctor Who glaube ich noch nie. Deshalb gab es von mir auch ein "gut-" in der Bewertung.