Beiträge von Nimon

    Nimmst Du eigentlich mit Absicht fast immer die gegenteilige Position des restlichen Fandoms ein?

    Nein und das ich fast immer die gegenteilige Position vertrete sehe ich eigentlich nicht.

    Viele Episoden die hoch eingeschätzt werden mag ich doch auch. Der Unterschied liegt bei einigen Folgen die von vielen als schlecht eingeschätzt werden, mir aber aus verschiedene Gründen gefallen (ob ich damit wirklich alleine bin wage ich aber zu bezweifeln) und bei manchen Charakteren wie Mel oder eben Dodo welche viele als nervig empfinden, was ich aber selbst einfach nicht so empfinde (ich kann ja nichts dafür das ich diese Charaktere mag).

    Wo ich tatsächlich mit der Mehrheit aber natürlich überhaupt nicht übereinstimme ist das ich die Ära des aktuellen Doctors als gar nicht so schlecht bewerte (aber auch da glaube ich nicht das ich mit meiner Meinung da wirklich alleine stehe) und das ich den zwölften Doctor nicht so wirklich gut fand, aber jeder hat ja wohl mindestens einen Doctor mit dem er nicht zurechtkommt.

    Du hast "Der größte Pluspunkt" falsch geschrieben.

    Das Dodo nicht zu den sagen wir mal beliebtesten Companions gehört ist mir schon klar.;)

    Ich mag sie aber eigentlich ziemlich gerne und bleibe daher dabei, dass es mir lieber gewesen wäre wenn sie anstelle von Ben an Bord der Tardis geblieben wäre.

    Sehr schöne Folge mit einem tollen Doctor.

    Die Story ist absolut gelungen und zudem auch spannend umgesetzt, wobei mir besonders die Szenen in denen es um die Hypnosen ging sehr gefallen haben. Die Maschinen waren zwar nicht wirklich bedrohlich, aber sie haben ihren Zweck erfüllt (dafür war WOTAN umso bedrohlicher).

    Der einzige große Minuspunkt ist natürlich der Ausstieg von Dodo. Ich finde die Art und Weise schon sehr schade und wenn ich ehrlich bin hätte ich mir gewünscht, dass der Doctor am Ende der Folge mit Polly und Dodo weitergereist wäre (Ben ist ja ganz nett, aber insgesamt doch etwas farblos).

    1. Revolution of the Daleks

    2. Fugitive of the Judoon

    3. Can You hear Me?

    4. Nikola Tesla´s Night of Terror

    5. Orphan 55

    6. Spyfall

    7. Ascension of the Cybermen

    8. The Haunting of Villa Diodati

    9. The Timeless Children

    10. Praxeus

    Die Atmosphäre in dieser Folge war schon angemessen gruselig und auch die Gaststars waren gut (besonders Ian Gelder war richtig stark). Das den Ängsten der Begleiter so viel Zeit eingeräumt wurde fand ich nicht wirklich schlimm, aber die Problemlösung ging für meinen Geschmack etwas zu schnell von statten. Die Finger in den Ohren hätten auch nicht unbedingt sein müssen.

    Die abrupte Problemlösung und die Sache mit den Fingern sind eigentlich meine einzigen wesentlichen Kritikpunkte an dieser Folge. Der Rest hat mir doch ziemlich gefallen und deswegen vergebe ich ein starkes Gut.

    Das war doch recht gelungen.

    Ausstattung und Kostüme sind bei den historischen Doctor Who Folgen ja eigentlich immer gelungen und auch diese Folge bildet da keine Ausnahme. Aber auch die Geschichte war gut und der Doctor und ihre Begleiter haben ihre Sache ebenfalls ordentlich gemacht (wobei Yaz besonders stark war). Am besten haben mir aber die Gaststars gefallen, wobei besonders Tesla sehr gut gespielt wurde.

    Alles in allem ein absolut gelungenes Historical.

    Die Folge ist schon recht seltsam, weswegen ich die ganzen schlechten Bewertungen durchaus nachvollziehen kann. Mir persönlich hat sie aber gefallen. Die schrägen Charaktere, Kostüme und Frisuren hatten durchaus was und die Handlung an sich Fand ich auch nicht so verkehrt. Das Ende der Folge war natürlich alles andere als subtil, aber die letzte Szene mit dem Schnitt auf das Monster mitten im Satz des Doctors fand ich wirklich gut. Ich stelle jedenfalls fest, dass mir diese eher ungewöhnlichen Geschichten von Ed Hime gefallen.

    Ein ordentlicher Staffelauftakt. Das Tempo war zwar nicht durchgehend konstant und ein paar Sachen (z.B. die Laserschuhe) waren etwas merkwürdig, aber es gab auch viel positives.

    Der Doctor und ihre Begleiter haben ihre Sache gut gemacht und selbiges gilt auch für die Gaststars. Die Handlung an sich hat mir gefallen, wobei der Cliffhanger am Ende von Episode 1 besonders gut war. Das Highlight der Folge war aber definitiv der neue Master. Ich finde ihn bisher richtig gut und würde sogar soweit gehen, ihn als den besten Master seit Derek Jacobi zu bezeichnen.

    Insgesamt gibt es von mir ein Gut für diesen Zweiteiler.

    Die beste Capaldi-Staffel war 10, und das war auch die am meisten RTD-mäßige.

    Da würde ich zustimmen. Staffel 10 hat alles richtig gemacht was in den beiden Staffeln davor überhaupt nicht gut war. Kein merkwürdiger oder überflüssiger Ark, sondern eine vernünftige Geschichte um Missy, viele gute einzelne Folgen und eine tolle (wenn nicht die beste in New Who) Begleiterin.


    Mich unterhält sie überhaupt nicht. Nicht mal Tom kann sie retten. Es ist einfach alles nur billig und ein Vorgeschmack auf das, was uns an Studioproduktionen in den 80ern um die Ohren geworfen wird. Einfach billigster Schund, der nicht mal einen Trash-Kultfaktor hat. The Sunmakers war trashing und tiefgründig. The Horns of Nimon hingegen ist nur vergeudete Lebenszeit.

    Na gut, da sind wir halt sehr unterschiedlicher Meinung. Ich fand Tom Baker in der Folge herrlich überdreht, wobei er in der Hinsicht ja von Graham Crowden noch übertroffen wurde.

    Gerade Horns of Nimons ist die schlechteste Folge seit The Web Planet und damit die bis dahin zweitschlechteste Doctor-Who-Folge. Das schaffen später nur noch einige Colin-Baker-Folgen, noch schlechter zu sein.

    Ich würde The Horns of Nimon eher als so schlecht bezeichnen, dass es schon wieder richtig gut ist. Die Folge unterhält mich jedenfalls prächtig und ich würde sie sogar zu meinem erweiterten Favoritenkreis zählen (wenn auch aus anderen Gründen, als von den Machern beabsichtigt).

    Ob man sich die neuen Folgen ansieht muss jeder selbst wissen, aber zu sagen Doctor Who endet mit dem Ende der Ära von Capaldi finde ich etwas übertrieben. Es hat doch jeder Fan sicherlich Staffeln oder eine ganze Ära mit der er nichts anfangen kann, aber deswegen muss man sie ja nicht völlig ignorieren. Ich kann mit vielen Folgen aus der Capaldi-Ära ja zum Beispiel nichts anfangen, aber sie gehören für mich natürlich auch zur Serie dazu.

    Creature, Nightmare und Nimon hingegen gehören zu den schlechtesten fünf Folgen mit Tom Baker.

    Das zu lesen stimmt mich aber traurig. ;)

    Die drei genannten Folgen sind sicherlich sehr trashig, aber für mich sind sie dadurch auch sehr unterhaltsam und wie schon erwähnt wurde ist das Team in der TARDIS super. Zudem treffen sie genau meinen Humor.

    Die Folge ist merkwürdig, aber keinesfalls schlecht.

    Die Geschichte, die Atmosphäre und die Gaststars sind allesamt gut. Auch die Stammbesetzung macht ihre Sache ordentlich. Der Frosch war zwar seltsam, aber durch die in der Folge erwähnte Sympathie von Grace für Frösche macht das durchaus Sinn. Was mich allerdings stört ist, dass ich nicht so richtig verstanden habe wo Ribbons den nun eigentlich herkommt. Er sagt zwar, dass er schon immer an diesem Ort gewesen ist, aber wenn diese Zwischenwelt nur eine Art Puffer ist kann das doch irgendwie nicht sein.

    Naja, ansonsten hat mir die Folge aber gefallen und somit kriegt sie ein Gut von mir.

    Dass dann Bill doch wieder so eine Begleiterin wurde, von der das Wohl der gesamten Menschheit abhängt, fand ich dann abermals sehr nervend, denn drunter geht es ja seit New Who nicht mehr.

    Das kann ich zwar verstehen und der zweite und dritte Teil der Trilogie um die Mönche waren wohl auch die schwächsten Folgen von Staffel 10. Aber selbst diese Folgen haben mir besser gefallen als vieles aus den beiden Staffeln davor und Bills Rolle machte für mich dort zumindest Sinn und das sie am Ende die Welt rettet fand ich nicht so schlimm.


    Auch Bills "Ende" als solches fand ich nur ätzend und von Moffat extrem einfallslos: zwei Mädels, die auf Abenteuertour durch Zeit und Raum reisen - wo wir dann wieder bei "Hell Bent" wären ... Schade!

    Ja, die Parallelen zu Hell Bent erkenne ich auch, aber da ich das Ganze in Staffel 10 für wesentlich besser umgesetzt halte und mir Bill viel sympathischer ist als Clara stört mich auch dies nicht.

    Abgesehen davon, dass ich den aktuellen Doctor für nicht so schlecht halte, kann ich nur zustimmen.


    Ich sag's mal vorsichtig so (und weiß schon, was dann kommt): der ganze Hybrid-Aufbau inkl. Auflösung, der ganze Handlungsbogen um die nervige Me, die ganze Entwicklung und Charakterisierung Claras und die unklare und kaum nachvollziehbare Charakterentwicklung des zwölften Doctors - das alles finde ich für die Serie als solche ärgerlicher, als die "Timeless Child"-Enthüllung.

    Das sind auch genau die Punkte die mich an der neunten Staffel so sehr gestört haben. Die Charakterentwicklung des Doctors war noch nicht mal das Schlimme für mich, aber Me und die Entwicklung Claras ziehen die Staffel aus meiner Sicht einfach sehr runter. Zum Glück hat man mit Staffel 10 noch mal die Kurve gekriegt.