Beiträge von Nimon

    Oder von beidem. Ich kenne alle vier und alle vier sind gut.

    Mit den Wissenslücken habt ihr im Hinblick auf Black Mirror und Saul recht.

    Dirk Gently und House mögen ja für viele gut sein und aus handwerklicher Sicht sind sie es wahrscheinlich auch, aber mir haben sie einfach nicht gefallen. Das ist rein Subjektiv, aber beide Serien treffen einfach nicht meinen Geschmack.

    Also ich fand die Verfilmung von Es mit Tim Curry eigentlich sehr gut und bei Fargo würde ich nicht von einem Remake sprechen. Dort werden doch eigenständige Geschichten erzählt, die an ein paar Punkten eine Verbindung zum Film (den ich übrigens auch sehr mag) herstellen.



    Schauen wir uns alleine die Remakes in NuHu an. Missy als Master-Remake. Warum nur? Eine wirklich interessante Figur grandios gespielt und dann zur Master-Emanze degradiert. Schade und peinlich. Missy als Renegade Timelady wäre einfach perfekt gewesen. Dann noch die Tröse mit ihrer ausgewogenen Tropfsteinhöhlenbesatzung, die alle Minderheiten enthalten musste. Schade und peinlich. Als gäbe es keine weiblichen Timelords und keine fähigen weiblichen, indischen oder farbigen Schauspieler, die man einfach ohne Quoten casten kann. Doctor Who entartet wie Star Trek. Die Fans werden mehr glaubwürdiges zustande bringen, als die Rechteinhaber tolerieren und dann lassen sie alles verbieten und behaupten am Ende, es wäre ja kein Markt da, also muss man es lassen und stampft das Ganze ein.

    Hier würde ich auch nicht von Remakes sprechen, da die Geschichte an sich doch weitergeführt wird. Ob einem die Besetzung dann zusagt oder nicht ist eine andere Frage. Mir selbst gefällt Whittaker als Doctor besser als Missy als der Master, aber das ist ein anderes Thema. Die neuen Star Trek Filme und Serien gefallen mir zwar auch nicht, jedoch liegt das eher daran wie das ganze inszeniert wird. Dagegen sieht Doctor Who für mich nach wie vor ziemlich gut aus.

    Gerade von den 70ern bis 2000 hat sich die Sehgewohnheit der Zuschauer und die Art des Erzählens im Fernsehen massiv verändert. Entsprechend sind Remakes eigentlich eine prima Sache.

    Manche Remakes mögen ja durchaus Sinn machen (solange das Original nicht in Vergessenheit gerät).

    Es kann aber auch wie bei Drei Engel für Charlie laufen.

    1976-1981 lief das Original.

    2000 und 2003 kamen die Filme mit Cameron Diaz.

    2011 kam eine erfolglose Neuauflage der Serie.

    2019 kam schließlich ein neuer Film.

    Also ich würde bezweifeln, dass veränderte Sehgewohnheiten hier der Hauptgrund für die letzten beiden Remakes waren.

    Bei dieser Gruppe stimme ich für Game of Thrones und Marvel´s Agents of S.H.I.E.L.D.

    Ansonsten halte ich besonders die Gruppen D und G für spannend (Gruppe E kann ich nicht wirklich beurteilen).

    Weil die alte Serie nun einmal das ist, alt. Und Neuauflagen von alten Stoffen gibt es schon seit der Antike, dass hat nichts mit irgendwelchen modernen Entwicklungen zu tun. Der Grund dafür, dass alte Stoffe immer wieder aufgelegt werden und dies gerade jetzt wieder vermehrt passiert, ist auch einfach: Nostalgie. Je verrückter die Welt wird, desto eher wollen wir uns an eine Zeit zurückerinnern, in der alles einfacher war. Dann werden halt Werke aus der Jugend der derzeitigen Film- und Fernsehmacher herausgeholt und neuaufgelegt. Oder es werden neue Werke geschaffen, die in einer einfacheren Zeit spielen. Daher auch der 80er Jahre Boom in den letzten Jahren.

    Ich bin ja nicht prinzipiell gegen Neuverfilmungen. Es gibt genug Beispiele für gelungene Neuauflagen.

    Ich habe nur teilweise das Gefühl, dass die Masse an Neuverfilmungen auch etwas mit einem Mangel an Ideen zutun hat.

    Und das alter einer Serie sehe ich nicht als Grund an sie nicht wieder ins Programm zu holen. Wenn die Nostalgie der Grund für die Neuverfilmungen ist, kann ich das auf der einen Seite verstehen, jedoch haben so manche Remakes dem Original ja nicht gerade Ehre gemacht. Also glaube ich schon, dass häufig auch mangelnde Kreativität und die Hoffnung mit einem bekannten Titel einen Erfolg zu landen ursächlich für diverse Remakes ist.

    Ich muss zunächst einmal sagen, dass ich die originale Serie nie gesehen habe.

    Ich weis aber auch nicht ob diese Neuauflage nötig gewesen wäre. Ähnlich wie bei anderen Sachen frage ich mich, warum man nicht einfach das Original noch mal ins Programm holt und bei neuen Produktionen den Fokus auf frische Ideen legt. Aber scheinbar mangelt es einfach an Ideen und deswegen folgt eine Neuverfilmung der Nächsten.

    Eine ungewöhnliche Episode, die mich vom Stil her ein wenig an Love and Monsters erinnert hat.

    Während ich bei Love and Monsters bis heute nicht weis, ob ich die Folge gut oder schlecht finde, fand ich diese hier eigentlich ziemlich gut.

    Der Erzählstil und die Handlung an sich haben mir gefallen. Der Charakter von Eugene passte sehr gut zu dieser Geschichte und Gwen fand ich auch absolut überzeugend. Über das Ende der Folge kann man sicherlich geteilter Meinung sein, aber mir hat es gefallen.

    Alles in allem gebe ich der Folge ein Gut. Für ein Super reicht es nicht, da es durchaus ein paar Schwächen gab, die ich aber auch nicht so schlimm fand.