Beiträge von tribald

    Ich würde mal behaupten, es gibt niemanden, der in Interviews usw öfters gefragt wurde, ob er den Doktor spielen würde, als er. Und auch niemanden, der öfter wehement gesagt hat, dass er absolut kein Interesse an der Rolle hat.


    Und selbst wenn das nicht wäre: der Mann ist ein gefragter Darsteller in Hollywood und hätte schlicht keine Zeit um 9 Monate im Jahr Doctor Who zu drehen. Davon, dass die BBC niemals das Budget für einen MCU Hauptdarsteller aufbringen könnte in diesem Ausmaß, mal abgesehen.

    Also genau so, wie ich mir das gedacht habe. Kein Interesse, keine Zeit, zu teuer. Aber trotdem schade.


    Da ich niemanden von diesen Leuten kenne, enthalte ich mich der Stimme. :)

    Hatte es. Siehe die Pertwee-Ära, in der es Barry Letts von Messages nur so hat triefen lassen. Der Unterschied ist aber, dass es zur Message noch eine Geschichte gab und die Unterhaltung im Vordergrund stand. Bei den heutigen woken Produktionen hingegen geht es nur noch darum, die Leute mit der Message zu belehren, und wenn man die politische Agenda abzieht, bleibt genau null Handlung übrig. Ist übrigens nicht nur bei Doctor Who so, sondern ein allgemein zu beobachtendes Phänomen. Deshalb ist Fernsehen heute ja auch so langweilig: weil nur noch Friede, Freude, Eierkuchen verbreitet wird, um bloß niemandem auf die Füße zu treten, der getreten werden will, sind alle Charaktere und auch die Handlung todlangweilig. Dabei wussten schon die Dramaturgen der Antike, dass Spannung und Emotion aus dem Konflikt entsteht und dass zweifelhafte Helden glaubwürdiger sind als der inkludierte Einheitsbrei von heute. Das habe ich schon mehrmals geäußert, aber du hast diese Kritik bis heute nicht verstanden.

    Kurze Antwort: die ganzen woken Weltverbesserer wollen das. Anstatt die Menschen als Menschen zu sehen, wird hier fleißig in verschiedene und möglichst viele Schubladen gesteckt und peinlichst darauf geachtet, dass auch ja jede Schublade vertreten ist. Die Leute sagen, sie seien gegen Diskriminierung, machen aber genau das: Menschen anhand von Kriterien voneinander unterscheiden. Und derzeit ist es eben en vogue, weiße heterosexuelle Männer mittleren Alters als das ultimativ Böse zu stigmatisieren. Deshalb findet diese Sorte Mensch in den meisten heutigen Produktionen keinen Platz mehr im Hauptcast, sondern allerhöchstens als Nebenrolle oder Bösewicht. Siehe Serien wie Star Trek: Discovery oder Another Life. Wie da die Hauptpersonen und ihre persönlichen Neigungen präsentiert werden, grenzt an einen Voyeurismus/Exhibitionismus, der an einen Zoo erinnert. Ob den Menschen damit Respekt und Anerkennung entgegengebracht werden, wage ich stark zu bezweifeln.


    Zusammenfassend: Mir ist es egal, ob der Doctor ein Mann, eine Frau oder ein pelziges Wesen aus dem Krebsnebel ist. Mich nervt wohl aber das Gewese, das um die Besetzung gemacht wird und was dem Prinzip der Bestenauslese widerspricht. Den völlig unnötigen Retcon aus Timeless Children, dass William Hartnell nicht mehr der erste Doctor ist, sondern ein schwarzes Mädchen, um nachträglich für Gerechtigkeit zu sorgen, wurde bereits ausführlichst diskutiert.

    :thumbup: Ganz meine Meinung. Bleibt nur zu hoffen, dass DTR diesem Unfug ein Ende bereiten wird. Bei Martha Jones, Bill Potts und dem Freund von Clara waren doch schon dunkelhäutige Darsteller dabei und keine Sau hat dazu einen Kommentar verloren. Ohne großes Gewese daraus zu machen.

    So muss man das machen mit den verschiedenen Hautfarben.

    Der/Die neue/r Doctor sollte vor allem eines haben, nämlich ein gewisses Charisma. Der/Die den Laden schmeißt und mehr oder weniger Souverän mit allen Situationen klarkommt. So wie meiner Ansicht nach wie Tennant und Capaldi.

    Und es sollte nicht mehr allzulange dauern mit dem Drehen etc . Ich hätte Die/Den 14zehnten Doctor gerne noch erlebt. :)

    So, jetzt habe ich mir diese Episode nochmal angeschaut. Und mein Urteil: Schlecht. Was mich besonders gestört hat, ist die in meinen Augen total fehlende Chemie zwischen den Schauspielern. Man(ich) nehme den Akteuren ihre Aussagen nicht ab. Besonders schlimm war der Dialog zwischen Yaz ? dem dunkelhäutigen Begleiter der Doktrine und seinem Freund (Liebhaber?). Das war ja unterstes Schülerniveau. Hölzern aufgesagte Texte, ebenso hölzerne Reaktionen der Darsteller.

    Die Witthacker flattert wie ein aufgescheuchtes Huhn herum. Eigentlich mag ich sie ja, aber in dieser Episode ist sie nur ne Karikatur eine Doctors.

    Das mit den Fingern, nun ja, warum nicht mal was leicht absurdes. Ist ja Doctor Who. Da ist ja der anarschiche Teil der Geschichten Teil des Programmes.

    Ich hätte mir mal ne ähnliche Geschichte wie zwischen Rose und dem Doctor gewünscht. Ein flotter, gutausehender Begleiter, der sich unsterblich in die Doctorine verliebt und letztendlich auch scheitern muss. Worauf dann The Doctor wieder ein zeitlang alleine Unterwegs ist, und neue Abenteuer erlebt. Einfach ein bisschen mehr Gefühl zeigen.

    Chinatown mit Jack Nicholson. Habe die ganze Zeit auf den Anfang und die Geschichte dieses Films gewartet und dann war der plötzlich rum. Ich bin offensichtlich mit total falschen Vorstellungen über diesen Film ins Kino gegangen. War für mich der totale Reinfall. Damit war mein Interesse an Polanski Filmen erloschen. Tja....

    Da Kann man sehen, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Der einzigen Doctor der alten Staffeln, der auch entsprechend so rüberkam war meines Erachtens Sylvester McCoy. Das aber auch erst in der letzten Staffel. Vorher waren die Doctoren doch meist nur ein Mitglied eine Reisetruppe. Hätten sie gefehlt, wäre das wahrscheinlich gar nicht weiter aufgefallen.

    Ich habe mir alle bisher kaufbaren Veröffentlichungen der alten Staffeln gekauft. Aber nicht wegen der tollen Episoden.........manche davon waren ja unfreiwillig recht lustig......sondern wegen den interessanten Hintergrund Berichten.

    Die Begeisterung für diese alten Dinger vermag ich nicht so recht nachzuvollziehen. Aber, wie schon geschrieben, über Geschmack kann man nicht streiten. Für mich fängt DW mit Rose und Chris Eccelston an. Seither bin ich DW süchtig. Da waren Höhen und Tiefen, aber immer die unvergleichliche Magie der Serie. Tja, bis zum zum Unglück Namens Chibnall. Die Witthaker hat mir ganz gut gefallen, aber die Episode...die Episoden.....seufz......eine schlimmer als die andere. Da ich ein Sammler bin, werde ich mir auch den Rest schrecklichen Zwischenstücks kaufen. Ob ich mirs ansehe....vielleicht wenn mir sehr langweilig ist. Mal sehen......

    Ich hoffe doch stark, dass das "Timeless Child" bald wieder im Orkus verschwindet. Im Gegensatz dazu werde ich die Doctorine doch etwas vermissen.

    Nun denn, schaun mer mal.

    Der Anfang mit den Kommentaren des Doctors war gut. Die Handlung auf dem Mars war halt typisch Doctor Who. Überdreht, unsinnig, jeder Logik spottend, aber sehr unterhaltsam. Gestört hat mich die Sache mit der Tardis. Wieso die sich plötzlich auf und davon macht bleibt ein Rätsel. Gänzlich überflüssig war für mich das Auftauchen von dieser äußerst unsympatischen Missy. Ich mag diese Figur nicht.

    Die zusammengefalteten Figuren der Soldaten waren ein guter Gag. Alles in allem keine schlechte Folge.

    Hi allerseits,


    ich bin neu hier. Wenn ich also etwas unbeholfen wirken sollte, ist es diesem Umstand geschuldet.


    Ganz kurz zur elften und zwölften Staffel. Dass Chibnall eine Kathastrophe für Dr. Who ist kann ich ohne weiteres unterschreiben. Die Doctorine wird in der Tardis verhaftet. Ich dachte, ich seh nicht recht. Meine erste Reaktion, für die letzte Staffel gebe ich kein Geld mehr aus. Naja, da ich bisher alles vom Doctor gekauft habe, werde ich mir wohl auch das Schlusswerk von Chipnall antun.

    Im Unterschied zu den meisten hier finde ich Jodie Witthaker ganz gelungen als den/die Doctor/ine. Ihre Art gefällt mir. Hätte ich ursprünglich nicht gedacht.

    Wie ich gelesen habe, soll ja DTR wieder das Regiment übernehmen. Finde ich gut. Die meisten von ihm gemanagten Staffeln haben mir sehr gut gefallen.

    So, ich muss mich jetzt erstmal durch die vielen Beiträge aller Art durchlesen. Schönen Abend noch alllerseits.