Beiträge von Weyoun 5

    Was hat das mit mir zu tun. Ich schrieb, dass trotz des Wachstums des Internets, die Gesamtzahl aller Zuschauer über alle Medien (z. B. S/W-Röhrenbildschirm mit klassischer Analog-Antenne, digitaler Flachbildschirm über Satellit und reiner Internet-Empfang per Handy) relativ konstant war. Dies hat sich jedoch in den letzten maximal 10 Jahren geändert und zwar nicht zum Besseren. Das Internet gab es schon vor 2016 und Smartphones auch. Auch hat sich die Nutzung Audio-Visueller-Medien insgesamt nicht reduziert. --- Wenn also nur die Nutzung von jeweils neu produzierten Doctor Who-Medien zurückgeht, dann muss dies etwas mit Doctor Who zu tun haben. Die Frage ist höchstens: Was? Eventuell sind die Leute einfach nur übersättigt.

    Mit Dir hat das sicherlich gar nichts zu tun. Es ging mir um die Theorie, daß es ab den 2010ern einen verstärkten Konsum von DW über Internet gegeben haben kann, weil die Technik für ein problemloses Anschauen vorhanden war. Wenn damals nicht unterschieden wurde, wer DW auf welchen Geräten geschaut hat, ist die ganze Diskussion sowieso Makulatur. Hast Du irgendwelche Zahlen aus der Zeit? Würden mich interessieren, besonders die aus der Smith- und Capaldi-Zeit. Daß es dann ab Jodie mit den Quoten rapide abwärtsging ist mir klar.

    Das kann nicht allein an der Erfindung des Internets liegen, das ist theoretisch schon seit über 30 Jahren für jedermann zugänglich.

    Das schon, aber seit wann ist es möglich, eine Fernsehfolge in guter Auflösung anzuschauen, ohne vorher einen Tag laden zu müssen? Das war dann m. W. ca. erst ab den 2010ern möglich, als die Geschwindigkeiten richtig gut wurden und die Strömungskanäle wie Pilze aus dem Boden schossen.

    Mario,
    und wieder bestätigtst Du das, was ich geschrieben hatte. Die Zuschauerzahlen für Doctor Who sind zurückgegangen, aber das liegt nicht an Doctor Who, sondern an der zurückgehenden Bedeutung des Fernsehens allgemein, wo alle Serien nur noch verminderte Quoten erzielen.

    Ich glaube nicht, daß das stimmt, denn auf Disney+ war "Doctor Who" ein Flop und m. W. nie in den Nielsen-Charts vertreten. Wenn DW so ein Erfolg gewesen wäre, dann hätte Disney weiter Geld investiert, aber es hat sich nicht bezahlt gemacht. Und daß das Fernsehen ab den 2040ern keine Rolle mehr spielt, weiß man seit Commander Datas Bericht über eben jenes Medium. Ich vermute, unabhängig von der Qualität der Sci-Fi-Serien, daß die Leute einfach Sci-Fi-müde sind.

    Ich denke, gemeint ist die dritte Tennant-Staffel und die Specials, die bei einigen Fans extrem unbeliebt sind.

    War mir gänzlich unbekannt, daß die dritte und vierte Staffel so unbeliebt sein sollen. Schlechte Folgen wollen mir da nicht soviele einfallen. Die Anzahl schlechter Folgen erhöhte sich m. E. enorm ab Capaldi, der hier und da noch mit seinem Talent einige Folgen gerettet hat. Ganz schlimm wurde es ab Staffel 11. Mit Ausnahme der Parks-Folge hat mir da gar nichts gefallen und bei Gatwa rein gar nichts. Den Schauspielern gebe ich da keine Schuld, sondern nur Chibnall und RD.

    Die stellte sich mir schon vor dem Clip.

    Aber die Antwort lautet: Die Cashcow melken.

    Das ist nur ein Grund. Der andere ist, wenn ein Studio eine Lizenz über einen längeren Zeitraum nicht nutzt, läuft es Gefahr, die Lizenz zu verlieren. "Spider-Man" würde dann an Marvel, also Disney zurückfallen. (Was Disney sich nur zu gern wünscht.) Deshalb versucht SONY z. B. einen Spider-Man-Film nach dem anderen herauszubringen. Als Holland eine Pause wollte, konzentrierte sich SONY auf andere Charaktere im Spider-Man-Universum. "Madame Web" und "Kraven-The Hunter" floppten allerdings total. Jetzt entdeckte SONY, daß die Spider-Man Trickfilme, wesentlich günstiger in der Herstellung, fast genauso erfolgreich sind, wie die "Realverfilmungen". Bei amazon mit "Herr der Ringe" und "Harry Potter" bei Warner, ist es ähnlich.

    Und bezüglich Superman: Es ist der mit Abstand erfolgreichste Comic Film 2025 gewesen. Die einzigen, die behaupten, der Film wäre ein Flop, sind (soweit es mir untergekommen ist) rechte Idioten und Leute, die immer noch dem unterirdischen DCEU hinterhertrauern und gerne an Henry Cavills Unterhöschen schnüffeln würden.
    Der Film hat über 600 Millionen eingespielt mit einem Budget von 225 Millionen + 125 Millionen für Werbung und war sowohl bei Kritikern und Publikum sehr beliebt. Der hat lang schon Gewinn gemacht, was von James Gunn selbst bestätigt wurde. Die alten Zeiten von "Der Film muss das 2,5fache seines Budgets einspielen um überhaupt Gewinn zu machen" sind vorbei, da man nicht mehr so viel für Werbung und ähnliches investiert, nach den Verlusten der letzten Jahre. Und das betrifft alle Studios.

    Und Peacemaker Staffel 2 war nicht frei von Kritik (ich mochte das Finale auch nicht), aber trotzdem nicht unerfolgreich.

    Kommt mir so vor, als wenn sich einige Leute nur von Clickbaitüberschriften von Ragebaitern auf Youtube informieren und dann sagen "das passt in mein Weltbild, das übernehme ich so".

    Tja, wenn man nicht rechnen kann, so wie Du, obwohl man alle Zahlen hat, dann tut's mit leid. Ich sehe einfach keinen Profit. Aber wir werden die Wahrheit sowieso nie rausfinden, weil das Warner für sich behält. Da der Film in den USA gedreht wurde, wird man auch über die Steuerunterlagen über eventuelle Rückerstattungen nichts rausfinden können.

    Meinst du dieses Forbes?

    https://www.forbes.com/sites/timlamme…ch-did-it-make/

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    Ja, das ist er. 625 Millionen Dollar klingt schon nicht schlecht, aber bei einem Budget von 225 Millionen und einem Marketingbudget von mindestens 100 Millionen, bleibt da an der Kinokasse nicht viel hängen, wenn überhaupt. Gewinn wird's keinen gegeben haben. Noch übler sieht es aus, wenn man ihn mit "Man of Steel" vergleicht: der hatte damals 670 Millionen Dollar eingespielt, was inflationsbereinigt heutzutage über 800 Millionen Dollar wären. Ich persönlich wünsche mir, daß Gunn das DC-Universum ordentlich führt und gute Filme mit Batman und Co. macht. Aber da sind ja noch andere Dinge, die man berücksichtigen muß, z. B. welche Auswirkungen ein Verkauf von WB, an wen auch immer, für alle Beteiligten hat.

    Der Superman Film von James Gunn war ein Erfolg. Auch Peacemaker Staffel 2.

    Falsch! Superman machte einen Verlust von 42 Millionen Dollar, das Peacemaker- Finale der zweiten Staffel wurde von den Fans zerpflückt und zudem hat es Gunn geschafft, die Zuschauerzahlen der zweiten Staffel im Vergleich zur ersten zu halbieren.

    Zur Info: es gab wohl insgesamt vier Columbo-Peugeots. Das erste wurde von Falk persönlich auf dem Universal-Gelände ausgesucht, als die Autoren ihm neben dem Mantel noch ein Auto verpassen wollten. Als die Autoren ihm verboten, das Auto zu nehmen, sagte Falk: "Gut, dann geht Columbo eben nur zu Fuß!". Das Studio mietete noch drei zusätzliche Wagen an. Wenigstens zwei könnten "überlebt" haben. Eines stand bis vor ein paar Jahren noch auf dem Universal-Gelände herum und ein zweites befindet sich in Privatbesitz, wo es der Restaurierung harrt.

    Goldsmith wird für mich immer einer der größten Filmmusikkomponisten aller Zeiten sein, knapp hinter John Williams, noch vor John Barry. Da kannst du Hans Zimmer und sein Einheitsgedudel von der Stange vergessen.

    Goldsmith ist bei mir die Nummer 1, weil er m. E. abwechslungsreicher und experimentierfreudiger war (u .a. mit Synthis und Keyboards). Zimmer und seine RCP haben aber auch tolle Soundtracks komponiert. Nicht immer, aber der Score zu z. B. "Men of Steel" paßt.

    Elisabeth Shue ist nackt :love: und der Orang-Utan schaut zu :evil:

    War nicht Shue, war ein Double.

    Ansonsten: Hammer-Film, schaue ich einmal im Jahr und habe immer noch große Freude, weil es großartige Schauspieler sind und das Dressurteam großartige Arbeit geleistet hat. Mehr als bewundernswert, denn jede dieser Affenarten kann wirklich irre gefährlich werden. Dazu noch der geniale Soundtrack von Jerry Goldsmith... er trifft ja mit seinen Soundtracks immer den Nagel auf den Kopf, aber hier trifft er ihn noch etwas genauer. Leider war der Film ein Flop und ich weiß bis heute nicht wieso. Er ist von Anfang bis Ende spannend.

    Eine Theorie dazu: Es gibt ein Special bei dem der David Tennant Doctor und Rose gemeinsam ein Abenteurer erleben. Rose tritt dabei nicht wirklich als der Doctor auf, sondern als sie selbst, daher wird sie im Abspann auch nicht als Doctor aufgeführt.

    Durch die Verschiebung der Realität durch Regenerationsenergie, ist nicht mehr genug Energie vorhanden um eine vollständige Timelordregeneration durchzuführen. Rose ist also sie selbst, ihr Wesen stammt aus der Tardis mit der sie in der Vergangenheit verbunden war, die Regenerationsenergie reicht um die alte Rose als Mensch neu zu erschaffen.

    Das Special ist entweder Fanservice oder es gibt danach auch noch eine weitere Staffel mit David Tennant als Doctor und eine durch die Tardis erschaffene Rose als Begleiterin, vielleicht gibt es nach dem Special auch einen neuen Doctor und neue Begleiter.
    Ich glaube, nicht dass die Möglichkeit verschwendet wird den Tennant Doctor und Rose erneut als Team auftreten zu lassen, selbst wenn es nur Fanservice für ein Special sein sollte. Es würde gut zu dem Special mit Tennant und Donna passen und allgemein zu der Vergangenheitfixiertheit des Showrunners.


    Meinungen und Gedanken dazu?

    Ich vermute auch, daß, sollte BBC die Serie weitermachen, man Tennant zurückholen wird. Smith wird wohl keine Zeit haben und ob Capaldi Lust hat, ist mehr als fraglich. Aber bitte dann bessere Geschichten. Die drei Specials haben mir nicht richtig gefallen. Teilweise zu vorhersehbar und auch sonst etwas seltsam. Mein Lieblingsspecial ist immer noch das mit den drei Doctoren (Smith/Tennant/Hurt). So etwas in der Art würde ich gerne nochmal sehen wollen.

    Im Gegensatz zu Discovery lohnt es sich, dranzubleiben. Die ersten beiden Staffeln waren OK, aber eben nicht jedermanns Sache. Deshalb hat man die Serie in Staffel 3 ja auch neu ausgerichtet. Und hey, es geht ja immerhin darum, wie es zur Gründung der Föderation gekommen ist. Ja, das ist der Teil, der ziemlich bei Babylon 5 abgeschaut ist.

    Ich sehe, das triggert dich jetzt. ^^

    Aber Shren war eben der erste Andorianer mit Tiefe. Vorher hatten die seit TOS eigentlich immer nur Statistenrollen.

    Shran ist ein hochinteressanter Charakter, gespielt von einem fabelhaften Schauspieler. Er kommt für mich aber nicht an Weyoun heran, den hat Combs m. E. noch besser dargestellt. Aber man hatte zumindest in der deutschen Synchro aufgepaßt und ihm die gleiche geniale Stimme gegeben. Wir vergessen darüberhinaus, daß Combs auch Brunt von der Ferengi-Finanzbehörde darstellte. Da wurde es immer lustig.

    Enterprise ist besser als sein Ruf. Gut, das Ende haben sie richtig versaut, und die 3. und 4. Staffel waren arg bei Babylon 5/Crusade geklaut, aber das ist ja auch nicht die schlechteste Referenz. Wenigstens hat man noch Wert auf Dramaturgie gelegt, und die einzigen Totalausfälle bei der Hauptbesetzung waren Mayweather und Hoshi. Wobei letztere einen schönen Auftritt im Paralleluniversum hatte. Jeffrey Combs als Shren war natürlich großartig und übertrifft dabei sogar noch Weyoun.

    Mich übertrifft niemand!:D

    Das richtige Star Trek! Ok, Enterprise fliegt raus! :D

    "Star Trek: Enterprise" ist zwar auch für mich die schlechteste "Star Trek"-Serie aus der guten, alten Zeit, aber es war noch "Star Trek", d. h. man beachtete die "Bibel", versuchte den Kanon nicht zu durchbrechen und bot einfach auch das, was "Star Trek" ausmacht. Ein paar Knallerfolgen hatte zudem auch diese Serie.

    Doch, das kann ich! Aber die Quoten kannst Du Dir schönsaufen, wie Du willst, sie sind trotzdem schlecht und auf Disney+ ist Doctor Who so gut wie nie in den Top 10, mal davon abgesehen, daß Disney+ seit Jahren milliardenschwer defizitär läuft und nur hier und da mal kleine Gewinne abwirft und generell Lichtjahre hinter den Zahlen von Netflix und amazon prime hinterherhumpelt. Es wäre schon verwunderlich, wenn Disney es fortsetzten sollte, die Serie zu unterstützen.