Beiträge von Hoppo

    Little lies ist einfach schön und entspannend: 8 Punkte

    Hattet ihr das hier eigentlich schon?

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    Oh mein Gott, das ist ja dezent wie ein Holzhammer auf den Kopf. Grausam! Hatte ich tatsächlich komplett verdrängt, dieses Lied. Zurecht! Freundlich gemeint gebe ich da 1 Punkt.

    Hier was aus diesem Jahr, wobei man mit Pulp eh immer richtig liegt:

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    Ich mische mich mal ungefragt ein. ;)

    Kim Wilde klingt wie Kim Wilde, könnte auch von damals sein, für mich stabile 7 Punkte, ist gut, aber nicht berauschend.

    Wie findet ihr das hier denn? Braucht etwas, ist aber halt auch nur in der langen Version wirklich grandios:

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    Einfacher war es noch, als alles bei Prime oder Netflix war. Aber die Labels meinten ja, mit einem eigenen Streamingdienst würde man mehr Geld machen, als wenn man seine Sachen an Netflix lizenziert. Typische Milchmädchenrechnung eben.

    Ach, übrigens habe ich immer noch Netflix, denn da habe ich den kompletten Zugriff auf die alten Star-Trek-Serien, also alles bis Enterprise.


    Die alten Serien bei Netflix, die neuen bei Paramount+

    Aber Enterprise ist doch komplett bei Paramount+, von alt bis neu? :/

    Die Whittaker-Folgen sind bei mir einfach vergessen, da ist fast nichts hängen geblieben. Über Capaldi habe ich mich aber in der gesamten Clara-Zeit aufgeregt. Er war doch nur ihr Hündchen und musste immer tun, was SIE wollte. Und für die Sonnenbrille allein gehört er schon mit ans Ende der Doktoren-Liste.

    Emotional hat er bei mir also mehr Spuren hinterlassen, ist vielleicht auch was wert. :D

    Aber für die Zukunft bleibe ich dabei, dass Rose niemals der 16. Doctor wird, sie ist eine Form der TARDIS-Energie, wahrscheinlich um einiges wieder ins Gleichgewicht zu bringen, bevor der nächste Doctor kommt.

    Rose hat damals etwas vom Herz der TARDIS in sich aufgenommen und die TARDIS bestimmt auch etwas von Rose. Und deshalb erscheint sie jetzt bei dieser Realitätsverschiebung um alles irgendwie glatt zu ziehen.

    Es ist doch eindeutig: Newton war vor der Realitätsverschiebung indischer Abstammung. Dass das jetzt einigen irritierend aufstößt, zeigt doch nur, wie vollständig die komplette Historie sich verschoben hat. Denn jetzt ist er immer ein Weißer gewesen. Es gibt also gar keinen Grund für eine Diskussion darüber. :schulter:

    Ja, "Wenn er also Billie Piper als Doctor haben will, macht er auch das - egal, was das aus dem Doctor und der Serie macht.", stimmt. Wenn RTD es will, ist der nächste Doctor auch ein jodelnder Ood auf Stelzen oder ein Teller mit Wackelpudding drauf. Zuzutrauen ist ihm alles.

    Aber Gegenfrage: Woher nimmst Du diese Sicherheit, dass er das will? Und dass Billie Piper das will? Ich bin mir absolut sicher, dass RTD da irgendwas Verwinkeltes im Kopf plant. Ob das was taugt oder nicht, wird sich zeigen. Und Billie Piper wird ihren Status nicht zerstören, indem sie jetzt einfach auf die andere Seite wechselt, vom Begleiter zum Doctor. Da wird was anderes hinterstecken. Wie ich ja schon gemutmaßt habe, ein Energiewesen wie das personifizierte Herz der TARDIS oder sowas. Würde mich auch nicht wundern, wenn sie Gallifrey neu entstehen lässt und dann Omega in Gut wird.

    Verstehe ich das richtig: Deine Leseart ist, dass es gut ist, dass so viele Mysterien mit Absicht aufgebaut wurden, damit die Zuschauenden darüber rätseln und spekulieren, nur um diese dann nicht aufzulösen, weil es eben ein Meta-Kommentar auf unsere Erwartungen an die Serie ist?

    Der Doctor und seine Hoffnungen, Erwartungen und unerfüllbaren Sehnsüchte sind für mich der Dreh- und Angelpunkt dieser Staffel, ja. Und diese spiegeln die Ansprüche, die Hoffnungen, Erwartungen und unerfüllbaren Sehnsüchte der Zuschauer wider. RTD macht sich doch einen Riesenspaß daraus, mit den Fans zu spielen.

    Und zur Handlung: Was wurde denn tatsächlich nicht aufgelöst? Susan, würde ich sagen, aber das ist für mich ein Vorgeschmack auf die Zukunft. Was sonst? Rani? Die alte Version lebt. Omega? Ist wieder weg. Belinda? Durch die Realitätsverschiebung erledigt. Und Poppy ist für mich sowas wie ein Zeitschatten, die in mehreren Ebenen durchschimmerte. Und diese Zeitschatten bzw. Realitätsverschiebung rufen Billie Piper als personifizierte Zeitenergie oder Herz der TARDIS auf den Plan. Also alles soweit sauber sortiert.

    Und der Doctor ist für mich jetzt an einem Punkt, wo er für sich und sein Selbst endlich mal komplett akzeptieren kann und nicht weiter verdrängt. Seine eigene Katharsis macht ihn frei und zur Summe seiner bisherigen Ichs, die ja sonst eher abgelegt wurden als weiter in sich getragen.

    Niemals ist Billie Piper der 16. Doctor. Vielleicht ist sie das personifizierte Herz der TARDIS und greift in die Regeneration ein, da durch Bigenerationen und Realitätsverschiebung zuviel durcheinander geraten ist?

    Während der Folge bin ich immer mehr in "Hä?! Ich verstehe irgendwie gar nichts mehr." gerutscht, war dabei aber seltsamerweise nicht genervt, sondern herausgefordert.

    Und was soll ich sagen, mein Fazit ist wie folgt:

    Alles war eine einzige falsche Spur, alles voller Ablenkung. Es ging hier nie wirklich um Belnda, um Ruby, nie um Mrs. Flood oder die Rani, nie um Omega, Götter oder Timelords. Diese Staffel ist einfach ein Blick in den Kern des Doctors. Natürlich sehr durch die Ncuti-Brille gesehen und von ihm geprägt, aber all die Rückblicke auf frühere Inkarnationen zeigen deutlich, was das Thema ist.

    Es geht immer um den Doctor, als immer wieder anders definiertes Ich, auf der Meta-Ebene aber auch um die manchmal sehr überfrachteten Erwartungen der Zuschauer an ihn (oder sie), die Wünsche an die Serie. Das wird am Ende mit Billie Piper ja großartig auf die Spitze getrieben. Die Reaktionen auf sie sind jetzt schon Gold! :D

    Großartig, wie die ganze Staffel am Ende eigentlich gar keinen epischen Handlungsstrang braucht, sondern nur den Doctor am letzten Punkt all seiner Sehnsüchte und Zweifel, seines Leids und seiner begangenen Fehler in diesem (auch von mir) irrtümlich als zu weinerlich interpretierten Ich zeigt. Dieser Doctor war kein Neuanfang nach der zunehmenden Schwere, er war nicht der Happy Sunshine-Doctor, als der er erschien, er war der Abschied und die Erkenntnis. Ncuti war am Ende dieser Folge endlich zum Doctor geworden, dass er hier aussteigt, ist einerseits schade, andererseits aber auch ein Höhepunkt.

    Rückblickend ist diese Staffel für mich pures Gold, die Folge sowieso. 10/10

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    Nun noch ein paar Fragen:

    Sagte die Frau des Filmvorführers in LUX nicht auch "Finde mich"? Genau wie Susan?

    Wieso war beim Song Contest Poppy Honig der Hauptsponsor? In Afrika rannte sie durchs Bild... Erinnert mich an das immer wieder auftauchende Bad Wolf: Poppy hier, Poppy da...

    Die Drohnen beim Song Contest sind doch die gleichen wie die der Rani, oder?

    Anita lässt vom Chef grüßen. Kann Rose mit ihrer Energie vielleicht eher die Hotel-Chefin sein? Im Leben glaube ich nicht, dass sie der nächste Doctor ist, da steckt was anderes hinter.

    Anscheinend habe ich irgendwas verschlafen mit der Bigeneration. Die erste war doch der Doctor aus sich selbst heraus. Also ein Ding unter Timelords. Wieso kann die Rani dann in Mrs. Flood stecken? Oder ist Mrs. Flood ernsthaft auch selbst die Rani und wir haben zwei?

    Geht die Fähigkeit zur Bigeneration dann vielleicht auf Forschungen und Versuche der Rani zurück, die dem Doctor das irgendwann untergejubelt hat?

    Ansonsten fand ich die Folge doch ziemlich gut. Bis auf die Leia Organa-Szene und den Ritt auf der Konfetti-Kanone, das fand ich beides...speziell.

    Er soll also seine Emotionen weiter aufstauen, wie 10, 11,12 und 13? Dass ist wahres Storytelling oder?

    Wieso immer gleich mit dem Pendel bis zum Anschlag auf die Gegenseite ausschlagen? ;)

    Der Doctor muss kein herzloser Stein sein (das Gefühl hatte ich übrigens bisher auch bei keinem einzigen), aber er muss auch nicht bei jeder Kleinigkeit Tränen vergießen. Wenn er so überemotional geschrieben wird, dass ihn jeder, aber auch wirklich jeder emotionale Moment, egal wie klein, egal von wem, zum Heulen und Leiden bringt, nimmt das den auslösenden Momenten jede Kraft, es wird einfach beliebig. Mich als Zuschauer berührt es dann leider nicht mehr, weil es inflationär und damit seelenlos wird.

    Mir ist zu Mrs. Flood eine Idee gekommen. Naja, eher vor die Nase gekommen, ehrlich gesagt. Am Wochenende habe ich den Doctor Who-Roman "Die Stadt des Todes" gelesen, den kennen hier wahrscheinlich auch ein paar, oder halt die 4 Folgen der Serie mit Tom Baker, die ich leider nicht kenne. ;(

    Scaroth ist ein Alien, das Raumschiff mit seinem Volk landete vor Urzeiten auf der Erde, explodierte und er überlebte als einziger, durch die Explosion aber in unzählige Fragmente zersplittert, die sich weit über die Zeitalter der Erde verstreut haben, und die dadurch teilweise auch ihr Wissen und ihr Selbst verloren haben. Er versucht in verschiedenen Zeitaltern parallel und aufeinander aufbauend mit einem sehr groß angelegten Plan, sich selbst wieder zusammenzufügen bzw. alles ungeschehen zu machen.

    So, nun nehmen wir mal Mrs. Flood, die in allen möglichen Zeitebenen auftaucht. Die anscheinend hier etwas weiss und da wiederum völlig unbedarft wirkt. Die aber anscheinend in manchen Auftritten doch einen Plan verfolgt.

    Na? Klingt das nicht irgendwie ähnlich? Und mit der Pond/River-Wortstamm-Parallele zu Flood und dem Zeit-Durcheinander, das die Familie anscheinend in den Genen hat, ließe sich das Zersplittern in den Zeiten auch easy erklären... :/

    Hatte der Doctor nicht erwähnt, dass Omo zum Freundeskreis gehört? Irgendwie fand ich das seltsam betont, so als ob da eine Art Geheimbund im Hintergrund angeteasert werden soll, der FREUNDESKREIS. Irgendwas scheint ihn mit Omo ja enger zu verbinden als irgendeine Vergangenheits-Rettung. Zum Glück keine alte Liebesgeschichte, hätte mich auch nicht gewundert, wäre mir aber zu platt gewesen.

    Dieser ganze überspitzt gesagt "Nur in Afrika kann ich als Schwarzer happy sein"-Teil stößt mir mehrfach übel auf.

    1. Ist das natürlich absolut oberflächlich.

    2. Bleib unter deinesgleichen und alles ist gut? Ernsthaft?!

    3. Der Doctor ist ein ALIEN! Hat er sich bei irgendwelchen fremden Alien-Völkern jemals unwohl gefühlt, weil er nicht so aussieht wie diese? Absolut unangemessen und lächerlich. Geht er demnächst in einen Gay-Club, weil Heteros ihn komisch ansehen? Für mich ist das wie Punkt 2 eine Doctor-untypische Betonung und Förderung von Unterschieden und Spaltung. Ist der nächste weiße Doctor dann etwa lieber nur unter Weißen? =O

    Nun noch was anderes:

    1. Wer ist das Kind?

    2. Jo Martins Auftritt ist wohl auch nur für Fans nachvollziehbar, oder? Und entschuldigt bitte, aber auch das wirkte für mich wie eine "Die Folge hat Afrika-Bezug, da muss die auch mit rein", handlungstechnisch völlig sinnlos.

    Ich hab eine 9 gegeben, weil ich die Folge einfach klasse fand. Sie hatte irgendwie den Charme aus der Ecclestone-Zeit, dazu mit Conrad einen guten Gegner angerissen, der durchaus spannend werden könnte.

    War das Weltklasse-Unterhaltung? Nö. War das durchdacht von vorne bis hinten? Nö. War es Doctor Who? JA! :thumbup:

    Also für mich ist die Folge vorläufig die schwächste der Staffel, ganz ehrlich. Dieser Triad-Sutekh-Switch ist für mich absolut holperig und erzwungen, die Geschichte "es könnte meine Enkelin sein" wird halbgar wischiwaschi plötzlich ach so wichtig, obwohl es doch nur um Ruby gehen sollte, plötzlich ist die TARDIS an sich die Gefahr bzw. wird von der Gefahr missbraucht... Und dann ist die große Enthüllung ein gewisser Sutekh, der anscheinend mal irgendwann irgendwer in der Serie war, was aber nur Experten und Alt-Fans wissen können. Hätte für mich auch Heinz Meier heißen können, weil weder im Vorfeld ein bedrohliches Gefühl aufgebaut worden ist, noch der Auftritt selber besonders beeindruckend ist. Die Ankündigung mit der Aufzählung diverser böser Gottheiten hat mehr von einer Bühnen-Show zur Vorstellung des nächsten Artisten. Ich hoffe sehr, dass Teil 2 da noch was rumreißt und erklärt.

    Wieso zum Geier gab es jetzt überall die alte Dame zu sehen? Wo ist der Zusammenhang mit dem Toymaster und Maestro? Warum wird der Doctor gefühlt immer passiver? Wieso ist die Story um Ruby gefühlt immer unwichtiger?

    Ansonsten gab es in der Folge ja auch einige gute Dinge und einige weniger gute Dinge, aber ich möchte mich erstmal nur auf den Kern konzentrieren.

    Diese Folge hat bei mir sowas von Torchwood-Vibes ausgelöst! Was ja prinzipiell nicht schlecht ist, ich liebe Torchwood! Aber Rogue wirkte auf mich erst wie ein zweiter Jack Harkness, auch diese Art der Romanze. Zum Ende der Folge wurde mir aber mehr und mehr bewusst, dass nicht Rogue wie eine Variante von Captain Jack wirkt, sondern der Doctor! Diese sändig übertrieben flirtende Art, diese oberflächliche "Baby"-Anrede mit der dauernd zur Schau gestellten positiven Einstellung, trotz düsterer Vergangenheit, das ist 100% Jack.

    Nach dieser Erkenntnis scheint mir jetzt auch einiges im Rückblick in diese Schablone zu passen. Nach dem Finale werde ich mir die Staffel nochmal ansehen und darauf achten, aber momentan bin ich mir ziemlich sicher, dass der Doctor wirklich 1 zu 1 auch Captain Jack sein könnte. Ich erwarte nicht, dass das in der Serien-Realität so ist, finde es aber etwas schade und einfallslos. Definitiv unterhaltsam, aber wenig originell.