Beiträge von Koyeronti

    Ohne klare Linie - das gilt definitiv auch für die Serie. Man weiß nicht, worauf die Macher letztlich hinaus wollen. Und soweit ich gelesen habe, hat auch der Roman keine klare Zielvorgabe und damit kein richtiges Ende. Und die Fortsetzung, die das hätte liefern können, hat Dick ja nie zu Ende geschrieben. Wird denn jemals aufgeklärt, wer hinter dem Ganzen steckt und woher er seine Informationen hat?

    Ja, so liest sich der Roman in der Tat: So richtig wird aufgeklärt wird nichts.
    Welche Pläne es für eine Fortsetzung gab, kann ich dir nicht sagen.

    Das Orakel vom Berge,
    so lautet übrigens der deutsche Titel des Romans, auf den diese Serie zurückgeht. Und für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, sollte man in diesem Thread auch wenigsten einmal darauf hinweisen, das es Anfang der 60er von Philip k. Dick geschrieben wurde und damals sein erfolgreichstes Buch war.

    Ich muss gestehen, dass ich die Kurzgeschichten von Herrn Dick weitaus besser finde. Bevor ich "Das Orakel vom Berge" gelesen habe, hatte ich bereits viele Kurzgeschichten von ihm gelesen. Aber im Gegensatz zu diesen finde ich - neben der interessanten Grundidee -den Roman umständlich, ja geradezu geschwätzig geschrieben, und vor allem ohne die klare Linie, die seine Kurzgeschichten zu einem so intensiven Leseerlebnis machen. Es war der einzige Roman, den ich von Herrn Dick gelesen habe, da ich es echt zum Abgewöhnen fand...
    (Für mich ergibt sich da ein ähnliches Problem wie bei Stephen King - welcher natürlich weitaus seichtere Unterhaltung produziert).


    Ich habe die Serie noch nicht gesehen, hatte mir aber vorgenommen, mal reinzuschauen. Aber wenn ich hier lese, dass sich der Anfang wie Kaugummie hinzieht, werde ich leider an mein Lesen des Romans erinnert...

    Das TARDIS-Rollenspiel hat einen interessanten Quest-Generator samt Subplots und Plottwists. Zu finden ist der Zufallsgenerator auf Seite 39 des Buches "Journies". Die Verlinkung zum wohl inzwischen kostenlosen Regelwerk findest du hier im Forum im Thread zum Rollenspiel.
    Vielleicht kannst du dir da Inspirationen holen. Ich habe das Rollenspiel noch nicht gespielt, es macht aber einen witzigen Eindruck auf mich. Und es ist sehr unterhaltsam, den Generator durchzulesen. :D

    Es gibt eine Anekdote dass Tennant eine kleine Rolle in "Scream of the Shalka" bekam weil er ein Aufnahmestudio weiter irgendwas aufgenommen hat, gehört hat was die nebenan machen und beim Regisseur gebettelt hat. Wobei die auch erst die Runde gemacht haben dürfte als er schon als Doctor gecastet war.


    Das könnte aber auch sein weil er großer Hitchhikers-Guide-Fan ist und eine Frau wollte die zur Hälfte Trillian ist. Das ist kein Beweis. :P

    Warum eigentlich Trillian? :10:

    Nervös war ich nicht, weil ich vorher ein recht entspanntes, sehr intimes 40-minütiges Interview mit beiden geführt hatte. Das war eher so eine spontane Aktion mit dem Foto und ich bin immer recht unsicher wie ich vor einer Kamera zu agieren habe. Am besten sehe ich immer drauf aus, wenn ich nicht krampfhaft versuche zu lächeln. ;)


    Ich finde, du siehst irgendwie entrückt glücklich aus. ^^

    Rechtsklick auf Videodatei, "Öffnen mit > Standardprogramm auswählen...", Programm (VLC) wählen UND Haken setzen bei "Datei immer mit dem ausgewählten Programm öffnen", bestätigen.


    KOTOR 1 ist genial. Da kommt mehr Star Wars Feeling auf als in Episode 1 - 3 zusammen. Einziges Problem natürlich: Es ist schon in die Jahre gekommen und in Sachen Präsentation teilweise nicht mehr auf der Höhe. Während die Wasserwelt Manaan z.B. immernoch hübsch anzuschauen ist, stapft man auf dem Wiesenplaneten durch leere, grüne Level. Wer einfach nur ein tolles Science Fiction RPG spielen möchte, ist deshalb mit den Mass Effect Teilen sicherlich besser aufgehoben, die auf sehr offensichtliche Weise eine weiterentwickelte Version von KOTOR sind. Wenn es unbedingt Star Wars sein muss, dann ist KOTOR 1 aber schon Pflicht. Auf jeden Fall.
    Und KOTOR 2 ? Würde ich eher als spielbare Doktorarbeit zu Star Wars bezeichnen. Gerade anfangs stinklangweilig, tonnenweise Dialoge darüber, dass das StarWars-Schwarzweißdenken unsinnig ist, und dazu noch schöne Bugs, die einem aber auch schon mal helfen, die teilweise richtig unfairen Stellen zu überstehen. Ich frage mich heute noch, wie ich den Kampf gegen die beiden Sith auch nur ansatzweise überleben hätte können, wenn einer von ihnen nicht hinter einer Wand hängengeblieben wäre...


    KOTOR 1 und 2 bringen das Star-Wars-Gefühl sehr gut rüber und sind daher für Fans der alten Trilogie und Rollenspielfans gleichermaßen eigentlich Pflicht. Selten kam bei mir so sehr das gute SW-Gefühl auf, wie in diesen beiden Spielen. Als Jedi oder Sith kann man auf Knopfdruck jederzeit - auch in Dialogen - das Lichtschwert ausfahren. :D Außerdem steht mit dem Lichtschwert-Bau eine gute Möglichkeit parat, die Waffen auf den eigenen Kampfstil anzupassen.
    Als Sith kann man sich wunderbar mit "Machtüberzeugung" usw. als finsterer Bösewicht inszenieren. :evil:


    Bioware setzt hier bereits auf eine Basis, in der man mit seinen Begleitern kommunizieren kann, um interessante Informationen und auch Sidequests zu erhalten. Für "Einsätze" auf Planeten wählt man dann wie bei Dragon Age oder Mass Effect eine begrenzte Anzahl von Begleitern aus.
    Im Gegensatz zu z.B. Mass Effect kämpft man im (pausierbaren) Rundenkampf; das Regelwerk (Kämpfe und Talente etc.) beruhen auf D20.


    ich finde die Geschichte von Teil 1 ist die bessere der zwei Teile; technisch ist Teil 2 der aufpolierte Teil mit mehr Möglichkeiten für den Spieler.


    Die Spiele sind allerdings keine reinen Actionspiele - lange Dialoge, Text und durchlaufender Rundenkampf könnten also Spieler abschrecken, die Action wie in SW Unleashed oder auch Kämpfe á la Mass Effect erwarten...