Beiträge von Calonis

    Und vor allem: Was hat er da gesagt vorher??

    Er sagte: "I've got to get to that cockerel before hell breaks loose." Vorher hatte er erklärt, dass der Wetterhahn auf dem Dach die Sonnenenergie einfängt und dass es beim Eintreffen des Sonnensturms zu einer enormen Spannungsspitze kommen würde.
    Wo und wann er diese denkwürdigen Worte allerdings schon einmal gesagt hat... da stehe ich echt auf dem Schlauch. Wenn ich raten müsste, würde ich auf die Tom Baker-Ära tippen, bei diesem Doctor könnte ich mir so einen Spruch sehr gut vorstellen.


    Was die Folge angeht: Ich fande sie durchgehend gut. Ich kann nicht ganz verstehen, dass die Schwangerschaftsanzeige nach den paar Folgen schon zu Ungeduld führt. Wenn ich da an die Anfänge denke und wie oft ich von Ian oder Barbara dieses "Doctor, wann kommen wir endlich wieder nach Hause" gehört habe. Naja, okay, die Zeiten haben sich allerdings auch geändert. Szenen, in denen der Doctor minutenlang umherschlendert ohne die Handlung nennenswert vorwärts zu bringen, wären heute ja auch nicht mehr möglich. Vermutlich würden die meisten Zuschauer (also die, die nicht einschlafen würden) einfach umschalten.
    Anscheinend wollte sich der Doctor ja gerade um das Schwangerschaftsthema kümmern, allerdings kam ihm da ja der Sonnensturm in die Quere und er konnte der Ablenkung wohl nicht widerstehen.


    Okay, überraschen konnte die Folge nicht, aber das Thema hat einen durchaus tiefsinnigen Hintergrund, die Companions (vor allem Rory) waren gut und die "Verdoppelten" haben meiner Ansicht nach auch eine sehr gute schauspielerische Leistung gezeigt. Alles in allem eine gute Folge, wenn es so weitergeht, bin ich mehr als zufrieden. Es muss schon sehr beängstigend sein, plötzlich in einem nichtmenschlichen Körper aufzuwachen, aber alle Erinnerungen an das menschliche Leben zu haben. Die Menschen, die die Duplikate vorher quasi "übernommen" und ferngesteuert hatten, wussten ja immer, dass diese Körper nur Vehikel für den eigenen Verstand sind, eben Werkzeuge wie ein Gabelstapler oder ein Roboterarm. Dann aber festzustellen, dass man ein "Gabelstapler" mit menschlicher Erinnerung IST, das kann einen schon ziemlich aus der Bahn werfen und genau das haben die Schauspieler meiner Ansicht nach sehr gut zum Ausdruck gebracht.


    Tja... das zeigt es mal wieder. Hätten die Menschen gleich auf den Doctor gehört und Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, hätte diese Sonnensturm-getriebene Bewusstseins-Verdoppelung vielleicht vermieden werden können.

    Tja, ist eigentlich schon alles gesagt bzw. geschrieben worden. Für mich hat die Folge nur um Haaresbreite die Bewertung "sehr gut" verpasst. Aber eine gute Folge ist für den Anfang ja auch schon eine schöne Abwechslung. Die Schauspieler waren gut und die Story war logisch (okay, sie WAR dünn, aber komplexe Story und neuer Doctor wäre für den Anfang auch etwas viel gewesen).
    Nicht gefallen hat mir die Geschichte mit dem Essen am Anfang. Sicher, er kann noch nicht wissen, was seine frisch regenerierten Geschmacksknospen zu einem Apfel meinen, aber dennoch: Ist es nötig, dass er alles durch die Gegend spuckt und dazu noch einem kleinen Kind vorwirft, sie wolle ihn vergiften? Naja, war aber auch der einzige Punkt, den ich wirklich bemängeln würde.
    Der Doctor war zu Beginn etwas hibbelig, aber das ist ja nichts ungewöhnliches, das haben wir ja schon seit einem Vierteljahrhundert. :)


    Meine Lieblingsstelle? Ganz klar auf dem Dach des Krankenhauses. Der Doctor "finally clicks into place", (wie Beth Willis in Confidential) es nannte, "and he is the Doctor". Jetzt übernimmt er die Kontrolle und reagiert nicht nur auf die Bedrohung der Außerirdischen. Abgesehen davon, die Szene mit den Köpfen seiner vergangenen Regenerationen habe ich mir nun fast ein Dutzend Mal angesehen und finde sie nach wie vor genial, sowohl in der Story selbst als auch als Werbung für den "neuen Doctor" Matt Smith. Ich zumindest habe (teilweise gedanklich, teils auch laut) die zehn Gesichter des Doctors mitgezählt und man kann an dieser Stelle wohl kaum anders als mit "elf" weiterzumachen, wenn Matt Smith durch die Projektion tritt und "Hello, I'm the Doctor" sagt. Und egal was vorher auch gewesen sein mag (und ich fand ihn schon vorher gut), spätestens seit diesem Moment IST er wirklich der Doctor für mich. Ganz abgesehen davon, dass ich auch sehr gerne die älteren Folgen ansehe und es schön war, mal wieder die alten Gesichter in einer aktuellen Folge zu sehen, wenn auch nur kurz.

    Im besten Fall sind die Timelords wie sie da gezeigt wurden eben undankbare, berechnende Bastarde, die den Master benutzt haben


    Na, wussten wir das nicht schon vorher? Die zweite Regeneration des Doctors haben sie wegen des Bruchs der Nicht-Einmischungs-Regel (und dem Diebstahl der TARDIS) in THE WAR GAMES regenerieren lassen und ins Exil geschickt.
    Hier hat es ihnen einfach nicht in den Kram gepasst, dass der Doctor seine eigenen Entscheidungen trifft, wann und wie er sich einmischt. Denn mehr als einmal haben die Timelords selbst diese hochgelobt Regel gebrochen und dafür sogar den Doctor benutzt. Ich erinnere da nur an GENESIS OF THE DALEKS (hier soll der Doctor auch gleich einen Genozid für sie begehen) und ATTACK OF THE CYBERMEN (okay, hier ist die Manipulation nicht nachgewiesen, der Doctor ist aber davon überzeugt, dass die Timelords dahinterstecken). Und um der Sache die Krone aufzusetzen lassen sie sich auch noch dahingehend manipulieren, den Doctor erneut vor Gericht zu stellen, diesmal wieder wegen seiner Einmischungen und wegen Genozid (hmm... wer findet diese Moralvorstellung noch seltsam?).


    Fazit: Die Timelords sind nicht erst seit EoT undankbare und manipulative Mistkerle mit ... naja, nennen wir es mal "flexibler Moral", sondern waren es vermutlich schon seit sehr langer Zeit. Macht korrumpiert nun einmal und die Timelords haben eben sehr viel Macht. Und wer sich für allwissend und unfehlbar hält, hat mindestens schon den halben Weg in Richtung "größenwahnsinniger Tyrann" hinter sich.


    Als der Doctor also die Wahl hatte, sie gewähren und praktisch das ganze Universum den Bach runtergehen zu lassen oder seine eigene Rasse zu opfern, hat er meiner Ansicht nach die richtige Wahl getroffen, auch wenn es ihm schwergefallen sein muss. Man sieht ihm den inneren Kampf an dieser Stelle ja auch an. Vermutlich ist es das, was rygel meint, wenn er schreibt, dies würde dem Doctor Tiefe verleihen. Trotz aller Fehler waren sie eben doch "seine Familie" (im weitesten Sinne), auch wenn sie im Timewar dem Wahnsinn verfallen sind und ihre bloße Existenz das Leben auf jedem einzelnen Planeten des Universums bedroht.

    Ich weiß nicht, ob "The end is just the beginning" hier nicht etwas überbewertet wurde. Klar haben wir kaum Informationen, da denkt man gerne so lange auf dem Vorhandenen herum bis etwas hineingelesen wird, das unter Umständen gar nicht beabsichtigt ist.
    Sicher wird die BBC es gerne so darstellen wollen, dass die neuen Folgen noch besser sind als die bisherigen. Ist ja auch logisch. Sie würden ja nie behaupten, dass es ab jetzt nur noch abwärts gehen kann, egal wie gut oder schlecht die kommenden Folgen wirklich sind.
    Aber man kann "Das Ende ist nur der Anfang" auch so interpretieren, dass es einfach weitergeht. Okay, Tennent ist weg, viele sind traurig darüber (und bei anderen hält sich der Gram in Grenzen) und dennoch... Wie schon der Ood sagte: Das Lied endet, aber die Geschichte geht ewig weiter. Und tatsächlich ist das doch bisher bei jeder Regeneration so gewesen. Es war immer ein Ende. Und doch auch immer wieder ein Anfang. Sogar mehr als das. Ein Neubeginn. Ein neuer Doctor mit neuem Charakter und neuen Abenteuern. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

    Ich muss sagen, der Trailer hat mir beinahe besser gefallen als EoT. Zwar kommt Matt Smith im Trailer kaum zu Wort, doch das was er sagt, klingt ermutigend. Das "Okay, what have you got for me this time?" hat mir besonders gut gefallen. Anscheinend spricht der Doctor endlich mal wieder mit der TARDIS. Ist eine schöne Abwechslung zu der eher brachialen Methode seiner Vorgänger, die schon mal den Hammer geschwungen haben. Sein zweiter Satz "Trust me, I'm the Doctor" hat auch irgendwie Eindruck gemacht, verspielt (gab es da nicht mal eine BBC-Reihe namens "Trust me, I'm a Doctor"?) und doch mit einer gewissen Würde. Und vielleicht ruft er ja auch nur in jeder zweiten Folge "Geronimo".


    Soso, der Doctor greift zur Waffe. Naja, man sieht ja nicht, worauf er da schießt, aber das erinnert schon an die guten alten Pertwee-Zeiten. Und einen Dalek zu verprügeln hat seit Ace wohl auch kaum mehr einer versucht (zumindest nicht erfolgreich). :)


    Vampire? Naja, wenn's sein muss. Die sind ja derzeit auch wie eine Seuche. Aber was soll's, ich lasse mich einfach mal überraschen, obwohl mir Haemovores lieber gewesen wären.


    Daleks müssen unbedingt mit rein. Es könnte ja sein, dass Matt Smith nur für eine Staffel bleibt und ein Doctor ist erst DER Doctor, wenn er gegen die Daleks gekämpft hat. Okay, Nummer acht hat dies nicht, aber der hatte ja auch nur ca. eine Stunde Zeit und die musste er nutzen, um die Erde zu retten und den Master zu vernich... öh ... in Urlaub zu schicken. Aber das hat er ja per BiFi nachholen dürfen.

    Atlas nicht gerade, aber über das Liebesleben gibt es zumindest im BiFI 39 eine interessante Bemerkung von Mel "after nine hundred years of celibacy it's a pretty odd place to start up again!" Ob man es als Bestätigung werten will, dass der Doctor nicht wiederspricht oder nicht, bleibt nun jedem selbst überlassen.


    Ein interessanter Ansatzpunkt wäre auch der Spruch des sechsten Doctors, nachdem Peri ihm bei der Erkletterung einer Mauer anscheinend in den Unterleib getreten hat: "I rarely use it, I shall learn to live without it." Später zeigt sich dann allerdings, dass es nur die Taschenuhr des Doctors war, die da zerbrochen ist. :)

    Ui, das ist eine schwierige Frage. Kommt natürlich immer darauf an, wie der persönliche Geschmack so aussieht. Fans von Casting- , Hausumbau- und Gerichtssendungen sind im Augenblick sicher sehr zufrieden und würden glatt unser Jahrzehnt nennen.


    Ich persönlich habe mich für die 80er entschieden, da gab es eine Menge zum Teil recht unterhaltsamer Serien (z.B. Ein Colt für alle Fälle, Bill Cosby Show) und Filme und es wurden auch gerne gute Serien aus früheren Jahrzehnten (z.B. Catweazle) wiederholt. Ausserdem wurde damals noch mit etwas mehr Vernunft ferngesehen. Unter Umständen gab es damals sogar Menschen, die nicht schon direkt nach dem Aufstehen das Bedürfnis hatten, in die Flimmerkiste zu gucken und einigen unbestätigten Gerüchten zufolge wurde damals eventuell sogar erst in die Fernsehzeitung gesehen und dann erst der Fernseher eingeschaltet. Heute läuft es meistens anders. Fernseher an - kurz durch die Programme zappen - kommt nix gescheites - weiterzappen - immer noch nicht - ...


    Naja, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber Tendenzen in die Richtung sind schon gegeben. Aber der wichtigste Grund für die Wahl der 80er Jahre ist natürlich:


    McCoy hat den Doctor gespielt.

    und er reisst sie zurück in ein Leben in dem sie das alles wieder und wieder erleben müssen?

    Wieso das denn? Er hat sie doch am 21.11.2059 auf der Erde abgesetzt, also dem Tag, als sie auf dem Mars sterben sollten. Aber okay, richtig war das nicht. Die gesamte Zukunft der Menschheit aufs Spiel zu setzen, steht dem Doctor einfach nicht zu (das hatte mich schon in dem BiFi "The Shadow of the Scourge" gestört).


    Die Wandlung des Doctors vom "Hausmeister des Universums" (hihi, das Maintenance of the Universe war ein wirklich lustiger Spruch) zum Größenwahnsinnigen ist schon ein deutliches Zeichen, dass es mal wieder Zeit für eine Regeneration wird. Nach einigen der "neueren" Tom Baker-Folgen freue ich mich auch immer wieder auf einen Doctor, der nicht schon im Voraus weiß, dass er gewinnt und selbst in lebensgefährlichen Situationen seinen Feiden noch Jelly Babies anbietet.


    Die Folge hatte alles in allem schon ihre Momente, aber zu mehr als einem durchschnittlich kann ich mich auch nicht hinreissen lassen. Jetzt hoffe ich einfach mal, dass der Doctor zu Weihnachten seinen Gott-Komplex verliert und Matt Smith's Doctor es etwas bescheidener angehen lässt.
    Was mir allerdings besonders gut gefallen hat, war das Tempo. Endlich wieder einmal eine Folge, in der nicht in jeder Szene irgendetwas atemberaubendes geschehen muss. Gerade am Anfang ist die Folge ja etwas gemächlicher als bisher üblich gewesen. Das hat wohltuend an die alten Zeiten der Classic-Folgen erinnert.

    The Shadow Of The Scourge gehört ganz klar zu meinen Lieblings-BiFis. Es ist voller interessanter Figuren, Details und überraschender Wendungen. Der siebte Doctor heckt mal wieder einen "genialen Masterplan" aus und der geht so richtig in die Hose. Dass er dennoch nicht aufgibt und mit Hilfe seinen Companion-Doppelpacks doch noch alles zum Guten wenden kann ist zwar ohnehin selbstverständlich, dennoch geht es einem irgendwie sehr zu Herzen.


    Auch die vielen kleinen liebevollen Details, wie z. B. die "Erinnerung an die Blumenpflück-Szene", die von Bernice versehentlich in den Abgrund gestoßen wird, verleihen diesem Hörspiel echte Klasse. BTW, weiss jemand, ob diese Blumenpflück-Szene in einer der alten TV-Folgen vorkommt? Ich würde da ja auf den zweiten Doctor tippen, ist aber nur geraten.


    Was die Kombination Doctor-Ace-Bernice angeht ist das andere Hörspiel tatsächlich "The Dark Flame". Es gehört vielleicht nicht zu den ganz grossen Erfolgen, ist aber doch nich schlecht. Und wer immer mal hören wollte, wie Bernice das Ende des Universums einleitet, ist da gut beraten.


    Mir persönlich hat Bernice in den Büchern nicht so besonders gut gefallen (vor allem ihre Tagebuch-Post-it's haben mich wahnsinnig genervt). Allerdings macht sie bei den Scourges doch alles in allem eine gute Figur und sorgt auch für den einen oder anderen Lacher. Bei ihrem "Are you pregnant?"-Eisbrecher kicher ich beim Anhören auch heute noch.

    Ich bin mit dem neuen Logo recht zufrieden. Blau ist eine schöne Farbe und die Idee, die TARDIS aus den Buchstaben DW zusammenzusetzen ist zumindest originell. Dann sieht man auch gleich, dass der Doctor nicht in einem Taxi reist, das war bei dem bisherigen Logo nicht ganz klar. :)


    Es gab ja auch schon einige Spekulationen, ob die Anfangssequenz dann (wie bisher) die TARDIS im Flug zeigen wird, sich dann in das Logo verwandelt und sich daraus der Schriftzug "Doctor Who" entwickelt. Wenn es gut umgesetzt würde, könnte es ganz nett aussehen.


    Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass damit auch rein optisch ein Schlußstrich unter die RTD-Ära gezogen wird. Praktisch ein völlig neuer Anfang. Und das ist wirklich eine gute Nachricht. Das macht es 11thdoc vielleicht auch etwas leichter.

    Nerd oder nicht, ich finde das neue Outfit nicht schlecht. Ausserdem ist der Doctor ja in mancherlei Hinsicht ein "Nerd" (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter). Von den "Nerd-Bedeutungen" treffen zumindest Sonderling und Aussenseiter zu. Bisweilen hatte der Doctor ja auch seine Probleme mit der Kommunikation. Ace hat sich sicher unzählige Male gewünscht, der Doctor wäre etwas mitteilsamer.


    Der Gesamteindruck des Kostüms wirkt genau so, wie der Doctor sein sollte: Nicht ganz verschieden zu uns Menschen, aber auch nicht 100%ig passend. Alles in allem ist es auch sehr liebevoll gestalten, neben Fliege und Hosenträgern wurde nicht einmal die Lederflicken an den Ellbogen vergessen.


    Aber eigentlich ist das Kostüm ja ohnehin nur optisches Beiwerk, an das man sich rasch gewöhnen kann. Ich war damals unglaublich enttäuscht, als ich die ersten Fotos des 9. Doctors gesehen habe, doch nach 1-2 Folgen hatte ich mich an den neuen Look einigermassen gewöhnt. Viel wichtiger sind das Auftreten und der Charakter des Doctors. Wenn das bei Matt Smith zum Kostüm passt, bin ich ganz zufrieden. Nach einiger Zeit der Hektik wäre es schön, mal wieder einen nachdenklicheren und stilleren Doctor zu haben.

    Klingt super, ich würde Sylvester McCoy gerne mal wieder in seiner Rolle als Doctor sehen und bei ihm habe ich auch keine Bedenken.


    Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Tom Baker sich zu einem Gastauftritt bereit erklärt. Sein erzwungener Abschied von der Serie hatte ihn damals wohl ziemlich getroffen und in einem Interview mit einem Kollegen meine ich gehört zu haben, dass er nach dem Dreh der letzten Szene wortlos das Studio verlassen hätte. Damals hatte er sich wohl nicht einmal von seinen Kollegen verabschiedet.


    Bisher konnten wohl auch die Leute von Big Finish ihn nicht dazu bekommen, auch nur ein Hörspiel mit ihnen aufzunehmen. In den FAQ von Big Finisch heisst es auf die Frage "Will Tom Baker be playing the Forth Doctor in any of you plays?": "In the past we have approached Tom Baker on a number of occasions to invite him to play the Fourth Doctor in one or more of our audio dramas. Sadly, Tom has always declined and we have had to accept that sadly, he would prefer not to return to the role." Aber naja, man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

    Wissenschaftliche Neugier kann man bei Journey's End auch unterstellen, wenn man unbedingt will. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass man bei Davros mit solchen Dingen eben rechnen muss. Der ist nunmal so. Ich bin auch nicht ganz sicher, ob die Daleks den "Realitätsverlust" wirklich hätten überleben können oder ob Davros ihnen das nur eingeredet hat, damit sie mitmachen.
    Sicher ist die Aktion an sich gesehen hirnrissig, aber es ist genau die Art von Aktion, die ich von allen Gegnern des Doctors allein Davros zutrauen würde. Der Master, die Rani, usw. hätten nie ihre eigene Existenz geopfert, nur um ihre Macht zu beweisen. Bei Davros sieht das anders aus. Der ist zwar ein ziemlicher Feigling, wenn er von anderen bedroht wird, aber um seine eigenen Pläne zu verwirklichen würde er wohl auch sein Leben opfern. Das ist sinnlos und verrückt, aber genau das ist Davros meiner Ansicht auch.


    Allerdings mag ich den alten Wirrkopf irgendwie. Ausser dem Master fällt mir kein Dauer-Gegner des Doctors ein, mit dem er so schöne Dialoge hatte.

    Wem möchte er das denn erzählen wenn er alles (was übrigens auch ihn selber einschliessen würde) in Nichts aufgelöst hat. xD
    Das is ja der Grund wieso ich den Plan so hirnrissig fand.

    Davros benötigt keinen vernünftigen Grund für solch eine dumme Aktion, den hat er nie benötigt. Wenn er die Realität vernichten und dadurch seine "gottgleiche Macht" beweisen kann, dann wird er es auch tun.


    Ich verweise hierzu auf den folgenden Dialog mit dem Doctor (aus "Genesis of the Daleks"):


    Doctor: "Davros, if you had created a virus in your laboratory, something contagious and infectious that killed on contact, a virus that would destroy all other forms of life...would you allow its use?"
    Davros: "It is an...interesting conjecture."
    Doctor: "Would you do it?"
    Davros: "The only living thing, the microscopic organism...reigning supreme. A fascinating idea."
    Doctor: "But would you do it?"
    Davros: "Yes...yes. To hold in my hand a capsule that contained such power...to know that life and death on such a scale was my choice. To know that the tiny pressure on my thumb, enough to break the glass, would end everything. Yes - I would do it. That power would set me up above the gods! And through the Daleks, I shall have that power!"


    Das sagt doch alles, oder? Sinnhaftigkeit sucht man hier vergebens, Davros ist eben ausser hochintelligent auch hoffnungslos verrückt.

    Also mir haben die alten Cyberman nach wie vor besser gefallen, ich hätte mir einen anderen Gegner für das Christmas Special gewünscht. Vielleicht auch mal einen völlig neuen, der dann in 20 Jahren eventuell genauso kultig wird, wie der Master oder die Cybermen jetzt bereits sind. Aber da erwarte ich wohl zu viel.


    Aber wenn ich mir die Frau in dem roten Kleid so ansehe ... Das könnte nun doch die Rani sein, die wie der Master den Timewar irgendwie doch überlebt hat (weil die Tetraps sie zu gut abgeschirmt hatten oder so). Zwar passt das Lächeln nicht so recht zur Rani, aber die Augen haben schon etwas diabolisches. Und schliesslich fehlt die Rani noch in RTDs Sammlung bekannter Gegner.
    Oder es handelt sich um die Frau, die am Ende von "Last of the Time Lords" den Ring des Master aufgehoben hat und nun eventuell über dessen Timelord-Eigenschaften verfügt. Oder es war damals schon die Rani, die den Ring aufgehoben hat.


    Ach, die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und die Informationen im Trailer sind einfach zu spärlich, um daraus irgendwelche begründeten Schlussfolgerungen zu ziehen.


    Der Trailer selbst war mir ein wenig zu reisserisch aufgemacht, die dicke Schrift und das dauernde dumpfe Hämmern hat mich nicht sonderlich angesprochen. Dennoch, ich freue mich schon allein wegen des Specials auf Weihnachten und lasse mich dann gerne (angenehm) überraschen.

    Also für ein Wechsel des Synchronstudios könnte ich mich auch nicht erwärmen, schliesslich haben die bei den ersten beiden Staffeln doch sehr gute Arbeit geleistet. Welchen Grund hätte Pro7 also zu wechseln? Wie? Die brauchen gar keinen Grund für unlogisches und möglicherweise destruktives Verhalten? Hm, auch wieder wahr. Aber solange keine näheren Informationen vorliegen, zerbreche ich mir nicht den Kopf darüber ("in dubio pro 7", oder so). Es ist aber schon erfreulich, das Pro7 zumindest die Möglichkeit nicht völlig ausschliesst, dass die 3. Staffel synchronisiert und gesendet wird. Aber wann und wie, steht wohl in den Sternen. Schliesslich hatte Pro7 mir auf Nachfrage ja auch im Januar 2006 mitgeteilt, dass sie planen, die erste Staffel noch 2006 auszustrahlen. Planung ist eben nicht gleich Planung. Die einen haben einen 10-Jahres-Plan und andere sind da etwas "flexibler" in der Programmplanung. Wenn Pro7 so weitermacht, kommt es noch soweit, dass der Programmdirektor eines Tages morgens ins Büro kommt und fragt: "Na, Leute, was strahlen wir denn heute aus, hat irgendwer eine gute Idee?". Und wenn DANN einer "Doctor Who" sagt, haben wir gewonnen. :)


    Okay, das ist jetzt überspitzt formuliert und fast schon den Teufel an die Wand gemalt, aber als Optimist bin ich (fast) davon überzeugt, dass es genau so kommen wird. Oder besser.

    Eine gute Folge und ein vernünftiges Staffelende ... okay, bis auf das Abschleppen der Erde. Das hat der 7. Doctor zwar auch mal mit einem "Raum-Bus" gemacht, aber soweit ich mich erinnere, hat dabei fast die TARDIS-Konsole Feuer gefangen. Die ganze Erde mit dieser Geschwindigkeit abzuschleppen, daran möchte ich gar nicht denken.


    Der "deutsche Teil" war schon recht lustig. Das hat mich ein wenig an das BigFinish-Audio "Colditz" erinnert, in dem ja auch DT einen deutschen Feldwebel spricht. Der Akzent von deutsch sprechenden Engländern hat schon was. :) Irgendwie habe ich immer das Gefühl, sie hätten sich als Vorbereitung auf die Rolle einige alte Schellack-Platten angehört.


    Die Sache mit der Hand als Regenerationsbremse hat mich nicht sonderlich überrascht, ich hatte irgendwie schon befürchtet, dass RTD zu diesem Trick greifen würd, um seinen Cliffhanger zu erklären. Ich hätte jedoch gedacht, dass es mich mehr stören würde, dass nun auch dieses Mysterium der Timelords gezähmt wurde. Aber letztendlich bin ich irgendwie doch froh, dass DT die Rolle weiterspielt. Er wird zwar wohl nie mein Lieblingsdoktor, aber er ist doch ziemlich nahe dran. Zumindest weiss man ja nie, was danach kommen würde und besser als Christopher Eccleston ist er meiner Ansicht auf jeden Fall (alle Fans von CE mögen mir verzeihen).


    Der Klon war allerdings für mich und wohl auch die meisten anderen tatsächlich eine Überraschung (da hat Stevmof mit seiner Voraussage hier im Forum ja geradezu prophetische Fähigkeiten bewiesen, obwohl die Daleks letztendlich nicht von Romana vernichtet wurden). Damit ist aber auch Rose mit einer für sie idealen Version des Doctors versorgt und weitere romantische Anwandlungen bei unserem Timelord bleiben wohl in Zukunft aus. Der (zugegebenermassen ziemlich kleine) romantische Teil in meiner Seele gönnt es ihr dieses Happy Ende von Herzen.


    Mickey scheint jetzt auch endgültig über seine Beziehung mit Rose hinweggekommen zu sein und kann ein ganz eigenes Leben beginnen. Ob das aber unbedingt bei Torchwood sein muss? Naja, mal sehen, wie er sich entwickelt. Seit seinem ersten Auftritt als "Pausenclown" in Rose hat er ja schon einen ganz schön weiten Weg zurückgelegt und seine Rolle hat sich im Laufe der Zeit deutlich verbessert.


    Davros hatte auch wieder eine fabelhafte Rolle zu spielen. Die Vernichtung der gesamten Realität wäre wohl tatsächlich nur ihm zuzutrauen. Kein anderer Gegner des Doctors hat meiner Ansicht so sehr die reine Ausübung von Macht als Selbstzweck zum höchsten Gut erhoben. Sicher haben sich auch andere Gegner kaum je um die Folgen gesorgt, aber nur Davros wäre intellektuell und emotional imstande, die Realität zu vernichten, obwohl er dadurch nicht den geringsten Vorteil für sich selbst hat. Aber er hat jetzt wohl auch endgültig den Löffel abgegeben. Andererseits weiss man bei dem ja nie. Jetzt fehlt wirklich nur noch die Rani in der Sammlung (falls die Tetraps sie jemals freigegeben haben).


    Gut fand ich auch, dass die Folge deutlich länger war als bisher. Der Versuch, die gesamte Handlung in 45 Minuten zu pressen, hätte der Folge wohl überhaupt nicht gut getan.


    Mein fröhlich-depressives Fazit: Nach DER Folge tut es mir besonders leid, dass es noch so lange bis Weihnachten und dem Wiedersehen mit DT als altem / neuen Doctor dauert.

    Eine Spitzen-Folge, die mich echt erschüttert und verblüfft hat.


    Naja, wie schon einige vorher geschrieben haben, waren ein paar grandiose schauspielerische Leistungen zu sehen und auch die Story war (so weit) sehr gut. In dieser Hinsicht gab es wirklich nichts zu meckern. Jetzt sollte die Geschichte mit den entführten Planeten aber schon eine vernünftige Auflösung erfahren. Vielleicht soll die Planeten-"Maschine" ja als Ersatz für die Hand des Omega herhalten und Davros ist immer noch hinter der Macht der Timelords her. Wenn RTD hier eine schlüssige Lösung präsentieren kann, würde ich ihm glatt einiges, was er mit dem Doctor in der Vergangenheit angestellt hat, verzeihen.


    Die reine Masse an Nebendarstellern kam mir etwas übertriebenvor. Allerdings ist mir das Wiederauftauchen von Rose nicht so sehr auf den Magen geschlagen, wie ich befürchtet hatte. Sie hat mittlerweile deutlich an charakterlicher Tiefe gewonnen.


    Größtes Manko der Folge: Sie ist viel zu kurz gewesen. So eine Folge als Zweiteiler ist ganz schlecht für das Nervenkostüm der Zuschauer. Der Doctor regeneriert und es dauert noch eine ganze Woche, bis man den neuen Doctor zu sehen bekommt. Das ist seelische Grausamkeit.
    Naja, jetzt hoffe ich nur, dass der Doctor nach der Regeneration seine romantische Phase endgültig überwunden hat. Ich werde mir die Zeit bis nächsten Samstag damit vertreiben, über Aussehen und Eigenschaften des 11. Doctors zu spekulieren. Mal schauen, ob ich dann nächste Woche enttäuscht, entsetzt oder begeistert bin.


    Hm, da kommt mir noch ein gruseliger Gedanke: Was wäre, wenn der Doctor es doch noch schaffen würde, die Regeneration für einige Zeit auszusetze und Tennants Nachfolger erst im Special oder sogar der nächsten Staffel eingeführt wird? Ich mag gar nicht daran denken. Viel lieber wäre mir, wenn das nächste Special eine Multi-Doctor-Folge werden würde (natürlich am liebsten auch mit 7thdoc und 8thdoc ).

    Kein "Kiddieschreck"? Naja, Kinder haben in aller Regel ohnehin etwas Bammel vor der Dunkelheit. Wenn man ihnen nun noch erzählt, dass es auch auf der Erde Lebewesen gibt, die in den Schatten existieren und den Menschen das Fleisch von den Knochen nagen können... ist vielleicht nicht ganz so gruselig wie lebende Statuen, aber die hat man ja in aller Regel auch nicht zu Hause rumstehen. Aber Dunkelheit gibt es dort schon.


    Alles in allem eine sehr gute Episode, beinahe hätte ich ihr sogar das Prädikat super gegeben. Das Kind fand ich wirklich faszinierend. Ich packe meine persönliche Ansicht einfach mal in einen Spoiler, obgleich ich keine Ahnung habe, ob ich richtig liege.


    Und endlich passierte einmal etwas, von dem der Doctor keine Ahnung haben kann, da es in seiner persönlichen Zukunft liegt. Solche Situationen gibt es eigentlich in letzter Zeit viel zu selten, obwohl das bei Zeitreisen ja immer passieren kann. Ich erinnere mich immer wieder gerne an die gleiche Situation in Battlefield.


    Also ich kann es kaum erwarten, die nächste Folge zu sehen. Und ich freue mich jetzt schon auf die 2010er Staffel, wenn Steven Moffat das Zepter in der Hand hält. Dann kommt vielleicht auch das Sofa in den britischen Wohnzimmern wieder zu seinem Recht. :03:

    Stimmt, das beschränkte Wissen der Klone ist merkwürdig. Aber vielleicht ist das Standardprogramm ja umfangreicher und wurde von der Ursprungsgeneration aus Zeitgründen auf das für sie wichtigste beschränkt.
    Ich fand die Folge wirklich gut, obwohl ich vorher so meine Zweifel hatte. Die Tochter-Geschichte hatte mir schon ein wenig Sorgen bereitet. Erst wird die Serie schnulzig und dann gründet der Doctor auch noch eine Familie. Oder es wird die Mutter von Susan aus dem Archiv herausgekramt. Dabei hat ja selbst nach Susan seit über 40 Jahren kein Hahn mehr gekräht. Meines Wissens hat der Doctor das Versprechen, dass er seiner Enkelin gegeben hat, ohnehin nicht gehalten. Oder ist er in irgendeiner Folge, die ich noch nicht gesehen habe, zu ihr zurückgekehrt?
    Aber naja, letztendlich ist ja alles anders gekommen. Eine neue Time-Lady wurde geboren (oder sowas in der Art). Die Story war nett ausgedacht und hat sogar auf einem fremden Planeten gespielt, auch wenn davon leider nicht allzuviel zu sehen war. Okay, die Landschaft war vor dem Terraforming-Prozess ja auch nicht besonders sehenswert. Dafür hat Georgia Moffett den Zuschauer optisch entschädigt. Ausserdem war sie mir von der ersten Sekunde an sehr viel sympathischer als Rose oder irgendein anderer Companion es je geworden ist.


    Eher negativ fand ich die Hath, die mich nicht so recht überzeugt haben. Ein blubberndes Glas im Mund ist ja noch unsinniger als ein zweites Gehirn in ... oh, ich mach' mal nicht weiter, sonst muss ich eine Spoilerwarnung draufsetzen und ich hasse die Dinger. Ein gutes hatte ich, jetzt habe ich wenigestens mal gesehen, wie ein Fisch ertrinkt, das ist schliesslich auch mal eine interessante Erfahrung, die man sonst eher nicht macht.
    Auch der 7-Tage-Krieg hat mich nicht so recht überzeugt, da in der Zeit ja doch einiges passiert sein muss. Abgesehen vom Abschlachten und neu klonen haben die auch einiges umräumen müssen. Immerhin hat es erklärt, warum selbst die Gemälde an der Wand trotz jahrelanger Kampfhandlungen noch immer in tadellosem Zustand waren.
    Und letzter Punkt: Warum haben die Siedler diese doch recht grosse Anlage gebaut (bzw. bauen lassen), bevor der Terraforming-Prozess eingeleitet wurde? Es wäre doch viel sinnvoller gewesen, das sofort zu tun und dann erst mit den Baumassnahmen zu beginnen.
    Aber sei's drum, Alice Troughton hat bei dieser Folge meiner Ansicht nach eine recht ansehnliche Leistung gebracht. War ein schwieriges Thema, dass sie wirklich gut umgesetzt hat. Von Dauerwerbesendung also keine Spur. Ich habe sowieso nicht ganz verstanden, was e^2 damit meinte. Was wurde denn beworben? Ausser Pazifismus und trotz teilweise gewalttätiger Tendenzen ist das etwas, für dass der Doctor immer eingetreten ist.


    Fazit: Für ein Super reichts bei mir nicht ganz, aber ein gut ist für diese Folge allemal fällig. Falls es hier Zwischennoten gäbe, würde ich sogar ein "gut plus" geben. ;)