Beiträge von tanine

    Wow, das ging flott. Gerade heute habe ich den letzten Cast gehört und die neue Folge geguckt, da stellt ihr schon den neuen Whocast online. Hut ab dafür!
    Ich lade ihn direkt auf's Handy, eine Antwort / Meinung dazu gibt es dann morgen Abend. ;)

    Ich habe gestern endlich Time of the Doctor gucken können, wollte anschließend den Whocast hören und habe verzweifelt die Besprechung zur letzten Folge gesucht. Wie passend, dass sie dann heute erschien.
    Denn Doctor Who Gucken ohne Whocast anschließend ist irgendwie.. da fehlt mir etwas.


    Der Kritik, die ihr an der Folge geäußert habt, kann ich mich nur anschließen. Mich hatte die Folge sehr enttäuscht zurück gelassen. Einerseits waren die vielen kleinen Anspielungen, Szenen, Effekte und Schauspielkunst wirklich hervorragend, andererseits aber war die Handlung der eines Specials nicht würdig.


    Zu euren Fragen:
    Natürlich habe ich eine Aufzeichnung der Mondlandung gesehen!
    Ob ich ins Kino gehe, weiß ich hingegen noch nicht so recht. Da tritt eben das bekannte Problem auf: Die vielen Menschen, die man nicht wirklich treffen möchte..

    Ich muss sagen, ich hätte der Folge keine 6 Punkte gegeben. Mein extremes Problem mit dieser Doppelfolge war, dass ich die Hauptpersonen gerne gelyncht hätte.
    Ich kann es nicht leiden, wenn Hauptpersonen in Büchern, Filmen sich doof verhalten, wenn ich bereits sehe, dass sie in ihr Verderben laufen - wenn sie eben einfach doof sind.


    Und genau das war diese Folge. Rory soll für das Mädel seine Hand auf etwas legen und da steht groß und breit "Human identified" und er zuckt kein bisschen zusammen, warum ausgerechnet er das machen sollte und nicht sie selbst?
    Ähnliche Situationen kamen einige Male auf bei dem sinnlosen hin- und herlaufen der Folge. Auch war bereits innerhalb der ersten 20 Minuten klar, was passieren würde: Es kommt zum Streit zw. den Menschen und Kopien, der Doctor wird sich für die Kopien einsetzen, am Ende wird der Firme/Menschheit das Handwerk gelegt.


    Warum habe ich dann eigentlich die ganze Folge angeguckt? ;)
    Daher wundert es mich, gerade wo ihr auch "Out of Character" und "den Zuschauer mit der Nase drauf stoßen" in den letzten Folgen kritisiert habt, dass diese Folge doch überdurchschnittlich (>5) abgeschnitten hat?


    Die Folge ist in meinen Augen, wegen der guten Idee und der guten Schauspielerei, 3 Punkte wert. Vom Drehbuch, der Handlung selbst her.. nicht mehr.


    Der Whocast selbst war in gewohnter Manier gut. Durchschnittlich gut.

    Ich höre gerade den Cast an. Was ich anmerken möchte: Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Spoiler im Cast auftauchen zu Folgen, die definitiv noch nicht besprochen wurden und erst folgen.
    Wenn ich den Cast zu Folge 3 angucke, dann, weil ich damit rechne, dass Folge 3 besprochen wird und möchte nicht damit rechnen müssen, dass Folge 6, 13 oder 27 gespoilert wird, die ich eventuell noch nicht gesehen habe... -.-

    @ Atlan:


    ich mag falsch liegen, aber wahrscheinlich hat es mit dem neuesten Jugendschutzgesetz/Jugendmedienstaatsvertrag zu tun, welches seit Anfang des Jahres in Kraft getreten ist -


    Stop, das ist falsch! Das "neue" Jugendschutzgesetz ist nicht in Kraft getreten, da eben nicht alle Länder es abgenickt haben. Wurde letzten Endes also doch gekippt.

    Von"bösen Unis" hat hier keiner gesprochen. Aber wenn die Unis fahrlässig handeln oder gar Vetternwirtschaft herrscht, dann sollte darüber genauso Untersuchungen stattfinden wie über den Betrugsfall an sich.


    Aber diese Ausreden entbinden eine Uni nicht von ihrer Sorgfallspflicht. In einem anderen Post in diesem Thread hatte ich einen Bericht zitiert, nachdem die Unis gar kein Interesse hätten solche Fälle überhaupt aufzuklären.


    Das ist das Problem, weshalb ich das offensichtliche "böse" vor die Unis gesetzt habe. Unis sind nicht "das Uni-Ding", sondern vielschichtig, verschieden und extrem komplex. Sie unterscheiden sich nicht nur von Bundesland zu Bundesland (Landeshochschulgesetze), sondern auch in den Unis selbst die Fachbereiche. Man kann nicht Arm mit Bein vergleichen, wenn die Funktionsweisen und Vorgehensweisen bei Dissertation vollkommen unterschiedlich, fast schon disjunkt sind.


    Und solange "die Unis" nicht mehr Gelder bekommen, sehe ich sowieso jede politische Diskussion, was "die Unis" zu tun haben, als müßig an.


    Also ein hochdotierter Professor sollte sich doch wohl die Zeit nehmen eine bei ihm abgegebene Dokotorarbeit ordentlich zu prüfen. Wenn selbst ein paar Laien für eine Internetseite die Quellen mit Leichtigkeit überprüfen können und Fehler finden können, dann sollte das ein Doktorvater doch auch können.


    Ganz einfach:
    1. Professoren sind nicht hochdotiert.
    2. Professoren haben keine Zeit.
    Professoren sind nicht die ultra tollen, allwissenden Typen mit grauen Bärten, die im Sessel sitzen und philosophieren, sondern jene, die gleichzeitig für Forschung, Lehre und Geldeintreibung (Betreiben einer AG, also auch Betreuung, Administration und Organisation) zuständig sind. Nicht wenige Professoren in meinem Umfeld sind auch Leiter von Instituten (wie dem DFKI, MPI).


    Man kann viel verbessern, wie gerade eben Fall Guttenberg offenlegte. Doch das bei den Professoren zu fordern ist blind, wenn man sich ersteinmal anguckt, unter welcher Belastung diese jetzt schon stehen. Ebenso sollte man vorsichtig sein, inwieweitman von "die Unis" spricht. Das kann ziemlich weit neben der Realität landen.


    Eher sollte also das ganze Verfahren überdacht werden. Professoren sind die Experten auf der Ebene der Forschung, also dem "Inhalt" der Dissertation, aber keineswegs was das Überprüfen von Quellen angeht.


    Ganz zu letzt: Wieviele Personen haben an Guttenbergs Dissertation mitgeholfen und überprüft? Und wieviel Zeit wurde dafür aufgewendet?
    Ganz realistisch: Kann dies ein einzelner Doktorvater mal kurz neben seinen bisherigen Pflichten zusätzlich überprüfen? Meine Folgerung aus obigem Text entspricht einem deutlichen Nein.

    Irgendwo habe ich irgendwie gelesen, man könne in jeder zehnten Dissertation mit solchen Problemen rechnen. Wer weiß, ob die Zahl stimmt? Sollte sie stimmen, oder aber geringer sein - ist die Wahrscheinlichkeit bei den hunderten von promovierten Politikern solche mit Fehlern in der Dissertation zu finden, also durchaus größer null.


    Auch möchte ich, bzgl. obigem Post, kurz hinterfragen, wie denn "die bösen Unis" nun alle Übeltäter einfach so finden sollen? Es ist ja nicht so, als ob Kapazitäten übrig, Lehrpersonal zuviel und das Übersehen von Fehlern im Allgemeinen Absicht wäre. Auch von elektronischen Hilfsmitteln möchte ich nicht sprechen, denn diese sind weder ausgereift, alle von hoher Qualität noch hilfreich bei Übersetzungen sowie in deren Datenbanken nicht referenzierten Werken und Schriften.
    Eher existieren gerade in solch sprach- und geisteswissenschaftlichen Bereichen wie Guttenbergs Bereich einfach dutzende Schriften über die Themen, sodass die Doktorväter wohl kaum denken mögen "oh, das kenne ich doch irgendwoher", sondern vielmehr tatsächlich die Handwerkskunst (s. Bachelor/Master) sowie die Erkenntnis des Neues (s. Dissertation vs. Master) zu bewerten haben.


    Übrigens unterliegen auch solche komischen Uniausschüsse gewissen Geheimhaltungspflichten. Wenn da Guttenberg/Anwalt entsprechend Druck ausübt, werden sich die Ausschussmitglieder hüten, da irgendetwas unbefugt herauszugeben. Mit gutem Recht.

    Joa, der Film steht bei mir auf der "sieht gut aus, vielleicht mal gucken"-Liste. Aber wirklich umgehauen haben mich die Trailer und Filmposter dann doch nicht, als dass ich eine riesig verzweigte Hintergrundgeschichte oder gar einen tiefgehenden Film erwarten würde, der über die normalen 0815-Actionfilme hinausgeht und damit einen Kinoabend mit 10 Euro und mehr Ausgaben wirklich rechtfertigen würde.


    Also.. mal schau'n..

    Du fragst nach dem Sinn des Lebens. Oder eher warum das Leben sowohl positive als auch negative Aspekte enthält. Das ist nicht leicht zu beantworten...


    Aber gut, dass du wenigstens eine Diagnose hast (die hoffentlich dann auch stimmt). Das ist mehr als "Da ist nichts".

    Wer hat sich den Scheiß namens "Umziehen" eigentlich ausgedacht?
    Ich muss Ende des Monats die Wohnung sauber und leer verlassen und den Schlüssel abgeben, komme aber frühestens am 1. in die neue Wohnung?

    Diese Art von Argumentation kommt mir sehr bekannt vor. Tatsächlich wird man diese von sehr vielen Pro-Guttenberg-Anhängern hören.
    Problematisch wird es dann, wenn man hinterfragt:
    a) Was hat Guttenberg tatsächlich umgesetzt?
    b) Was hat Guttenberg überhaupt gemacht? Was war sein Job?
    c) Was war gut an dem, was er gemacht hat/hätten andere nicht so gekonnt?
    d) Warum ist er glaubwürdig? Wegen seinem Aussehen? Berichten in Zeitungen?
    Und e) kann ich mir nicht verkneifen: Warum finden zufällig alle (etwas größer gefasst) außerhalb der Universitäten es nicht schlimm, einen Doctor "abzuschreiben", alle innerhalb/diese durchlaufene es durchaus schlimm bis strafrechtlich relevant?

    Für mich war Doctor 9 der erste Doctor. An diesen reichen alle anderen Doctoren bei weitem nicht heran, denn er wird immer mein erster Doctor bleiben. Sowohl 10 als auch 11 stinken gegen ihn ab. Gegen dieses unheimlich coole Grinsen.


    Aber ganz objektiv betrachtet finde ich auch andere Doctoren gut. Und auch wenn 9 immer mein erster Doctor bleiben wird, erkenne ich an, dass objektiv betrachtet sowohl seine Vorgänger als auch Nachfolger durchaus auch bessere Szenen, gar Folgen haben. Und bei Gott, ich würde niemals, wenn ein neuer Doctor kommt, mich gegen ihn sperren, nur weil ich den Vorgänger mochte. o.O