Beiträge von Demnos

    Der Artikel ist sehr interessant aber irgendwie auch deprimierend. Denn er holt einen brutal auf den Boden der Tatsachen zurück. Wer diesen Artikel komplett liest, versteht warum es eigentlich ausgeschlossen ist dass 90 oder mehr Episoden irgendwo aufgetaucht sind. Es ergibt einfach keinen Sinn wenn man sich damit befasst, wo damals welche Kopien hingegangen sind und wieviele Kopien überhaupt hergestellt wurden.

    Ihr habt ja vollkommen zu Recht die Kinder in dieser Folge kritisiert, besonders diese Rotzgöre mit ihrem "I'm bored".


    Eurer Feststellung dass Sarah Jane da immer Glück gehabt hätte, muss ich aber widersprechen. In der Pilotfolge "Invasion of the Bane" war eine der beiden Hauptdarstellerinnen (die schwarze Freundin von Maria, habe ihren Namen vergessen) das mit Abstand nervigste Kind was jemals im Whoniverse aufgetreten ist. Na gut, die Twin Dilemma Jungen mal ausgenommen. Und sie wurde ja aus gutem Grund dann auch sofort aus der Serie geworfen.


    schöner Cast, Fabian hat wieder einen super Job gemacht, der Mann ist wirklich eine wandelnde Who-Wikipedia und hat zu jedem Punkt interessante Querverweise zu anderen Folgen, Audios oder Hintergrundinfos.

    Also fūr mich war am interessantesten an dem Text von David Gregory die Stelle wo er erklärt mit welchem Kniff Philip Morris es überhaupt geschafft hat an das Zeug ranzukommen. Zumindest kannte ich diese Version noch nicht, und es klang vollkommen plausibel.


    Ich habe mich nämlich immer gefragt warum eine afrikanische Sendestation in einem Krisengebiet ausgerechnet mit TIEA zusammenarbeiten sollte. Dass er aber einfach die Reste der vor langer Zeit pleite gegangenen Firma gleichen Namens aufgekauft hat, welche damals für die BBC die Transporte und Zollformalitäten für den Versand der Filmdosen organisiert hat, war schon ein genialer Schachzug. Denn damit hat er natürlich genau die Papiere in der Hand auf deren Basis er das Material von den Sendeanstalten zurückfordern kann. Die hatten also gar nicht die Wahl ob sie mit TIEA arbeiten wollen, sie mussten es tun!

    Platz 1 bei mir Mawdryn Undead. (Scheine der einzige zu sein der die Folge gewählt hat...)


    Ich liebe Stories bei der Zeitreisen das zentrale Thema sind. Und die hier schlägt alle anderen Zeitreise Stories der Serie.


    Dazu noch eine tolle Performance des Brigadiers (2 mal), und der Anfang des Turlough/Black-Guardian story arcs, der zu diesem Zeitpunkt noch richtig gut ist (dann leider bei weiteren Geschichten zunehmend nervt)


    Auf den weiteren 4 Plätzen: Arc In Space (meine erste im TV gesehene Folge), Logopolis, Brain of Morbius und Black Orchid.

    In der ganzen Diskussion über die 10.000 Filmrollen ist eine News total untergegangen:


    Der gute alte Ian Levine hat letzte Woche 5 Patrick Troughton Folgen in Taiwan gefunden. Leider handelt es sich in allen 5 Fällen um Folgen, die bereits im Archiv der BBC sind: The Dominators 2 und 3, The Seeds Of Death 2, und The War Games 1 und 2.


    Dennoch war der Fund in sofern eine kleine Sensation weil diese Folgen nie offiziell dorthin verkauft wurden, es handelte sich um einen Sender der amerikanischen Truppen während des Vietnam-Krrieges. Damit hat er bewiesen dass es immer noch undokumentierte Orte gibt, und möglicherweise gibt es weitere Stationen der US-Armee welche noch Folgen haben könnten.


    Wäre das nicht lustig, wenn Folgen in Deutschland auftauchen bei AFN oder so?

    ich bin wirklich gespannt wie das ganze ausschaut. Hoffentlich besser als der enttäuschende Anaglyph-Effekt...


    Eher nicht. Im Gegensatz zu Anaglyphen-Technik kann man bei Pulfrich zwar auch eingeschränkt Farben übertragen. Aber dadurch das der Effekt nur bei horizontalen Bewegungen auftritt, und man keine Standbilder in 3D übertragen kann, ist er in der Praxis kaum wirklich einzusetzen. Es ist auf dauer sehr nervig, dass sich ständig verschiedene Ebenen durchs Bild bewegen. Und statt einem richtigen dreidimensionalen Eindruck sieht man dan auch nur 2-D Bilder, die sich allerdings schön in der Tiefe gestaffelt aufbauen. Insgesamt aber ist das alles kaum mehr als ein netter Gimmick.

    Ich denke, wenn zum Film/Video-Look noch ein ständiger HD/SD-Wechsel hinzukommt, dann wird der Bruch einfach zu stark. Daher ganz oder gar nicht.


    Ich könnte mir vorstellen dass man mit heutiger digitaler Restaurationstechnik die beiden Formate optisch angleichen kann, sowohl was Framerate als auch Farbraum etc. angeht, so dass am Ende fast nur noch der HD/SD Wechsel wahrnehmbar ist.

    Bei der Classic Serie von Doctor Who wurden nur die Studioaufnahmen auf Videoband (PAL, 625 Zeilen, 50 Halbbilder) gemacht.


    Die Aussenaufnahmen und die Indoor Aufnahmen "on location" wurden bis zum Ende der Peter Davison-Ära allesamt auf 16mm Film gemacht (24 Vollbilder), da die damals massiven Videokameras nicht besonders transportabel waren. Dadurch entstand immer ein starker optischer Bruch wenn in einer Episode Außen und Studioaufnahmen gemischt wurden. Die Videoaufnahmen hatten durch die hohe zeitliche Auflösung (50i) immer den "Soap" Effekt, die Außenaufnahmen hatten mehr Kino-Feeling durch die 24p Bildrate. Erst ab Colin Baker wurden auch die Location-Aufnahmen mit Videokameras gemacht.


    Es wäre also durchaus möglich, sofern das Original-Filmmaterial noch existiert, Blurays herauszubringen auf dem wenigstens ein Teil der Folgen in HD-Qualität gezeigt werden kann.


    Spearhead From Space ist die einzige Folge die komplett auf Film gedreht wurde, aber die Frage ist: ab wann wären Fans bereit eine Bluray zu kaufen - wenn 5%, 20%, 40% einer Folge in HD gezeigt werden kann?

    Also ich habe mitgemacht. Ob kreativ oder nicht weiss ich jetzt nicht, aber ich hoffe dass die Antworten einiger Einsender im Whocast vorgelesen werden. Bei einigen Fragen würde mich echt interessieren auf was für Antworten die anderen gekommen sind.

    Nun hat auch Neil Gaiman einen Kommentar über die Zählweise abgegeben: (http://www.doctorwhotv.co.uk/g…octor-numbering-56240.htm)


    Pondering if it means fans now have to agree to renumber all the Doctors, he says: “I think the main purpose of numbering things is to communicate, and we all know who we mean when we say Doctors Nine, Ten or Eleven.


    “If anyone corrects you and says “You mean TWELFTH!” when you say “Matt Smith was the eleventh Doctor” then that person is being irritatingly pedantic and should be pitied, in a nice way and with a gentle friendly, not-patronising sort of love, because they will have long hard lives ahead of them.”


    Schön gesagt! ^^

    Mehr als 13 Folgen + Weihnachtsspecial pro Jahr ist schlicht nicht drin...


    Wenn wir wenigstens diese 13 + Specials pro Jahr bekommen würden. Momentan schaffen sie anscheinend nicht mal die Hälfte davon:


    2012: 5 Folgen (Staffel 7a) und 1 Special
    2013: 8 Folgen (Staffel 7b) und 2 Specials
    2014: 6 Folgen (Staffel 8a) und 1 Special
    2015: 6 Folgen (Staffel 8b) und 1 Special


    (Die Angaben für 2014 und 2015 aus dem Artikel von bleedingcool.com, bisher nur ein Gerücht)


    Bei diesem Output wäre es sogar besser, wir würden alle 2 Monate eine Doctor Who Folge bekommen, anstatt 10 Monate gar nichts, dann 6 Wochen lang jede Woche eine, und dann noch 1 Special.

    Abgesehen von der wirklich tollen Story und dem überragenden Patrick Throughton, der hier sogar einen wirklich gut gemachten, glaubhaften und nicht übertriebenen spanischen (wenn auch nicht mexikanischen) Akzent darbietet, bin ich auch schwer beeindruckt von der Bildqualität. Das Restaurationsteam hat hier wirklich einen fantastischen Job gemacht. Man will gar nicht glauben, dass es sich hier um 16mm Filmprints handelt, die mal vor Jahrzehnten per Telecine vom Videoband abgefilmt wurden und dann um die 40 Jahre in Afrika bei brutalen Konditionen gelagert wurden.


    In dieser Qualität war es ja damals nicht mal im TV zu sehen, denn BBC 1 sendete damals noch im 405-Zeilen-Standard auf VHF. Enemy Of The World war zwar die erste Doctor Who Folge die im neuen 625-Zeilen Standard aufgenommen wurde, aber da BBC 1 erst 1969 auch in diesem Standard sendete, bekamen die Zuschauer noch die herunterskalierte 405-Zeilen Version zu sehen, die dann über Antenne ausgestrahlt auf flimmernden Röhren-TVs weiter an Qualität verlor.


    Und wir haben nun das Glück die Folge so zu sehen, als wäre sie heute aufgenommen, abgesehen von der fehlenden Farbe. Wirklich beeindruckend.

    Und ein paar Worte zu An Adventure in Time and Space wäre natürlich auch noch was Schönes, falls sich die Zeit findet.


    Noch mehr freuen würde ich mich über ein ganzes Review, und wenn schon, dann bitte auch unter dem richtigen Namen - An Adventure in Space and Time. Bisher wurde der Titel ja bereits mindestens 10 mal im Cast genannt, leider immer falsch rum...

    So, endlich auch den Cast gehört. Sehr schön gemacht, viel Hintergrundinformation zusammengetragen. Das meiste hatte man irgendwo schon mal gelesen, aber eben nicht alles, und es war schön hier mal alles kompakt präsentiert zu bekommen. Da ich die Folge selber erst vor 2 Monaten erneut gesehen habe, konnte ich diesmal Eure Kommentare besonders gut mit dem Gesehenen in Einklang bringen - manchmal besprecht ihr ja Folgen die man selber schon jahrelang nicht meher angesehen hat und einem nicht jedes Detail mehr geläufig ist.


    Ja, und gut lachen konnte man ja auch wieder köstlich. Am besten fand ich Eure Idee des dritten "red shirt" Sportlehrers, echt genial.


    Was ich nicht verstanden habe (und ich habe mir Raphaels Kommentar dazu extra zwei Mal angehört) ist das "Problem" dass die Steinzeitmenschen englisch sprechen. Was soll daran komisch sein? Die TARDIS übersetzt die verrücktesten Aliensprachen, da wird sie doch wohl noch Steinzeitsprache (egal ob von der Erde oder nicht) locker ins englische übersetzen können. Ich finde, dass es gerade sehr gut gemacht war - man kann davon ausgehen dass Steinzeitsprache nicht besonders hoch entwickelt ist, sondern nur einfache Sachverhalte mit Grunzlauten übermittelt werden. Und genau so war die durch die TARDIS übersetzte Sprache eben auch recht einfaches englisch. Keiner von denen hat in sauber formulierten Gerundium und Konjunktiv II gesprochen, es waren alles kurze einfache Sätze. Mehr konnte die TARDIS aus der Sprache eben nicht rausholen. Jedenfalls verstehe ich nicht, warum jemand mit englisch sprechenden Steinzeitmenschen ein Problem hat, nicht aber mit englisch sprechenden Venezianern, Franzosen und Zygonen.


    Das als für "zu grausam" erachtete und deswegen herausgeschnittene Geräusch in der New Series war übrigens nicht bei "Dalek" sondern "The Empty Child", nämlich das Zerknacken des Kiefers bzw. Schädels von Dr. Constantine als ihm die Gasmaske wächst.

    Day Of The Doctor, An Adventure In Space and Time, The Five(ish) Doctors Reboot und kurz davor noch Web of Fear und Enemy Of The World, das waren für mich 5 echte Highlights in knapp 2 Monaten, jedes einzelne für sich schon Grund zum Feiern. Nein, das war schon ein tolles Jubiläum. Wenn jetzt noch ein schönes Weihnachtsspecial und vielleicht auch noch Marco Polo dazu kommen sollten, dann bin ich rundum zufrieden.