Beiträge von michael_who

    Das ist echt die Qual der Wahl, da jeder einzelne dieser Zweiteiler großartig war.


    Hab mich letztendlich für Impossible Planet entschieden, weil das die spannendste Folge war. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet, mit denen könnte man locker eine Serie a lá "Firefly" oder so was basteln. Wunderbar die ganzen gruseligen Momente, insbesondere als der "Satanhost" vor der Station stand und reingrinste. Und natürlich hatte die Folge die Ood, die besten Aliens aller Zeiten. :)


    Befürchte aber, dass ich bei jeder Abstimmung was anderes wählen würde, weil alles qualitativ ziemlich gleich aufliegt. "The Empty Child/The Doctor Dances" hatte ein tolles Setting und natürlich den best aufgelösten Cliffhanger aller Zeiten (Go ... to ... your ... room). Und ich fand den Schluss einfach herrlich, die unbändige Freude des Doctors über "Just this once ... everyone lives" war einfach...schön. Chris Ecclestones bester Moment.


    "Human Nature/The Family of Blood" lebte von den exzellenten schauspielerischen Leistungen, insbesondere im zweiten Teil kamen auch die Antagonisten seeehr cool rüber. Ein sehr "erwachsenes" Stück Dr. Who, das ich mir immer wieder gern ansehe.


    Nur "Silence in the Library" hat keine Chance auf den Siegerposten, war zwar auch großes Kino, fällt im Vergleich zu den anderen drei Folgen doch noch deutlich ab.

    Ich mochte so ziemlich die ganze Staffel. Klar, wie immer gab es einige Logiklöcher, aber (fast) jede einzelne Folge hat mich super unterhalten. Hab die ganze DVD jetzt in nicht einmal einer Woche geknackt, für andere Serien brauche ich meistens Monate. Aber beim guten alten Doctor muss ich einfach immer weiterschauen. :)


    4x01 Partners in Crime


    Musste fast die ganze Zeit grinsen. Die kleinen Fettmonster waren einfach abstrus witzig, und schon vom ersten Moment an fand ich Donna - ganz zu meiner Überraschung - spitze. (Insbesondere die Pantomimeszene). Klar, der Plot war recht blöd, aber allzu ernst hat sich die Geschichte ja auch nicht genommen. Der Auftritt von Rose hat mich (als völlig spoilerunbelasteten) völlig überrascht, und Donnas Großvater ist für mich das besten Companion-Familienmitglied überhaupt. Insgesamt eine herrlich abgedrehte Folge, bei der für mich alles funktioniert hat.


    5/5


    4 x 02 The Fires of Pompeji


    Stimmt schon, alles ziemlich vorhersehbar, aber das Setting war atemberaubend. Donna hat mir hier wiederum sehr gut gefallen, v.a. als sie bereit war, mit dem Doctor zu sterben und ihn dann überzeugt hat, zumindest die eine Familie zu retten. Den Gag mit der Wasserpistole fand ich gut, für mich darf Dr. Who gern trashig sein. Richtig gestört hat mich eigentlich nur dieser Seherinnenkult, insbesondere die schwer übertrieben agierende Chefin der Truppe. Gut war auch der Moment, als sich rausgestellt hat, dass der Seher wirklich was drauf hat. Kann nicht ganz verstehen, dass diese Folge bei den meisten hier so durchgefallen ist.


    4/5


    4x03 Planet of the Ood


    Zugegeben: Die Handlung mit der Sklavenkaste, die befreit werden, hat man schon oft gesehen. Aber besser gut geklaut als....eh schon wissen. Ich liebe einfach die Ood, da sehe ich über viele kleine Unstimmigkeiten gern hinweg. Und auch diese Folge hat einfach super ausgesehen, der Eisplanet war "cool". Und die Greifzangenjagd war eine der besten Actionszenen, die ich bei Dr. Who gesehen habe. Nur der Schluss war mir zu schmalzig.


    4/5


    4x04 - The Sontaran Strategem / 4x05 - The Poison Sky


    Das war nicht so ganz mein Fall. Gab hier immer wieder Szenen, bei denen ich mich gelangweilt habe. Vielleicht liegt es an Martha, die ich schon als Companion nicht sonderlich mochte, bei ihren Gastauftritten (auch bei Torchwood) finde ich sie noch anstrengender. Die UNIT-Truppe war lediglich ok, und das komische kleine böse Genie hat als Charakter so überhaupt nicht funktioniert. Die Sontarianer waren ganz nett, ich kann aber auf ein Wiedersehen verzichten. Vielleicht muss man Altfan sein, um diese Folge genießen zu können, für mich war´s bestenfalls mittelprächtig.


    3/5


    4x06 - The Doctor's Daughter


    Die Schauspielerin von Jenny war gut, aber die Logiklöcher in dieser Folge waren sogar mir zu viel. Hab nicht kapiert, was das ganze mit den 7 Tagen soll und warum das keiner der Kolonisten wusste. War für mich auch ein Rätsel, warum der böse Kerl zum Schluss noch den Doctor erschießen wollte. Die Fischaliens sahen ganz interessant aus, aber die ganze Nebenhandlung mit Martha war schwere Zeitvergeudung. Schon vom Prinzip her hat mich gestört, dass man aus dem Doctor so problemlos einen Nachkommen basteln kann, passt nicht zu seiner Einzigartigkeit. (Deshalb will ich Jenny auch nicht mehr sehen.) Insgesamt für mich die einzig wirklich schlechte Folge der Staffel.


    2/5


    4x07 - The Unicorn and the Wasp


    Hat mich für den vorigen Ausrutscher wieder voll entschädigt, von Anfang bis Ende eine herrlich unterhaltsame Folge. (Offenbar im Gegensatz zu den meisten) fand ich auch das "gebt mir den Medikamentencocktail" Pantomimespiel sehr lustig. "Agatha Cristie" war ausgzeichnet gespielt, wie auch die ganzen anderen Mordverdächtigen. Die Alienwespe war natürlich schwer trashig, aber bei einer derart überdrehten Geschichte passt das schon. Insgesamt eine nette Hommage an die Christie-Romane im besten Who-Stil.


    5/5


    4x08 - Silence in the Library/4x09 - Forest of the Dead



    Das Highlight der Staffel. Atemberaubendes Setting und eine durchdachte Geschichte voller Überraschungen. Insbesonders die Cyberspacewelt von Donna war toll und zeitweise auch richtig unheimlich (insbesondere die verschleierte Dumpfbacke). Bin mal gespannt, ob wir River Song in Zukunft wieder sehen. Einziger Kritikpunkt: Aus den Schattenmonstern hätte der Regisseur mehr rausholen können, wirklich unheimlich fand ich das leider nicht. Das hat bei "Blink" um Welten besser funkioniert.


    5/5


    4x10 - Midnight


    Gutes kleines Kammerstück. Die "Besessene" hat ausgezeichnet gespielt, die Wiederholungen brachten eine ziemlich intensive Atmosphäre rüber. Die restlichen Passagiere fand ich leider nicht so prickelnd, haben sich auch ein bisschen zu schnell auf den armen Doctor eingeschossen, der es sonst doch immer schafft, dass alle zu ihm aufschauen.


    4/5


    4x11 - Turn Left


    Natürlich auch keine neue Idee, aber Catherine Tate hat in dieser Folge so gut gespielt, dass ich sie trotzdem als rundum gelungen bezeichnen kann. Das "Bad Wolf"-Ende hat bei mir dann eine ziemliche Gänsehaut erzeugt.


    5/5


    4x12 - The Stolen Earth/4x13 - Journey´s End


    Sehr ambitionierte - und streckenweise auch fulminante - Folge, bei der leider nicht alles funktioniert hat. Habe es zwar genossen, einmal die ganze Who-Familie auf einen Haufen zu sehen, aber in der ganzen Fülle sind die meisten (Jackie, Mickey, Sarah Jane und Captain Jack) leider zu sehr untergegangen. Die Nebenhandlung um Martha fand ich völlig überflüssig, für meinen Teil muss ich ihren Charakter nie wieder sehen. Und das Ende mit Rose hat bei mir ziemliches Unbehagen ausgelöst, das wirklich traurige Ende von Doomsday wurde dadurch etwas zerstört. Passt für mich einfach nicht, dass Rose die Kopie abschmust und sich damit zufrieden gibt. Eher ziemlicher "Ick-Faktor". Die Fast-Reunion gegen Ende der ersten Folge war dafür echt rührend (wenn auch klar war, dass jetzt was unerfreuliches passieren muss). Die Haupthandlung war ok, auch die von der Tardis gezogene Erde hat mich nicht wirklich gestört. Wirklich tragisch fand ich das Ende von Donna, um die es mir als Companion absolut leid tut. (Hätte ich mir nach "The Runaway Bride" nie nie nie nie nie nie gedacht). Die letzten gemeinsamen Szenen waren für mich die schauspielerischen Glanzleistungen von Tennant und Catherine Tate.


    4/5