Beiträge von Sonically Screwed

    Ich bin ein wenig enttäuscht, was den Kleidungsstil des neuen Doktors angeht. Ich hatte bisher immer den Stil des 6. Doktors für den schlimmsten gehalten, aber dieser unscheinbare, konturlose braune Anzug sieht so was nach gar nichts aus, das finde ich schlimmer als den Harlequin.


    Was ich wirklich gut gefunden hätte, wäre ein Kleidungsstil, wie ihn die Ruth-Doktorin getragen hat: eine gelungene Mischung aus aristokratischem und gelehrtem Aussehen.


    Aber das ist nur meine Meinung! Ich erwarte nicht, daß die jemand teilt.


    Noch mal zu David Tennant: nachdem ich den neuen Trailer jetzt mehrfach angesehen habe, sehe ich eindeutig, daß er im Gesicht wie ein Schatten seiner selbst aussieht. Den direkten Vergleich dazu hat man ja, es sind alte Szenen enthalten. Wenn das kein CGI-Effekt ist, dann hat er aber sehr, sehr viel abgenommen. Man kann ja fast die Wangenknochen hervorkommen sehen.

    TARDIS interior set leaks!


    Hm... also entweder wollen sie das schlichte und funktionale Design der ersten Staffeln aus den 1960ern wiederbeleben, was ich persönlich sehr begrüßen würde, oder es handelt sich bei den Seitenverkleidungen um Platzhalter, die später per Green-Screen durch eine andere Optik ersetzt wird.


    Der wolkige Hintergrund von Ncuti Gatwa im Trailer wird in der Folge nicht zu sehen sein. Was sich tatsächlich hinter ihm abspielt sei ein Spoiler

    Ich musste bei diesem ultrakurzem Ausschnitt unwillkürlich an den jüngeren Eddi Murphy in "Beverly Hills Cop" denken. :)

    Sonically Screwed,

    mit Deinem Einwand gegen derart veränderte Zeitlinien kommst Du in der Serie mindestens 10 Jahre zu spät. Wir wissen narürlich nicht, wie Chibnall das mit der Bebärtung der Gemälde gemeint hat, aber bei Moffat hat Matt Smith in einem Film von Laurel & Hardy mitgetanzt, nur um Amy & Rory aus der Vergangenheit heraus zuzuwinken. Wie können wir uns das vorstellen? In der veränderten Zeitlinie wird sich niemand über eine bärtige Mona Lisa Gedanken machen, weil es ja von Anfang an und schon immer so war. Und wenn das zu einem beliebten Motiv in der Malerei wird, dann ist es eben so. Erst in der Gegenwart, wenn die unterschiedlichen Zeitlinien aufeinandertreffen, wird bemerkt, dass irgend etwas daran falsch ist. Insgesamt nicht widersprüchlicher als unzählige andere Gags und Handlungselemente in der Serie.

    Dem widerspricht aber die oft vom Doktor getätigte Aussage, beim Reisen durch die Zeit werde man automatisch zum Bestandteil der Geschichte.

    Höhepunkt des Trailers ist für mich Ncuti Gatwa als Doctor. Das ist der Teil, über den wir bisher ebenfalls noch nichts wussten.

    Sieht fast so aus, als stünde NG in einer ähnlichen "Zwischenwelt" als JW, als sie vom Master zwangs-regeneriert wurde, nur daß dieses mal die Stimmung in dieser Ebene düsterer ist.


    Gleichzeitig wird als (erstes?) neues Logo für die neue RTD-Ära ein Update des Diamond Logos bekanntgegeben.



    Das ist aber sehr nah an den klassischen Logos, wie ich finde. :)

    man stelle sich mal Farian als Boney M Tänzer vor.

    Er hätte nicht tanzen müssen, aber er als Sänger und die drei Mädels als Chor hätten es durchaus bringen können.


    Aber jetzt genug der Sache, ist schließlich weit weg vom Thema. Außerdem wundern sich die meisten Teilnehmer dieses Forums wahrscheinlich sowieso, was "der alte Mann" da für Geschichten "von kurz nach dem zweiten Weltkrieg" erzählt. :D

    Es ist jetzt klar, was bei den Gemälden mit "defaced" gemeint war. Sie haben alle das Gesicht von Rasputin bekommen. Ich stelle mir dazu vor, dass der Master die zugehörige Zeitlinie veränderte und dafür bei den betreffenden Malern im Studio Modell gestanden hat.

    Nein, denn dann wären sie aus Sicht aller nicht zeitreisenen Menschen schon immer so gewesen, und die ganze Welt würde sich seit Jahrhunderten fragen, wieso dasselbe Gesicht immer wieder auf Bildern verschiedener Epochen auftaucht.


    ...sollten wir es bei Bridge-Doctor belassen.


    Ein Doktor zum Skat oder Doppelkopf wäre mir lieber, denn ich spiele leider kein Bridge...

    Die Regeneration auf der Klippe hat Kritik hervorgerufen. Es handelt sich um einen Ort, wo es sowieso schon Probleme damit gibt, dass Leute dort gefährliche Sprünge ins Wasser vollführen. Dadurch, dass es jetzt für Doctor Who verwendet wurde, könnte es für einige Fans zum Wallfahrtsort werden und die Gefahr sich dadurch massiv verstärken.

    Wie die Treppe in New York, auf der Joker in den Wahnsinn tanzte. :(

    So sehr ich dieses schreckliche Lied auch leider mag, ich muss es jetzt gerade nicht noch einmal hören.

    Das Lied ist als tanzbarer Discokracher gar nicht mal so schlecht und war 1978 bis spät in die 80er auf keiner Party wegzudenken.


    Mich stören an Boney M. generell zwei Dinge: Zum einen dieser völlig überflüssige einfach nur wild zappelnde "Tänzer". Was der macht, ist von Tanzen so weit entfernt wie eine Pommesbude von einem Fünf-Sterne-Restaurant.


    Das zweite, daß mich stört, ist daß dieser Typ nur Tarnung für das Playback mit dem Gesang von Frank Farian war. Diese Art von Betrug am Zuschauer bzw Hörer hat Farian dann einige Jahre später mit Milli Vanilly wiederholt.

    Daß David Tennant die Rolle erneut kurzfristig übernehmen wird, wussten wir. Daß es am Ende dieser Folge passieren würde, kam dagegen ein wenig überraschend. Noch überraschender war allerdings, daß diese Regeneration (oder Degeneration?) auch zugleich die gesamte Kleidung beinhaltete. Ich glaube nicht, daß dies auf einer Weigerung Herrn Tennants beruht, die Sachen von Frau Wittaker zu tragen. Das gehört wohl zur Geschichte und deutet eher auf Einflüsse von außen hin oder auf eine Art virtuelle Umgebung, eine weitere Traumsequenz, eine Erinnerung, die wir jetzt verfilmt sehen.


    Den Doktor samt seiner Kleidung in einen früheren Zustand zu versetzen: hätte der nächste große Bösewicht, der Spielzeugmacher, diese Macht? Und wenn er unbedingt einen früheren Doktor für seinen Plan oder sein Spiel benötigt, warum dann den zehnten Doktor? Warum keinen anderen? Was ist am zehnten so besonderes? Waren es die Einschaltquoten? Hatte sich RTD in DT verliebt und ihn deswegen wiedergeholt?



    Daß in der "Traumsequenz" nicht alle vorherigen Inkarnationen aufgetaucht sind, ist m.M.n. etwas inkonsequent. Allerdings stimmt es mich nachdenklich, daß nur uns bekannte Versionen des Doktors dabei waren. Es gab keinen Doktor vor Hartnell, und es gab keinen der vielen Inkarnationen, welche angeblich der "Division" gedient haben soll. Sollte dies alles darauf hinauslaufen, daß die gesamte Geschichte um die "Timeless Children" als nie passiert deklariert wird, hoffe ich, daß dies auf eine logische und nachvollziehbare Weise passiert.


    Hat schon jemand die am Ende angekündigte Vorschau auf die nächste Folge irgendwo gesichtet?

    Ich bin kein großer Disney Corp.-Freund. Allerdings würde man so ein noch größeres Publikum gewinnen.


    Ich auch nicht. Alles, was Disney anfasst, wird irgendwann zu einem kinder- und säuglingsgerechten Abklatsch von Dornröschen und Schneewitchen. :(



    Ich hoffe, dass es nicht auf solche Spitzfindigkeiten hinausläuft. Man sollte unbedingt die Szenen von Wilf als sein Vermächtnis in den Episoden drin behalten.


    Ja, das ist richtig, aber der Nachdreh könnte dann auch die Erklärung beinhalten, warum er plötzlich nicht mehr zu sehen ist, obwohl er noch für weitere Szenen eingeplant war.


    Vielleicht aber, und das wäre wirklich großes Kino, bauen Sie den Tod von Bernard Cribbens auch in die Geschichte mit ein, z.B. eine Trauerszene mit Donna am Grab ihres Großvaters.

    Nicht, dass RTD damals in seiner Zeit wirklich besser war, aber ich traue ihm eher zu, Ncutis Hautfarbe mehr als einmal zu thematisieren und dann auch einigermaßen vernünftig mit der Thematik Rassismus und Xenophobie umzugehen, denn schlechter als Chibi es in Rosa getan hat, geht es kaum.

    Hm, was genau fandest Du bei "Rosa" denn so schlecht?


    Ich sehe aufgrund des Handicaps wenig Potenzial für die Außenmissionen. Aber innerhalb der Tardis dürften die Einschränkungen minimal sein.

    Dass die Tardis barrierefrei ist, wissen wir übrigens schon seit K-9.

    Ja, an K9 musste ich auch denken. Die Eingeschränktheit dieses Begleiters hat ihn nie von Außenemsätzen abgehalten.


    AAAABER! Wollen wir im Jahr 2022 wieder solche primitiven und getürkten "Außenaufnahmen" wie vor 50 Jahren, wo ein aus Rädern bestehendes und bodengestütztes Fahrwerk überall fahren kann und es auf wundesame Weise nie ein Schlagloch, ein Ast oder ein Stein auf dem "Weg" gab?


    Einfach ein Gerät erfinden, welches die Wahrnehmung der Menschen beeinflusst und dafür sorgt, dass sie die Hautfarbe des Doctors nicht wahrnehmen oder als andere Hautfarbe wahrnehmen

    Ja, hatte die Bande aus der Bakerstreet nicht dasselbe Problem?

    Ja aber die Serie hat sich von solchen Ländern und Kontinenten bisher auch eher fern gehalten. Es gibt wenig (Fernseh-)Folgen in Asien, in Afrika fällt mir spontan keine ein.


    Jetzt, da Du es sagst... stimmt! Die Folge "Demons of the Punjab" ist spontan die erste, die mir als Ausnahme einfällt.


    Es wird jetzt aber nicht in Zukunft im Gegegenzug jedes Historical in Uganda oder Nigeria (beispielsweise) spielen. Von europäischen und amerikanischen Settings kommen wir nicht los, insofern erhoffe ich mir schon eine Thematisierung, wenn auch bitte nicht mit dem Holzhammer eines Chibnalls.

    Genau so sehe ich das auch!


    Ich sehe es immer als sehr befremdlich, wenn uns auf dem Bildschirm oder der Kinoleinwand Geschichten aus fernen Zeiten und Ländern erzählt werden und dabei alle Probleme und Schwierigkeiten dieser Ära und Gegend völlig ausgeblendet werden, und uns nur eine heile Welt gezeigt wird. Man kann Rassismus in der Geschichte dieses Planeten nun mal nicht ignorieren. Wer das versucht, könnte auch versuchen, eine Geschichte in Europa um 1940 zu zeigen, und dabei den Krieg und den Naziterror auszublenden. Das geht leider nicht!



    Prinzipiell habe ich absolut nichts gegen eine Figur im Rollstuhl in der TARDIS. Ich meine…Davros sitzt ja auch im Rolli. Da liegt allerdings auch meiner Meinung nach das Problem. Ähnlich wie sich Davros Aktionsradius nur auf sein Raumschiff oder Quartier auf Skaro beschränkt, würde ein Begleiter des Doctors im Rolli oft auch, wegen der örtlichen Gegebenheiten, an die TARDIS gefesselt sein.


    Wobei man aber eigentlich annehmen kann, daß es mit der Technologie und den Möglichkeiten, die dem Doktor zur Verfügung stehen, es für eine nicht-gehfähige Person nicht nötig sein sollte, in einem Roll-Stuhl zu sitzen, also einem Gerät, das auf Bodenkontakt angewiesen ist. Seit der Ära des siebten Doktors wissen wir, daß selbst Darleks nicht auf Bodenkontakt angewiesen sind. Was also spricht gegen einen schwebenden und somit frei beweglichen "Roll"-Stuhl?


    Die Verteufelung als "Hexenwerk" eines solchen Gefährts in bestimmten Zeitperioden wäre nicht schlimmer als die Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe des Doktors. Und es gab Zeiten, da hätte selbst ein Rollstuhl mit Rädern entweder als Hexenwerk oder göttliches Wunder gegolten, und die Personen darin und dahinter wären entweder über die nächste Klippe gejagt oder auf den Thron gesetzt worden.


    Das einzige Argument gegen ein solches Gerät wäre wohl der erforderliche Mehraufwand bei den Dreharbeiten.


    Man könnte sogar noch einen gedanklichen Schritt weitergehen: wenn es jemandem möglich ist, sich frei in Zeit und Raum zu bewegen, gibt es mit Sicherheit auch irgendwo und irgendwann Planeten mit medizinische Möglichkeiten, von denen wir heute noch nicht einmal träumen können, und für die eine Behinderung, die einen Menschen heute an den Rollstuhl binden, nicht schwerer zu heilen ist als für unsere Mediziner ein gebrochenes Bein.

    So, jetzt habe ich das Thema bis hierhin durchgelesen. War nicht immer leicht! ;)


    Die verschiedenen Spekulationen haben wohl mehr oder weniger ihre Gründe und Ursachen. Meine Gedanken bisher dazu:


    - Ich bin nicht davon überzeugt, daß es sich beim Auftauchen von David Tennant¹ *nicht* um eine Rückblende oder eine Multi-Doktor-Folge handeln kann. Die Theorie einer Illusion o.ä. kann mich nicht wirklich überzeugen. Und ein "anderer Screwdriver" in der Hand von DT muss auch nicht wirklich etwas bedeuten.


    - Die Möglichkeit einer Rückblende oder einer Multi-Doktor-Folge ist m.M.n. auch deswegen nicht auszuschließen, weil wir gar sicher nicht wissen können, ob diese Dreharbeiten oder Teile davon nicht eventuell für die Jubiläumsfolge gemacht werden. Ich traue es RTD durchaus zu, daß er Dreharbeiten zu verschiedenen Folgen gleichzeitig an einem Set durchführt, nicht nur, weil es logistisch einfacher ist, sondern auch um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten. Auch der "andere Screwdriver" (s.o.) könnte von RTD für diesen Zweck eingesetzt worden sein. Oder vielleicht hatten sie am Set gerade nicht die richtige Requisite? Es wurden schon oft Requisiten am Drehort verwechselt, sogar scharfe Munition und Platzpatronen...


    - Dieses ominöse Gespräch über eine "Mel" kann auch völlig belangloser Smalltalk zwischen dem Doktor und Donna sein, Erinnerungen, über die sie reden, als sie aus der TARDIS treten. Daraus eine Wiederkehr von Mel Bush zu konstruieren, halte ich für weit hergeholt. Und wie schon von jemand anders erwähnt: es könnte sich auch um das akustische Äquivalent des "Lorem Ipsum" Textes handeln: einem Platzhalter, einer Mikro-Probe.


    - Wird RTD die letzten 4 Jahre ungeschehen machen? War alles nur ein Traum? Wird der Doktor eines Morgens unter der Dusche stehen, immer noch aussehen wie Peter Capaldi, auf der Seife ausrutschen und in einen sehr jungen Ncutie Gatwa regenerieren?

    Auch, wenn die meisten Fans das sicher gerne so o.ä. sehen würden, so glaube ich das nicht.


    - Im Who-Cast wurde das Thema bereits angesprochen: wie werden die Autoren mit dem "Problem" der Hautfarbe des neuen Schauspieler umgehen, wenn es um geschichtliche Bezüge der Erde geht? Es gibt mit Sicherheit genügend Planeten im real existierenden Universum, in denen verschiedene Hautfarben niemals ein gesellschaftliches Problem waren, aber unser Planet gehört leider nicht dazu. Es gab und gibt hier leider Epochen, Länder und Kulturen, da haben es anders aussehende Menschen schwer, wobei "anders aussehend" auch einfach nur bedeuten kann, eine Frau zu sein. Eine schwarze Doktorin, wie die geheimnisvolle Ruth Clayton, hätte dann das doppelte Popo-Kärtchen. (Mir hätte Jo Martin als neue alte (oder alte neue) Doktorin gut gefallen, nicht nur wegen ihres Kleidungsstils, sondern auch, weil sie in den kurzen Auftritten, die sie hatte, wesentlich mehr Persönlichkeit und "doktorische Authorität" ausstrahlte, als Frau Whittaker in Jahren.)


    Wie die Autoren gedenken, in Folgen, die in der irdischen Vergangenheit spielen, das Thema Rassismus zu behandeln, wird spannend. Das Thema wäre kein Thema, wenn die Serie nur auf anderen Planeten spielte, wie z.B. in Star Wars, also weit weg von der Erde. Aber so, wie die Dinge auf unserem Planeten nun mal sind, lässt es sich nicht ignorieren oder weg-diskutieren.