Beiträge von Sonically Screwed

    Zum Thema vierte Wand: vielleicht solltet Ihr Elemente wie das ständige Durchbrechen der vierten Wand, die Weinerlichkeit des neuen Doktors, das Unterbringen bestimmter Botschaften, das ständige Erzählen aus dem Leben des Doktors, etc, einfach mal unter dem Aspekt "Disney" betrachten.


    Ich habe den Eindruck, als daß alle diese Elemente auf Wunsch (oder Druck?) von Disney eingebaut wurden. Ich glaube, daß Disney damit versucht, die Serie seinem eigenen Stammpublikum, das solche Elemente vielleicht erwartet, schmackhaft zu machen. Darum die gehäufte Unterbringung dieser Elemente in den ersten beiden Folgen. In Folge 3 ist von all den oben genannten Elementen nichts mehr zu finden, zumindest nicht mehr so auffällig. Falls ich es nicht übersehen habe, gab es z.B. dieses mal kein Durchbrechen der vierten Wand. Entweder die Produzenten haben bereits gemerkt, daß sie es übertrieben hatten, und haben es deswegen zurückgefahren, oder sie haben ihr Ziel oder die Vorgabe erreicht.

    Storymöglichkeit: Der Doktor wacht am Ende von Neustaffel 1 oder 2 vor dem Fernseher auf und sagt: Was für ein Alptraum!

    Dann geht er in die TARDIS und wir sehen ihn abreisen.

    Ne, noch besser wäre es, wenn Capaldis Doktor beim Reparieren der TARDIS einen elektrischen Schlag bekommt, direkt in Gatwas Doktor regeneriert, und während der Erholungsphase die letzten 5 Jahre träumt.

    Hab nochmal geschaut - er hat nicht ihr Gesicht gesehen, als sie ihm den Tee reichte.

    Dafür, daß der Doktor sonst vieles sieht und bemerkt, was unsereins nur als Fleck in den Augenwinkeln wahrnimmt, ist das aber ziemlich schwach. Schau z.B. den ersten Auftritt vom 11. Doktor, als er auf der Wiese steht und wir mit in seine Gedanken genommen werden.


    Immer abwechselnd?

    Ruby tritt auf den Schmetterling. Der Doctor tritt auf die Landmine. Ruby tritt auf den magischen Bindfaden. Vermutlich ist das der Grund, weshalb der Doctor in "73 Yards" plötzlich verschwindet. Viele geheimnisvolle Andeutungen...

    Dies ist dann also wohl die Klippe, auf der wir die "gealterte" TARDIS als Gedenkstätte in den Vorschauen gesehen haben. Und der Doktor erwähnt "The war between the land and the sea", was angeblich der Titel eines Ablegers von DW werden soll, und in dem es um die "Seeteufel" gehen soll.


    Ob das beides zusammenhängt? Was könnte passierten, nachdem Ruby den magischen Schutzkreis zerstört hat? Werden sie und der Doktor in verschiedene Zeitzonen oder Parallelwelten versetzt? Haben die Seeteufel ihre Hand im Spiel? Bin gespannt auf die Auflösung.

    Das war die erste Folge in dieser Staffel, die ich als "typisch DW" bezeichnen würde. Die ersten drei Folgen, die sogenannte Weihnachtsfolge mitgezählt, waren eher typische Disney'sche Kinder-Seifenopern, mit allen Elementen, die man aus Schneewittchen und anderen Disney-Produktionen kennt: mystische Figuren, kindgerechte Szenen, Gesangseinlagen, Schmalz ohne Ende. Es gab sogar Augenblicke, da habe ich nur darauf gewartet, daß der Doktor aus der TARDIS tritt und singt "Hi-Ho, hi-ho, it's off to work we go!..."


    Zugegeben: die Art und Weise, wie der Doktor in dieser Folge spontan aus der TARDIS stürmt, kommt dem letzten Punkt sehr nahe. Aber diese neue Spontanität ist wohl eine neue Eigenschaft des neuen Doktors. Ich bin sicher, kein anderer Doktor wäre sofort losgelaufen, ohne vorher die Gegend zu sichten und zu überprüfen. Ein bisschen mehr Vorsicht wäre durchaus angebracht gewesen. Auch die Unbekümmertheit, mit der Ruby dem Doktor durch das Trümmerfeld folgt, hat mich ein wenig irritiert. Wenn ich durch ein solches Trümmerfeld voll brennender Reste von Fahrzeugen oder Fluggeräten laufen müsste, würde ich der Umgebung sehr viel mehr Aufmerksamkeit schenken, egal, ob mich jemand ruft oder nicht.


    Wenn ich mich recht entsinne, ist dies in all den 60 Jahren das erste mal, daß der Doktor von sich aus aktiv seine Vaterschaft ins Gespräch bringt: "From father to father!" Klar, er hat eine Enkeltochter, also muss er auch einen Sohn oder eine Tochter haben, sofern er Susan nicht nur einst adoptiert hat. (Was aber, soweit ich weiß, auch nie richtig definiert wurde...?) Jenny zähle ich nicht wirklich als "Tochter", denn sie ist eher so etwas wie ein Clone als ein natürliches Kind, und ob er für sie wirklich jemals väterliche oder mütterliche Gefühle entwickelt hat, ist auch nicht gesagt.


    Positiv überrascht bin ich davon, daß es Steven Moffat gelungen ist, auf absolut un-schnulzige Weise die wirklich wichtige Botschaft unterzubringen, daß es in jedem Krieg für alle Seiten immer nur einen gemeinsamen Gegner gibt: die eigentlichen Kriegstreiber, die an dem Krieg verdienen und für ihr eigenes Wohl buchstäblich über Leichen gehen.

    Sonically Screwed


    Bisher ist er ihr noch nicht einmal direkt begegnet, wie oben schon aufgezählt. Er hat sie also als wiederkehrende Person noch nicht getroffen!

    Sie hat ihm in "Devil's Chord" in der Kantine einen Tee gereicht, und in "Boom" sollte er sie wiedererkannt haben. Eine Frau, die ihm in zwei Zeiten und Lichtjahre entfernt begegnet, Schnee, der anscheinend durch Ruby ausgelöst sogar in Innenräumen fällt: spätestens jetzt sollte er Gewissheit haben, daß etwas nicht stimmt um ihn herum.

    Susan Twist war Mrs Merridew in "Wild Blue Yonder", sie fragte nach dem Weihnachtslied "Gaudete" in "Church on Ruby Road", in "Space Babies" war sie Gina Scalzi, in "Devil's Chord" war sie die Tea Lady Margaret Lockwood und für "Boom" ist sie als Ambulance angekündigt.

    Ich halte es für absolut unwahrscheinlich, daß der Doktor nicht bemerkt, daß ihm eine ganz bestimmte Frau in allen Zeiten und Orten begegnet. Hat die Frau einen eingebauten "Wahrnehmungsfilter"? Beeinflusst sie den Doktor mental? Ist sie vielleicht am Ende sogar der Endgegener des Doktors, der über dem Spielzeugmacher steht?


    Oder ist der Doktor jetzt nach der ominösen "Bigeneration" nur noch halb so schlau und aufmerksam wie vorher?

    Wo wird das denn propagiert?

    Zitat

    Propaganda (von lateinisch propagare‚ „weiter ausbreiten“, „ausbreiten“, „verbreiten“) bezeichnet in ihrer modernen Bedeutung zielgerichtete Versuche, politische Meinungen oder öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.

    (Aus Wikipedia.)


    Wenn etwas in eine Geschichte an prominenter Stelle eingebaut wird, das zur Geschichte selber absolut nichts beiträgt, das aber von Interessengruppen, Politik oder Wirtschaft motiviert ist, nenne ich das Propaganda.


    Ich hätte Deine Reaktion spannend gefunden, wenn jemand um 1900 vom "menschengemachten Klimawandel" gesprochen hätte.

    Und schreibst Du mit Absicht "dass" falsch und hältst dich nicht an die neue Rechtschreibung und verfolgst lieber die alte, um zu unterstreichen, dass Du im Vorgestern leben willst?

    Fassen wir zusammen: es macht Dir also überhaupt nichts aus, wenn kulturelle oder gesellschaftliche Vorgaben, Gewohnheiten oder Gepflogenheiten, die erst seit kurzer Zeit aktuell sind, in Geschichten und Filmen aus ferner Vergangenheit eingebaut und mit Absicht an prominenter Stelle propagiert werden. Aber wenn jemand so schreibt, wie er es vor langer Zeit gelernt hat, noch lange bevor Du auch nur ein Gedanke in den Köpfen Deiner Eltern warst, dann wirst Du persönlich und prangerst das an.


    Ja, das ist mal wirklich gelebte Toleranz. Gratuliere!

    Außerdem spielte die Szene, die dich da so aufregt nicht 1963 sondern 1925.

    Noch schlimmer.


    Und non-binäre Menschen gab es auch schon 1963.

    Darum geht es gar nicht. Mich stört es gewaltig, wenn in Filmen oder Serien, die nach 2000 gedreht wurden aber vor 50 oder mehr Jahren spielen, Sätze oder Dinge auftauchen, die eindeutig nicht in die gezeigte Zeit gehören und, auch wenn Du es nicht hören magst, nur drin sind, damit eine woke Botschaft vorkommt. (Von wem auch immer initiiert.)


    Wenn z.B. im 18. Jahrhundert jemand zu einem Koch sagt, er könne nicht glauben, daß jenes Gericht vegan sei, ist das einfach nur Quatsch. Dieser Begriff wurde erst Anfang der 1960er Jahre in englischen Wörterbüchern erwähnt, vorher kannte ihn keine Sau.


    Analog verhält es sich mit der von sogenannten "non-binären" Personen selbstgewählten Bezeichnung "them". Auch das ist neumodisch, und wirkt daher in Szenen, die vor hundert Jahren spielen, einfach fehl am Platz.


    Andere Kulturen hatten auch schon lange davor Pronomen für ein drittes Geschlecht gehabt.


    Welche zum Beispiel? Ich höre...



    Mal abgesehen davon, dass Maestro ein nicht menschliches, ja nicht einmal ein Wesen aus unserem Universum ist und es deswegen auch dämlich wäre, dieses in ein binäres männlich/weiblich Spektrum zu zwängen, das es so nicht einmal wirklich unter Menschen gibt,

    Genau: wir projizieren unsere Vorstellung, wie eine Gesellschaft zu sein hat, auf das gesamte Universum und darüber hinaus. Das halte ich für ziemlich vermessen, denn wir wissen nichts über das Universum. Ja, ich weiß, daß dieses Unwissen kein Beweis für oder gegen diese Vorgehensweise ist, aber ich halte es trotzdem zumindest für fragwürdig, die eigenen Vorstellungen auf andere zu projizieren und etwas Fremdes so darzustellen, daß es in die gerade aktuelle Agenda passt.

    Am besten hat mir noch die Eröffnungsszene mit dem Schmetterlingseffekt gefallen, die war witzig

    Also hat die TARDIS jetzt auch einen "Anti-Schmetterlings-Effekt-Knopf". Interessant...


    Damit kann innerhalb der Serie jetzt jede Änderung der Zeitlinie erklärt, verhindert oder gezielt hervorgerufen werden. Wobei das dann aber nicht nur für "gute" Zeitreisende wie den Doktor gilt, sondern auch für die "bösen", wie den Master.


    Wer hat sich den Schwachsinn ausgedacht, Disney oder RTD?

    Deren Helfer dürfte eine Möglichkeit sein xier wieder zurückzuholen.

    Sein was???



    Der 15. Doctor ist der Bugs Bunny des Whoniversums.

    Willkommen bei "Doctor Disney"!



    Und ganz wichtig: es muss eine "woke" Botschaft in der Folge enthalten sein: Maestros selbstgewähltes Pronomen "them". Was soll der Blödsinn? 1963 wussten die wenigsten Leute überhaupt, was ein Pronomen ist und wie das Wort geschrieben wird. Und ich wette, in den 60er Jahren gab es niemanden, egal welchen Geschlechts, der/die/das sich selbst als "them" bezeichnet hat. :(

    Jury jedes Jahr aus anderen Leuten besteht (dieses Jahr z.B. Ireen Sheer und Das Bo) - also keiner um seinen Job bangen muss, wenn sie sich nicht an die Wahl-Vorgaben halten, die sie heute früh von Annalena Baerbock zugefaxt bekommen haben.

    Erstens gibt es auch noch ein Leben und einen Job nach dem ESC, zweitens hast Du mich missverstanden, denn ich meinte mit "innerer Konflikt" keine zu erfüllenden Vorgaben, sondern die Tatsache, daß die Punktevergeber hier nur verlieren können: geben sie der Ukraine 12 Punkte und nicht Israel, werden sie nachher medial als "Antisemiten" in die Ecke gestellt, weil sie nicht Israel unterstützt haben. Geben sie Israel 12 Punkte, werden sie als "Putin-Trolle" diffamiert, weil sie nicht die Ukraine unterstützt haben. Es ist also eine klassische "Loose-Loose-Situation".


    (Wer in diesem Beitrag Zynismus findet, ist ein aufmerksamer Leser und darf ihn zur Belohnung behalten!)

    Wenn eine Luftschleuse zum Vakuum geöffnet wird, dann macht es wusch und die Luft ist innerhalb weniger Sekunden draußen. Da hätte die Zeit allerdings nicht gereicht, um die Aktion des Doctors ausgiebig in Szene zu setzten. Da wurde dann lieber die Physik verbogen.

    Die Physik wird bei solchen Szenen immer bis zum Gehtnichtmehr verdreht. Soviel Atmosphäre, wie da während der Szene ausströmt, gibt es auf der ganzen Raumstation nicht.

    Mein Tip: es wird entweder der "wokeste" Beitrag oder die Ukraine gewinnen.


    Auf alle Fälle wird die deutsche Punkteverteilung interessant werden: wird Israel 12 Punkte bekommen, weil es "Staatsräson" ist, oder die Ukraine, die unsere "bedingungslose Unterstützung" verdient hat, "no matter what my German voters say"? :/


    Ich sehe die deutschen Juroren schon Nägel kauend und schweißnass ihren inneren Konflikt austragen: bei welcher Punktevergabe werden sie weniger mediale Schelte bekommen und dürfen ihren Job behalten, bei 12 Punkte für Israel oder bei 12 Punkte für die Ukraine? :29: :03:


    Ich werde wohl nicht drumherum kommen, das Ergebnis morgen in den Nachrichten zu erfahren. Angucken werde ich mir diese verlogene sch... Schau sowieso nicht, wie schon seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht.

    "Aufreger" der Woche, der neue Sonic sieht aus wie eine Fernbedienung "because Davies worried that the old sonic looked too much like a gun, which would encourage kids to pretend to shoot at one another".

    Ich glaube, der wahre Grund für das neue Aussehen des "Schallschraubers" ist, daß Disney nicht wollte, daß ein Mann wie Ncuti Gatwa mit etwas herumwedelt, das als Phallus-Symbol betrachtet werden kann.