Beiträge von Sonically Screwed

    Habe gerade den Trailer zum Special gesehen und kann nur den Kopf schütteln: wie oft haben die Daleks jetzt die Erde angegriffen? Und jetzt kommen Menschen auf die Idee, sie für ihre Zwecke einzusetzen?


    Gut, Churchill hatte den Bonus des Nichtwissens, aber im Jahre 2020 sollten die Menschen klüger sein. Bin gespannt, wie sie das in der Folge erklären werden. Nur bitte nicht wieder irgend ein dummer Reset-Knopf! :(



    Sicher werden sie es mit einem neuen Doctor oder einer Doctorin weiter probieren


    Irgendwie müssten sie ja noch die Geschichte um die Kurzauftritte der dunkelhäutigen Doktorin aufklären. Die Dame (weiß den Namen leider gerade nicht) hat mir persönlich übrigens in der Rolle sehr gefallen.

    Warum heißt die Folge eigentlich "The Timeless Children", also Plural, mehrere Kinder? Eine Anspielung der durchlebten Kindheiten in Tecteuns Gesellschaft? Oder steckt mehr dahinter? Ich bin wohl nicht der erste, der sich diese Frage stellt.


    Wenn Ruth wirklich der Doktor vor Hartnell ist, und ihre TARDIS als "Policebox" unterwegs ist, könnte das einen einfachen Grund haben:


    Ruth war in England, als die Dinger an jeder Ecke standen, und ihre TARDIS wählte diese Form. Danach hat sie bemerkt, daß der Chamäleon-Schaltkreis defekt ist und bringt die TARDIS irgendwann nach Gallifrey zur Reparatur. Dort regeneriert Ruth zu dem uns bisher als ersten Doktor bekannten Mann, der später "zufällig" und mit etwas Hilfe von Clara genau dieses Modell stiehlt, als er von Gallifrey abreiste. (Gibt es eigentlich nähere Informationen über den Grund, warum der Doktor damals so schnell abreisen oder fliehen musste?)


    Daß die Form von Ruths TARDIS nicht auf reiner Sentimentalität beruht, sondern auf einem technischen Fehler, schließe ich daraus, daß Ruth ihre TARDIS vergraben musst, um sie zu verstecken. Wäre der Chamäleon-Schaltkreis intakt, gäbe es bessere Möglichkeiten das Ding zu verstecken. Da die äußere Größe beliebig klein und beliebig groß sein kann, und da Ruth einen Teleport hinein und hinaus benutzen kann und nicht auf eine für sie geeignete Tür angewiesen ist, gäbe es unendlich viele Möglichkeiten, eine TARDIS mit intaktem Chamäleon-Schaltkreis zu verstecken.


    Wenn es die DW-Variante der "Sektion 31" (die "Division") wirklich geben sollte, und es sich bei dem ganzen in der Folge gezeigte Geschehen nicht bloß um eine weitere Lügengeschichte des Master handelt, was ich von allen möglichen Auflösungen wirklich bevorzugen würde, und deren unbemerkte Einmischung überall und jederzeit möglich ist, dann wird Herr Chibnall wohl noch einige "neue Faktoren" über die Geschichte des Doktors aus dem Hut zaubern.

    Ich erkenne übrigens gewisse Parallelen zwischen zwei Geschehnissen innerhalb der Serie:


    A) Der Master, eine der wichtigsten Figuren der Serie, wechselt das Geschlecht, kurz danach wechselt auf der Doktor das Geschlecht.


    War "Missy" der Versuchsballon, mit dem die Reaktion der Fans und ihre mögliche Akzeptanz auf einen weiblichen Doktor getestet werden sollte?


    B) Eine bis dato völlig verdrängte Regeneration des Doktors, der "War-Doctor" wird eingeführt. Einige Zeit später soll der Doktor sogar tausende bisher verdrängte Regenerationen durchlebt haben.


    War der "Kriegs-Doktor" ein weiterer Versuchsballon?

    Habt ihr eigentlich den Trailer zur nächsten Folge genau angesehen? Dort taucht für 1 Sekunde Locutus aus, und es sieht so aus, als spiele diese Szene auf dem Kubus, zu dem sie unterwegs sind.


    Ich habe ja schon seit der ersten Folge so eine Idee, wohin das ganze führen könnte: in der Intro-Sequenz setzt sich Picards Gesicht aus Fragmenten zusammen. Das ist zwar ein schönes Symbol für die Vielschichtigkeit dieses Charakters, aber zusammen mit Picards Träumen von Data könnte es auch bedeutet, daß es nicht Lokutus/Picard war, der seinerzeit von dem Kubus gerettet wurde, sondern ein Trojaner, den die Borg erschaffen haben, um die Föderation zu unterwandern.


    Ich bin echt gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickelt.

    SupremeDalek, Pascal:


    Wenn ihr es in DW schon viel findet, was den Zuschauern an schwul/lesbischen Paaren vorgesetzt wird, solltet ihr euch nie die Serien von CW ansehen, die um DC-Universum spielen. Also Serien wie Supergirl, Batwoman, The Flash, etc. Da gibt keine einzige Serie, in der den Zuschauern nicht ein LBGT-Pärchen vorgesetzt wird.


    Bitte nicht falsch verstehen: das Problem sind nicht die Paare, sondern die geballte Wucht und das inflationäre Auftreten in den Serien.


    Aber eines muss man der BBC zugute halten: im Gegensatz zu den Amerikanern haben sie es bereits gewagt, Männer-Paare zu zeigen, so wie Yanto und Jack schon vor Jahren. Oder die beiden Jungen Männer in "Claas". (Komme gerade nicht auf die Namen.) In den amerikanischen Serien dagegen gibt es lesbische Paare zuhauf, und es gibt auch in fast jeder Folge einen Mann, der von seinem "boyfriend" oder "husband" spricht, aber vor der Kamera gezeigt werden stets nur lesbische Paare. Die Amerikaner sind da noch wesentlich prüder als die Briten, Händchen haltende oder gar küssende Männer wird es in einer Top-Serie wohl erst unter einem schwulen Präsidenten oder einer Präsidentin geben.

    Also Solus Meinung kann ich mich nur anschließen. Zu ergänzen wäre da noch:


    Frau Doktor kann also die TARDIS auf die Mikrosekunde genau um den Kamikaze-Piloten herum materialisieren lassen, muss sie aber so weit von der Tür des Labors entfernt parken, dass sie den angeschlagenen Astronauten mühsam schleppen müssen und dass die Vögel Zeit genug haben, die Gruppe auf der Flucht zu attakieren.


    Und was die Schützen in der Lagerhalle angeht: ich dachte immer, die Sturmtruppen aus Star Wars wären die schlechtesten Schützen aller Zeiten, aber die Gasmasken haben mich eines Bessern belehrt. ;)

    Rose hatte Jack als "Fakt" wieder erschaffen, also eine unveränderliche Größe im Universum. Als solche sollte er überhaupt nicht altern. Und dafür, dass er in den ersten 150 Jahren, die auf der Erde weilt, keinen sichtbaren Tag älter geworden ist, sieht man ihm die letzten 10 Jahre aber übermäßig gut an.

    Es gäbe eine sehr einfache Möglichkeit, wie Ruth der "nullte Doktor" sein könnte, und ihre TARDIS bereits das bekannte Aussehen benutzt: sie könnte vor der Hartnell-Ära bereits in England gewesen sein, vielleicht sogar zur selben Zeit. Dabei ist der Chamäleon-Schaltkreis kaputt gegangen, aber eben noch zu ganz kaputt. Darum brachte sie die TARDIS in die Werkstatt auf Gallifrey. Die von den Techniker ausgeführte Reparatur erwies sich aber später als unzureichend, oder die Techniker hatten noch gar nicht damit begonnen, als der Hartnell-Doktor sie klaute. Beim erneuten Besuch in Londen hat der Chamäleon-Schaltkreis dann endgültig den Geist aufgegeben, vielleicht in Folge des Kreuzens der eigenen Zeitlinie.


    Zugegeben: sehr spekulativ, würde aber nicht Claras Auswahl der TARDIS wiedersprechen, den Hinweis, den Clara dem Doktor bei seiner Flucht gab.


    Es erklärt aber nicht, wieso Clara diese Inkarnation des Doktors im Zeitstrom nicht erkannt hat. Dazu wäre schon eine Einmischung des Rats von Gallifrey nötig, vielleicht sogar von Rassilon selber.


    Da aber Doktorin Ruth davon sprach, sich nicht daran erinnern zu können, einmal die andere Doktorin gewesen zu sein, hat sie damit meiner Meinung nach indirekt auch bestätigt, bereits mindestens eine Regeneration hinter sich zu haben. Wenn sie wirklich die allererste Persona des Doktors wäre, hätte sie nach meinem Geführ eher etwas gesagt wie: "Ich war nie jemand anders."


    Ich hoffe inständig, dass Herr Chibnall weiß, was er da tut, und dass er auch weiß, was er den Fans antun wird, wenn er es vergeigt. =O

    Mein Kopf fühlt sich gerade an wie nach einem Pangalaktischen Donnergurgler. ?(


    Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, die Ruth-Doktorin ist das, wovor Jack gewarnt hat. Aus Sicht der Cybermen wäre das logisch: schlage deinen Feind mit seinen eigenen Waffen. Wer könnte den Doktor besser bekämpfen als der Doktor?


    Andersherum: das wäre jetzt irgendwie zu offensichtlich.


    Hmmm.... könnte es vielleicht in Wirklichkeit der Master in einer weiteren Inkarnation und einer genialen Verkleidung sein? :/


    Ach ja, und Jack... für einen Unsterblichen ist er aber ganz schön gealtert in den letzten 10 Jahren. Waren wohl anstrengende Kämpfe, die er in "Arrow" hinlegen musste. :D


    Apropos kämpfen: zwar mögen Gallifreyaner vielleicht stärker als Menschen sein, aber dass sie 4 Jadoon mit bloßen Händen besiegen können, glaube ich auch irgendwie nicht.


    Wer also ist Ruth? Ich hoffe, die Antwort lässt nicht lange auf sich warten.

    Was uns zum Master bringt, politisch korrekt jetzt (wieder) ein Mann mit indischen Wurzeln. Was mir Falten auf der Stirn macht!

    Es wurden in der Serie bereits dunkelhäutige Gallifreyaner gezeigt, und welche äußerlichen Variationen in der Erscheinung der Bewohne Gallifrey sonst noch gibt, wissen wir nicht endgültig.


    Zum Schauspieler Sacha Dhawan kann ich nichts sagen, den kenne ich bisher überhaupt nicht. Was mich allerdings stört, ist sein Gebiss. Als er das erste mal als Master in die Kamera "grinste", hatte ich noch gehofft, er würde im nächsten Moment eine Scherz-Prothese aus dem Mund nehmen...


    Ja, ich weiß, man sollte nicht über Äußerlichkeiten bei Menschen lästern. Aber eine technisch so hoch entwickelte Spezies sollte auch die Mittel haben, problemlos, schnell und einfach dentale Korrekturen durchzuführen. Und es sollte auch niemand mit Amalgan-Plomben in fast jedem Zahn rumlaufen müssen, wie sie der 10. Doktor bei jeder Großaufnahme seines geöffneten Mundes präsentiert.


    <Spekulation>


    Vor ein paar Staffeln wurde mit Missy ein Versuchsballon gestartet, der herausfinden sollte, wie die Fans zu einen möglichen Wechsel des Geschlechts beim Doktor stehen würden.


    Ich würde daher wetten, dass der nächste Doktor wieder männlich sein wird, dafür aber dunkle Hautfarbe haben wird.

    </Spekulation>


    Interessant finde ich, dass der Master in dieser Inkarnation die letzten fast 80 Jahren auf der Erde verbracht hat. Nun, er hat sich verstecken müssen, wie der selber sagt, aber er hat dadurch nicht nur seine eigene Zeitlinie gekreuzt, sondern er hätte auch jeden der bisherigen Doktoren bei ihren Handlungen auf der Erde beobachten können. Und ich halte es bei seiner Intelligenz für recht unwahrscheinlich, dass er niemals mitbekommen hat, wenn ein Doktor am Werken war. Das Monster von Loch Ness besiegt, die Zygonen vertrieben, die Mönche enttarnt, oder seine eigene Untaten als "Mr. Saxon" rückgängig gemacht - es ist unmöglich, dass all das und noch viel mehr nicht bis zu ihm durchgedrungen ist, egal, wo auf dieser Welt er sich versteckt hat. Ich fände es wirklich spannend, wenn dieser Handlungsbogen noch einmal aufgegriffen würde in der weiteren Serie.

    Den Teil mit der Casinoparty hätte man sich klemmen können.

    Was ich seltsam fand, ist, dass es der Doktorin nicht aufgefallen ist, dass anscheinend alle nur gewinnen. Das ist weder der Sinn eines Kasinos, noch sehr wahrscheinlich.

    Warum genau hat Frau Doctor noch einmal so viele Companions dabei?

    Sexismus-Debatte hin oder her: weil SIE diese Hilfe benötigt!


    Ein Zeit- und raumreisender Held wird früher oder später unweigerlich in Zeiten oder auf Welten geraten, in der Frauen nichts oder nur sehr, sehr wenig zu sagen haben. Wir, auf unserem eigenen Planeten, müssen da gar nicht so weit in die Vergangenheit schauen. Eine Frau, die in einer von Männern dominierten Welt bestehen will, muss daher entweder skrupellos, hinterhältig und auf geniale Art böse veranlagt sein, wie es Missy zur Schau gestellt hat, oder eine heilige Kriegerin wie Xena oder Johanna von Orleans. Beides aber sind keine Eigenschaften des Doktors / der Doktorin.


    Die Darstellung der Männerdominanz in der Folge "The Witchfinders" und die erkennbare Tendenz, dass die Doktorin nur aufgrund ihrer Begleiter bestehen konnte, halte ich eher noch für untertrieben.


    Und mit diesen Begleitern sind die Drehbuchautoren diesem Problem geschickt aus dem Wege gegangen.


    Telepathischer Kontakt zum Master, Gedächtnis Löschen durch Handauflegen, das gibt es also in dieser Inkarnation.

    Gab es schon häufig in der Serie, auch in den klassischen Folgen.

    Paar Dinge haben gestört, einmal das der Master als SS Offizier durchging… in der Realität wäre ein nicht Arier sicher niemals in eine solche Position gekommen und wäre von der SS nur verachtet, wenn nicht sogar erschossen worden.

    Das stellte ja auch die Doktorin fest, und der Master erklärte, dass da ein Wahrnehmungsfilter im Spiel sei.


    Zweite Story auf der Erde mit der Fam. DNA als Festplatte zu benutzen ist auch Schwachsinn.

    Nein, das ist gar nicht so dumm, und die Idee, eine (geheime) Botschaft in der DNA eines Lebewesens zu verstecken, ist fast so alt wie SciFi selber.


    Zum Timeless Child: Sollte das passieren, was mir da im Hinterkopf schon seit 2017 im Kopf herumspukt, wäre es mehr als das.

    Und das wäre was genau...?


    Ich muss noch einen Punkt ergänzen, weil er einfach eines der besten Beispiele für faules Schreiben ist.

    • Ok, Gehen wir mal davon aus, es wäre tatsächlich möglich ein Flugzeug ohne Cockpit per App auf dem Smartphone zu landen. Suspension of Disbelieve und all das. Chibnall nutzt auch hier wieder sein Lieblingsmuster: Die Action passiert off-screen. Wir sehen weder wie das Flugzeug auf dem Flughafen landet (bestimmt ohne jegliche Probleme), noch wie die „Fam“ aus dem Flugzeug aussteigt, welches bestimmt auch kein Aufsehen erregt hat. Stattdessen schneiden wir in eine Szene, in der die Companions sich in einem Hangar verstecken und die Bösewichte beobachten, die gerade das Flugzeug nach ihnen durchsuchen. „Keine Spur von ihnen Mr Barton“. 🙄 Hat der Doctor eventuell ihre Fam da auch noch herausgebeamt oder was ist passiert? Hat ja bestimmt niemand mitbekommen wie ein brennendes Flugzeug ohne Cockpit „gelandet“ ist... Und niemand kommt auf die Idee im Hangar nachzuschauen, denn die Flüchtenden sind ja bestimmt schon über alle Berge, wenn sie nicht im Flugzeug sind.

    Irgendwie scheint dies und all die anderen merkwürdigen Plotelemente dem Großteil aller Zuschauer nicht aufzufallen...

    Die Doktorin hat als Zeitreisen mehr als genug Zeit, das Flugzeug so zu manipulieren und zu programmieren, dass es zum einen auch ohne Kanzel autonom landen kann, und dass es später genau so parkt, dass es für die "Besatzung" einen Weg gibt, auf dem sie unbemerkt zwischen zwei Gebäuden, Fahrzeugen oder anderen optischen Hindernissen verschwinden können.

    Als Parodie auf 007 & Co ist die Folge ganz brauchbar. Aber ansonsten eher so la-la.

    Wir sind in einer Zeitreiseshow. Warum nicht mal eine Regeneration vor Gomez? Vielleicht sogar zwischen dem Delgado und dem Crispy-Master, soweit ich weiß, sind da einige unbekannte Regenerationen.


    Es wäre nach den Ereignissen in "The Doctor Falls" zwar eine sehr logische Erklärung, da Missy scheinbar eine geschlossene Zeitscheife für sich selber geschaffen hat, aus der es keinen Ausweg gibt.


    Aber eben nur scheinbar: wir wissen nicht mit absoluter Sicherheit, ob es Missy nicht doch noch gelungen ist, zu entkommen und zu regenerieren. Gleiches gilt für den Master: wer weiß denn, ob er nicht entgegen allen Regeln ein Paradoxon geschaffen hat, und nicht zu Missy regenerierte? Und denken wir nur an die rührseelige Sterbeszene, die er in "The Last Of The Timelords" hingelegt hat, nur um dann später doch wieder quicklebendig zu erscheinen.



    Weil Zeitreisen innerhalb der Zeitlinien von Time Lords verboten sind. Wird auch genauso in The Three Doctors gesagt.

    Dieser Erklärung nach hätte es niemals eine einzige Multi-Doktor-Folge geben dürfen. Außerdem haben sich weder der Doktor noch der Master jemals sehr um die Gesetze der Zeit geschert.


    Der Sinn dieser Regel ist lediglich, die Drehbuchautoren vor Fehlern zu schützen: diese können und konnten natürlich nie wissen, wie DW sich 20, 30 oder 50 Jahre später entwickelt. ;)


    Ich hoffe sehr, dass wir es hier mit einer Master-Inkarnation weit vor Missy zu tun haben.

    Wäre wirklich nett.

    Ich finde übrigens die Frage der richtigen Übersetzung von "The Doctor" alles andere als nebensächlich. Ich bin wirklich sehr gespannt, was die deutsche Synchro aus dem im Englischen sehr griffigen Satz "I'm the doctor" machen wird.


    "Ich bin die Doktorin"? Wäre zwar korrekt, aber ein sehr hölzerner Satz.


    "Ich bin der Doktor"? Wenn sie das wie bisher beibehalten, sehe ich schon den Shit-Storm der Frauenrechtler kommen, die zu Recht nicht im Maskulinum angeredet werden möchten.


    Was also bleibt für die deutsche Version? Ich glaube, das wird eine echte Herausforderung.

    Mal zu etwas anderem:


    So langsam gewöhne ich mich an die Doktorin, aber es es gibt da doch etwas, das mich stört. Der Doktor reist seit 2000 Jahren durch Raum und Zeit, und es gibt keine Zeitebene und keine Ecke des Universums, in der er noch nicht gewesen ist. Es gibt viele Legenden von "dem Mann mit den vielen Gesichtern", von dem Mann, der sich der Doktor nennt und den manche vergöttern, und auch viele fürchten.


    Aber es gibt keine einzige Legende und keine Erwähnung von einer Frau, die sich "Doktor" nannte. (Nebenbemerkung: ich bin mal gespannt, was die deutsche Synchro macht, ob J.W. dann "Ich bin die Doktorin" sagen wird.)


    Als Zeitreisender hat der Doktor unzählige male seine eigene Zeitlinie gekreuzt. Wenn es also in der relativen Zukunft des Doktors eine weibliche Regeneration seiner Person geben würde, hätte selbst der erste Doktor davon erfahren oder Gerüchte hören können.


    Nun konnten die Macher der Serie vor 50 Jahren natürlich nicht wissen, wer dereinst die Rolle des Doktors spielen wird und in welche Richtung sie sich entwickeln würde. Darum finde ich es sehr spannend, wie die jetzigen Macher der Serie dieses Problem angehen wollen. Es einfach zu ignorieren fände ich sehr enttäuschend. Ich hoffe sehr, daß sie in der Serie es irgend wie schaffen werden, zu erklären, warum es im "Whoniversum" nie eine Erwähnung einer "Frau Doktor" gegeben hat.