Beiträge von Sonically Screwed

    Ich glaube nicht, daß der Titel der Folge absichtlich von diesem Lied abgeleitet wurde. Immerhin bedeutet das Wort nichts anderes als "nächtlicher Besuch". Es dürfte wohl eher ein willkommener Nebeneffekt gewesen sein, daß es ein Lied gibt, das genau so heißt wie die Folge. Genau so gut könnte man behaupten, diese Folge wäre von der Folge Futurama "The Beast With A Billion Backs" inspiriert worden. Die Ähnlichkeit war auch nur schwer zu übersehen. ;)

    Dabei war die erste Folge eine fast reinrassige Doctor Who Folge,

    Ich finde, Herr Capaldi hat es geschafft, den Doktor in der ersten Folge wirklich nur als Gast-Charakter auftreten zu lassen, und nicht gleich die ganze Folge an sich zu reißen.Ich finde die Serie nach 2 gesehenen Folgen sehr gelungen: es werden typische Mysterien und Bedrohungen aus dem Whoniversum in Szene gesetzt, und diese werden aus Sicht der menschlichen Bewohner dieses Planeten dargestellt, nicht aus Sicht des Doktors, wie in DW üblich.


    Das einzige, das mich stört, ist, dass ich trotz guter Englischkenntnisse nicht viel verstehe, denn die "Kinder" haben einen sehr schweren Slang drauf. Obwohl Capaldi selber mit schottischem Akzent spricht, konnte ich ihn in der ersten Folge am leichtesten verstehen. Die Kinder dagegen... puh! Sehr anstrengend! Ich sage das nicht gerne, aber ich hoffe sehr, dass diese Serie demnächst auch auf Deutsch laufen wird. Im allgemeinen schaue ich Serien lieber im Original, weil die meisten Übersetzer schlicht unfähig sind, und ich hoffe, dass die Serie dann von einem Synchronautoren übersetzt wird, der weiß, was er für sein Geld tut.



    Kann mir jemand erklären, was genau es mit der "Waffenallergie" von Miss Qill auf sich hat und wieso ihre Waffe nach hinten losging, als sie von einem "Erdling" benutzt wurde?

    Und zwei verfeindete Gruppierungen, die ihren Krieg von einem anderen Planeten auf die Erde bringen, das gab es dort bereits in der Episode "Sky".


    Von A wie "Alien vs Predator" über T wie "Transformers" bis hin zu Z wie...


    Das Thema ist so alt wie SciFi Filme und Serien selber.


    Was die Vermutung einer "Kinderserie" angeht, kann ich mir vorstellen, daß diese zum einen durch den Titel und zum anderen durch das erzwungene Ende von SJA zustande kam. Vielleicht haben sich einige eine Art Fortsetzung von SJA erhofft.


    Aber mal etwas ganz anderes: weiß jemand, ob, wann und wo Class auf Deutsch laufen wird?

    Ich finde es auch sehr schade, daß die Specials von Eins Festival nicht gezeigt werden, gerade jetzt, da mein Sohn zu einem neuen DW-Fan geworden ist. :)


    Diese Folgen sind aber ungemein wichtig, um den großen Zusammenhang zu verstehen, die Ereignisse auf Trenzalore, die Regeneration "8½", und der Wechsel zu Peter Capaldi. Hat vielleicht noch irgend wer die 3 Specials (The Night / The Day / The Time of the Doctor) auf Deutsch und könnte uns die zur Verfügung stellen?

    Tja, was soll ich anderes dazu sagen als: nette Weihnachtsabend-Unterhaltung, eine seichte und absolut familientaugliche Folge. Man darf nicht vergessen, daß an dem Abend viele Kinder länger auf sind, und da werden mit Sicherheit keine massentötenden Daleks über den Bildschirm laufen.



    P.S. Als River und Doc im Schnee lagen und vom Kopf beschimpft wurden, da musste ich an Murray aus Monkey Island 3 denken...


    Ich frage mich schon seit Futurama, woher ein Kopf ohne Rumpf den Luftstrom bekommt, den er benötigt, um die Stimmbänder benutzen zu können. Das Wort "Gehirnfurz" bekommt da plötzlkich eine ganz andere Bedeutung...


    Schöne Folge und ein toller letzter(?) Auftritt von River Song.


    Ich glaube das nicht. Spätestens mit ihrer Aussage, sie habe die TARDIS des Doktors schon mehrmals ohne dessen Wissen entliehen, steht einer Rückkehr dieses Charakters nichts im Wege. Ich würde sogar den verwegenen Gedanken eines weiteten Spin-Offs nicht ausschließen, sozusagen als Ersatz für SJA.



    Und River Song erhält ständig vom Doctor Hinweise, dass er DER DOCTOR ist, aber sie kapiert es einfach nicht.


    Sie war in ihrer starren Denkweise gefangen, die von 12 Inkarnationen ausging. Sie wusste noch nicht einmal vom Kriegs-Doktor, und von dem komplett neuen Regenerationszyklus erst recht nichts. Und der Diamant beherrschte die restlichen 90% ihrer Gedanken an dem Tag.


    Was wird der Doctor mit River Song in den 24 Jahren der Nacht auf Darillium machen?


    Das fragst Du, nach dem der arme Kerl 4,5 Milliarden Jahre in einer Iterationsschleife feststeckte, auch, wenn jede Kopie von ihm nur ein paar Stunden/Tage erlebt hat?


    Also ich als Mann wüsste, was ich danach mit einer Frau täte. ;)

    Dass sie sich in vielerlei Hinsicht nicht weiternetwickelt, ist vermutlich auf den Mire Chip zurückzuführen, da dieser sie regelmäßig "repariert" und somit Mutationen und ähnliches nicht zulässt.


    Oh, das würde aber auch bedeuten, daß keine neuen Erinnerungen gemacht werden können, ergo auch nie mehr etwas neues gelernt werden kann. :(


    verstehe ich dich richtig? ein tödliches loch im kopf ist praktisch dasselbe wie ein kleines loch in der nase für ein piercing?


    Das hängt nur von der Größe des Piercings ab... :D



    Da die geaneu Funktionsweise des Chips bzw. seine Grenzen nicht klar sind, ist es nicht verkehrt, diese zu disskutieren.


    Dieser Chip hat etwas mit dem Tricorder aus Star Trek gemeinsam: er funktioniert immer genau so, wie das Drehbuch es verlangt!


    Das Problem bei allen diesen technischen Spielereien in Serien und Filmen, die in der Zukunft spielen, ist, daß die Drehbuchautoren zum einen in der Gegenwart leben, und meistens technisch nicht unbedingt die Spezialisten sind. (Von Ausnahmen abgesehen.) Sie wissen zwar, wie man Dialoge schreibt, damit sie diesen oder jenen emotionalen Effekt beim Zuschauer bewirken, aber ihr Denken ist im Hier und Jetzt verwurzelt, d.h. sie denken auch mit den Beschränkungen von heute.
    Und wenn sie sich Geräte ausdenken, die eine Eigenschaft hat, die uns heute undenkbar erscheint, dann haben aber auch diejenigen, die sich solch ein Gerät ausdenken das Problem, daß sie es mit der Logik von heute planen, in dem Kontext von heute, in dem sie stecken. Und bei diesem Prozess wird es immer irgendwo Denkfehler geben. Denkfehler, die später zu seitenweisen Diskussionen bei Fans führen. ;)

    Auch in dieser Folge bestätigt: der Doctor MUSS menschliche Gene haben, da er ja nach einem Neuroblocker mit menschlicher Kompatibilität forderte. Seine Erinnerung wurde gelöscht-dementsprechend muss ein Teil von ihm menschlich sein.


    Der 8. Doktor hatte schon behauptet, zur Hälfte Mensch zu sein.


    Das würde auch erklären, warum der Doktor scheinbar der einzige Gallifreyaner ist, der nach einer Regeneration mal locker für mehrere Tage ins Koma fällt, während andere Bewohner seines Planeten sofort wieder voll auf der Höhe ihrer körperlichen und geistigen Kräfte sind.


    Am Ende des Universums wartet Ashildr auf den Doctor und plaudert mit ihm über den Hybriden. Sie verfügt über kein spezifisches Wissen, das sie an uns weitergeben könnte.


    Schon interessant, daß ein Mensch, der mehrere Milliarden Jahre oder in diesem Fall vielleicht wirklich sogar Billionen Jahre gelebt hat, immer noch denselben Geschmack an Kleidung und denselben Akzent in der Sprache hat wie eine heutige Bewohnerin einer kleinen Region auf einer kleinen Insel auf der nördlichen Halbkugel eines Planeten, der um eine unscheinbare Sonne in einem der langweiligsten Arme einer noch langweiligeren Spiralgalaxis kreist.


    Man sollte meinen, daß sich ein Mensch weiterentwickelt.



    Zitat von Thorsten Volker Junkie

    Das Problem in den Classics war: Die TARDIS des Doctors war in der TARDIS des Masters, die in der TARDIS des Doctors war, welche in der TARDIS des Masters war, die wiederum in der TARDIS des Doctors und die befand sich in der TARDIS des Masters, während um sie herum die TARDIS des Doctors war...



    Und die TARDIS des Meisters war dabei als Busch getarnt, wenn ich mich recht entsinne...

    Der Doctor hat 4 1/2 Milliarden Jahre lang so getan, als ob etwas über den Hybriden wüsste,


    Da muss ich einhaken: nicht DER Doktor hat es so lange Zeit vorgetäuscht, sondern jede Kopie des Doktors hat genau einen Durchlauf der Schleife so getan. Und keine der Kopien wusste bis vor dem Eintreffen an der Kristallwand, daß sie nicht die erste Kopie ist.


    So weit ich das verstanden habe, ja. Zumindest eine exakte Kopie davon, vielleicht aber auch genau dasselbe Café.
    (Nur, dass es nicht an der gleichen Stelle stand wie damals. So weit ich das verstanden habe. Aber das stand damals auch nicht direkt am See, meine ich.)


    Es gab doch damals dieses Foto, auf dem angeblich jemand zu sehen ist, der die Szene mit dem Astronauten im See aus einer Perspektive hinter einem Schuppen verfolgt. Von der Geschichte Clara's her gesehen, daß sie im Zeitstrom zu einer Art Retterin des Doktors geworden ist, würde das jetzt im Nachhinein sogar passen.

    Hui, die Folge werde ich bestimmt noch ein paar mal ansehen müssen.


    4 Milliarden Jahre in einer Zeitschleife... Puh! Allerdings ist das Wissen darum wohl die schlimmste und größte Tortur, denn erlebt hat jede Kopie des Doktors nur ein paar Tage. Auch die Kopie von ihm, die den letzten Schlag auf die Kristallwand geführt hat, kennt nur diesen einen Durchlauf. Aber die Erkenntnis, dieses schon Milliarden mal getan haben zu müssen, muss der größte Schock gewesen sein.


    Die beiden TARDIS...


    Ich habe noch nicht ganz verstanden, ob der Doktor wieder seine eigene TARDIS stiehlt, oder eine x-beliebige andere mit intaktem Chamäleon-Schaltkreis.


    Und die TARDIS von Clara und Ashildr, sollte das jetzt das Cafe am See vom "Unmöglichen Astronauten" gewesen sein? Und auch deren Chamäleon-Schaltkreis ist defekt? Man, ich brauche dringend die Untertitel, egal ob englisch oder deutsch. (Schade, daß die nicht bereits in einer MKV-Datei enthalten sind. ;)

    Und nun fliegt eine weitere Tardis durch das Universum mit Lebt-nur-zwischen-zwei-Herzschlägen-Clara und Unsterblich-Ashildr. Zusammen mit Kann-nicht-sterben-Captain-Jack ware das ein interessantes Setting für eine eigene Serie. Vielleicht als Zeichentrick-/Comic-Variante. Marketing und Merchandising stehen bestimmt schon bereit.


    Und dazu dann noch der untote Doktor "wie-hieß-er-noch?" aus Torchwood. Das gäbe eine Crew...

    Vermutlich handelte es sich um eine kleine, künstliche Wirklichkeit, ähnlich der Time Lord Matrix welche vom Confession dial generiert wurde. Dabei bediente sich der Verantwortliche(, wer immer das auch sein mag) einiger Aspekte aus der Psyche des Doctors.


    Genau das meinte ich: eine verbesserte Matrix, in der schon der 6. Doktor steckte.


    Zitat

    Sollte der Doctor sich nach seinem Ausbruch auch noch an jedes einzelne wiederholte Dasein erinnern, kann das ein tiefbohrendes Traumata nach sich ziehen, welches seine Gesinnung in der kommenden Episode entscheidend prägen könnte. (Wobei ich glaube, dass eine etwas gesteigerte Verbitterung/Wut die einzige Konsequenz sein wird.)


    Ich glaube, jede Person mit weniger Willensstärke als der Doktor hätte schon bei der zweiten oder dritten Schleife aufgegeben oder sich selber die Kugel gegeben, um der Tortur zu entgehen.

    Ich fand das ganz großes Kammerspiel, was Capaldi da abgeliefert hat, eine sagenhaftes Ein-Mann-Schauspiel.


    Was diese Kristallwand angeht... ich mag es mir gar nicht vorstellen wollen, wie oft er diese Schleife durchlaufen musste, um genügend Schaden daran zu verursachen. Das ist angewandte Infinitesimalrechnung in Reinform!


    Die größere Frage ist jedoch aus meiner Sicht: war das alles real, oder hat es sich vielleicht nur im Geiste des Doktors abgespielt? Wenn das Schloss und fast alles darin nur Produkte seiner Fantasie waren, dann war es wahrscheinlich auch letztendlich eine Frage des Willens, ob er es durch die Wand schafft oder nicht. Er könnte also quasi gegen sich selber gekämpft haben, gegen einen Teil von ihm, der nicht wollte, daß er entkommt.


    Das ganze erinnerte mich ein wenig an Forbidden Planet: jeder schafft sich seine Dämonen selber.