Beiträge von Radioactiveman

    Vorsicht Spoiler,

    im neuen Trailer haben wir Ritu Arya in der Rolle der Gat, vermutlich Kommandantin der Schattenproklamation. Dann wäre da Neil Stuke als Lee Clayton, Ehemann von Ruth Clayton, die in Gloucester Führungen veranstaltet. Ein "Fugitive" ist von den Dreharbeiten her bekannt, es handelt sich um Marcia mit den Stricknadeln, gespielt von Julia Foster. Erinnert mich sehr an die Alien-Frau in "Smith & Jones", die ihren eigenen Strohhalm dabei hatte. Aber manchmal ist eine Stricknadel einfach nur eine Stricknadel. Oder?


    Die Frau neben Yaz wird gespielt von Lili Miller. Für Episode 8 gibt es Spekulationen, dass Mary Shelley dort durch Cybermen zu ihrem Roman "Frankenstein" inspiriert wird. Es existiert allerdings bereits eine Story von Big Finish, wo das passiert, also eine Neuinterpretation/Nacherzählung oder rechnen wir lieber mit etwas völlig anderem.


    Über den Fiesling, der von Ian Gelder gespielt wird, ist leider noch gar nichts bekannt.


    Der Cyberman aus den bisherigen Trailern wird Episode 8 zugeschrieben. Es gibt dann aber in den Episoden 9 und/oder 10 ebenfalls Cybermen mit einem deutlich anderen Design, nämlich wie Ritter im Mittelalter plus Druiden. Außerdem kennen wir von den Dreharbeiten noch Figuren, die aussehen wie Black & White Guardian. Also eine Fülle von Optionen für den Story Arc. Speziell bei den Cybermen wäre auch ein weiterer Auftritt von Daniel Barton und den Kasaavin denkbar.


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    Bilder: Gat, Lee Clyton, Ruth Clayton, Marcia, Lili Miller, Ian Gelder

    Elektrisierend,

    eine gelungene Darstellung der beiden Querköpfe Tesla und Edison. Die historischen Details, die ich mir vorher über Wardenclyffe und die Signale vom Mars im Internet angesehen hatte, sind in der Episode umgesetzt worden. Und natürlich kam auch der Gag mit AC/DC. Danke Graham.


    Die Aliens hatten diesmal sogar eine durchdachte Motivation. Geklaute Technik, die repariert werden muss. Die High-Tech Planeten in unserer Galaxis sind zu gut geschützt, also versucht man es auf der Erde. Tesla ist eventuell intelligent genug für den Job. Falls es mit ihm nicht klappt, zieht man woanderns hin. Und, so bleiben wir auch bei den moralischen Standards von Doctor Who, das Raumschiff wurde nicht abgeschossen, sondern fliegt mit letzter Kraft davon. Auch die Skorpione wurden rechtzeitig von der Erde zurückmaterialisiert.


    Eine sehr gute Episode zur Unterhaltung. Wenn man danach in die Realität zurückkehrt, weiß man natürlich, dass der drahtlose Zugang zu Informationen etwas anderes ist als die drahtlose Energieversorgung, an die Tesla glaubte. Das war der Punkt, wo er vom Wissenschaftler zum Esoteriker abdriftete. Und man sollte auch bedenken, dass all die Kraftwerke, die in den etwas über Hundert Jahren Elektrifizierung gebaut wurden, jetzt möglichst schnell stillgelegt werden müssen, um das Klima unseres Planeten zu retten.


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    ps: in New York wurden noch bis 2007 einige Fahrstühle mit Gleichstrom von der Consolidated Edison Gesellschaft betrieben

    Solus,

    immerhin ist "Serial Mom" ein Kultfilm. Dort wurde eine Nachbarin umgebracht, weil sie den Abfall nicht getrent hatte.


    Mario,

    sende bitte Deine Smileys direkt an Gallifrey Base, wo solche Theorien herkommen.


    Beispielsweise dieser Müll hier. Alle Jahre wieder stolpern Fans über das Gehirn von Morbius und spekulieren über vergessene Regenerationen des Doctors vor William Hartnell. Diesmal soll der vorgelagerte Regenerationszyklus aus auschließlich weiblichen Inkarnationen bestehen und die erste davon hatte den Namen Ruth. Passt alles glücklicherweise nicht zum Timeless Child. Ist eben typisch für Gallifrey Base.


    Etwas seriöser ist die Theorie, dass Doctor und Master Brüder sind und sie noch eine Schwester haben, die ihnen von den Gründervätern weggenommen und aus dem Gedächtnis gelöscht wurde. Ist allerdings viel zu sehr Sherlock.


    Bei allen Theorien muss man bedenken, dass es einen Fixpunkt gibt. Gallifrey und die Time Lords wurden nicht aus der Serie herausgeschrieben sondern existerien weiterhin. In erster Näherung kann man sich also vorstellen, dass der Master mit dem MOMENT herumgespielt hat und zur Strafe jetzt glauben soll, dass er Gallifrey zerstört hat. Stattdessen sind aber alle Inkarnationen des Masters mit ihren Tardissen um Gallifrey herumgeflogen und haben ein Deep Level Perception Filter gewebt, durch das jeder, der dort landet, den Eindruck einer völligen Vernichtung bekommt.


    Chibnall wird sich irgendeine ähnliche Story ausgedacht haben. Damit die Täuschung funktioniert, werden alle Informationen, die wir nach und nach über das Timeless Child erhalten, zunächst die Version aus der Videobotschaft des Masters unterstützen. Erst in einem Special zum 60th Anniversary wird dann gezeigt, dass auf Gallifrey alle wohlauf sind.


    Und die neuste Spekulation: im Finale von Staffel 12 wird Jodie Whittaker in einer Doppelrolle zu sehen sein.


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    "Something is coming for me",

    eine Bedrohung für den Doctor, die im Laufe der Staffel auf uns zukommen wird. Erste Gelegenheit, das zu konkretisieren, besteht in Episode 5 mit den Judoon. Da ist Chibnall nämlich möglicherweise Co-Autor und es soll möglicherweise eine Szene geben mit einem "original-design TARDIS interior". Eine einfache Rückblende oder richtet sich die Bedrohung auch gegen frühere Inkarnationen des Doctors?


    Nach den ersten Andeutungen über Chibnalls Story Arc kamen die üblichen Spekulationen. Das Timeless Child ist Susan. Ja, ganz bestimmt. Und es wird der gleiche Fehler gemacht wie beim War Doctor. Der hatte angeblich etwas derart schreckliches getan, dass er den Namen Doctor nicht verdiente. Es stellte sich dann heraus, dass der War Doctor Gallifrey eben nicht zerstört und auch sonst nichts Schlimmes angestellt hatte. Es handelte sich lediglich um die vom MOMENT verhängte Strafe, es glauben zu müssen.


    Diesmal wird spekuliert, dass die Gründerväter von Gallifrey dem Timeless Child etwas so unsagbar Schreckliches angetan haben, dass selbst der Master es für so schlimm hält, dass er Gallifrey daraufhin zerstört. Rassilon und Omega haben z.B. die Fähigkeit der Time Lords zur Regeneration oder zur Zeitreise vom Timeless Child gestohlen.


    Na und. In der Geschichte der Serie gab es bereits etliche Perversionen der Time Lord Society. Es ist sinnlos, das noch steigern zu wollen, um etwas zu finden, das sogar dem Master zuviel ist. Es wird nichts davon sein.


    Eine alternative Zeitlinie, die vortäuschen soll, Gallifrey sei zerstört. Ein manipuliertes Gedächtnis, in das die Erinnerung an ein Timeless Child eingepflanzt wurde. Chibnall hat viele Richtungen, in die er seinen Story Arc wenden kann. Die interessanteste, aber sicher auch umstrittenste Option wäre, wenn Chibnall eine Variation von "Lungbarrow" in die TV-Serie einführen würde. Mit den Looms, dem Fluch der Pythia und mit einem Kind, das dann trotzdem wieder auf herkömmliche Weise geboren wird. Aber nach all den Erfahrungen mit Moffats Story Arcs habe ich erhebliche Zweifel daran.


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    Kontinuität,

    Daniel Barton hatte über sein Social Media Imperium gesagt: "We have your numbers, e-mails, GPS, I even know how many more stamps you need for a free coffee", und jetzt sind es die stamps/coupons von der Kaffeemaschine, durch die der Urlaub im Tranqillity Spa gewonnen wurde.


    Die zerstörte Erde entspricht dem zerstörten Gallifrey. Die Ansprache am Ende der Episode diente Companions und Doctor gleichermaßen zur Ermutigung und muss in genau diesem Zusammenhang gesehen werden. Es gab von Capaldi ähnlich eindringliche Ansprachen gegen den Krieg und auch da bestand immer die doppelte Bedeutung, dass die Verbrechen der Time Lords im Time War mitgemeint waren.


    Durch Umweltverschmutzung zu Monstern mutierte Menschen aus der Zukunft wurden uns übrigens auch schon in "Curse of Fenric" gezeigt. Bei den Kommentaren, die ich gelesen habe bin ich passend dazu auf diese gegensätzlichen Standpunkte gestoßen: "This was like McCoy / Colin Baker levels bad", während andere es gerade deshalb mögen: "Yes it was bad, but it was Doctor Who bad."


    Solche herbeikonstruierten Absurditäten, dass Syrillium 3 ausgerechnet durch den Hopper Virus in das benötigte Syrillium 4 umgewandelt wird, gehören zur Serie unbedingt dazu. Irgendwelche Nachfolgeunternehmen von Monsanto werden in der Zeit vor der sich abzeichnenden Apokalypse Menschen mit den Mitteln der Gentechnik so angepasst haben, dass sie gegen alle Nachfolgeprodukte von Glyphosat resistent wurden und auch die Fähigkeit erworben haben, auf einer anderen Grundlage als der Photosynthese Kohlendioxid zu atmen. Viele solche Details lassen sich wohlwollend erklären und man muss jetzt nicht auf Logiklöchern herumreiten, die man bei anderen Episoden hingenommen hat.


    In "Sleep No More" sollten wir die einzelnen Figuren nicht zu sehr beachten, weil sie sowieso gleich sterben würden. In "Orphan 55" sollten zu viele Charaktere alle ihre eigene Story bekommen und das misslingt genauso. Aber, während ich bei anderen Episoden bereits nach einem Drittel das Gefühl hatte, dass sie umkippen, war es diesmal erst nach der Hälfte, als der Bus dieser Midnight-Reisegruppe strandete. Die Dreg haben also tatsächlich Stacheldraht verwendet, um dieses gepanzerte Fahrzeug zu stoppen? Und es gibt Bäume, die den radioaktiven Fallout überstanden haben? Und: "You had warnings from every scientist alive", wenn es in den Tunneln keinen Sauerstoff gibt, dann können dort keine Feuer brennen!


    Aber zurück zur Kontinuität, bei "Spyfall" hatte ich darauf hingewiesen, dass bei den wechselnden Fähigkeiten des Doctors die Telepathie in dieser Inkarnation jetzt vorhanden ist. Die Möglichkeit, länger als wir Menschen ohne Sauerstoff auszukommen, ist dagegen verloren gegangen. Auch das ist im Rahmen der Serie völlig normal. Man sollte allerdings darauf achten, dass es dann jetzt auch so bleibt.


    Egal, wie einzelne zu dieser Episode stehen, wir verdanken ihr ein wunderbares Erkennungszeichen für alle Doctor Who Fans, die sich gegenseitig anbaggern wollen. Allerdings: "The great tall taylor comes to all the kids who suck their thumbs."


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    Ganz besonders gruselige Monster waren angekündigt worden,

    es waren dann wir Menschen. Gut, Botschaft angekommen. Abgesehen davon waren die Dreg tatsächlich etwas furchteinflößender als beispielsweise die Sandmänner von "Sleep No More" oder die Flachlinge von "Flatline".


    Aber wie all diese Base Under Siege Episoden beruht die Handlung nur darauf, dass Monster nur deshalb die Station angreifen, weil sie eben Monster sind. Und die Leute im Spa geraten hauptsächlich deshalb in Gefahr, weil sie besonders dumme Entscheidungen treffen. Warum fahren so viele mit diesem Fahrzeug los, um Benni zu retten? Mindestens die Hälfte davon hätte im Spa hinter dem Schutzschirm in Sicherheit zurückbleiben können. Ach ja, die mussten sich ja opfern, damit die andere Hälfte unverrichteter Dinge wieder ins Spa zurückkehren konnte.


    Und es scheint ein Thema dieser Staffel zu sein, dass Mütter die eigentlichen Probleme sind. Und ein weiteres Thema, nun, Yaz flirtet mit dem Master und Ryan Flirtet mit Bella, auf diese Weise können sie nie die Eltern des Timeless Child werden.


    Das mit der U-Bahn-Station vermittelte ein Gefühl von "The Mysterious Planet", auch das war eine alternative Zeitlinie der Erde. Irgendwo fliegt auch noch der Sternenwal mit dem United Kingdom umher, während Menschen und Silurians friedlich gemeinsam auf der Oberfläche der Erde leben. Und beim Anblick der verwüsteten Erde denkt man doch auch gleich an den Anblick des verwüsteten Gallifrey vor einer Woche. Nur eine mögliche Zeitlinie, die sich auch noch anders entwickeln kann.


    Insgesamt etwas besser als eine Reihe ähnlicher Episoden. Nicht ganz so gut wie "Oxygen", das sehr beeindrucken konnte, obwohl es ebenfalls eine ziemlich platte Botschaft gegen den Kapitalismus verbreitete. Für mich also irgendwo am unteren Ende von "gut".


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    "Right here in the hearts",

    der Master spricht inzwischen von Herzen, Mehrzahl, wie es sich gehört. Er ist also keine Cyber-Projektion oder sonst irgendeine Art von Täuschung. Bei den "Nervensträngen" in der Welt der Kasaavin dachte auch Jodie an Synapsen, das war also eine berechtigte Assoziation. Wurde leider nicht weiter aufgeklärt, aber Wesen, die unser gesamtes Universum erobern wollen, kehren sicher nochmal wieder.


    Auch der zweite Teil vermittelt ein Gefühl von "Extremis". Dort hatten die Wissenschaftler von CERN kollektiv Selbstmord begangen, weil sie herausgefunden hatten, dass ihre Welt eine Simulation ist. Diesmal hat jemand das Timeless Child tief in die Erinnerungen von Master und Doctor eingepflanzt und als der Master es herausfindet, vernichtet er Gallifrey.


    Vielen Fans sind die Spielregeln, nach denen so etwas geschieht, nicht bewusst. Durch den Time War und eine Reihe weiterer Ereignisse wurde die Zeitlinie von Gallifrey wiederholt bis in die fernste Vergangenheit verändert und ändert sich auch weiterhin. Eine Figur wie The Other und die Looms gab es nur in der Zeitlinie von "Lungbarrow" und die wurde seitdem mehrfach umgeschrieben.


    Alles, was wir über die Vergangenheit von Gallifrey erfahren und dann zu wissen glauben, gilt, abgesehen von ein paar Grundlagen, ausschließlich für den jeweiligen Story Arc. Für eine einzige Situation in "End of Time" wurde dem Master das Trommeln in den Kopf gepflanzt. Das begleitete ihn dann rückwirkend bereits seit seiner Kindheit und galt als Ursache dafür, dass er so bösartig wurde.


    Der Hybrid wurde von Moffat für einen ergebnislosen Dialog des Doctors mit Me/Ashildr am Ende von "Hell Bent" erfunden. Drei Theorien wurden erörtert und dann im Raum stehen gelassen. Und dafür wurde der Hybrid rückwirkend als uralte Legende von Gallifrey aufgebaut und sogar behauptet, dass der Doctor deshalb die Tardis gestohlen und Gallifrey verlassen hat.


    Wie gesagt, sowas gilt immer nur für den jeweiligen Story Arc. Der nächste Autor erzählt dieselbe Geschichte aus der Vergangenheit von Gallifrey dann wieder ganz anders. Chibnall macht das genauso wie seine Vorgänger.


    In dieser Zeitlinie wird es also zur Zeit der Gründerväter von Gallifrey zusätzlich das Timeless Child geben. Nach 2023 wird es wieder in der Versenkung verschwinden. Folglich kein Grund, sich aufzuregen, dass Chibnall an den Grundlagen der Serie rüttelt. Doctor Who dient der Unterhaltung. Nur das zählt.


    Bei Moffat wäre das Timeless Child eine der Splinter-Versionen von Clara und die Lügen, die den Master veranlasst haben, Gallifrey zu vernichten, würden erst dadurch entstehen, dass der Doctor sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Timeless Child begibt. Chibnall hat jede Chance es besser zu machen als sein Vorgänger.


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    ps: Es existiert jetzt eine zusätzliche Tardis zur Verfügung des Doctors

    pps: Parallel auf der Erde der Master der 77 Jahre gewartet hat, O in Australien, Missy im Vault, der Master in den 70ern und Saxon

    ppps: Beste Theorie über das Timeless Child->

    "I thought the timeless child was the child that refuses to acknowledge the existence of bedtime."

    Vikings versus Saints,

    live gucken ging deshalb nicht, also habe ich es erst jetzt gerade gesehen, hier also ein ganz frischer Eindruck. Wow!


    Ein erster Teil ist dazu da, um Spannung aufzubauen. Wenn im zweiten Teil dann alles aufgelöst werden muss, bricht das oft ziemlich schnell zusammen. Moffat hat das leider immer wieder vorgeführt. Chibnall macht hier einen wesentlich besseren Eindruck. Die Aliens entsprechen dem Standard. Warum die ausgerechnet immer wieder auf die Erde einfallen wollen, wird ja schon lange nicht mehr erklärt. Dass Wesen aus einem anderen Universum menschliche DNA als Datenspeicher benutzen wollen, weil sie ohne so einen Anker sonst hier nicht dauerhaft existieren könnten, ist dann schon recht originell.


    Hinzu kommen gelungene Schauplätze in der Vergangenheit mit Ada Lovelace und Noor Inayat Khan und die Verfolgungsjagd mit dem Master. Eine gute Idee, ihn als Doppelagenten bei den Nazis anzuschwärzen. Früher war es ja üblich, dass der Master mit Aliens paktiert und dann, wenn die ihre eigenen Pläne offenbaren, vom Doctor gerettet wird. Diesmal wurde der Master den Kasaavin überlassen.


    Mein erster Gedanke nach dem ersten Teil war, dass der Doctor aus der Zukunft die Companions aus dem abstürzenden Flugzeug retten wird. Zweiter Gedanke, dass es Barton tut, weil er ja als Dreifachagent angekündigt war. Der erste Gedanke war also richtig. Graham durfte dann sogar die Laserschuhe anwenden.


    Die Time Lord Fähigkeiten des Doctors werden in der Serie immer wieder neu definiert. Telepathischer Kontakt zum Master, Gedächtnis Löschen durch Handauflegen, das gibt es also in dieser Inkarnation.


    Gallifrey befand sich zuletzt am Ende der Zeit. Jetzt also wieder in einem Bubble Universum. Und schon sind wir mitten in einem Story Arc. Wir werden sehen, ob Chibnall das besser hinkriegt als Moffat z.B. mit dem Hybrid.


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    Pascal,

    warum sollte Yaz ihren Job bei der Polizei verlieren? Wenn jemand in Datennetzen eine falsche Anklage reinsetzt, dann reicht es völlig, dass dieser Fehler am Ende der Episode korrigiert wird. Das würde bei jedem Autor so funktionieren.

    Offene Fragen,

    wurde "C" mit einer Projektilwaffe erschossen? Nein, es wird ausdrücklich gesagt, es geschah "by the same sort of bolts that came through that sat nav". Das Navi hat ein größeres Display, kann deshalb einen breiteren Strahl erzeugen, der den Fahrer komplett auslöscht. Die Drohne im Garten des MI6 produziert nur einen bleistiftdicken Strahl, der für ein Loch im Kopf ausreicht. Beide Geräte stammen von VOR und wurden dort mit entsprechender Alien-Tech ausgestattet. Da der Master an der Fernsteuerung sitzt, wird für Doctor und Companions die Trefferquote auf Null heruntergesetzt. Er will sich schließlich die große Enthüllungsszene am Ende der Episode nicht verderben.


    Warum kommen 6 Autos zum abholen? Weil der Doctor normalerweise gezwungen werden muss, mitzukommen. Nachdem der Doctor freiwillig einsteigt, reicht ein einziges Fahrzeug für den Transport. Ein Navi wird verwendet, nicht weil der Fahrer zu dumm wäre, um zu seinem Arbeitsplatz zu finden, sondern um auf dem Weg von Sheffield nach London Staus und Baustellen umgehen zu können.


    Insgesamt deutlich weniger Logikfehler als bei "The Woman Who Fell To Earth". Dort hatten wir dann noch als erinnerungswürdige Nebenrolle den Salad Guy. Diesmal bekamen wir Ethan, den Assistenten von Daniel Barton. Seine Kleidung ähnelt sehr der von Patrick Troughton.


    Letzte Nacht habe ich mir die Kommentare englischsprachiger Fans zu der Episode durchgelesen. Bei den Aliens fühlen sich viele erinnert an die Cybermen von "Army of Ghosts", aber auch an die 2D-Wesen von "Flatline". Ein Fan hat sogar die Voord von "Keys of Marinus" ausgegraben und die Radiotimes hat einen Artikel dazu gebracht.


    Keine Sorge, nichts davon wird es sein. Auch nicht die Matrix, die ebenfalls oft genannt wurde, jedenfalls nicht die von Gallifrey. Aber es freut mich, dass einige Fans ebenfalls diese Assoziation hatten, dass es sich bei dem "Wald", in den Yaz und Doctor versetzt wurden, um Nervenbahnen handelt und die Aliens aus neuronalen Impulsen gebildet werden. Und dann gab es dazu oft die Assoziation, dass Yaz und Doctor verkleinert wurden und es sich um das Gehirn eines Lebewesens handelt, während ich zuerst an einen Computer vergleichbar zur Nethersphere dachte.


    Auch mit meinen Zweifeln an der Echtheit des Masters bin ich nicht allein. "A man very close to my heart", sagt der Master über den ursprünglichen "O". Der Master hätte von "hearts", Mehrzahl, sprechen müssen.


    Und auch viele andere Fans waren der Ansicht, dass der Master viel zu früh zurückgekehrt ist, weil Daleks, Cybermen und Master overused sind und längere Pausen brauchen, um frisch zu bleiben. Aber, nachdem Sacha Dhawan jetzt da ist, sind sich alle einig, dass er die Rolle sehr gut verkörpert und dementsprechend auch bleiben soll. Also hoffen wir, dass es sich nicht bloß um eine Cyber-Projektion in einer Virtuellen Realität handelt.


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    Eigentlich hatte ich eine Art Parodie auf die Doppelnullen erwartet,

    aber die Parodie beschränkte sich weitgehend auf die Klischee-Tuxedos. Keine Schreibtischtypen und Bürokraten, keine Womanizer wie Sean Connery mit sexistischen Sprüchen, keine Agenten, die ihre Lizenz zum Töten anwenden und die dann vom Doctor zurechtgewiesen werden. Alle Agenten sterben sofort, da bleibt keine Zeit für James Bond Feeling. Wir sind unmittelbar mitten in der Bedrohung durch die Aliens aus dem anderen Universum. Und die ist gut gemacht. Spannend bis zum Cliffhanger.


    Das Interview von Ryan und Yaz erinnert sehr daran, wie Rani und Clyde irgendwo in London jetzt die Arbeit von Sarah Jane fortsetzen würden, wenn man ihre Serie fortgeführt hätte. Aber auch hier bleibt keine Zeit, sich darüber zu amüsieren, Yaz hätte genauso tot sein können wie die Agenten. Welch glückliche Fügung, dass der Gegner inzwischen seine Strategie geändert hat. Doctor und Companions werden nicht mit Alien-DNA umgekrempelt, sondern nur in dieses neuronale Netzwerk teleportiert. Sieht für mich aus, als wäre es das Gehirn von VOR, der Künstlichen Intelligenz, die GPS/Google/Facebook auf dieser Version der Erde darstellt und eventuell ähnlich leistungsfähig ist wie die Nethersphere.


    Sasha Dhawan als Master, ich hatte im Juli von diesem Gerücht berichtet. Wirkte damals genauso unspezifisch wie alle anderen Gerüchte. Entweder irgend jemand hat extrem gut geraten oder bei der Geheimhaltung von Chibnall gibt es ein gravierendes Leck. Oder Chibnall hat es selbst durchsickern lassen. Schließlich geht es bei der Episode um absolute Irreführung und dass wir auf nichts vertrauen dürfen. Streckenweise hatte ich ein Gefühl wie bei "Extremis", dass irgend etwas grundlegend "falsch" ist. Beruhte das wirklich nur darauf, dass "O" in Wirklichkeit der Master war und sich mehrfach doppeldeutig verhalten hat?


    Es ist ja noch nicht das Ende der Fahnenstange. Was wird in der nächsten Episode enthüllt? Gibt es VOR als Künstliche Intelligenz, wie ich es mir vorstelle? Was für eine Rolle spielt Barton? Welche Pläne verfolgen die Aliens? Typischerweise müsste sich der Master zum Schluss vom Doctor vor denen retten lassen. Der zweite Teil wird neue Faktoren hinzufügen und alles, was wir glauben zu wissen, wieder ganz anders erscheinen lassen.


    "Everything that you think you know...

    ... is a lie."


    Da hängen all diese Kabel aus der Tardis heraus, aber dann steht die Tardis plötzlich unversehrt by MI6. Meine Idee dazu ist, dass es einen Mechanismus wie bei einem Staubsauger gibt, durch den die Kabel blitzschnell in die Tardis zurückgezogen wurden.


    Die Companions sind im vergangenen Jahr mehrfach nach Sheffield zurückgekehrt, um ihr Alltagsleben dort fortzusetzen. Die Beziehung zwischen Ryan und Sonya, der Schwester von Yaz, ist trotzdem keinen Schritt vorangekommen. Vermutlich werden die meisten Zuschauer sowieso Ryan und Yaz als das füreinander bestimmte Traumpaar ansehen.


    Die meiste Zeit vermittelte die Episode eine bedrohliche Atmosphäre, einer der lustigen Momente war für mich, als Ryan fotografiert hat und erst danach die Kappe vom Objektiv nahm.


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    Jahresrückblick 2019,
    Pendeln, Bleigießen und Mond-Horoskop, es ist wieder die Zeit der Zukunftsdeuterei. Wie üblich vergeblich. Der für Dezember vorhergesagte Polsprung ist nicht eingetreten, ebenso wie unzählige andere Prognosen für das vergangene Jahr.


    Aber es gelingt ja nicht einmal die Deutung der Vergangenheit. Da gab es bei der Wahl in GB für Tories, Brexit Partei, Plaid Cymru, DUP und UKIP zusammen 47% der Stimmen. Liberale, Grüne, SNP, Sinn Fein und Labour, die sich dann doch endlich auf ein zweites Referendum festgelegt hatten, bekamen 51%. Eine Mehrheit gegen den Brexit. Trotzdem meldeten alle Medien überall nur einen überwältigenden Wahlsieg für Boris Johnson. Klar, dass die Engländer ihr schräges Wahlsystem so verinnerlicht haben, dass ihnen jede Kritik daran abgeht, aber warum übernimmt das auch der Rest der Welt?


    Höhepunkt war sowieso die Verkündung des Wahlergebnisses in Uxbridge. Hinter Boris Johnson standen auf der Bühne Lord Buckethead, Count Binface, Elmo und ein Interplanetary Timelord. Lord Buckethead von der Monster Raving Loony Party war mit 125 Stimmen der Sieger.


    Die USA hatte 2003 vom Irak verlangt, den Besitz von nicht existierenden Massenvernichtungswaffen zuzugeben und ist dann einmarschiert und hat das Regime gestürzt. Donald Trump macht das ein paar Nummern kleiner. Er hat Militärhilfe für die Ukraine zurückgehalten, um die neue Regierung unter Selenskyj zu nötigen, Beweise dafür zu suchen, dass die Ukraine 2016 für die Einmischung in die US-Wahl verantwortlich war und es hat so aussehen lassen, dass Russland es getan hat, damit Russland schlecht dasteht. Eine abgedrehte Verschwörungstheorie, Trump hätte dafür das Goldene Brett der GWUP verdient. Na, immerhin bekommt er ein Impeachment.


    Trump würde sogar ein Goldener Lattenzaun zustehen. Seine Glanzleistung 2019 war die Behauptung bei einer Veranstaltung mit seinen Anhängern, dass Windmühlen durch den Lärm Krebs bewirken können. Habe er jedenfalls gehört. Im Internet gab es dazu ein sehr schönes Bild vom Dutch Chernobyl.


    Das Mad-Magazin hat konsequenterweise seine Print-Ausgabe eingestellt. Bei so einem Präsidenten braucht man keine Satire mehr.


    Beim Sturm auf die Area 51 waren nur 100 Leute. So hat es wieder einmal nicht gereicht, die US-Regierung dazu zu zwingen, die dort verborgenen Aliens öffentlich zu präsentieren.


    Auch 2019 bei Esoterikern wieder sehr beliebt war der Quantensprung, um privat glücklicher zu leben oder um die ganze Menschheit voranzubringen. In einem bahnbrechenden Experiment haben Physiker der Yale Universität nun erstmals die Dauer eines Quantensprunges gemessen und es ist ihnen sogar gelungen, den Prozess umzukehren.


    Nachdem Auftriebskraftwerk, Magrav und Quanten-Energie-Generator immer noch nicht die Stromversorgung revolutioniert haben, versuchte man es dieses Jahr wieder einmal, gähn, mit dem Magnetmotor. Meine Internet-Suche führte zu etlichen Scam-Bausätzen und zu diesem Video ausgerechnet von der Uni Bielefeld ->
    https://www.physik.uni-bielefe…odynamik/magnetmotor.html


    Da es wieder eine längere Pause zwischen den Staffeln gab, ging es bei Doctor Who vergleichsweise ruhig zu. Bei einer Ankündigung von Billie Piper, dass sie etwas ankündigen wird, handelte es sich um eines ihrer vielen aktuellen Projekte. Die Schlagzeile der Radiotimes, ob sie womöglich in ihre Rolle der Rose zurückkehrt, war von vornherein Click Bait. Die Metro scheiterte mit ihrer Prognose einer Rückkehr zum Christmas Special. Vielleicht nächstes Jahr. Der Mirror hatte in der Vergangenheit einige Treffer, aber mit seiner Behauptung einer Rückkehr zum Samstagstermin endete die Glückssträhne.


    Falschmeldung des Jahres 2018 war, dass bei Children in Need ein Drehbuch versteigert werden solle, unterschrieben von Captain Jack und einer Katzenpfote. Ace Creeper hatte für das Video mit dieser Story 90000 Views. Falschmeldung des Jahres 2019 war, dass Chibnall von der BBC gefeuert worden sei. Das führende Video mit dieser Story von Overlord TV hatte ebenfalls 90000 Views. Gemessen an der Gesamtzahl derer, die Doctor Who gucken, liegt das im Promillebereich.


    Und diese 90000 sind nicht etwa alles Hater, Trolle und Dummköpfe. Ein großer Teil von denen will einfach nur erfahren, was an dem Gerücht dran ist, und wird dann enttäuscht, weil diejenigen, die solche Meldungen weiterverbreiten, selbst überhaupt nichts über die Hintergründe wissen.


    Sowas wird heute per Copy & Paste weitergegeben, ohne dass jemand überhaupt nur erwägt, die Absender zu fragen, wo das herkommt. So ist es auch bloß ein weiteres, zusätzliches Gerücht, dass der Ursprung bei einem Forum namens Roobarb gelegen haben soll. Im gesamten Fandom hat niemand sich dort eingeloggt und den zugehörigen Thread und die ersten Posts ermittelt, die dann zu diesem Sommertheater geführt haben.


    Eine mögliche Variante der Story ist, dass jemand sinngemäß gepostet hatte, dass es schon seit Wochen keine Nachrichten mehr von den Dreharbeiten gegeben hat und dass bei dieser strikten Geheimhaltung sogar Chibnall gefeuert worden sein könnte, ohne dass man es mitkriegen würde. Jemand ergänzt, dass Jodie Whittaker aus Solidarität dann ebenfalls gehen würde. Und noch jemand anderes schlägt vor: "Pete to the rescue."


    Statt zu fragen, wird messerscharf geschlossen, dass Pete McTighe gemeint sein müsse und dass er jetzt kurzfristig als Ersatzshowrunner eingesetzt wurde. Auf dem Weg nach Gallifrey Base werden die Konjunktive dann großzügig weggelassen und weitere Mutmaßungen ergänzt. Und so macht dann schließlich die Runde, dass bei einem Screening des bisherigen Materials der Dreharbeiten dieses sich als derart schlecht herausgestellt habe, dass die anwesenden Vertreter der BBC umgehend für die Entlassung von Chibnall gesorgt hätten. Wenn die Hater an ihre eigenen Behauptungen glauben würden, dann hätte dieser Fall doch bereits mit Staffel 11 eintreten müssen und nicht erst mitten in den Dreharbeiten für Staffel 12.


    Ebenso neckisch, die BBC habe eine Rückkehr von Billie Piper gefordert und Chibnall sei gefeuert worden, weil er dies abgelehnt habe. Und einen Mausclick weiter, Chibnall habe die Rückkehr von Billie Piper gefordert und die BBC habe dies abgelehnt, dadurch sei es zu einem Streit gekommen, bei dem Chibnall schließlich gefeuert wurde.


    Und, ganz besonders scharfsinnig, durch den China-Deal habe sich die BBC verpflichtet, eine neue Staffel pro Jahr zu produzieren, sonst drohen Vertragsstrafen. Chibnall hat das nicht hingekriegt, deshalb wurde er gefeuert. Auch das wusste die BBC übrigens schon bei Staffel 11 und hätte eventuelle Maßnahmen bereits dann ergriffen und nicht ausgerechnet bei den laufenden Dreharbeiten.


    So eine Meldung, dass Chibnall als Showrunner entlassen wurde, wurde bereits im November 2018 verbreitet. Schlechtes Timing, weil es im gleichen Zeitraum Infos über den Produktionsbeginn von Staffel 12 gab. Und jetzt im August wurde das "Chaos in Cardiff" behauptet, ausgerechnet als gerade neue Bilder von den Dreharbeiten kamen.


    Was können wir für 2020 erwarten? Mit meinem Beweis, dass Bielefeld nicht existiert, beruhend auf hochwissenschaftlicher Quantenphysik, wonach etwas erst dann real ist, wenn man es gemessen hat, komme ich leider zu spät, um die Million zu beanspruchen. Immerhin für 50000 Euro Prämie kann man sich aber noch bis 30. April 2020 bei der GWUP bewerben, falls man eine Methode weiß, um den "Wirkstoff" von nicht etikettierten Globuli zu bestimmen.


    Bei Doctor Who ist die Frage zunächst, wann es mit den Dreharbeiten für Staffel 13 losgeht. Vielleicht ab März, vielleicht später. Jenachdem kann man dann vorsichtige Prognosen wagen, wann Staffel 13 im Programm der BBC zu sehen sein wird. Unvermeidlich wird es wieder Schlagzeilen über eine Rückkehr von Rose und Captain Jack geben, über eine Neuauflage von Torchwood oder ein Metacrisis-Spinoff, über Multi-Doctor-Episoden und einen Doctor Who Kinofilm. Und Chibnall wird vermutlich auch 2020 wieder von der BBC gefeuert.


    Und, da Staffel 12 offiziell erst mit dem Special endet, das möglicherweise erst am 1.Januar 2021 gezeigt wird, bleibt auch diese Vorhersage von Pascal solange noch im Bereich des Möglichen, für wen auch immer sie eintreffen wird:


    "Glaubt mir, Leute...
    Nach Staffel 12 wird der Spuk erst mal vorbei sein."


    Auch 2020 werden sich wieder viele aufs Glatteis begeben. Ich wünsche zum Jahreswechsel allen einen guten Rutsch.


    Radioactive Man



    ps: unter den Meldungen von 2019 fand ich dies hier besonders treffend:


    Hass im Netz schränkt die Meinungsvielfalt ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Onlinebefragung. Die Angst vor Hasskommentaren verhindere, dass Menschen ihre Meinung im Netz kundtun und verschiebe gefühlte Mehrheiten.


    Hassrede beeinträchtigt freie Meinungsäußerung im Netz. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Onlinebefragung des Meinungsforschungsinsituts YouGov. Wegen drohender Hasskommentare bringe sich mehr als die Hälfte der Internetnutzer seltener mit ihrer politischen Meinung in Diskussionen ein.


    Hasskommentare führten so zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität: "Wenn die Hater*innen in Kommentarspalten dominieren, entsteht der Anschein, sie seien auch gesellschaftlich in der Mehrheit", heißt es in der Studie, die unter dem Namen "Hass im Netz: Der schleichende Angriff auf unsere Demokratie" veröffentlicht wurde.
    Mehr als 7000 Befragte


    In Auftrag gegeben wurde sie von der Nichtregierungsorganisation "Campact". 7349 Menschen zwischen 18 und 95 Jahren nahmen daran teil. Ausgewertet wurde sie vom "Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft" in Jena. Nach Angaben der Autoren handelt es sich dabei um die bisher größte Untersuchung zu Erfahrungen deutscher Internetnutzer mit Hatespeech und deren Auswirkungen.

    Orphan 55,
    das ist der Titel von Episode 3. Hier ist die Synopsis ->


    "Having decided that everyone could do with a holiday, the Doctor takes Graham, Yasmin, Ryan to a luxury resort for a spot of rest and relaxation. However, they discover the place where they are having a break is hiding a number of deadly secrets. What are the ferocious monsters that are attacking Tranquillity Spa?"


    Sendezeit am 12. Januar, 20h10m MEZ. Castinfos hier ->
    https://cultbox.co.uk/news/doc…-synopsis-cast-and-writer


    Radioactive Man

    @Mensch,
    nachdem Chibnall und Jodie Whittaker für Staffel 13 bestätigt wurden, jetzt also auch Bradley Walsh. In den seriöseren Spekulationen wird eigentlich davon ausgegangen, dass es bei den Companions nach zwei Staffeln zu einem Wechsel kommt. Irgendwo dachten Fans sogar schon, dass Graham im ersten Trailer aus dem Flugzeug fällt und durch einen tragischen Tod aus der Serie rausgeschrieben wird. War von vornherein abwegig, weil die Szene offensichtlich zu Episode 1 von Staffel 12 gehört. Und von den Dreharbeiten weiß man, dass er bis zum Ende der Staffel dabei sein wird.


    Bei Tosin Cole sind fürs nächste Jahr mehrere Auftritte bei Conventions bekannt. Obwohl das nur ein paar Wochenenden betrifft, wird daraus hergeleitet, dass er dadurch für die Dreharbeiten von Staffel 13 nicht zur Verfügung steht, bzw. diese Dreharbeiten dann erst nach Mai 2020 beginnen könnten. Auch alles viel zu voreilig. Viel zu früh für solche Schlussfolgerungen.


    Gestern war in London ein Screening von Spyfall Part 1. Also vorsicht vor Spoilern in den Social Media. Der dort servierte Hamburger mit dem eingeprägten Doctor Who scheint irgendeinem Copyright zu unterliegen. Fotos davon wurden fast überall gelöscht.


    Radioactive Man

    @Nikioko,
    doch, ich habe in meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung all diese elementaren Dinge gelernt, halte es aber für nicht angebracht, mit Pascal auf dieser Ebene zu diskutieren, weil es ja immer nur im Kreis herumgeht und überhaupt nichts bewirkt. Und irgendwie hast Du die Stellen mit der Ironie nicht verstanden. Nur als kleiner Tipp, ich habe gar keinen Nachttisch.


    @Pascal,
    den Link zum "Skeptiker-Syndrom" hattest Du mir vor längerer Zeit schonmal genannt und ich hatte mir eigentlich damals vorgenommen, darauf zu antworten, war aber, soweit ich mich erinnere, nicht dazu gekommen. Falls doch, wird sich jetzt einiges wiederholen.


    Edgar Wunder ist aus der GWUP ausgetreten, bzw. hat seinen Rauswurf dort provoziert, um eine Konkurrenzorganisation zu gründen, nämlich die Gesellschaft für Anomalistik in Freiburg. Um den neuen, eigenen Verein zu legitimieren, hat er "Fehler" der GWUP naturgemäß dramatisiert und greift zum billigen Mittel der Retourkutsche.


    Er behauptet, über die GWUP:
    "Die Anhänger von „paranormalen“ Überzeugungen – oder überhaupt Andersdenkende – werden pathologisiert. Ihnen wird ein Mangel an kognitiven Fähigkeiten („Spinner“, „Dummköpfe“, „geisteskrank“ usw.) oder kriminelle Absichten unterstellt („Betrüger“, „Scharlatane“ usw.)."


    Das gleiche Verhalten zeigt dann aber Edgar Wunder, indem er die Anhänger der GWUP pathologisiert, dadurch dass er ihnen ein "Skeptiker-Syndrom" unterstellt.


    Doch wer "Dummköpfe" identifiziert und als solche benennt, kann ja zunächst einmal auch damit recht haben und das genannte Ziel der Skeptiker, "Defending the rational world from a rising tide of nonsense", ist prinzipiell richtig, selbst wenn es darunter im Einzelfall immer wieder Eiferer gibt, die selbst nicht ganz frisch im Kopf sind.


    Und selbst wenn es so ein "Skeptiker-Syndrom" in größerem Umfang geben sollte, würde es nichts daran ändern, dass die "Dummköpfe" immer noch "Dummköpfe" sind.


    Aber ich will mich auf diese Ebene der gegenseitigen "Nettigkeiten" gar nicht hinab begeben, sondern auf die prinzipiellen Unterschiede eingehen. Die GWUP ist eine soziale Bewegung gegen betrügerischen Unsinn. Edgar Wunder möchte stattdessen paranormale Vorgänge wissenschaftlich erforschen.


    Ein edles Ziel. Als ich jung war, wollte ich nach Freiburg gehen, um Parapsychologie bei Hans Bender im Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene zu studieren. Es ist leider nie dazu gekommen. Ich hatte dann in der Bücherei auch ein Buch von Otto Gerhard Prokop gefunden, wo aufgezeigt wurde, dass die Rhine-Tests mit denen laut Infoseiten in den SF-Heften paranormale Fähigkeiten nachgewiesen worden seien, nur durch selektive Auswahl der Messergebnisse zustande gekommen sind. Statistricks. Die Spukerscheinungen, denen Hans Bender medienwirksam Echtheit attestiert hatte, stellten sich dann ebenfalls als Schwindel heraus.


    Edgar Wunder möchte, dass Skeptiker mit den Anhängern von Paraphänomenen gemeinsam diskutieren und die Paraforschung vorantreiben. Das soll er gern tun, aber andere setzen eben andere Schwerpunkte, nämlich den Betrug aufzudecken.


    Wenn jemand versucht, ein Pepetuum Mobile zu verkaufen, dann setze ich mich mit dem nicht an einen Tisch, um zu erörtern, ob ein "Sepia-Effekt" die Auftriebskraft verstärkt. Ich werde stattdessen die angewendeten Tricks nachweisen und ihm das Geschäft verderben.


    Gerade weil es Erfahrungen gemeinsamer Diskussionen von Skeptikern mit Ufo-Gläubigen und Esoterikern gibt, bestehen gute Gründe, sich nicht mehr dafür herzugeben. Wissenschaftlich denkende Menschen sind ungeeignet für Gegner, die an sachlicher Aufklärung gar kein Interesse haben, sondern stattdessen mit Mitteln der Manipulation arbeiten. Rationale Einwände sind eben vorhersehbar und es passiert deshalb regelmäßig, dass Skeptiker für die Inszenierung instrumentalisiert werden. Es wirkt immer, wenn an geeigneter Stelle dem Publikum gesagt wird, dass "die Herren Wissenschaftler einfach nicht akzeptieren können, dass es etwas gibt, das jenseits ihrer Schulweisheit liegt."


    Es besteht aber ein wichtiger Unterschied zwischen denjenigen, die mit Scam-Produkten Geld machen wollen, und anderen, die persönlich an paranormale Dinge glauben.


    Auch die Gesellschaft für Anomalistik bietet Psi-Tests an. Wer meint, über mediale Kräfte zu verfügen, hat also die Wahl zwischen der GWUP, wo man realistischerweise erwartet, dass wieder nichts herauskommen wird, und der GfA, wo man enttäuscht sein wird, dass der Nachweis von paranormalen Fähigkeiten wieder einmal nicht gelungen ist.


    Bei der GWUP besteht dann zumindest noch die Chance einzusehen, dass zwar kein Mensch in der Lage ist, Wasseradern oder Erdstrahlen zu "spüren", aber die entsprechenden Erfahrungen dann eben auf anderen Fähigkeiten beruhen, die ebenfalls einen Wert besitzen können.


    Die Natur ist unparteiisch und interessiert sich nicht für die Rivalitäten zwischen Skeptikern und Esoterikern. Und bisher ergeben alle Versuche, bei denen - selbst unbewusste - Manipulationsmöglichkeiten durch Menschen ausgeschlossen wurden, dass Psi-Kräfte nicht existieren, bzw. über die normale statistische Zufallserwartung nicht hinausgehen.


    Wir müssen eben lernen, damit umzugehen, dass es einerseits ernüchternde Tatsachen gibt, andererseits aber Menschen auch spirituelle Bedürfnisse haben und eine rein rationale Welt ziemlich kalt und grausam wäre.


    In Naturvölkern ist es üblich, dass der Schamane aufpasst, wenn jemand für eine rituelle Zeremonie Drogen nimmt, damit sich niemand dabei verletzt oder durch eine Überdosis stirbt. In einer modernen Gesellschaft sind analog dazu Skeptiker ein Regulativ dagegen, dass Menschen durch Pseudo-Wissenschaften finanziell ausgenommen werden oder angeblichen Heilmitteln zu sehr vertrauen.


    Neben vielen anderen Institutionen, die zu unterschiedlichsten Themen Aufklärung und Hilfe anbieten. Aber Mieterbund und Verbraucherzentrale machen ihre Arbeit sicher auch nur, weil deren Mitarbeiter an irgendeinem "Helfer-Syndrom" leiden.


    Und, während Edgar Wunder die GWUP als soziale Bewegung gegen Betrugsmaschen nicht akzeptieren wollte, betreibt er seitdem genau das als Mitglied der Partei der Linken. Nach seinem Eintrag in der Wikipedia war er unter anderem aktiv gegen die Privatisierung städtischer Sozialwohnungen und gegen Stuttgart 21.


    Radioactive Man

    Soso,
    mit solchen Themen beschäftigen sich die Leute in diesem Forum also, während sie die News zu Staffel 12 ignorieren. Wie es der Zufall so will, habe ich gerade ein Video von einem Vortrag auf der diesjährigen Skepkon der GWUP gesehen. Da wurde im Rahmen des Themas, warum sich Pseudo-Erklärungen so hartnäckig halten, darauf hingewiesen, dass George Washington 1799 bessere Chancen gehabt hätte, seinen Kehlkopfkrebs zu überleben, wenn er sich der Homöopathie anvertraut hätte, statt der Schulmedizin. Die Bestand damals nämlich in der Behandlungsmethode des Aderlasses und es wird vermutet, dass George Washington durch den Blutverlust gestorben ist.


    Die Homöopathie ist auf allerbeste wissenschaftliche Weise entstanden. Samuel Hahnemann hat Thesen aufgestellt und diese durch Experimente überprüft. Ähnliches sollte durch Ähnliches geheilt werden und die Dosis entscheidet darüber, ob etwas als Gift oder als Heilmittel wirkt. Gifte, die ähnliche Symptome verursachen wie Krankheiten, wurden daraufhin soweit herunterdosiert, dass alle Giftwirkungen verschwanden.


    Man stelle sich vor, die Anhänger des Aderlasses wären ebenso schlau gewesen. Statt "viel hilft viel" wäre eine Form des Aderlasses entwickelt worden, bei der die Blutentnahme auf im Durchschnitt weniger als ein Molekül reduziert wird. Am Ende hätte es dann eine beeindruckende Prozedur geben können, mit einem maximalen Placeboeffekt, aber ohne Schwächung des Körpers durch Blutverlust.


    Die Geschichte ist anders verlaufen. Die Homöopathie war anfangs wegen ihrer sanfteren Behandlungsmethoden erfolgreicher als die Schulmedizin, die sich dann aber rasant weiterentwickelte.


    Wenn heute jemand eine Diskussion über die Wirksamkeit der Homöopathie beginnt und man sich darauf einlässt, hat man bereits verloren. Man hat ja nicht selbst irgendwelche Wirksamkeitsstudien durchgeführt, kann deren Aussagekraft deshalb allenfalls aus zweiter Hand beurteilen. Also reduziert es sich unweigerlich darauf, wer wem vertraut und an welche Dinge man glaubt. Man kann sich dann gegenseitig die eigenen Vorurteile vortragen. Immer im Kreis herum. Endlos.


    Ich habe eine naturwissenschaftliche Ausbildung und bin deshalb allen Behauptungen gegenüber gleichermaßen aufgeschlossen. Für mich sind deshalb alle "alternativen Heilmethoden" gleichberechtigt. Alle verweisen auf Fälle, in denen es geholfen hat. Da ich Mathematik studiert habe, eignet sich für mich vielleicht besonders das Grigori Zahlenheilen. Ich kaufe dazu ein Buch oder finde eine Auflistung im Internet, wo ich die passende Zahl heraussuchen kann, die meine Probleme lösen soll. Diese Zahl schreibe ich auf einen Zettel, den Zettel lege ich auf den Nachttisch, stelle ein Glas Wasser darauf, als Antenne, und gewissermaßen über Nacht werde ich dann gesund. Oder zum Millionär.


    Mein Einwand ist zunächst, dass die Zahlen in diesen Listen etwas fantasielos zusammengestellt werden. Ich würde gern auch sowas wie die Sommerfeldsche Feinstrukturkonstante als Auswahlmöglichkeit angeboten bekommen. Schließlich entscheide ich mich dann aber, dass die Telefonnummer der Freundin doch immer noch die Zahl ist, die die größte positive Wirkung für mich hat.


    Statt der Diskussion, ob Homöopathie wirksam ist, könnte man also zum Beispiel auch diskutieren, warum Homöopathie wirksamer sein könnte - oder auch nicht - als das Grigori Zahlenheilen. Oder jede beliebige andere Methode. Ist wahrscheinlich auch nutzlos, aber zumindest unterhaltsam.


    Oder es wird sehr ernst, wenn man dann auf sowas wie die Germanische Neue Medizin stößt oder auf die in einigen Sekten verbreitete Auffassung, dass jemand, der an die richtige Sache glaubt, gar nicht erst krank wird, bzw. jede Krankheit "von innen" heilen kann. Deren Anhänger werden alle Krankheitssymptome unterdrücken, weil es ja als Zeichen für Unglauben bzw. Verrat an den gemeinsamen Wertvorstellungen erscheint, oder werden bis in den Tod hinein beteuern, dass es ihnen bereits jeden Tag besser geht.


    Die Homöopathie steht im Vergleich zu solchen Extremen noch relativ gut da und hat auch gegenüber der Schulmedizin immer noch den Bonus, dass die Ärtzte sich mehr Zeit für die Patienten nehmen. Aber die Homöopathie hat den gleichen Nachteil wie Schulmedizin oder Esoterik. Es wird damit Geld verdient. Globuli und ebenso Eso-Wundermittel wie Lichtquantenpulver und Tesla-Platten sind ein Milliardengeschäft.


    Die Pharmaindustrie finanziert versteckt die Gutachten, die ihren Präparaten die behauptete Wirkung bestätigen. Auf dem Esomarkt werden solche Studien lediglich etwas offensichtlicher gefälscht. Die Unterlassungsaufforderung von Hevert unterscheidet sich nicht allzu sehr von juristischen Vorgehensweisen der Pharmakonzerne. Das Goldene Brett hätte ebenso die Contergan-Stiftung verdient, die Entschädigungen an Contergan-Opfer in Brasilien nicht mehr zahlen will, weil das Medikament seinerzeit nicht nur von der Grünenthal GmbH sondern in den betreffenden Fällen angeblich von einem anderen Unternehmen vertrieben worden sein soll.


    Das sehr schöne Video von Post 138 zeigt übrigens, wenn man beim Q&A noch aufmerksam zuhört, Tricksereien mit Statistiken, die im ganz normalen Wissenschaftsbetrieb alltäglich sind. Gegen solchen Verfall der Wissenschaft, gegen finanzielle Interessen der Pharmakonzerne, arrogante Halbgötter in weiß, Kunstfehler und Apparatemedizin sollten gegenseitige Kontrolle durch Universitäten, Krankenkassen, Politik und Patientenorganisationen helfen. Gegen die Auswüchse auf dem Esomarkt wurde die Skeptikerbewegung gegründet.


    An deren Beginn stand die Erkenntnis, dass Wissenschaftler sich zwar immer am schnellsten durch Esoteriker herausgefordert fühlen, aber am wenigsten geeignet sind, dagegen etwas zu bewirken. Wissenschaftler sind Dogmatiker, Fachidioten oder so naive Typen wie ich, die erstmal alles für möglich halten und irgendwelche Perpetuum Mobile Maschinchen faszinierend finden.


    Wer gegen Scharlatanerie etwas ausrichten möchte, muss statt einer intellektuellen wissenschaftlichen Herausforderung stattdessen darin grundsätzlich den Betrug sehen. Und diesen Betrug können am besten Bühnenmagier durchschauen. Die Skeptikerbewegung wurde begründet einerseits vor 100 Jahren von Houdini und dann ab den 70ern von James Randi, zunächst um die Tricks von Uri Geller aufzudecken.


    In Österreich und Deutschland ist daraus die GWUP entstanden. Analog zur 1-Millionen-Dollar Challenge von James Randi bietet die GWUP ein Preisgeld für Wünschelrutengänger, die echte übernatürliche Fähigkeiten nachweisen können. In diesem Fall eine Form von Selbstbetrug, da die Betreffenden selbst an ihre besonderen Kräfte glauben.


    Die Psi-Tests werden bei der GWUP von jemandem durchgeführt, der sehr sorgsam damit umgeht und dabei niemanden in die Pfanne hauen will. Auch zu anderen Themen verfügt die GWUP über einige sehr kompetente Leute. Natalie Grams war selbst Homöopathin und hat dann irgendwann angefangen Fragen zu stellen. In ihren Vorträgen bei der GWUP vermittelt sie, dass es ihr nicht um einen Glaubenskrieg geht, sondern um Sachaufklärung.


    Auf der anderen Seite zieht die GWUP natürlich auch Eiferer an und bräuchte manchmal eine Skeptiker-der-Skeptiker-Bewegung, damit sowas gestoppt wird. So hat sich die GWUP beispielsweise einen Typen eingefangen, der auf demagogische Weise Gentechnologie, Glyphosat und Golden Rice propagiert und alle, die Kritik daran haben, diffamiert, dass wir Menschen verhungern lassen.


    Aufgrund meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung bin ich allem gegenüber aufgeschlossen, aber ich habe auch gelernt, dass jede Behauptung überprüft werden muss. Immer wieder neu. Informieren und verifizieren. Und stets in alle Richtungen skeptisch bleiben.


    Radioactive Man